KfW und BMU: Mehr Wärme durch Erneuerbare Energien Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 10. Februar 2012 KfW und Bundesumweltministerium vereinbaren Förderung für weitere fünf Jahre Programmvolumen "Erneuerbare Energien - Premium" 2011 auf eine halbe Milliarde Euro angewachsen Die KfW und das Bundesumweltministerium (BMU) haben für weitere fünf Jahre die gemeinsame Förderung von Investitionen zur Wärmeversorgung durch Erneuerbare Energien vereinbart. Gefördert werden große Solarkollektoren, Wärmespeicher, Wärmenetze, Biogasaufbereitungsanlagen, Biomassenanlagen und Tiefengeothermie über das KfW-Programm „Erneuerbare Energien - Premium“. Dieses Programm ist Teil des Marktanreizprogramms des Bundesumweltministeriums; hier werden größere, meist gewerbliche Anlagen gefördert. "Unser Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 14 Prozent Erneuerbare Energien am Energieverbrauch für Wärme zu erreichen. Gewerbliche und kommunale Investitionen in Wärmeversorgungen auf
EU-Kommission: Energiepolitik nach 2020 Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 10. Februar 20129. Februar 2012 Die EU-Kommission will den Rahmen für die Energiepolitik nach 2020 Ende nächsten Jahres aufstellen, um Investoren mehr Planungssicherheit zu geben. Dies sagte laut Informationsdienst ENDS Daily EU-Kommissar Oettinger auf einer Konferenz am Dienstag. Die Politik werde auf dem Energiefahrplan 2050 aufbauen und klare Zwischenziele - und im besten Fall verbindliche Ziele für 2030 setzen, so Oettinger. Er warnte davor, dass Europa weit davon entfernt sei, die langfristigen Klimaziele zu erreichen, und dass alle Optionen, auch CO2-Abscheidung und -Speicherung sowie Atomenergie in Erwägung gezogen werden müssten. Eine Einschränkung sieht Oettinger bei Biokraftstoffen, diese müssten erst nachhaltiger werden, bevor sie eine größere Rolle spielen
TU-Physiker erhält hohe Auszeichnung – LANSCE Rosen Scholar fellowship 2012 für Markus Roth Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 10. Februar 20129. Februar 2012 Professor Dr. Markus Roth vom Institut für Kernphysik der TU Darmstadt wird mit der LANSCE Rosen Scholar fellowship 2012 des Los Alamos Neutron Science Center (LANSCE) ausgezeichnet. Die mit rund 70.000 US-Dollar dotierte Auszeichnung wird an herausragende Wissenschaftler verliehen, die auf dem Gebiet der dichten Plasmen und der Neutronenphysik arbeiten. Markus Roth, geboren 1965 in Darmstadt, erhält die Auszeichnung für seine Arbeiten auf den Gebieten der Teilchenbeschleunigung mit ultra-intensiven Lasern, der Erzeugung hoher Energiedichte in Materie mit Lasern, der Fusionsforschung und der Verbindung der Laser- und Plasmaphysik mit der Kernphysik. Prof. Roth plant mit dem Preisgeld ab März 2012 einen Forschungsaufenthalt in
S_Life – Nachhaltigkeit für die Automobilindustrie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 9. Februar 2012 Das EU-Projekt „S_LIFE – „European Synergies and Cooperation for Sustainable vehicle along the Life-Cycle” untersucht neue technologische Ansätze und Lösungen entlang des automobilen Produktlebenszyklus. Von der Konstruktion und Fertigung bis hin zu Demontage und Recycling. Das wachsende Bewusstsein für die Nachhaltigkeit von Produkten stellt die Automobilindustrie vor eine Vielzahl ökologisch relevanter Herausforderungen. Es gilt, natürliche Ressourcen zu schonen und die Energieeffizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette weiter zu erhöhen. Zielsetzung des im 7. Forschungsrahmenprogramm (Regions of Knowledge) der EU geförderten Projekts S_LIFE – „European Synergies and Cooperation for Sustainable vehicle along the Life-Cycle” ist, neue technologische Ansätze und Lösungen entlang des automobilen Produktlebenszyklus zu
Weniger Bürokratie: 120 Wege für einen leichteren Zugang zu EU-Fördergeldern Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 9. Februar 2012 Der Zugang zu EU-Fördergeldern soll in Zukunft erleichtert werden. Die Kommission hat dazu am Mittwoch 120 Änderungen vorgeschlagen, von denen vor allem kleine und mittlere Unternehmen, Städte und Regionen, Studenten und auch Wissenschaftler profitieren sollen. Beispielsweise soll es künftig möglich sein, Fördermittel aus zwei Europäischen Fonds zu kombinieren, so dass die notwendigen Formalitäten nur einmal zu erledigen sind. Außerdem sollen der Umfang der Prüfungen und die Aufbewahrungsfristen für Projektunterlagen drastisch reduziert werden. Die vereinfachten Regeln sind Teil des nächsten Mehrjährigen Finanzrahmens (MJF) für den Zeitraum ab 2014. Das Europäisches Parlament und die Mitgliedsstaaten müssen nun entscheiden, ob sie diese Vorschläge mittragen und bereit
