BASF: Unternehmen, die Verluste schreiben, investieren nicht, sondern verlassen das Land ohne Wertschöpfung Mitteilungen Ökologie Technik 26. Februar 2023 Mitteldeutsche Zeitung zu BASF und der Chemieindustrie (WK-intern) - Im vergangenen Jahr kostete Erdgas hierzulande teilweise zehnmal mehr als in den USA. Bei diesen Kostenunterschieden ist es nur eine Frage der Zeit, wann die Produktion in der energieintensiven Chemie verlagert wird. Es ist richtig, dass die deutsche Chemie die Zukunft nicht mit jahrzehntealten Ammoniak-Anlagen, die nun teilweise abgeschaltet werden, gewinnen kann. Es steht außer Frage, dass grüne Energie, Recycling und nachwachsende Rohstoffe die Wachstumsmärkte für deutsche Firmen sind. Doch um diese modernen Anlagen aufzubauen und zu integrieren, braucht es eine intakte Chemie. Unternehmen, die Verluste schreiben, investieren nicht. PM: Mitteldeutsche Zeitung
Tarifabschluss bei K+S: 8,5 Prozent und zwei Einmalzahlungen Mitteilungen Technik 26. Februar 2023 Nach langen und schwierigen Verhandlungen haben sich IGBCE und Arbeitgeber gestern (24. Februar) in Göttingen in der dritten Tarifrunde auf einen Abschluss bei K+S geeinigt und damit Arbeitskampfmaßnamen abgewendet. (WK-intern) - Für die 10.000 Beschäftigten des Bergbauunternehmens bringt das Ergebnis eine durchschnittliche, dauerhafte Einkommenserhöhung in Höhe von 8,5 Prozent und zwei satte Einmalzahlungen. Ihr Entgelt erhöht sich zum 1. April 2023 um einen Sockelbetrag in Höhe von 200 Euro und zum 1. April 2024 um weitere 2 Prozent. Zusätzlich hat die IGBCE durchgesetzt, dass die Ausbildungsvergütungen ab dem ersten Lehrjahr auf einen vierstelligen Betrag steigen und Auszubildende Einmalzahlungen in Höhe von 1500 Euro
Hans-Werner Sinn: „Deutschland ruiniert mit extremistischer Klimapolitik eigene Industrie“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Februar 2023 Ex-Ifo-Präsident fordert "neue Entspannungspolitik gegenüber großen Mächten" - "Die Erderwärmung zu bremsen ist wichtiger als die Frage, wo welche Ländergrenzen gezogen werden" (WK-intern) - Ex-Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn hat die Energiewende der Ampelregierung massiv kritisiert und ein Ende deutscher und europäischer Alleingänge beim Klimaschutz gefordert. "Deutschland ist dabei, durch seine extremistische Klimapolitik die eigene Industrie zu ruinieren, und wir setzen damit ein Negativbeispiel für die ganze Welt", sagte der Ökonom im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). China und andere Schwellenländer würden "einen Teufel tun, uns zu folgen, wenn wir unsere Unternehmen mit Energieverboten aus dem Land jagen und den Lebensstandard der Bevölkerung
Neue Studie nimmt Energiespeicher unter die Lupe Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 26. Februar 2023 Forscher aus Gießen und Münster veröffentlichen detaillierte Analyse zu Entwicklungsperspektiven von Festkörperbatterien / Review in Nature Energy (WK-intern) - Die Erforschung und Entwicklung von elektrochemischen Energiespeichern gehören weltweit zu den aktivsten Arbeitsgebieten der Materialwissenschaften. Mit dem rasant wachsenden Bedarf an leistungsfähigen Batterien für zahlreiche Anwendungsgebiete nimmt das Interesse an den erreichbaren Ladekapazitäten und -geschwindigkeiten zu. Ebenso wird das Augenmerk auf die Lebensdauer, die Sicherheit und die Verfügbarkeit der stofflichen Ressourcen sowie die CO2-Bilanz größer. Vor diesem Hintergrund haben die Chemiker Prof. Dr. Jürgen Janek von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) und Prof. Dr. Wolfgang Zeier von der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster und dem Helmholtz-Institut
