Das Erdklima scheint außer Kontrolle zu geraten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. August 2016 Werbung Die Bundesregierung, große Teile der Medien und Wirtschaft in Deutschland beunruhigt dies offensichtlich nicht (WK-intern) - Weitgehend unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit wurde am 3. August 2016 in den USA der neuste Sachstandbericht (https://www.ametsoc.org/ams/index.cfm/publications/bulletin-of-the-american-meteorological-society-bams/state-of-the-climate/) über den Klimazustand der Erde veröffentlicht. Der US-Wetterdienst (National Weather Service), der zur US-Wetterbehörde NOAA gehört, hat in dem peer-reviewten Bericht die Forschungsergebnisse von 456 Wissenschaftlern aus 62 Ländern zusammengetragen. Das Ergebnis, veröffentlicht im Bulletin of the American Meteorological Society, zeichnet ein erschreckendes Bild des beschleunigt fortschreitenden Klimawandels. Die Erderwärmung scheint völlig außer Kontrolle zu geraten. So ist das Jahr 2015 das bisher wärmste Jahr seit der Aufzeichnung der Erdtemperatur;
Studie: EU-Kohlekraftwerke schädigen den ganzen Kontinent grenzüberschreitend Ökologie 13. Juli 2016 Werbung Unter derselben Staubglocke (WK-intern) - Wie EU-Kohlestaaten den ganzen Kontinent schädigen - Analyse der grenzüberschreitenden Luftverschmutzung und Klimaauswirkungen Kohlekraftwerke kennen keine Grenzen – ihre Emissionen in Form von Feinstaubpartikeln und klimaschädlichen Treibhausgasen verschmutzen länderübergreifend. Ein EU-weiter Kohleausstieg würde daher allen Bürgern des Kontinents zu Gute kommen. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die die Health and Environment Alliance (HEAL), WWF, Climate Action Network (CAN) und Sandbag heute veröffentlicht haben. Der Report mit dem Titel „Europe’s Dark Cloud“ zeigt erstmals die grenzüberschreitenden Gesundheitsfolgen durch Luftverschmutzung von europäischen Kohlekraftwerken. Dabei sind Auswertungen von 257 der 280 Kraftwerke verfügbar. Diese zeigen, dass die Emissionen aller Kraftwerke
Uniper hält trotz Kohlekrise an Kraftwerksplänen fest – Ökologie 7. Juli 2016 Werbung - während in den USA mehr und mehr Kohleunternehmen finanziell in die Knie gehen. (WK-intern) - Uniper, das abgespaltene konventionelle Kraftwerksgeschäft von E.ON, setzt große Hoffnungen in sein neues Kohlekraftwerk Datteln 4 (http://www.handelsblatt.com/my/unternehmen/industrie/uniper-kohlekraftwerk-in-datteln-auferstehung-einer-ruine/13828442.html?ticket=ST-3780947-vVl2MQfYPK6OfGbtDaZ5-ap2). Im März wurden die Bauarbeiten fortgesetzt, im März 2018 soll es dann ans Netz gehen. Allen Klimabemühungen nach Paris zum Trotz. Grund für Unipers Zuversicht sind laufende Lieferverträge mit der Deutschen Bahn und RWE, die mit dem Unternehmen jeweils eine Abnahme von 400 MW über Jahrzehnte hinweg vereinbart haben. Doch besonders RWE zweifelt nun die Verträge an, da die Konditionen aus heutiger Sicht besonders schlecht für das Unternehmen sind. Beachtenswert ist,
Deutschland Spitzenreiter bei Luftverschmutzung E-Mobilität Solarenergie 27. Juni 201627. Juni 2016 Werbung Crowdinvesting im Sinne der Umwelt (WK-intern) - Luftverschmutzung ist in Deutschland ein gewaltiges Problem. Relevante Grenzwerte werden seit Jahren überschritten, derzeit betreibt die EU-Kommission zwei Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesregierung. Eine Lösung liegt im konsequenten Vorantreiben der Energiewende. Junge, innovative Unternehmen wie neovoltaic bieten schon jetzt Lösungen, um Privatpersonen unabhängig von Großkonzernen mit sauberer, regenerativer Energie zu versorgen. Auf www.conda.de kann derzeit jeder mittels Crowdinvesting in neovoltaic investieren und so nicht nur Teil der Energiewende werden, sondern auch am Erfolg von neovoltaic partizipieren. Deutschland hat die schlimmste Luftverschmutzung in Europa. Diese politische Bankrotterklärung eines Landes, das einst Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien war, musste das
