Die Wärmewoche zeigt den richtigen Weg zur Energiewende auf Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik 19. November 2021 Wärmewende aus Erneuerbaren in Niedersachsen und Bremen notwendig (WK-intern) - Über die Hälfte des Endenergieverbrauchs wird in Deutschland für die Wärmeerzeugung eingesetzt. Doch der Anteil erneuerbarer Energieträger am Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bundesweit 2020 betrug lediglich 15,2 Prozent. Aus Sicht des LEE Niedersachsen | Bremen deutlich zu wenig. Wenn die Wärmewende in Niedersachsen und Bremen gelingen soll, müssen die CO2-Emissionen bei der Wärmeerzeugung drastisch gesenkt werden. Mit der „Woche der Wärme“ richtet nun der Bundesverband Erneuerbare Energie unter anderem mit dem LEE Niedersachsen | Bremen seinen Fokus auf das Klimaschutzpotenzial, das die Erneuerbaren im Wärme- und Kältesektor bieten. Der LEE fordert die
Eine moderne Wirtschaft braucht den raschen Ausbau der Windenergie Finanzierungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. November 2021 Windkraft bietet große Chancen für Niederösterreich (WK-intern) - Seit 2011 hat Niederösterreich seine Klimaziele nicht angepasst. Die Dringlichkeit der Klimakrise und die rechtlichen Vorgaben erfordern nun eine rasche Anpassung der bestehenden Ziele. „Als bewährte und kostengünstige Technologie zur Dekarbonisierung bietet die Windkraft enorme Chancen“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Eine moderne und innovative Wirtschaft in Niederösterreich ist ganz eng mit einem ambitionierten Ausbau der Erneuerbaren Energien und insbesondere der Windkraft verbunden. Repowering bestehender Windparks alleine reicht dafür sicher nicht aus.“ 2011 wurden die Klima- und Energieziele des Landes Niederösterreich für 2030 festgelegt und seither nicht mehr verändert. Mittlerweile ist im Klimaschutz bei
Mehr Tempo über noch höhere Preise bei optimierter Abschaltreihenfolge der Kohlemeiler Mitteilungen Ökologie 19. November 202119. November 2021 Neues Konzept für effizienteren Kohleausstieg: Mehr Tempo, konkrete Abschalttermine und klare Preissignale steigern Klimaschutzwirkung Effizienterer Kohleausstieg spart 600 Millionen Tonnen CO2 (WK-intern) - Im Kontext der Koalitionsverhandlungen über das Ende der Kohleverstromung legt der Ökoenergieanbieter Green Planet Energy konkrete Vorschläge für einen klimawirksameren Kohleausstieg vor. Danach muss die künftige Koalition ein deutlich früheres Ausstiegsdatum bis spätestens 2030 sowie eine auf Klimaschutzwirkung hin optimierte Abschaltreihenfolge der Kohlekraftwerke festlegen. Zudem sei ein wirkungsvoller nationaler CO2-Mindestpreis dringend erforderlich. „Ein verbindliches Enddatum und klare Preissignale wegen der hohen CO2-Emissionen aus der Kohleverbrennung schaffen Planungssicherheit für Investitionen in den nötigen Erneuerbaren-Zubau“, sagt Sönke Tangermann, Vorstand bei Green Planet Energy.
