Rechtsprechung: Menold Bezler für Windparkbetreiber erfolgreich vor Gericht Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. August 2020 VGH weist Beschwerde von Umweltschützern zurück (WK-intern) - Der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg (VGH) hat eine Beschwerde des Vereins für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e.V. (VLAB) gegen den sofortigen Vollzug der Genehmigung des Windparks Burgberg zurückgewiesen. Damit ist geklärt, dass auf der Gemarkung Roßberg im Kreis Crailsheim vier Windenergieanlagen der Firma ENERCON errichtet und betrieben werden dürfen. In dem Verfahren ging es erstmals auch um die vom VGH in seiner jüngeren Rechtsprechung geforderte notwendige Verbindung der Waldumwandlungsgenehmigung mit der immissionsschutzrechtlichen Genehmigung (Konzentrationswirkung nach § 13 BImSchG). Die Kanzlei Menold Bezler stand der W-I-N-D Energien GmbH als Prozessbevollmächtigte sowohl vor dem Verwaltungsgericht Stuttgart als auch vor
BEE: Hitze, Trockenheit und Unwetter: Dringlichkeit der Energiewende immer höher Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 14. August 2020 Temperatur-Rekorde, ausbleibender Niederschlag in einigen Regionen und starke Unwetter in anderen führen uns deutlich vor Augen: Der Klimawandel ist real und auch bei uns längst angekommen. (WK-intern) - Und nur mit realen Handlungen lässt sich dieser abschwächen. „Die Regierung muss jetzt anpacken statt nur Versäumnisse einzugestehen. Es ist höchste Zeit, Maßnahmen gegen die Klimakrise zu ergreifen“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie e.V. (BEE) die aktuelle Hitze-Welle. „Noch lassen sich irreversible Prozesse stoppen, aber wir dürfen keine Zeit mehr verlieren und Industrieländer wie Deutschland müssen wieder vorangehen. Dafür braucht es vor allem einen ambitionierten Zubau von Erneuerbaren Energien und einen
Expertenrat für Klimafragen: „Wenn du nicht mehr weiter weißt – bilde einen Arbeitskreis“ Mitteilungen Ökologie 14. August 2020 Ein piratiger Kommentar zur Berufung der Mitglieder (WK-intern) - Im Dezember 2019 wurde im Rahmen des Bundes-Klimaschutzgesetzes durch die Bundesregierung die Einrichtung eines "Expertenrat für Klimafragen" beschlossen. Am 12. August 2020 hat sie nun die Mitglieder dieses Rats berufen. 8 Monate sind ins Land gegangen bis dieser Schritt vollzogen wurde - ein Tempo, das deutlich die geringe Priorität der Klimapolitik in der Großen Koalition zeigt. Die Maßnahmen müssen deutlich schneller und auch weitreichender umgesetzt werden. "Es reicht nicht, beim Kampf gegen die Erderwärmung nur Ziele zu beschließen", sagte die in den Expertenrat berufene promovierte Physikerin Brigitte Knopf (Generalsekretärin des Mercator Research Institute on Global
MVV trotz anhaltender Verunsicherung auch in Zeiten von Corona-Einschränkungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 14. August 2020 MVV bleibt auch in Corona-Zeiten auf Kurs (WK-intern) - Mannheimer Energieunternehmen MVV trotz anhaltender Verunsicherung in den Märkten nach neun Monaten auf Vorjahresniveau – Prognose bekräftigt – Wärmewende-Appell an Energiepolitik: Gesetzlichen Ankündigungen muss nun auch konkrete Umsetzung folgen Das Mannheimer Energieunternehmen MVV (ISIN: DE000A0H52F5; WKN: A0H52F) bleibt auch in den aktuellen Corona-Zeiten auf Kurs. Das hat der MVV-Vorstandsvorsitzende Dr. Georg Müller bei der Vorlage des Ergebnisses der ersten neun Monate des laufenden Geschäftsjahres 2020 (1. Oktober 2019 – 30. Juni 2020) am Freitag in Mannheim bekräftigt. Dabei wird MVV sowohl ihrer Verantwortung als Unternehmen der kritischen Infrastruktur für eine zuverlässige Energie- und Wasserversorgung