Wissenschaftler machen Eisen durchsichtig Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 9. Februar 20128. Februar 2012 Experiment zeigt erstmals, dass Atomkerne transparent werden können Einem Team von DESY-Wissenschaftlern um Dr. Ralf Röhlsberger gelang es an der hochbrillanten Synchrotronlichtquelle PETRA III, Atomkerne mit Hilfe von Röntgenlicht transparent zu machen. Sie entdeckten dabei gleichzeitig ein neues Prinzip, um einen optisch gesteuerten Schalter für Licht herzustellen, also Licht mit Licht zu beeinflussen, ein wichtiger Baustein auf dem Weg zu leistungsfähigen Quantencomputern. Die Forschungsergebnisse werden in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsjournals „Nature“ (DOI: 10.1038/nature10741) präsentiert. Der Effekt der elektromagnetisch induzierten Transparenz (EIT) ist aus der Laserphysik bekannt. Durch die Einstrahlung von intensivem Laserlicht kann man ein normalerweise undurchsichtiges Material für Licht einer bestimmten Wellenlänge
SolarWorld AG überschreitet 95-Prozent-Schwelle der Anteile an der Solarparc AG Mitteilungen 9. Februar 20128. Februar 2012 Die SolarWorld AG hat die Schwelle von 95 Prozent der Stimmrechtsanteile an der Solarparc AG überschritten und wird nun die vollständige Integration der Solarparc AG in den SolarWorld-Konzern umsetzen. Gemäß §§ 327a ff. AktG wird der Vorstand der SolarWorld AG der nächsten Hauptversammlung vorschlagen, die verbliebenen Anteile der Minderheitsaktionäre zu übernehmen. Ziel ist der Rückzug der Solarparc AG von der Börse und die Umwandlung in eine GmbH als 100-prozentige Tochtergesellschaft der SolarWorld AG. Die SolarWorld AG hatte am 31. Dezember 2010 ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot für sämtliche Aktien der Solarparc AG unterbreitet. Der durchschnittliche Tauschkurs im Rahmen des Übernahmeangebots betrug 7,36 €. Mit der
Rohstoffpartnerschaft mit Kasachstan unterzeichnet Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 9. Februar 20128. Februar 2012 Deutschland zählt zu den größten Rohstoffkonsumenten der Welt. Eine sichere Rohstoffversorgung ist daher von großer Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf den Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Vor allem bei den Metallrohstoffen und vielen wichtigen Industriemineralien, die für die Zukunft des Hochtechnologiestandorts Deutschland von entscheidender Bedeutung sind, besteht eine große Importabhängigkeit. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und der kasachische Minister für Industrie und Neue Technologien, Asset Issekeshev, haben heute in Berlin in Gegenwart von Bundeskanzlerin Merkel und dem kasachischen Staatspräsidenten Nasarbajev ein Regierungsabkommen über eine Partnerschaft im Rohstoff-, Industrie- und Technologiebereich unterzeichnet. Rösler und Issekeshev führten darüber hinaus ein Gespräch
Robuste DC-USV mit IP67 und erweitertem Temperaturbereich Mitteilungen 9. Februar 20128. Februar 2012 Die neue DC-USV UPSI-2402-IP-CY von Bicker Elektronik, Donauwörth, wurde für den Einsatz unter extremen Umwelt- und Temperaturbedingungen im Innen- und Außenbereich entwickelt. Die unterbrechungsfreie Stromversorgung stellt die zuverlässige DC-Spannungsversorgung von 24-V-Verbrauchern in industriellen und mobilen Applikationen sicher. Das hochwertige Aluminiumgehäuse enthält die komplette DC-USV-Elektronik und die besonders langlebigen Cyclon-Batteriepacks, welche einen weiten Betriebstemperaturbereich von -30 bis +70 °C ermöglichen. Zudem ist die neue DC-USV staub- und wasserdicht nach Schutzart IP67. Die µC-gesteuerte UPSI-2402-IP-CY ist für eine Eingangsspannung von 24 VDC (22,5 bis 30 V) bei 5 A ausgelegt. Die DC-USV liefert im Normalbetrieb eine Ausgangsspannung, die ca. 0,5 V unterhalb der Eingangsspannung liegt.