VDI Ingenieure: Die Begrenzung der Erderwärmung muss Priorität Eins bekommen Mitteilungen Ökologie Technik 18. November 2021 Nach COP 26 Glasgow und vor der letzten Runde der Koalitionsverhandlungen: (WK-intern) - VDI fordert massive Anstrengungen zum Ausbau der Erneuerbaren Energien und warnt vor deutlich steigenden Kosten durch unzureichende Klimaschutzmaßnahmen. Die Weltklimakonferenz COP 26 in Glasgow hat es gezeigt: Die Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5 Grad bleibt weiterhin das Maß, an dem sich die Welt orientiert. Umso wichtiger ist es, dass die zukünftigen Koalitionsparteien jetzt die notwendigen Maßnahmen für Deutschland beschließen und deren Umsetzung im Anschluss unverzüglich angehen. In Deutschland werden bereits knapp 50% der elektrischen Energie aus Wind und Sonne gewonnen. Für die weitere Entwicklung ist jedoch klar, dass der Bedarf an
Empa-Forscher: Gas geben bei der Energiewende senkt Klimarisiken Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 18. November 2021 Was ist der beste Weg zur Energiewende? Die Weltklimakonferenz in Glasgow ist gerade zu Ende, und es stellt sich die Frage, ob das Ziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5°C noch erreicht werden kann. In einer Modellrechnung zeigen Empa-Forscher auf, wie die Energiewende mit den geringstmöglichen kumulierten Emissionen gelingen könnte: Statt die Emissionen langsam zurückzufahren, sollten wir den Umbau auf Solarenergie rasch vorantreiben und dafür die fossilen Kraftwerke ein letztes Mal voll auslasten. «Wer würde in ein Flugzeug steigen, das nur mit 50-prozentiger Sicherheit am Ziel ankommt?», fragen Harald Desing und Rolf Widmer gleich eingangs ihrer Veröffentlichung. Auf unserer Reise in die Zukunft mit
Erstes Netzwerktreffen der regionalen Klimamanager soll Umweltbeauftragte besser unterstützen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 18. November 2021 Um kommunale Klimamanager und Umweltbeauftragte besser zu unterstützen, zu vernetzen und den gemeinsamen Dialog zu intensivieren, hat der regionale Energie- und Umweltdienstleister badenova speziell für diese Zielgruppe am 16. November 2021 im Bad Krozinger Kurhaus ein erstes Netzwerktreffen durchgeführt. (WK-intern) - Weitere regionale Workshops sollen folgen. Die klimapolitischen Ziele in Europa und Deutschland sind ambitioniert und bedürfen erheblicher, gemeinsamer Anstrengungen in allen Sektoren. Die Inbetriebnahme des neuen Windparks am Hohenlochen und das neue Wärmenetz 4.0 in Freiburg-Haslach sind nur zwei aktuelle Projekte von badenova, die zeigen, dass die Maßnahmen zum Gelingen der Energiewende im Wesentlichen regional und lokal umgesetzt werden müssen. Jeder Klimamanager,
EU-Taxonomie: Merkel und Leyen haben schon alles verbockt, nun soll Olaf Scholz es richten Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 18. November 2021 Kein grüner Anstrich für Atom und fossiles Gas – Zivilgesellschaft fordert von Olaf Scholz sofortige Intervention bei der Europäischen Kommission (WK-intern) - Mit einer Aktion vor der SPD-Zentrale fordern ausgestrahlt, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), urgewald, das Umweltinstitut München, die Bürgerbewegung Finanzwende und weitere Organisationen Olaf Scholz auf, sich sofort bei der Europäischen Kommission gegen die Einstufung von Atomkraft und fossilem Gas als nachhaltige Investition stark zu machen. Das zivilgesellschaftliche Bündnis richtet einen klaren Appell an den Kanzler in spe und kommissarischen Finanzminister Olaf Scholz. Hintergrund ist die Ankündigung von EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen, noch in diesem Jahr die ausstehende
Green Bond: RWE holt sich 1,35 Milliarden Euro für Windkraft- und Solarprojekte am Anleihemarkt Finanzierungen Offshore Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks Wirtschaft 18. November 2021 RWE begibt erfolgreich Grüne Unternehmensanleihe über 1,35 Milliarden Euro Emission dient Finanzierung des Wachstumsprogramms „Growing Green“ Attraktive Konditionen: Erste Tranche über 0,75 Mrd. € mit Kupon von 0,5 % p.a. und Laufzeit bis 2028; zweite Tranche über 0,6 Mrd. € mit Kupon von 1,0 % p.a. und Laufzeit bis 2033 (WK-intern) - Michael Müller, Finanzvorstand RWE AG: „Die Resonanz auf die zweite Grüne Unternehmensanleihe von RWE unterstreicht, dass unsere Investoren unsere Investitions- und Wachstumsstrategie „Growing Green“ unterstützen. Die Erlöse fließen ausschließlich in Windkraft- und Solarprojekte. Bis 2030 investieren wir 50 Milliarden Euro brutto in die Erweiterung unseres leistungsstarken und grünen Portfolios auf 50 Gigawatt.
