Forschungsvorhaben zu Botulismus in Rinderbeständen gestartet Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 8. Februar 20127. Februar 2012 Bedeutung von Clostridium botulinum bei chronischen Krankheitsgeschehen Ein Forschungsprojekt zum Themenkomplex „Bedeutung von Clostridium botulinum bei chronischen Krankheitsgeschehen“ in Milchviehbetrieben wurde Anfang Februar gestartet. Es wird vom Bundeslandwirtschaftsministerium über die BLE mit 2,2 Millionen Euro gefördert. In verschiedenen Rinderbetrieben wurde in den letzten Jahren ein chronisches Krankheitsgeschehen mit unklarer Ursache beobachtet. Der schleichende Verfall von Einzeltieren und ganzen Beständen wurde mit dem Auftreten des ubiquitär vorkommenden Bakteriums Clostridium botulinum in Zusammenhang gebracht. In dem jetzt gestarteten Forschungsvorhaben wird die Stiftung Tierärztliche Hochschule (TiHo) Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Martina Hoedemaker, Leiterin der Rinderklinik, in 150 Milchviehbetriebe unter anderem nach dem Bakterium Clostridium
KomDiM: Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management an NRW-Hochschulen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 8. Februar 20127. Februar 2012 An einer Hochschule treffen viele Kulturen mit einem reichen Erfahrungsschatz aufeinander. Ein kluges Diversity Management (DiM) sorgt dafür, dass er sich gut entfalten kann und viele Früchte trägt. Um allen NRW-Landeshochschulen künftig eine zielgerichtete DiM-Strategie zu ermöglichen, wurde jetzt KomDiM gegründet, das Zentrum für Kompetenzentwicklung für Diversity Management in Studium und Lehre an Hochschulen in NRW. Projektträger sind die Universität Duisburg-Essen (UDE) und die Fachhochschule Köln. Hochschultypübergreifend sollen hier konkrete Beiträge erarbeitet werden, um Diversity Management an den NRW-Hochschulen verankern zu können. Finanziert wird es über das Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität der Lehre. „Dank KomDiM haben die Hochschulen demnächst mehr konkrete
Röttgen trifft den chinesischen Umweltminister Zhou Shengxian Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 8. Februar 20127. Februar 2012 "China ist ein wichtiger Partner der Bundesregierung. Die thematische Breite der bilateralen Umweltzusammenarbeit ist beeindruckend", so Bundesumweltminister Röttgen am 07. Februar 2012 in seinem Gespräch mit dem chinesischen Umweltminister Zhou Shengxian in Berlin. Im Zentrum des Gesprächs der beiden Minister stand der Austausch zur bilateralen Umweltkooperation, die parallel zur bilateralen Klimakooperation mit der zentralen Planungskommission durchgeführt wird. Seit 2006 führen beide Regierungen einen strategischen Umweltdialog zur substantiellen Zusammenarbeit bei wichtigen umweltpolitischen Themen wie Anlagensicherheit, Biodiversitätsschutz, Wassermanagement und umweltfreundliche Beschaffung. Integraler Bestandteil sind deutsch-chinesische Umweltforen, die Vertreter beider Länder aus Politik, Forschung und Wirtschaft zusammenbringen. Die beiden Minister vereinbarten, das vierte Umweltforum im Januar
Wie gut ist die Luft in Deutschland? Mitteilungen 7. Februar 2012 Grenzwerte für Stickstoffdioxid vielerorts überschritten / Mehrere Episoden mit zu viel Feinstaub Die Luft in Deutschland war auch 2011 zu stark mit Feinstaub und Stickstoffdioxid belastet. Die Feinstaub-Werte lagen im Mittel über dem Niveau der vorangegangenen vier Jahre. Beim Stickstoffdioxid war die Belastung unverändert hoch. Das ergab eine erste Auswertung des Umweltbundesamtes (UBA) von vorläufigen Messdaten der Länder und des UBA. Vor allem in direkter Nähe zu Straßen werden in Städten und Ballungsräumen die Grenzwerte für Feinstaub und Stickstoffdioxid zu häufig überschritten. Beim Feinstaub lagen 42 Prozent der verkehrsnahen Stationen über dem zulässigen Tagesgrenzwert; dieser erlaubt nur 35 Tage mit über