Fördermodell: Energiekostenzuschuss und Pauschalfördermodell sind wichtige Unterstützung für die Betriebe Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Verbraucherberatung 25. Februar 2023 Wesentliche Hilfeleistung für Kleinstbetriebe bis hin zu Großunternehmen - Auszahlung an die Unternehmen muss nun rasch erfolgen (WK-intern) - „Die nun präsentierten Details zum verlängerten Energiekostenzuschuss und zum Pauschalfördermodell bringen für die Unternehmen ein Stück mehr Klarheit. Im Sinne der Planbarkeit muss nun auch rasch die konkrete Umsetzung des Energiekostenzuschusses II festgelegt werden“, sagt Karlheinz Kopf, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Im Vergleich zum bisherigen Fördermodell gibt es einige Verbesserungen: Die WKÖ begrüßt die Ausweitung des Energiekostenzuschusses 1 (EKZ) im 4. Quartal 2022 auf Wärme, Kälte und Dampf. Zudem sieht der Energiekostenzuschuss 2 in der Basisstufe auch die Förderung von Heizöl, Holzpellets und
EVE Energy reagiert mit dem Aufbau einer Superfabrik auf die hohe Nachfrage an Speicherbatterien E-Mobilität Mitteilungen Ökologie Technik 25. Februar 2023 EVE Energy erhöht die Produktionskapazität von Strom- und Energiespeicherbatterien, um dem schnellen Wachstum der Branche gerecht zu werden. EVE Energy eröffnet vier Batteriewerke mit einer Gesamtkapazität von 73 GWh. Spatenstich für eine 60-GWh-Superfabrik, die bis 2024 in Betrieb genommen werden soll. (WK-intern) - EVE Energy („EVE"; SHE 300014), eines der weltweit führenden Unternehmen für Batterietechnologie, hat als Reaktion auf die erheblich gestiegene Marktnachfrage die Produktion in den Batteriewerken der Abschnitte 6, 7, 8 und 9 in Jingmen in der Provinz Hubei mit einer Gesamtkapazität von 73 GWh aufgenommen. Anlässlich der Inbetriebnahme veranstaltete das Unternehmen eine Zeremonie und legte gleichzeitig den Grundstein für den Bau
Eckpunkte für die Nationale Biomassestrategie sind unzureichend Bioenergie Mitteilungen Ökologie 24. Februar 2023 Für den Landesverband Erneuerbare Energien NRW und den Landesverband Erneuerbare Energie Rheinland-Pfalz/Saarland sind die von der Bundesregierung bislang vorgelegten Eckpunkte für die Nationale Biomassestrategie unzureichend. (WK-intern) - Das Eckpunktepapier unterschätzt, so die beiden Verbände, bei Weitem die nach wie vor ungenutzten Biomasse-Potenziale für eine erfolgreiche Energiewende. Im Herbst 2022 haben die drei Bundesministerien für Wirtschaft und Klimaschutz, Landwirtschaft sowie Umwelt die langen erwarteten Eckpunkte für die Nationale Biomassestrategie veröffentlicht. Diese Überlegungen sollen die Basis für die nachhaltige Nutzung von Biomasse aus der Wald-, Landwirt- und Abfallwirtschaft in Zukunft schaffen. Der Plan dabei ist, dass sich die künftige Biomassenutzung konsequent an den Klima-, Umwelt-
Energiewendeminister*in Goldschmidt zur neuen Festlegung der Höchstwerte für Biomasseanlagen Behörden-Mitteilungen Bioenergie 24. Februar 2023 Sehr geehrte Damen und Herren, (WK-intern) - zur Festlegung der Höchstwerte für Biomasseanlagen durch die BNetzA übersenden wir Ihnen folgendes Pressestatement von Energieminister*in Goldschmidt: „Die Anhebung Höchstwerte für die Biomasseausschreibungen um 10 % ist ein wichtiger Schritt. Gut, dass die Bundesnetzagentur ihren Handlungsspielraum genutzt hat. Um der Branche neue Perspektiven zu gegeben, ist die Anhebung jedoch zu wenig: Die gestiegenen Erzeugungskosten werden durch die Erhöhung nicht ausreichend gedeckt. Das ist eine Ungleichbehandlung von Biomasseanlagen gegenüber PV und Windenergie. Es ist deshalb erforderlich, dass mit einer Nachbesserung im EEG auch die Höchstwerte in den Biomasse-Ausschreibungen nach oben angepasst werden können, sonst droht eine weitere Unterzeichnung
