Bezahlbare und sichere Wärmeversorgung darf nicht gefährdet werden Mitteilungen Verbraucherberatung 29. Januar 2020 BDEW zum Kohlausstiegsgesetz im Bundeskabinett: (WK-intern) - Geplante Regelungen zum Steinkohle-Ausstieg wären schwerer Schlag für Stadtwerke und Kommunen Geplante Ausschreibungsmodalitäten würden insbesondere Stadtwerke in finanzielle Schieflage bringen / Bezahlbare und sichere Wärmeversorgung darf nicht gefährdet werden Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) übt heftige Kritik an den konkreten Vorschlägen zur Umsetzung des Ausstiegs aus der Steinkohleverstromung. „Der Ausstieg aus der Kohle ist mit Blick auf den Klimaschutz unverzichtbar, das ist Konsens. Er muss allerdings für alle Betroffenen und gerade auch für die Stadtwerke tragbar sein. Der heute vom Bundeskabinett verabschiedete Entwurf stellt eine massive Diskriminierung für die Betreiber von Steinkohle-Kraftwerken dar“, sagte
Bundesnetzagentur beteiligt Öffentlichkeit am Szenariorahmen Strom 2021-2035 Behörden-Mitteilungen Technik Veranstaltungen Verbraucherberatung 17. Januar 2020 Präsident Homann: : "Öffentlichkeit kann jetzt Einfluss auf die Netzplanung nehmen" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur konsultiert ab heute den Entwurf des Szenariorahmens. Die Übertragungsnetzbetreiber haben darin mögliche Szenarien für die Netzentwicklungsplanung im Strombereich bis zu den Jahren 2035 und 2040 abgebildet. "Der Szenariorahmen ist die Planungsgrundlage, um zu ermitteln, wieviel Netzausbau notwendig ist. Er berücksichtigt die jüngst beschlossenen Klimaschutzmaßnahmen der Bundesregierung.", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. "Bürger, Verbände, Unternehmen und Behörden können sich an der Konsultation in den nächsten vier Wochen beteiligen. Damit kann die Öffentlichkeit schon zu einem frühen Zeitpunkt Einfluss auf die Netzentwicklungsplanung nehmen", so Homann weiter. Zweijährliche Erstellung des
Wer trägt die Kosten des Kohleausstiegs? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2019 Das IER der Universität Stuttgart untersucht die Folgen von Kohleausstieg und Energiewende für deutsche Haushalte (WK-intern) - Die Bepreisung von Kohlendioxyd (CO2), wie sie derzeit als flankierende Maßnahme zum Kohleausstieg und auch im Rahmen des geplanten Klimaschutzgesetzes intensiv diskutiert wird, ist ökologisch und ökonomisch effizient und daher sinnvoll. Ohne Maßnahmen zur Rückverteilung wird das Instrument aber je nach Ausgestaltung zu erheblichen Mehrbelastungen der Verbraucher führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Policy Brief*, den das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart jetzt veröffentlicht hat. Betroffen sind bis zu 70 Prozent der Haushalte insbesondere in den niedrigen und mittleren Einkommensgruppen. Die Wissenschaftlerinnen
Energieatlas Sachsen-Anhalt bietet vielfältige Informationen zu Energiethemen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 29. November 2019 Der Energieatlas Sachsen-Anhalt als kostenfreies, raumbezogenes Informationsangebot der Landesenergieagentur Sachsen-Anhalt GmbH (LENA) bietet Verbrauchern, Kommunen, Unternehmen und Behörden eine Fülle regionaler Informationen zu verschiedenen Energiethemen. (WK-intern) - Die mobil abrufbaren, anwenderfreundlich aufbereiteten und teilweise interaktiven Inhalte bieten allen Anwendern einen hohen Nutzen bei der Suche nach Informationen zur energiebezogenen Förderung und Beratung sowie erneuerbaren Energien. Energieberater und Fördermittel finden Ein Schwerpunkt des Energieatlasses ist die Suche nach qualifizierten Energieberatern für Verbraucher und Unternehmen in Sachsen-Anhalt. Die nutzerfreundliche und bedarfsgerechte Suchfunktion beinhaltet verschiedene Filtermöglichkeiten: Ob Energieberater für die Erstellung eines Energieausweises, die Beantragung von Fördermitteln oder die Sanierung eines Baudenkmals - im Energieatlas sind
