Verbessertes Datenportal für Biodiversitäts-Forscher Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Februar 20156. Februar 2015 Internetseite bietet neue Werkzeuge und Services für den Umgang mit Forschungsdaten (WK-intern) - Die German Federation for Biological Data, kurz GFBio, hat ihren Internetauftritt überarbeitet und um neue Werkzeuge und Angebote erweitert. GFBio ist ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördertes interdisziplinäres Verbundprojekt zur nachhaltigen Sicherung von Forschungsdaten aus der Biologie und den Umweltwissenschaften. Die datenintensive Forschung und das Integrieren von Datensätzen sollen damit erleichtert werden und Forschungsdaten sollen für die Nachnutzung archiviert werden. Neu auf dem Datenportal http://www.gfbio.org ist der interaktive Datenlebenszyklus unter dem Menüpunkt „Training“, der verschiedene Szenarien je nach Nutzerperspektive darstellt. Zu jeder der zehn Phasen im Datenlebenszyklus gibt es interaktive
Fachjournal Science zu Umweltänderungen: Grenzen der natürlichen Erneuerung bereits überschritten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 17. Januar 2015 Vier von neun „planetaren Grenzen” bereits überschritten Vier von neun planetaren Grenzen sind durch den Einfluss des Menschen bereits überschritten: Klimawandel, Biodiversität, Landnutzung und biogeochemische Kreisläufe. Das zeigt jetzt ein internationales Team von 18 Wissenschaftlern im Fachjournal Science. Ihrer Einschätzung nach sind zwei dieser Grenzen, nämlich Klimawandel und Artensterben, von entscheidender Bedeutung – werden sie deutlich überschritten, könnte dies das Erdsystem in einen neuen Zustand versetzen. Das Team wird seine Ergebnisse in sieben Seminaren beim World Economic Forum in Davos vorstellen (21.-25. Januar). Das Konzept der planetaren Grenzen wurde von Wissenschaftlern weltweit entwickelt, unter Beteiligung des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), und 2009 erstmals
SRU-Sondergutachten Stickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes Umweltproblem Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Januar 2015 Deutliche Reduktion der Stickstoffeinträge erforderlich (WK-intern) - Der zu hohe Eintrag von reaktiven Stickstoffverbindungen in die Umwelt gefährdet die menschliche Gesundheit, die Gewässer, die Biodiversität und das Klima. „Die Politik muss dieses bedeutende Umweltproblem entschiedener als bisher angehen. Dies betrifft sowohl die Landwirtschafts-, Verkehrs- als auch die Energiepolitik. Deshalb ist eine Stickstoffstrategie nötig“, fordert Prof. Karin Holm-Müller, die stellvertretende Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen der Bundesregierung. Heute übergibt der SRU sein Sondergutachten „Stickstoff: Lösungsstrategien für ein drängendes Umweltproblem“ an Bundesumweltministerin Barbara Hendricks. Die Belastung der Umwelt mit reaktivem Stickstoff ist ein vielfach unterschätztes Problem. Es geht nicht alleine um die Vermeidung von
Spitzenbewertung vom Wissenschaftsrat für das Biodiversitäts- und Klima Forschungszentrum (BiK-F) Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. November 2014 Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) erhält Spitzenbewertung vom Wissenschaftsrat (WK-intern)- Der Wissenschaftsrat – höchstes beratendes Gremium der Bundesregierung und der Länder in wissenschaftlichen Themen – attestiert dem Frankfurter Biodiversität und Klima Forschungszentrum (BiK-F) eine exzellente, leistungsstarke Einrichtung zu sein. Das BiK-F wurde im Sommer 2014 im Rahmen seiner angestrebten Eingliederung in die Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, die zur Leibniz-Gemeinschaft gehört, durch eine unabhängige Gutachtergruppe des Wissenschaftsrates evaluiert. In der jetzt veröffentlichten Stellungnahme befürwortet das Gremium ausdrücklich diese Integration. Der Wissenschaftsrat hebt besonders hervor, dass die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des BiK-F in innovativer Weise Methoden und Ansätze der Bio- und Geowissenschaften kombinieren, um die