Greenpeace-Analyse: Starre Großkraftwerke kosten Hunderte Millionen Euro zusätzlich Ökologie 1. Juni 2016 Werbung Weil Atom- und Kohlekraftwerke ihre Leistung auch bei viel Wind- und Sonnenenergie nicht drosseln, verursachen sie Engpässe und hohe Kosten im Stromnetz. (WK-intern) - Allein in Schleswig-Holstein addierten sich die zusätzlichen Netzkosten im Jahr 2015 auf bis zu 160 Millionen Euro, so das Ergebnis einer Analyse des Beratungsinstituts Energy Brainpool im Auftrag von Greenpeace. Von den Netzbetreibern werden diese Kosten an die Stromkunden weitergereicht. „Die Energiekonzerne lassen ihre unflexiblen Großkraftwerke auch dann mit hoher Auslastung laufen, wenn genug Wind- und Sonnenstrom da sind. Das ist nicht nur schädlich fürs Klima, sondern auch teuer für die Stromkunden“, sagt Greenpeace-Energieexperte Tobias Austrup. „Statt Windräder muss
Thermooptische Messanlagen könnten Millionen Tonnen CO2 in Kohlekraftwerken einsparen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Mai 2016 Werbung Kohlekraftwerke als konventionelle Energiequellen sind essenziell zur Sicherstellung der Energieversorgung. (WK-intern) - Doch aufgrund ihres hohen CO2-Austoßes gibt es großen Handlungsbedarf, um die Energiegewinnung effizienter und umweltverträglicher zu gestalten. Das Center of Device Development CeDeD des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC konnte nun in verschiedenen Projekten durch eine Verbesserung der Verbrennungsprozesse nachweisen, dass in großem Umfang der CO2-Ausstoß erheblich minimiert und primäre Energie eingespart werden kann. Das CeDeD präsentiert seine Kompetenzen auf der 8th International Freiberg Conference (12.-16. Juni 2016) in Köln. Mit der Energiewende und der Abkehr von Atomkraft werden erneuerbare Energiequellen wichtiger denn je. Doch bislang kann die Energieversorgung – insbesondere die Stromerzeugung
Kohlekraftwerke verbrauchen Trinkwasser für eine Milliarde Menschen Ökologie Verbraucherberatung 26. März 2016 Werbung Greenpeace-Report: Mit dem Wasserverbrauch aller Kohlekraftwerke ließe sich eine Milliarde Menschen mit Trinkwasser versorgen. (WK-intern) - Dies belegt ein heute veröffentlichter Greenpeace-Report. Erstmals werden darin die Auswirkungen der weltweit 8400 Kohlekraftwerke auf den aktuellen sowie künftigen Wasserbedarf analysiert. Die Studie identifiziert dabei Regionen in denen bestehende und geplante Kohlekraftwerke den Wassermangel weiter verstärken. „Kohlekraftwerke befeuern nicht nur den Klimawandel, sie rauben uns auch die wertvollste Ressource – das Wasser. In Zeiten günstiger und sauberer erneuerbarer Energien lassen sich weitere Kohlekraftwerke nicht mehr verantworten“, sagt Greenpeace-Energieexperte Karsten Smid. Der Report online: http://gpurl.de/39KIq Kohlestrom allein ist für rund sieben Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs verantwortlich. Neben dem
Weniger Quecksilber aus Vattenfalls Braunkohlekraftwerken Mitteilungen Technik 7. Januar 20167. Januar 2016 Werbung Neuer nationaler Grenzwert wird vorfristig eingehalten (WK-intern) - In Deutschland wird ab dem Jahr 2019 der Emissionsgrenzwert für Quecksilber verschärft. Seit dem Jahr 2004 gilt für bestehende Kohlekraftwerke laut 13. BImSchV ein Quecksilbergrenzwert von 30 µg/Nm³ Abgas im Tagesmittel. Ab 2019 darf der Jahresmittelwert 10 µg/Nm³ nicht übersteigen. In den Braunkohlenkraftwerken von Vattenfall wird bereits heute der ab 2019 geltende Grenzwert eingehalten. Dennoch untersuchen und erproben die Ingenieure von Vattenfall sehr intensiv verschiedenste Technologien zur weiteren Quecksilberreduzierung. „Damit leistet Vattenfall hier einen erheblichen Beitrag zum Umweltschutz“, sagt Hubertus Altmann, Kraftwerksvorstand der Vattenfall Europe Mining AG und Vattenfall Europe Generation AG. Bei der Reduzierung der Quecksilberemissionen