Regenerative im Vergleich zu fossilen Brennstoffen dauerhaft günstiger Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 3. Juli 2019 Heizen mit Erneuerbaren lohnt sich (WK-intern) - Seit Jahresbeginn sind die Ölpreise um 30 Prozent gestiegen. Dabei können Endverbraucher dem zunehmenden Preisdruck entgehen, indem Heizungen auf Basis fossiler Energieträger durch moderne Heizsysteme ersetzen. Dabei gibt es für jede Gegebenheit die passende Lösung: Von der Pelletheizung bis hin zur Wärmepumpe profitieren Hausbesitzer nicht nur von den effizienten und vielseitig kombinierbaren Heizanlagen, sondern auch den guten Förderbedingungen. Derzeit liegen die Kosten für fossile Brennstoffe weit über denen der Erneuerbaren. Während Verbraucher aktuell nach Angaben des Deutschen Pelletinstituts (DEPI) rund 4,82 Cent pro Tonne zahlen, zahlt man bei der gleichen Wärmemenge für beispielsweise Erdgas 6,27 Cent und
Systemsicherheit: Der Ausbau des Stromnetzes bleibt zentrale Herausforderung der Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 16. Mai 2019 Bundesnetzagentur stellt Jahresbericht 2018 vor (WK-intern) - Präsident Homann: „Ausbau des Stromnetzes bleibt zentrale Herausforderung der Energiewende“ Die Bundesnetzagentur hat heute ihren Jahresbericht für das Jahr 2018 vorgestellt. „Wir sind bei der Planung neuer Stromleitungen gut vorangekommen. Dennoch kommt der Ausbau nicht so schnell voran wie es nötig wäre, was sich in hohen Kosten für den Erhalt der Systemsicherheit niederschlägt“, erläutert Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Marktentwicklung Telekommunikation Erstmals wurde mehr mobil telefoniert als im Festnetz. Rund 119 Milliarden abgehende Gesprächsminuten mobil standen nur noch 107 Milliarden Gesprächsminuten im Festnetz gegenüber. Die Digitalisierung hat zur Folge, dass das Datenvolumen in Fest- und Mobilfunknetzen erneut rasant gestiegen
VKU gegen zusätzliche CO2-Steuer – Energiewende gerechter und einfacher gestalten Ökologie Verbraucherberatung 14. Mai 2019 Die Finanzierungsmechanismen der Energiewende sind in eine Schieflage geraten. (WK-intern) - Das hat ein vom VKU bei r2b energy consulting in Auftrag gegebenes Gutachten ergeben. Es kommt zu dem Schluss, dass Kunden von zu hohen Strompreisen entlastet werden müssen, um die Flexibilisierung des Energieversorgungssystems voranzubringen und Sektorenkopplung zu ermöglichen. Die Einführung einer zusätzlichen CO2-Steuer lehnt der VKU ab. Dabei ist die Ausweitung des Europäischen Emissionshandels die volkswirtschaftlich effizienteste Lösung, gegenwärtig ist eine solche Einigung aller Mitgliedstaaten zeitnah nicht realistisch. Daher ist die Einführung eines sektorübergreifenden CO2-Preises ein sinnvolles, ergänzendes Instrument. Der Vorschlag von r2b sieht im Kern vor, die gegenwärtigen Energiepreisbestandteile mit klimapolitischem Bezug
Müssen deutsche Städte nach dem Klima-Notstand bald den Strom-Notstand ausrufen? Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Mai 2019 „Erneuerbare Energien“, das hört sich so Grün und so umweltfreundlich an. (WK-intern) - Über die negativen Auswirkungen der „Energiewende“ wird jedoch kaum gesprochen oder gar berichtet. Die sogenannten erneuerbaren Energien bedrohen massiv die Biodiversität in Deutschland. Die Monokulturen in der Landwirtschaft sind zusammen mit den Windkraftanlagen dafür verantwortlich, dass es in Deutschland immer weniger Singvögel gibt. Während immer mehr Strom aus Wind und Sonnenenergie in das Stromnetz eingespeist werden, steigen trotzdem die CO2 Emissionen. Das bedeutet jedoch nicht, dass zu jedem Zeitpunkt auch tatsächlich CO2-freier Strom geliefert werden kann. Deutschland hat dank der Energiewende weltweit mit einen der höchsten Strompreise. Die niedrigen Einkommen müssen