Neuerschließungen von Pistenflächen ist wirklich zynisch Aktuelles Mitteilungen Ökologie 24. Februar 2023 DAV: "Neue Ausbaupläne im Pitztal sind zynisch" (WK-intern) - Die Betreiber der Pitztaler Gletscherbahnen haben neue Ausbaupläne präsentiert – nicht einmal ein halbes Jahr nachdem der Zusammenschluss mit dem Skigebiet Sölden endgültig vom Tisch war. „In einem Winter wie diesem, der uns den Klimawandel so deutlich vor Augen führt, Pläne für Neuerschließungen von Pistenflächen vorzulegen, ist wirklich zynisch“, sagt Dr. Tobias Hipp, Experte für Klimawandel und fachlicher Vertreter des Deutschen Alpenvereins bei Naturschutzverfahren in Österreich. „Wir haben aus Medienberichten von den neuen Plänen erfahren und dachten kurz, es ist schon der 1. April“, berichtet Hipp. Erst im Oktober wurde das UVP-Verfahren zum Skigebietszusammenschluss
Bundesnetzagentur legt Höchstwerte für die Ausschreibungen für Biomasseanlagen fest Behörden-Mitteilungen Bioenergie 24. Februar 202324. Februar 2023 Festlegung der Höchstwerte für Biomasseanlagen (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Höchstwerte für die Ausschreibungen für Biomasseanlagen, die in den kommenden zwölf Monaten durchgeführt werden, festgelegt. Der Höchstwert für neue Biomasseanlagen beträgt nun 17,67 ct/kWh, der für bestehende Biomasseanlagen 19,83 ct/kWh. "Mit dieser Erhöhung passen wir die Höchstwerte in einem weiteren Ausschreibungssegment an die gestiegenen Kosten an und sorgen so für stabile und verlässliche Bedingungen", sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Anpassungen an gestiegene Gestehungskosten Die neue Festlegung gilt für Biomasseanlagen, die über Ausschreibungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert werden. Mit den Anpassungen der Höchstwerte reagiert die Bundesnetzagentur auf gestiegene Kosten von Errichtung und
Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie und Thyssengas schaffen Nord-Süd-Korridor für Wasserstoff Kooperationen Mitteilungen Wasserstofftechnik 24. Februar 2023 Von der Nordsee bis in die Region Rhein-Ruhr Leitung verbindet Wasserstoff-Erzeugung und -Import im Raum Wilhelmshaven mit Unternehmen aus Industrie und Mittelstand bis in die Chemieregion Köln Schnelle Umsetzung der rund 400 Kilometer langen Transportverbindung bis 2028 durch Umwidmung bestehender Transportleitungen sowie ergänzenden Neubau Nord-Süd-Korridor vernetzt bestehende Wasserstoff-Cluster "Hyperlink" und "GETH2" und eröffnet zahlreiche Anschlussmöglichkeiten (WK-intern) - Die Fernleitungsnetzbetreiber Gasunie und Thyssengas legen konkrete Pläne für eine Wasserstoff-Leitung zwischen Wilhelmshaven und Wesseling bei Köln vor. Über die Nord-Süd-Verbindung sollen bereits ab 2028 Wasserstoff-Mengen, die in der Küstenregion Wilhelmshaven produziert oder unter anderem aus Norwegen importiert werden, auf direktem Weg zu den Verbrauchszentren an Rhein und
Yutong erfolgreichster Elektrobusshersteller für Europa E-Mobilität Mitteilungen 24. Februar 2023 Yutong nimmt 2022 den Spitzenplatz auf dem europäischen Markt für Elektrobusse ein (WK-intern) - Yutong Bus, ein weltweit führender Hersteller von Elektrobussen, war im vergangenen Jahr dank seiner qualitativ hochwertigen Fahrzeuge, führend beim Verkauf von Elektrobussen in Europa. Das Unternehmen hat in der Rangliste den ersten Platz gemacht, erstellt von Chatrou CME SolutionsSolutions Europa, mit 479 verkauften Bussen in Europa im Jahr 2022. Die Spitzenplatzierung unterstreicht die Position von Yutong als wichtiger Akteur in der äußerst wettbewerbsintensiven chinesischen Elektrobusbranche. Die Daten von Chatrou CME Solutions zeigen, dass der Marktanteil von emissionsfreien Bussen in europäischen Städten jetzt 30 % erreicht hat. Das niederländische Beratungsunternehmen verfolgt