Biodiversität und ihrer Bedeutung für Mensch und Natur Forschungs-Mitteilungen Ökologie 10. Oktober 2014 Neues Leibniz-Journal „Der Wert der Vielfalt“ - Wie Wissenschaftler Biodiversität erforschen und bewahren (WK-intern) - Unter dem Titel „Der Wert der Vielfalt“ widmet sich das neue Leibniz-Journal der Biodiversität und ihrer Bedeutung für Mensch und Natur. Vielfältige Ökosysteme und Artengemeinschaften liefern uns Nahrung, heilende Wirkstoffe und Trinkwasser. Zudem dämpfen sie die Auswirkungen des Klimawandels. Dennoch bedroht ausgerechnet der Mensch die Biodiversität mehr als jede Naturkatastrophe. Ohne tiefgreifende Gegenmaßnahmen, warnt der Biologie-Professor Klement Tockner, könnte bis Ende des Jahrhunderts die Hälfte der zehn bis 20 Millionen Arten der Erde aussterben. Der Direktor des Berliner Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei bezeichnet die Rettung der Vielfalt
Biodiversitätsforschung: Menschliche Landnutzung treibt Veränderungen der Böden voran Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. April 2014 Rostocker Forschungsprojekt zu Bodenkrusten wird durch Deutsche Forschungsgemeinschaft gefördert Der Biologe Professor Ulf Karsten vom Institut für Biowissenschaften und der Bodenkundler Professor Peter Leinweber von der Agrar-und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock haben einen „großen Fisch“ an Land gezogen. (WK-intern) - Sie sind durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) geadelt worden und nun eingebunden in das nationale Schwerpunktprogramm (SPP 1374 - Biodiversitäts-Exploratorien) zur Biodiversitätsforschung. Das bedeutet für Rostock im Klartext: 500.000 Euro Forschungsgeld, das zwei neue Stellen ermöglicht und eine gute Ausstattung für Feldarbeit und Analysen im Labor. „Wir starten mit unseren Forschungen im Mai, sammeln zunächst in der Schorfheide biologische Bodenkrusten, die dann
Experten einig: Energiewende ohne Biomasse nicht realisierbar Bioenergie 26. März 2014 Länderexperten warnen vor falschen Weichenstellungen bei EEG Chancen für regionale Wertschöpfung und Biodiversität nutzen (WK-intern) - Die Energiewende wird ohne Biomasse aus der Land- und Forstwirtschaft nicht realisierbar sein, so die Aussage der Experten aus den deutschen Bundesländern, die zu Beginn der Woche zum Jahrestreffen des nationalen Clusters der Kompetenzzentren im Bereich Nachwachsende Rohstoffe im niedersächsischen Werlte zusammengekommen sind. Energie aus Biomasse ist die derzeit einzige speicherbare Form der Sonnenenergie, ist daher bedarfsgerecht einsetzbar und trägt wesentlich zur nationalen Versorgungssicherheit bei. Über viele Jahre wurden von den Wissenschaftlern Verfahren optimiert und neue vielfältige Energiepflanzen für den nachhaltigen Anbau entwickelt, die auch wirtschaftliche Voraussetzung
Globaler Landnutzungsbericht empfiehlt gesündere Ernährung und Ausstieg aus Biokraftstoffen Bioenergie Ökologie 25. Januar 201425. Januar 2014 Der Internationale Ressourcenrat befürchtet weltweite Übernutzung natürlicher Flächen und macht Vorschläge für ein nachhaltiges Management Am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos hat UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner einen Bericht des International Resource Panel (IRP) zur globalen Landnutzung vorgestellt, dessen koordinierender Autor Prof. Dr. Stefan Bringezu vom Wuppertal Institut ist. (WK-intern) - Der Bericht stellt einen steigenden Druck auf die natürlichen Ressourcen durch die Nachfrage an Nahrung, Biokraftstoffen und nachwachsenden Rohstoffen fest. Zugleich gehen fruchtbare Böden durch Erosion und Überbauung verloren. Diese dramatische Entwicklung dürfte nicht nur zu weiter steigenden Preisen für Lebensmittel und wachsender Bodenspekulation führen. Wenn nicht gegengesteuert wird, erwartet der Bericht eine