Agora Energiewende kritisiert Fehlentwicklungen bei Stromnetzentgelte Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Mitteilungen Offshore 17. April 2019 Steigende Netzkosten: Blindflug durch das Entgeltsystem beenden, Reformen anpacken (WK-intern) - Agora Energiewende kritisiert Fehlentwicklungen bei einem der größten Posten auf der Stromrechnung und empfiehlt eine grundlegende Neuordnung des Systems der Stromnetzentgelte Das System der Stromnetzentgelte steuert auf immer gravierendere Fehlentwicklungen zu: Zum einen steigen die Netzkosten und könnten schon bald der größte Einzelposten auf der Stromrechnung sein. Zum anderen behindern die aktuellen Regeln für die Netzentgelte den Umbau des Stromsystems im Zuge der Energiewende - sie wirken ihm zum Teil sogar entgegen. Hierbei können Politik und Wissenschaft aber nicht nachzuvollziehen, wofür die Netzentgelte in der Höhe von bundesweit jährlich rund 24 Milliarden
Wechselpilot warnen vor den Maschen mancher Energie-Discounter Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Februar 2019 Die Energieexperten von Wechselpilot warnen vor den Maschen mancher Energie-Discounter und verraten, wie es besser geht. (WK-intern) - Plötzlich deutlich höhere Abschlagszahlungen, doppelte Abbuchungen oder gar nicht erstattete Guthaben – die negative Berichterstattung über die teils zweifelhaften Methoden im Energiemarkt reißt nicht ab. Das Beispiel der jüngsten Vergangenheit: die Bayerische Energieversorgungsgesellschaft mbH (BEV), die am Dienstag in München die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragte. Schon zum Jahresende hatten Verbraucher beklagt, die BEV behalte Bonuszahlungen ein und setze noch im ersten Vertragsjahr dramatische Preiserhöhungen an, und das trotz Preisgarantie. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen berichtete über eine Flut von Beschwerden, die zeigt, welchen Ärger ein unbedachter Versorgerwechsel
Der wenig smarte Smart Meter-Rollout Mitteilungen Verbraucherberatung 30. Januar 2019 Wie die historische Chance auf eine verbraucherfreundliche Digitalisierung der Stromversorgung vertan wird ● Smart Meter-Rollout ohne Smart Meter: Der flächendeckende Einbau moderner Messeinrichtungen (mME) bringt keinen Mehrwert für Verbraucher ● Moderne Messeinrichtungen (mME) leisten keinen Beitrag zur Energiewende ● Stromsparpotenziale, die richtige Smart Meter bieten, bleiben ungenutzt ● Verbraucher können jedoch selbst aktiv werden und den Einbau einer mME verhindern (WK-intern) - Der Smart Meter-Rollout startet dieser Tage und die Netzbetreiber haben bereits begonnen, bei Stromkunden moderne Messeinrichtungen (mME) einzubauen oder über die anstehende Installation zu benachrichtigen. Viele Verbraucher - und gerade die ältere Generation - sind mit dieser Ankündigung überfordert, da sie in den meisten
Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe fordert: Grenzwerte aussetzen und neu bewerten Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 23. Januar 2019 Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert, die Diskussion um NOx-Grenzwerte in Berlin und Brüssel auf Basis eines realistischen und wissenschaftlich abgesicherten Szenarios für den Straßenverkehr zu führen. (WK-intern) - Laut ZDK-Vizepräsident Thomas Peckruhn unterstütze der ZDK daher den Vorschlag einer Gruppe von Lungenfachärzten, die Grenzwerte für NOx und Feinstaub zunächst auszusetzen, bis wissenschaftlich begründete Klarheit herrsche. Wie absurd diese Diskussion insbesondere um den NOx-Grenzwert sei, hätten Messungen und Aussagen von Medizinern in den Medien jüngst deutlich gemacht. Die Verteufelung des Diesel-Antriebs habe die Zahl der Neuzulassungen mit dieser sparsamen und effizienten Antriebsart von 45,9 Prozent in 2016 auf inzwischen nur noch 32,3 Prozent