BayWa AG verpflichtet sich konzernweit zu 100 Prozent Öko-Strom ab 2020 Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 19. Juli 2019 Unternehmen beteiligt sich an globaler RE100-Initiative (WK-intern) - Die BayWa AG hat sich der internationalen Initiative RE100 angeschlossen, die von den unabhängigen Non-Profit-Organisationen The Climate Group und CDP geleitet wird. Damit verpflichtet sich das weltweit tätige Münchener Unternehmen offiziell, seinen Strombedarf konzernweit aus 100 Prozent erneuerbaren Energien zu decken und zwar als selbstgestecktes Unternehmensziel ab 2020. Erreicht werden soll dies unter anderem durch Umstellung auf Grünstromtarife und Investitionen in die Eigenversorgung mit erneuerbaren Energien. „Unternehmen können nur dann erfolgreich bleiben, wenn sie globale Zusammenhänge und Entwicklungen in ihr Handeln übertragen und Verantwortung für die Folgen ihrer Geschäftstätigkeit übernehmen“, sagt Klaus Josef Lutz, Vorstandsvorsitzender der
Ausbau der Windkraft dringlicher als je zuvor Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie Wirtschaft 8. Oktober 2018 IPCC-Klimabericht: die Zeit drängt (WK-intern) - Der heute veröffentlichte Sonderbericht des Weltklimarats (IPCC) zur globalen Erwärmung um 1,5 Grad zeigt auf, dass tiefgreifende und weit schnellere Veränderungen nötig sind, um die Erderwärmung zu stoppen. „Der Ausbau der erneuerbaren Energien insbesondere der Windkraft ist eine der wesentlichen Stellschrauben im Kampf gegen die globale Erwärmung“ so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und setzt fort: „Die Energiewende ist darüber hinaus auch ein riesiger Wirtschaftsimpuls.“ Bei der Klimakonferenz von Paris hatten sich Ende 2015 alle Staaten auf das Ziel geeinigt, die Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad und möglichst auf 1,5 Grad zu beschränken. Der heute
Eine vorindustrielle Quelle für Treibhausgas Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Juli 2018 Der Aufstieg von Tiefenwasser im Südpolarmeer könnte den CO2-Anstieg in der Atmosphäre im Holozän erklären (WK-intern) - Was nun immer mehr zu einer Bedrohung für Mensch und Umwelt wird, hat die menschliche Zivilisation in der Vergangenheit wahrscheinlich erst möglich gemacht. Denn schon vor dem massiven Anstieg des atmosphärischen CO2-Gehalts durch menschliche Emissionen, erhöhte sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre leicht. Die Zunahme spielte möglicherweise eine entscheidende Rolle bei der Stabilisierung des Klimas im Holozän und damit auch für die Entwicklung der menschlichen Zivilisation. Woher das Treibhausgas kam, hat nun ein internationales Team unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für Chemie und der Universität Princeton
Neue Studie: Erderwärmung doppelt so hoch wie vorhergesagt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Juli 2018 Die neue Studie eines internationalen Forscherteams, unter anderen der University of New South Wales in Sydney, kommt anhand der Untersuchung vergangener Wärmeperioden zu dem Ergebnis, dass die Erderwärmung unter Umständen doppelt so hoch sein wird, wie bisher vorhergesagt. (WK-intern) - Die Wissenschaftler kritisieren, dass in aktuellen Klimamodellen die Langzeitfolgen für unseren Planeten nicht ausreichend betrachtet werden. Sofortiges Handeln ist unerläßlich, um tiefgreifende Veränderungen unserer Welt zu verhindern. Die bisherigen Klimamodelle haben die Erderwärmung nicht korrekt vorhergesagt. Die Klimaerwärmung könnte laut einem Forscherteam aus siebzehn Ländern, darunter aus Australien, doppelt so hoch ausfallen, und der Anstieg des Meeresspiegels könnte sechs Meter oder sogar noch mehr