Vorankündigung: 3. Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie und Nachhaltigkeit Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 5. November 2013 (WK-intern) - Berlin - Mitte November erscheint das dritte Jahrbuch Nachhaltige Ökonomie mit dem Schwerpunkt Nachhaltigkeitsmanagement. Das Jahrbuch kann ab sofort beim Metropolis-Verlag vorbestellt werden. Die zunehmende Auseinandersetzung mit sozialen und ökologischen Herausforderung in der breiten Gesellschaft sorgt dafür, dass dem Thema Nachhaltigkeit auch in nahezu jedem zukunftsorientierten Unternehmen eine wachsende Bedeutung zukommt. Unter dem Label Corporate Social Responsibility erklären heute viele Unternehmen Ihre Verantwortungsübernahme für sozial-ökologische Fragestellungen. Sie retten den Regenwald, verfolgen ambitionierte Klimaschutzziele, erdenken vorbildliche Projekte zur Erhaltung von Biodiversität und setzen sich für die Verbesserung von Arbeitsbedingungen und weitreichende Sozialstandards ein. Sind Unternehmen etwa freiwillig zu Vorreitern einer
Mein Haus, mein Planet und ich – Biodiversität macht Schule Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Februar 2013 (WK-intern) - Freien Universität Berlin ist in Kooperation mit der Französischen Botschaft An der Freien Universität Berlin ist in Kooperation mit der Französischen Botschaft und der französischen Bildungsinitiative „La main à la pâte“ (Die Hand im Teig) ein deutschsprachiges Internetangebot mit Bildungsmaterialien zum Thema Biodiversität erarbeitet worden. Das Angebot „Biodiversität macht Schule!“ richtet sich an Viert- bis Sechstklässler. Behandelt werden unter anderem die Themen Nachhaltigkeit, Artenvielfalt, Vielfalt der Ökosysteme, natürliche Selektion, Klassifizierung von Lebewesen, Nahrungsketten, die Biodiversität in unserem Alltag (insbesondere in der Nahrung), Einfluss des Menschen auf die Biodiversität. Lehrende finden auf der Webseite von „Sonnentaler“ unter www.sonnentaler.net/biodiversitaet Anregungen sowie eine Reihe
EU-Forschungsprojekt: Ökosysteme und Biodiversität trotz Klimawandel bewahren Forschungs-Mitteilungen 29. September 2012 (WK-intern) - Hochschulen und Forschungseinrichtungen in acht europäischen Ländern haben sich in dem neuen, von der Europäischen Union geförderten Projekt "SIGNAL" zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie im Hinblick auf den voraussichtlichen Klimawandel dazu beitragen, die ökologischen Serviceleistungen und die Biodiversität des europäischen Grünlands zu erhalten. Es sollen wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, insbesondere für europäische und nationale Behörden, für Nichtregierungsorganisationen oder für die Land- und Forstwirtschaft. Die Koordination des Gesamtprojekts liegt bei Prof. Dr. Anke Jentsch, Universität Bayreuth. Ökologische Risiken durch extreme Wetterereignisse Rund die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Europa sind Grünland. Diese Wiesen- und Weidelandschaften tragen durch ökologische Serviceleistungen wesentlich zur
Startschuss für den 2. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit Behörden-Mitteilungen Hessen Ökologie 12. September 201217. Oktober 2012 (WK-news) - Umweltministerin Puttrich und Umweltdezernentin Heilig eröffnen MainSofa in Frankfurt "Kommen Sie zum MainSofa und erleben Sie, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet!" Mit dieser Einladung an die Bürgerinnen und Bürger eröffnete heute die Hessische Umweltministerin Lucia Puttrich das MainSofa in Frankfurt. „Ich freue mich, dass wir mit dieser in Deutschland bisher einmaligen Aktion schon jetzt den Startschuss für den 2. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit geben können. Das Programm rund um das MainSofa zeigt auf ganz besondere Art und Weise, wie Nachhaltigkeit praktisch gelebt werden kann.“ Das MainSofa ist ein überdimensionales Sofa aus Gras, Stroh und Sisalstricken, es ist zu 100 Prozent recycelbar und