UFOP fordert ambitionierten Anstieg der THG-Quote als sofort wirksamen Beitrag zum Klimaschutz Bioenergie Ökologie 20. April 202120. April 2021 Anlässlich der Expertenanhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages zum Gesetzentwurf zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote weist die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) noch einmal auf die Bedeutung nachhaltig zertifizierter und treibhausgasoptimierter Biokraftstoffe als derzeit wichtigsten Beitrag zum Klimaschutz im Verkehrssektor hin. (WK-intern) - Der Verband erneuert seine Forderungen nach einem ambitionierten Anstieg der THG-Quote und einer Festlegung der Kappungsgrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse auf 5,3 %. Vor dem Hintergrund der ambitionierten Klimaschutzvorgaben bis 2030 fordert die UFOP einen technologie- und rohstoffoffenen Förderansatz im Verkehrsbereich, um das angestrebte Ziel der Begrenzung der Erderwärmung auf max. 1,5° Grad noch erreichen zu
Umwelt-Schmu in Brüssel: Verhandlung um neues EU-Klimaziel, droht Verwässerung über Rechentricks Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 20. April 2021 DNR fordert mehr Einsatz für Klimaschutz von der Bundesregierung (WK-intern) - Berlin/Brüssel – Am morgigen Dienstag findet die nächste Trilog-Verhandlungsrunde zwischen dem EU-Parlament, der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten für ein höheres EU-Klimaziel statt. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordert in dem Zusammenhang die Bundesregierung auf, ihre Blockadehaltung gegenüber der Position des Europäischen Parlaments aufzugeben und sich auf einen klimapolitisch zielführenden Kompromiss einzulassen. Aktuell legen sich die Mitgliedstaaten auf ein Minderungsziel von höchsten minus 55 Prozent Netto-Emissionen bis 2030 fest. Dabei soll die Bindung von CO2 durch Wälder und Moore direkt mit den Emissionen verrechnet werden. Das EU-Parlament unterstützt hingegen ein klares Minderungsziel von
Die Rückkehr der Überschall-Flugzeuge soll nachhaltig sein Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. April 2021 EU Überschall-Flugzeug-Projekt SENECA gestartet Neue Generation von supersonischen Flugzeugen könnte leiser und schadstoffärmer fliegen. Im Rahmen des Projekts werden Daten für die Zertifizierung gesammelt. Lärmminderung in der Nähe von Flughäfen im Fokus der Analysen. Schwerpunkte: Luftfahrt, Antriebstechnik, Nachhaltigkeit (WK-intern) - Fast zwei Jahrzehnte nach dem letzten Flug der Concorde könnten bald wieder Überschall-Verkehrsflugzeuge unterwegs sein. Mehrere Hersteller kündigen einen Start der kommerziellen supersonischen Flugzeuge für die nächsten Jahre an. Deswegen untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit internationalen Partnern die Umweltwirkungen einer zukünftigen Flotte von Überschall-Flugzeugeen. Ziel ist es, sowohl die Lärmemission als auch die Klimawirkung dieser Flugzeuge zu bewerten. Die Forschungsergebnisse sollen dazu
Umweltministerium stellt Landesprogramm zum Biologischen Klimaschutz vor Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. April 2021 Bis 2030 sollen Moore und Wälder jährlich 717.500 Tonnen CO2 mehr speichern (WK-intern) - Umweltminister Jan Philipp Albrecht: „Schleswig-Holstein ist reich an Moorböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern können.“ KIEL/GLÜCKSBURG. Umweltminister Jan Philipp Albrecht hat heute im Glücksburger Wald das Landesprogramm zum Biologischen Klimaschutz vorgestellt. Vor allem auf Moor- und Waldflächen sollen ansteigend bis zum Jahr 2030 jährlich 717.500 Tonnen CO2-Äquivalente (t CO₂eq) festgelegt werden. Für dieses Ziel stellt die Landesregierung 10 Mio. Euro allein im Jahr 2021 bereit. Umweltminister Jan Philipp Albrecht. „Wir haben uns für den biologischen Klimaschutz ambitionierte Ziele gesetzt. Schleswig-Holstein ist reich an Moorböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern können.