Eine internationale Konferenz: Klimaangepasste Pflanzen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 27. Mai 2018 Eine internationale Klimakonferenz fand vom 18. bis 19. Mai in Nikosia auf Zypern statt. (WK-intern) - Hochrangige Politiker und Wissenschaftler verschiedener Disziplinen aus der Klimaforschung, Medizin, der Wirtschafts- und Energiebranche sowie der Landwirtschaft diskutierten über Herausforderungen und Lösungen bezüglich des Klimawandels im Mittleren Osten und im Mittelmeerraum. Der ehemalige französische Premierminister Laurent Fabius verwies in einer beeindruckenden Rede auf die besorgniserregenden Anzeichen des Klimawandels. Viele Szenarien weisen darauf hin, dass bereits im Jahr 2050 eine Erderwärmung von 2°C erreicht wird. Diesen Wert haben sich Politik und Wissenschaft als maximale Grenze gesetzt – allerdings bis 2100. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass wir dieses
Studie: Klimaverhandler und Wissenschaftler stellen Erfolg des Pariser Klimaabkommens infrage Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. Mai 2017 Klimaexpertinnen und -experten äußern sich pessimistisch über die Umsetzung und den Erfolg der vereinbarten Maßnahmen im Rahmen der internationalen Klimakonferenzen. (WK-intern) - Das belegt eine neue Studie, an der zwei Forscherinnen der Universität Kassel maßgeblich beteiligt sind. Danach fand dennoch etwa die Hälfte der Teilnehmer Konferenzen wie diese nützlich. Die Studie ist jetzt im renommierten Fachmagazin Nature Climate Change (online) erschienen. Untersucht wurden die Einschätzungen von Klimaexpertinnen und -experten zu den Bemühungen der internationalen Staatengemeinschaft, die auf die Eindämmung der Erderwärmung abzielen. Prof Dr. Astrid Dannenberg und M.Sc. Sonja Zitzelsberger, Fachgebiet Umwelt- und Verhaltensökonomik der Universität Kassel, arbeiteten für die Studie mit der London
Tropische Flüsse atmen Kohlenstoff Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. August 2016 Neue Studie zeigt bislang unterschätzte Kohlenstoffquelle auf (WK-intern) - Meere und Ozeane nehmen etwa die Hälfte des Kohlenstoffdioxids auf, das Menschen produzieren und das bei der Erderwärmung eine wichtige Rolle spielt. Allerdings speichern nicht nur Ozeane, sondern auch große tropische Flusssysteme viel Kohlenstoff und setzen diesen wieder frei, wenn sich das Klima verändert. Das weist jetzt eine wissenschaftliche Veröffentlichung nach, für die Dr. Enno Schefuß vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen einen älteren Bohrkern mit neuesten Methoden untersucht hat. Die Ergebnisse des Teams um Schefuß wurden jetzt im Magazin Nature Geoscience veröffentlicht. In den feuchtwarmen Bedingungen der Tropen, wie zum
Ambitionierte Klima- und Energiestrategie für Österreich notwendig Erneuerbare & Ökologie Ökologie 8. Juli 2016 Klimakatastrophen in Frankreich und Deutschland bestätigen Notwendigkeit von 1,5°C Obergrenze für die maximale Erderwärmung aus Paris (WK-intern) - Der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich (EEÖ) begrüßt die Erstellung eines Grünbuchs für eine Klima- und Energiestrategie in Österreich. „Die zunehmenden Wetterextreme in Europa zeigen die Dringlichkeit des Klimaschutzes.“ Warnt EEÖ Sprecher Erwin Mayer. " Der EEÖ verlangt, dass auch Österreich seinen Beitrag für eine Eindämmung der globalen Erwärmung auf 1,5°C leistet. Für den Notfallpatienten Klimawandel braucht es laut EEÖ Sofortmaßnahmen und langfristige Überlebensstrategien. „Die Sofortmaßnahme ist ein modernes Ökostromgesetz, das noch in diesem Jahr kommen muss. Für die Entwicklung einer Überlebensstrategie begrüßen wir den Startschuss