Nationaler Wasserstoffrat äußert sich zu Fit-for-55-Paket der EU Erneuerbare & Ökologie Ökologie Wasserstofftechnik 17. November 2021 „Höheres Ambitionsniveau ist nötig und möglich“ (WK-intern) - Der Nationale Wasserstoffrat (NWR) hat sich in seiner Sitzung am 29. Oktober 2021 unter anderem mit dem Fit-for-55-Paket der Europäischen Union befasst. Inhalt des Pakets sind Vorschläge der EU-Kommission zur Neufassung oder Änderung von Richtlinien und Verordnungen im Bereich der Klimaschutzpolitik zur Umsetzung des European Green Deal. In einer ersten Runde hat der NWR sich zu den wasserstoffrelevanten Planungen der EU für eine Infrastruktur für alternative Krafstoffe (Alternative Fuels Infrastructure Regulation – AFIR) sowie den Einsatz alternativer Treibstoffe in der Luft- und Seefahrt (ReFuel Aviation und FuelEU Maritime) geäußert. Die Infrastruktur-Verordnung sei für die Einführung und
IG Windkraft: Österreichische Landeshauptleute müssen sich hinter Klimaneutralität 2040 stellen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 17. November 2021 100 Prozent erneuerbare Stromversorgung bis 2030 erfordert deutliches Engagement aller Bundesländer St. Pölten - Bei der Klimakonferenz in Glasgow präsentierte Österreich seine Ziele, bis 2030 seine Stromversorgung auf 100 Prozent erneuerbare Energien umgestellt zu haben und bis 2040 klimaneutral zu sein. (WK-intern) - Für die Umsetzung dieser Ziele sind aber maßgeblich die Bundesländer verantwortlich. „Bei der morgigen Landeshauptleutekonferenz muss daher ein klares Bekenntnis zur Klimaneutralität 2040 und der rasche Ausbau der erneuerbaren Energien beschlossen werden“, fordert Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. EEÖ Seit 2015 verkündet Österreich bei Klimakonferenzen, bis 2030 den Stromverbrauch zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien decken zu können. Auf der Klimakonferenz in
BMWi-Strombedarfsprognose: VDMA sieht energiepolitisches Versagen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 16. November 2021 „Der Druck für Anpassungen des regulatorischen Rahmens wächst“ Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat heute eine ausführliche Neuberechnung des Stromverbrauchs für das Jahr 2030 vorgelegt. Was das für den Energieanlagenbau bedeutet, bewertet Dr. Dennis Rendschmidt, Geschäftsführer VDMA Power Systems, wie folgt: „Die dringend notwendige Anpassung der Strombedarfsprognose durch das BMWi auf einen Wert von 658 TWh spiegelt die aktuellen Entwicklungen in Gesellschaft, Politik und Industrie zum Erreichen der Klimaziele im Jahr 2045 wider. Die zukünftige Koalition muss jetzt schnell darauf reagieren. Um den steigenden Strombedarf bei gleichzeitiger Versorgungssicherheit zu gewährleisten, muss ein erheblicher Zubau der Erneuerbaren Energien erfolgen. Hierfür müssen die Ausbau-Hemmnisse
Höherer Strombedarf macht Beschleunigung des Erneuerbaren-Ausbaus notwendig Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 16. November 2021 BDEW zur Stromverbrauchsanalyse des BMWi (WK-intern) - Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, zur Stromverbrauchs-Analyse des Bundeswirtschaftsministeriums: „Es ist schon seit Langem klar, dass mehr Strom benötigt wird, wenn Millionen E-Autos und Wärmepumpen auf dem Markt sind und immer mehr grüner Wasserstoff produziert wird. Die zunehmende Digitalisierung wird den Stromverbrauch zusätzlich erhöhen. Es ist daher richtig, dass das Bundeswirtschaftsministerium seine Erwartungen an den künftigen Stromverbrauch nun endlich hochgeschraubt hat. Die CO2-Minderungsziele des novellierten Bundes-Klimaschutzgesetzes haben den Handlungsdruck noch einmal deutlich verschärft. (Abschalten von Atom-, Kohle und bald auch Gaskraftwerken) Der BDEW geht von einem noch größeren Strombedarf in Höhe von etwa 700 TWh aus. Aus unserer Sicht