5 Tipps zum Energiesparen – schonen Sie Geldbeutel und Umwelt Ökologie 18. April 2021 (WK-intern) - Angesichts der aktuellen Umweltsituation ist es selbsterklärend, dass wir ein nachhaltigeres Leben führen sollten und der erste Schritt ist das Energiesparen im Alltag, was aber nicht jedem Haushalt einfach fällt. Doch das muss nicht sein, denn im Grunde braucht es nicht viel, um den jährlichen Energieverbrauch zu senken. Einige gute Möglichkeiten wollen wir Ihnen mit unseren 5 Tipps zum Energiesparen zeigen. Wechseln Sie zu einem Stromversorger mit klimaneutraler Energie Zahlreiche Deutsche befinden sich noch in der Grundversorgung, was allein schon aus Kostengründen nicht zu empfehlen ist. Es gibt günstige Tarife, wie etwa bei diesem Anbieter, die nicht nur unserer Umwelt
Mehr Erneuerbare Energien in der Industrie Ökologie 18. April 2021 (WK-intern) - Die Thematik der Erneuerbaren Energien findet immer mehr Gehör in der Industrie und deren Prozesse. Energieeffizienz ist also nicht nur für die Kunden, sondern die Hersteller selbst wichtig. Daneben soll die industrielle Energiewende kosteneffizient durchgeführt werden. Immer mehr Unternehmen beschäftigen sich in ihrem Alltagsgeschäft auch mit diesen Themen und prüfen eine zeitnahe Umsetzung im eigenen Betrieb. Energiekosten nehmen wichtige Rolle ein Solarthermie, Geothermie und Wärmepumpen sind in vielen privaten Häusern verbaut oder werden in größeren Anlagen genutzt. Diese leisten bereits einen großen Beitrag zur Energiewende. In der Landwirtschaft spielt die flüssige oder gasförmige Biomasse eine wichtige Rolle. Der Energiebedarf der
Der Ausbau der Windenergie an Land muss dringend beschleunigt werden Finanzierungen Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 18. April 2021 Gemeinsames Statement von BEE, BDEW, bne, BWE, VDMA Power Systems und VKU: (WK-intern) - Flickenteppich beim Artenschutz endlich beenden - nur einheitliche Regeln sorgen für Klarheit und Verlässlichkeit Der Ausbau der Windenergie an Land muss dringend beschleunigt werden, um die Klimaziele zu erreichen. Seit Jahren bremsen eine unsichere Rechtslage und eine fehlende Standardisierung bei Artenschutz-Regelungen den Ausbau erheblich aus. Der bundesweite Flickenteppich an Vorgaben verunsichert Behörden, Vorhabenträger und Gerichte und führt zu einem insgesamt schleppenden Ausbau. Nun müssen alle an einem Strang ziehen. Die Energieverbände BDEW, BEE, bne, BWE, VDMA und VKU begrüßen, dass der Staatssekretär im Bundesumweltministerium als einen möglichen Weg dafür nun
BEE-Szenario 2030: Auf dem Weg zur Klimaneutralität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 17. April 2021 Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) hat sein Szenario für das Jahr 2030 aktualisiert. (WK-intern) - Die Berechnung des neuen „BEE-Szenario 2030 – 65% THG-Minderung bis 2030“ beruht auf der zu erwartenden Anhebung der europäischen Klimaschutzziele. Eine Treibhausgas-Minderung von mindestens 55 Prozent im Jahr 2030 bezogen auf das Referenzjahr 1990 bedeutet im Rahmen der geltenden Lastenteilung unter den Mitgliedsstaaten („Effort Sharing Regulation“) für Deutschland eine THG-Minderung von 65 Prozent statt des bisher im Klimaschutzgesetz festgehaltenen Ziels von 55 Prozent. Wissenschaft und Verbände fordern eine höhere Ambition, um die Paris-Klimaziele zu erreichen. Die Auswirkungen auf Leistung und Anteil der Erneuerbaren Energien Technologien am Bruttostromverbrauch