centrotherm für Basic Engineering und Technologiekonzept für Polysilizium-Großprojekt in Saudi-Arabien von IDEA Polysilicon Company ausgewählt Mitteilungen 8. Februar 2012 Kunde plant Polysilizium-Fabrik mit Jahreskapazität von 10.000 Tonnen - MENA-Region hochinteressanter Markt für Photovoltaik Die centrotherm SiTec GmbH, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der centrotherm photovoltaics AG, hat im saudi-arabischen Riad einen Vertrag über das Basic Engineering und das Technologiekonzept für eine Polysilizium-Fabrik mit IDEA Polysilicon Company (IPC) unterzeichnet. Die Fabrik mit einer Jahreskapazität von 10.000 Tonnen soll im saudi-arabischen Yanbu errichtet werden. Zu der feierlichen Vertragsunterzeichnung waren alle für das Projekt wichtigen Ministerien und Rohstofflieferanten wie das Ministry of Petroleum and Minerals, Saudi Aramco, die Royal Commission, National Industrial Clusters, die King Abdullah University of Science and Technology, die King AbdulAziz City for Science
Wir sind Übermorgenmacher – Blick in die Zukunft – Virtuelles Engineering Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 8. Februar 20128. Februar 2012 60 Frauen und Männer werden ausgezeichnet 60 Frauen und Männer werden ausgezeichnet Haus der Wissensarbeit Baden-Württemberg wird 60 und richtet zu diesem Anlass den Blick in die Zukunft: Mit den Übermorgenmachern werden 60 Frauen und Männer ausgezeichnet, die heute schon an übermorgen denken und damit die Zukunft des Landes aktiv mitgestalten. Einer davon ist Dr.-Ing. Wilhelm Bauer mit seiner Vision für ein »Haus der Wissensarbeit«. Übermorgenmacher leben in Baden-Württemberg und arbeiten genau dort, wo die Zukunft entwickelt und die Welt von übermorgen gestaltet wird. Diese Zukunft nimmt in Stuttgart-Vaihingen bereits Gestalt an: in Form des Zentrums für Virtuelles Engineering ZVE, dem Institutsneubau des Fraunhofer
Redox-Flow-Batterie in Betrieb genommen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 8. Februar 20127. Februar 2012 5 Kilowatt Redox-Flow-Batterie Vor wenigen Tagen wurde die 5 Kilowatt Redox-Flow-Batterie, die vor drei Monaten von der kanadischen Firma Prudent Energy an den Energiepark der Ostfalia Hochschule geliefert wurde, in Betrieb genommen. Tom Tipple, Vizepräsident der Herstellerfirma, ließ es sich nicht nehmen, extra aus London anzureisen, um dabei zu sein. Regenerativer Energiepark Die in einem Container untergebrachte Redox-Flow-Batterie ergänzt den regenerativen Energiepark, der in der Fakultät Versorgungstechnik der Ostfalia vom Labor Elektrotechnik und regenerative Energietechnik unter der Leitung von Professor Dr. Ekkehard Boggasch betrieben wird. Diese Batterietechnik nutzt Vanadium-Ionen unterschiedlicher Ladung, die in verdünnter Schwefelsäure in zwei großen Tanks gelöst sind, um so