EWE ist europäischer Bündnispartner für sauberen Wasserstoff E-Mobilität Ökologie 13. August 2020 Oldenburg - Jetzt ist es offiziell: EWE ist Mitglied in der Europäischen Allianz für sauberen Wasserstoff. (WK-intern) - Heute hat die Europäische Kommission die aktuelle Mitgliederliste veröffentlicht. https://ec.europa.eu/docsroom/documents/42682 Sie hatte die Allianz Anfang Juli ins Leben gerufen – zeitgleich mit der Veröffentlichung der Europäischen Wasserstoffstrategie. Ziel der Allianz ist es, eine wettbewerbsfähige europäische Wasserstoffwirtschaft aufzubauen. Für EWE-Chef Stefan Dohler ist der Beitritt ein besonderes Anliegen: „Der Aufbau einer europäischen Wasserstoffwirtschaft setzt wichtige Impulse für die Dekarbonisierung der Energieversorgung innerhalb der Europäischen Union (EU). Die in der EU gesteckten Klimaziele erreichen wir aber nur gemeinschaftlich. In der Allianz sind europäische Mitglieder verschiedener Größen und Wertschöpfungsstufen
So verteuert sich das Heizen durch den CO2-Preis ab 2021 Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 13. August 2020 NordseePower hat detailliert nachgerechnet, welche Mehrkosten in den nächsten Jahren für die Beheizung von Wohnungen entstehen. (WK-intern) - Erklärt wird auch, wie die Wohnungswirtschaft und Verbraucher die Heizkosten beeinflussen und senken können. Klimaschutz hat seinen Preis, und das im wahrsten Sinne des Wortes: Bund und Länder haben sich bekanntlich im Zuge des Klimapakets auf einen CO2-Preis für fossile Energieträger geeinigt. Der Preis startet ab Januar 2021 bei 25 Euro je Tonne CO2 und steigt bis 2025 schrittweise auf 55 bis 65 Euro. Er macht insbesondere das Heizen teurer. „In den nächsten Jahren erhöhen sich die Heizkosten für Millionen Haushalte“, sagt der Abrechnungsexperte bei
BürgerEnergie Berlin eG fordert praktikable und vereinfachte Rahmenbedingungen für PV-Mieterstrom Dezentrale Energien Kooperationen Mitteilungen Ökologie Solarenergie 13. August 2020 Mieterstromprojekte trotz miserabler Bedingungen (WK-intern) - Die BürgerEnergie Berlin (BEB) bringt an drei Standorten neue Photovoltaik Mieterstromanlagen auf den Weg. Damit können zukünftig 236 Haushalte zu einem Drittel direkt vom eigenen Dach mit Strom versorgt werden. Die Anlagen in Neukölln, Moabit und Charlottenburg werden gemeinsam mit der Wohnungsgenossenschaft Neukölln eG und den Elektrizitätswerken Schönau eG umgesetzt. Dazu Christoph Rinke, Vorstand der BEB: „Uns liegen derartige bürgereigene Klimaschutzprojekte trotz der miserablen Rahmenbedingungen für PV-Mieterstrom am Herzen. Ohne diesen Eckpfeiler ist weder eine urbane Energiewende in Berlin möglich noch können die Klimaziele des Landes erreicht werden. Die Anlagen können aktuell nur umgesetzt werden durch das große
Klage gegen Exportgenehmigung für Brennelemente: Erstmals gerichtliche Überprüfung durch VG Frankfurt Ökologie Verbraucherberatung 13. August 2020 Anti-Atomkraft-Initiativen aus Aachen, Lingen, Bonn und Münster sowie die Ärzteorganisation IPPNW und das Umweltinstitut München gehen erstmals gerichtlich gegen eine Exportgenehmigung für Brennelemente aus der Brennelementefabrik in Lingen vor. (WK-intern) - Stellvertretend für die Initiativen reichte ein Atomkraftgegner aus Aachen vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Frankfurt Klage ein. Sie richtet sich gegen die am 18. März 2020 vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) erteilte Genehmigung für den Export von Brennelementen von Lingen für die beiden belgischen Reaktoren Doel 1 und 2 bei Antwerpen. Zuvor war vom BAFA ein Widerspruch mehrerer AtomkraftgegnerInnen zurückgewiesen worden. Die Klage hat aufschiebende Wirkung. Rechtsbeistand ist die renommierte Fachanwältin