EWE hat Klimafreundliche Wärmeversorgung von Kommunen im Blick Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 16. April 2021 EWE NETZ Partner bei „WärmewendeNordwest” (WK-intern) - Möglichst viel CO2 in Gebäuden einzusparen – das ist das Ziel des jetzt startenden Verbundprojekts „WärmewendeNordwest“, an dem der regionale Netzbetreiber EWE NETZ beteiligt ist. Unter Koordination des Oldenburger Informatikinstituts OFFIS soll die Digitalisierung der Wärmewende im Nordwesten in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt voranschreiten. 21 Partner aus Industrie und Forschung werden in den nächsten viereinhalb Jahren Digitalisierungskonzepte zur Umsetzung von Wärmewende- und Mehrwertanwendungen für Gebäude, Campus, Quartiere und Kommunen im Nordwesten untersuchen. EWE NETZ nimmt im Rahmen des Projekts vor allem die klimafreundliche Wärmeversorgung von Kommunen in den Blick. Der regionale Netzbetreiber
Bundesnetzagentur senkt erneut Ausschreibungsvolumen für Windenergie an Land Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 16. April 2021 Kürzung der Ausschreibungsvolumen konterkariert Zielerreichung (WK-intern) - Noch immer wartet die Windbranche auf die ausstehende beihilferechtliche Genehmigung des EEG2021 Heute hat die Bundesnetzagentur das Ausschreibungsvolumen neu festgesetzt. Damit ist klar, dass fast 250 MW dem Ausschreibungsvolumen des Jahres 2021 entzogen werden. Dieses Volumen fehlt für die Zielerreichung. „Insgesamt stehen 1.160 MW neue Genehmigungen für diese Ausschreibungsrunde bereit. Zusätzlich sind relevante bislang nicht bezuschlagte Genehmigungen vorhanden und im Register der Bundesnetzagentur nachgewiesen. Deshalb wäre aus unserer Sicht keine Kürzung erforderlich gewesen“, machte Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie, deutlich. „Statt Wettbewerb über die Kürzung von Volumen zu erzwingen, brauchen wir einen Wettbewerb der durch ausreichend Projekte zustande
Millionenförderung für Wärmewende im Nordwesten Deutschlands Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 16. April 2021 Im April startet ein deutschlandweit bisher einmaliges Projekt, das sich umfänglich der Wärmewende als wichtigen Teil zur Erreichung der Klimaziele widmet. (WK-intern) - Insgesamt 16 Mio. Euro stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dem Konsortium aus 21 Partnern bis November 2025 zur Verfügung. Die Gelder dienen als Forschungs- und Entwicklungsbudget für das neue Verbundvorhaben „Wärmewende Nordwest“ (kurz WWNW). Weitere 3 Mio. Euro werden von den Partnern aus der Wirtschaft beigesteuert. Die Partner werden die Gelder in den kommenden Jahren für Digitalisierungskonzepte zur Umsetzung von Wärmewende- und Mehrwertanwendungen für Gebäude, Campus, Quartiere und Kommunen im Nordwesten nutzen. Oldenburg. Die Bundesregierung hat das Ziel,
Eiweißpflanzenanbau weiterhin keine ausreichende förderpolitische Begleitung Bioenergie Ökologie Technik 16. April 2021 EU-Leguminosenanbau wächst auf niedrigem Niveau (WK-intern) - Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) sieht sich durch die aktuelle Schätzung der EU-Kommission zum Anbau von Körnerleguminosen für die Ernte 2021 in ihrer Einschätzung bestätigt, dass der Eiweißpflanzenanbau weiterhin keine ausreichende förderpolitische Begleitung erfährt – gemessen am vorhandenen Anbaupotenzial für die heimische Proteinversorgung und für die Verbesserung der Treibhausgasbilanz bzw. der Biodiversität im Ackerbau. Dadurch sind diese Kulturarten für viele Ackerbaubetriebe in Europa weiterhin keine wirtschaftlich attraktive Alternative. Zur Ernte 2021 wurde der Anbau von Hülsenfrüchten in der EU-27 um rund 3 % ausgeweitet. Dazu beigetragen hat der gestiegene Anbau