Investitionen der Entwicklungsbanken sind noch nicht 2-Grad-kompatibel Ökologie Verbraucherberatung 2. Dezember 20151. Dezember 2015 Werbung Studie: Einhaltung der 2°C-Obergrenze für globale Erwärmung erfordert bessere Investitionskriterien (WK-intern) - In den vergangenen Monaten haben Entwicklungsbanken bedeutende Ankündigungen zur Klimafinanzierung gemacht und zunehmend Klimaaspekte in ihre Arbeit integriert. Dennoch nutzt derzeit keine einzige Entwicklungsbank Investitionskriterien, die sicherstellen könnten, dass ihre Investitionen mit der 2-Grad-Obergrenze kompatibel wären. Das ist das Ergebnis einer Studie von NewClimate Institute, Germanwatch und 2°C Investing Initiative, die heute beim Klimagipfel in Paris vorgestellt wurde. Prof. Niklas Höhne, Founding Partner beim NewClimate Institute und einer der Autoren, erläutert: "Unser Bericht zeigt, dass es möglich ist, auf der Grundlage von 2°C-Szenarien Investitionskriterien für einzelne Projekte zu definieren. Wir zeigen, dass
Alte Kohlekraftwerke blockieren EU-Klima- und Energieziele – nur Stilllegung hilft Ökologie 19. November 2015 Werbung Agora Energiewende und das Regulatory Assistance Project legen anlässlich des ersten Berichts zur Energieunion Strategiepapier zum „Smart Retirement“ vor (WK-intern) - Alte, inflexible Kohlekraftwerke stehen sowohl den europäischen Klimaschutzzielen als auch einer langfristigen kostengünstigen und sicheren Stromversorgung in Europa im Weg. Daran wird die anstehende Reform der Strommarktregeln der Europäischen Union nichts ändern. Deshalb sollte die Europäische Union ergänzend zur Strommarktreform eine Strategie zum sozialverträglichen Abschalten alter, inflexibler und klimaschädlicher Kraftwerke aufsetzen. Hierdurch würde der politisch vereinbarte Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland und in Europa erleichtert und günstiger. Die Notwendigkeit für eine solche Strategie erörtern die Think Tanks Agora Energiewende und Regulatory
Frankreichs Stopp bei Exportkrediten für Kohlekraftwerke setzt Deutschland unter Druck Ökologie Verbraucherberatung 11. September 201510. September 2015 Werbung Germanwatch fordert Bundesregierung auf, dem Beispiel aus Paris zu folgen (WK-intern) - Die Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt die heutige Erklärung der französischen Regierung, staatliche Exportkredite für Kohlekraftwerke im Ausland ab sofort einzustellen. „Frankreich zeigt, wie es geht“, sagt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. „Wer Dekarbonisierung sagt, darf nicht weiter Kohlekraftwerke subventionieren. Die Bundesregierung steht vor einem wichtigen Glaubwürdigkeitstest. Wir erwarten von Deutschland, dass es den Vorstoß von Frankreich in der OECD unterstützt, um ein gemeinsames Ende der Exportsubventionen von Industrieländern für Kohlekraftwerke zu ermöglichen.“ Europaweit gilt Deutschland als größter Finanzierer von Kohle im Ausland. Dies zeigen jüngst veröffentlichte Zahlen von NRDC und Oil
Clean Power Plan: Obama macht Ernst beim Klimaschutz Mitteilungen Ökologie 3. August 2015 Werbung Weltweit läuft die Zeit der Kohle ab (WK-intern) - Germanwatch begrüßt amerikanischen Klimaschutz-Plan für den Stromsektor. Chancen für wirksames Weltklimaabkommen wachsen. Heute stellt US-Präsident Barack Obama die endgültige Fassung des "Clean Power Plan" vor, einer Verordnung, mit der klimaschädliche Emissionen aus dem Stromsektor reduziert werden sollen. Die Umwelt-und Entwicklungsorganisation Germanwatch begrüßt den Plan, dessen Eckpunkte ihr vorliegen, als wichtigen Schritt im weltweiten Klimaschutz. "US-Präsident Obama zeigt, dass er es ernster als bisher meint mit dem Klimaschutz. Die heute vorgestellte Verordnung untermauert die amerikanischen Klimaziele mit konkreten Maßnahmen", sagt Lutz Weischer, Teamleiter Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. "Auch in den USA zeigt sich: Die Zeit