Implosion der fossilen Industrien und explosive Entwicklung der Erneuerbaren kann Paris zum Erfolg machen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Juni 2016 Das Klimaziel von Paris ist ein Triumph des Realismus - ganz entgegen mancher Kritik, es sei wirklichkeitsfremd. (WK-intern) - Erstens, so erklärt jetzt ein Wissenschaftler-Team, ist es notwendig, den globalen Temperaturanstieg unter 2 Grad Celsius zu halten, weil bei ungebremstem Klimawandel enorme Risiken auf die Menschheit zukommen. Zum ersten Mal zeigen die Forscher in einem Diagramm, bei welcher Erwärmung welche Elemente des Erdsystems kippen könnten. Zweitens ist die Umsetzung des Pariser Klimaziels machbar, durch eine technologische Explosion der erneuerbaren Energiesysteme und anderer Innovationen, und die Implosion der fossilen Industrien. Drittens ist das Klimaziel einfach genug, um weltweit politisch etwas in Bewegung zu bringen. "Das
Klimaflüchtlinge: Dem Orient droht ein Klima-Exodus Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Mai 2016 Der Klimawandel könnte Teile des Nahen Ostens und Nordafrikas unbewohnbar machen (WK-intern) - Die Zahl der Klimaflüchtlinge könnte künftig dramatisch steigen. Wie Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie und vom Cyprus Institute in Nicosia berechnet haben, dürfte es im Nahen Osten und in Nordafrika so heiß werden, dass Menschen dort in vielen Gegenden nicht mehr leben können. Das Ziel, die Erderwärmung auf unter zwei Grad Celsius zu begrenzen, was auf den jüngsten UN-Klimakonferenzen beschlossen wurde, wird nicht ausreichen, das zu verhindern. Denn die sommerliche Durchschnittstemperatur in den bereits heute sehr heißen Regionen des Orients wird mindestens doppelt so schnell ansteigen wie global. Das hätte
Umsetzung des Paris-Abkommens: IPCC wird Sonderbericht zu 1,5 Grad Erwärmung liefern Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. April 201615. April 2016 Welche Folgen hat eine Erderwärmung um 1,5 Grad? (WK-intern) - Und welche Treibhausgasemissionen wären dann noch möglich? Diese Fragen will der Weltklimarat bis 2018 in einem Sonderbericht klären. Das hat die Vollversammlung des Weltklimarats IPCC in Nairobi beschlossen. Das erste weltweite Klimaschutzabkommen, das im Dezember 2015 in Paris verabschiedet wurde, sieht für die globale Erderwärmung eine Obergrenze von 2 Grad vor. Dieses Ziel wird damit völkerrechtlich bestätigt. Darüber hinaus legt der Vertrag Anstrengungen fest, um die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken. Die Staaten der UN-Klimarahmenkonvention baten daher den IPCC, den wissenschaftlichen Sachstand für 1,5 Grad Erwärmung in einem Sonderbericht zusammenzufassen. Der Sonderbericht des IPCC
Am Samstag wurde der Maßnahmenkatalog Klimaschutz offiziell übergeben Ökologie 20. März 201619. März 2016 In einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung fordert eine große Verbände-Allianz die Bundesregierung auf, den Klimaschutzplan ambitioniert auszugestalten und an den in Paris beschlossenen Zielen auszurichten. (WK-intern) - Anlass ist der Abschluss eines breiten Beteiligungsprozesses, in dem Verbände, Kommunen und Bundesländer Politikvorschläge für den Klimaschutzplan eingereicht haben. Am Samstag wurde der Maßnahmenkatalog offiziell an Bundumweltministerin Barbara Hendricks übergeben. In Paris habe sich die Bundesregierung erfolgreich für ein ehrgeiziges Erderwärmungslimit von "deutlich" unter 2 Grad Celsius, möglichst sogar 1,5 Grad Celsius eingesetzt. Dem müsse sie jetzt Taten folgen lassen, heißt es in dem Brief, der von 26 Verbänden unterzeichnet wurde. Die Verbände fordern eine Anhebung