Finnland: Fortum startet ein Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren für das Kernkraftwerk Loviisa Mitteilungen Ökologie Technik 13. August 2020 Fortum [Power and Heat Oy] hat das Umweltverträglichkeitsprüfungsverfahren (UVP-Verfahren) für das Kernkraftwerk Loviisa eingeleitet, mit dem die Umweltauswirkungen der möglichen fortgesetzten Nutzung des Kraftwerks und alternativ der Stilllegung sowie der Abfallentsorgungsanlage auf niedriger und mittlerer Ebene bewertet werden. (WK-intern) - „Die aktuellen Betriebsgenehmigungen für das Kraftwerk Loviisa gelten bis Ende 2027 und 2030. In diesem Verfahren bewerten wir die Auswirkungen des fortgesetzten kommerziellen Betriebs des Kraftwerks und seiner Stilllegung auf die Umwelt, die menschliche Gesundheit und Sicherheit sowie die umliegende Gesellschaft und Wirtschaft “, sagt Thomas Buddas, stellvertretender Direktor des Kraftwerks Loviisa. „Das Kraftwerk Loviisa befindet sich in einem guten technischen Zustand und
Bundesklimaschutzgesetz: Bundesregierung beruft Expertenrat für Klimafragen Behörden-Mitteilungen Ökologie 12. August 2020 Unabhängiger Expertenrat wird Bundesregierung bei der Anwendung des Bundesklimaschutzgesetzes unterstützen (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute folgende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den neuen unabhängigen Expertenrat für Klimafragen berufen, der die Bundesregierung bei der Anwendung des Bundesklimaschutzgesetzes unterstützen wird: Prof. Dr. Marc Oliver Bettzüge, Köln; Prof. Dr. Thomas Heimer, Wiesbaden; Prof. Dr. Hans-Martin Henning, Freiburg; Dr. Brigitte Knopf, Berlin; Dr. Barbara Schlomann, Karlsruhe. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Es ist gelungen, ausgewiesene Fachleute für den Expertenrat zu gewinnen. Die Mitglieder des Rats werden ihre Expertise zur Minderung von Treibhausgasemissionen, zu Emissionsdaten und zur Abschätzung künftiger Entwicklungen der Emissionen einbringen. Damit werden sie die Bundesregierung unterstützen, den
Statkraft versorgt Bosch mit Grünstrom aus subventionsfreien Solarparks Mitteilungen Ökologie Solarenergie 12. August 2020 Statkraft und das führende Technologie- und Dienstleistungsunternehmen Bosch haben einen langfristigen Stromabnahmevertrag (PPA) unterzeichnet. (WK-intern) - Statkraft wird für eine Laufzeit von 12 Jahren rund 570 GWh Grünstrom aus deutschen Solarparks liefern. Bosch wird den Solarstrom für die Versorgung von Produktions- und Verwaltungsstandorten in Deutschland nutzen. Die Stromlieferung begann bereits im Mai 2020. Mit der bis zum Ende der Laufzeit im Dezember 2031 gelieferte Gesamtstrommenge kann man rund 14.250 Haushalte 12 Jahre lang mit Solarstrom versorgen. Der Strom kommt aus neun Solarparks in Bayern mit einer installierten Leistung von insgesamt 47 MWp, für die Statkraft im vergangenen Jahr mit dem Entwickler und Anlageneigentümer
Pro Energiewende: Eigenverbrauchslösungen fördern statt bestrafen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 11. August 2020 Rekordhitze in der Arktis und brennende Regenwälder zeigen unübersehbar die Dringlichkeit einer globalen Energiewende auf. (WK-intern) - CO2-Emissionen müssen umgehend massiv reduziert werden, um den Schaden für Mensch und Natur noch begrenzen zu können. In der Hoffnung, klimafreundliche Anreize für die Wirtschaft zu schaffen, führt die Bundesregierung ab 2021 eine CO2-Abgabe für die Bereiche Wärme und Verkehr ein.[1] Aktuelle Marktforschung belegt aber, dass neben der Bepreisung hoher CO2-Emissionen auch die Belohnung des Engagements für die Energiewende gefordert wird. Im Auftrag des Stromspeicher-Spezialisten E3/DC hat der unabhängige Marktforscher EUPD Research gut 2.000 Bürgerinnen und Bürger in Deutschland zu ihrem Wissensstand und ihren Einschätzungen bei wichtigen