Grüne Logistik – Weniger Treibhausgase beim Warenverkehr. Forscher optimieren Transportwege Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 7. Februar 20126. Februar 2012 Das Kaufverhalten in unserer Gesellschaft wird zunehmend auch von ökologischen Faktoren bestimmt. Begriffe wie „Öko“, „Bio“ oder „Co2-frei“ sind zum Gütesiegel geworden; recyclebare Produkte befinden sich auf dem Vormarsch. Für ein Unternehmen kann es sinnvoll sein, in diesen Bereichen auf Transparenz zu setzen, in umweltfreundliche Produktionsprozesse sowie Verkaufsmethoden zu investieren und sich so in der Öffentlichkeit als „green company“ zu präsentieren. Doch schon allein beim Versuch einer Reduzierung der Treibhausemissionen im Transportbereich stößt man auf Probleme. Dies gilt besonders für die sogenannten „Fast Moving Consumer Goods“ – die Konsumgüter des täglichen Bedarfs. Täglich werden beispielsweise Nahrungs- oder Hygienemittel auf unseren
Rohölimporte Dezember 2011 rückläufig Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 7. Februar 20126. Februar 2012 Im Dezember 2011 wurden nach vorläufigen Berechnungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) 7,7 Millionen Tonnen Rohöl in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt. Das waren 5,9 % weniger als ein Jahr zuvor (8,2 Millionen Tonnen). Der Durchschnittspreis für die Tonne Rohöl frei deutsche Grenze betrug im Dezember 611,17 Euro und lag damit um 20,7 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahresmonats (506,54 Euro). Gegenüber November (605,26 Euro) ist der Grenzübergangspreis um 1,0 % gestiegen. Die deutsche Rohölrechnung belief sich im Dezember auf 4,7 Milliarden Euro und lag damit um 561,0 Millionen Euro höher als im Vorjahresmonat. Im Vergleich des Jahres 2011
Informationstechnologien der Behörde für Atomenergie und alternative Energien-Erster Start-up der Forschungsallianz Caltech / CEA-Leti Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 4. Februar 20123. Februar 2012 Das CEA-Leti Grenoble (Labor für Elektronik & Informationstechnologien der Behörde für Atomenergie und alternative Energien) und das Kavli Nanoscience Institute des California Institute of Technolgy (“Caltech”, Pasadena, Kalifornien) beschlossen im Juni 2006 eine Zusammenarbeit, die im Januar 2007 mit der Gründung der Forschungsallianz für Nanosysteme VLSI (Very-Large-Scale-Integration) verwirklicht wurde. Ihr Ziel ist es, Messsysteme mit nanoskaligen Komponenten auf den Markt zu bringen. Fünf Jahre später (Dezember 2011) wurde das erste Start-up “Analytical Pixels Technology” (APIX) formell gegründet. Das CEA-Leti Grenoble (Labor für Elektronik & Informationstechnologien der Behörde für Atomenergie und alternative Energien) und das Kavli Nanoscience Institute des California Institute of
DBFZ wird Forschungspartner bei der Weiterentwicklung des Bioenergiesektors in der Russischen Föderation Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 3. Februar 2012 Das Deutsche BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) wird Forschungspartner bei der Weiterentwicklung des Bioenergiesektors in der Russischen Föderation. Prof. Dr.-Ing. Frank Scholwin, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Deutschen BiomasseForschungsZentrum (DBFZ), Vladimir Baskov, stellvertretender Leiter der Russischen Energieagentur (REA) und Alexander Terekhov, Direktor der Staatlichen Energieservice Unternehmen (FESCO) unterzeichneten einen entsprechenden Rahmenkooperationsvertrag. Die Russische Föderation verfügt über eines der größten Biomassepotenziale zur energetischen Nutzung in Europa. Dies zeigen die neusten Ergebnisse, die im Rahmen eines vom DBFZ koordinierten Projektes des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gewonnen wurden. Dabei ist das russische Biomassepotenzial nahezu ungenutzt. Bei vollständiger Erschließung durch den Anbau von Biomasse auf Brachflächen sowie die
Solarzellen: Laserblitze steigern Wirkungsgrad Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 3. Februar 2012 Fraunhofer-Forscher des Heinrich-Hertz-Instituts (HHI) haben mit Lasertechnik den Wirkungsgrad von Silizium-Solarzellen stark gesteigert. Durch die Oberflächenveränderung wird der bisher ungenutzte Infrarotanteil für die Energiegewinnung genutzt. Die mit dem Laser behandelten Flächen werden schwarz, daher spricht man auch von „Schwarzem Silizium“ oder „Black-Silicon-Solarzellen“. Eine herkömmliche Silizium-Solarzelle nutzt den sichtbaren Spektralbereich des Sonnenlichts, um aus Licht Energie zu erzeugen. Ein Drittel des gesamten Sonnenlichts besteht jedoch aus Infrarotstrahlung. Neue Typen der Solarzelle, so genannte Black-Silicon-Solarzellen, können dieses infrarote Spektrum des Sonnenlichts nutzen und mehr Energie erzeugen. Der bisher größte Wirkungsgrad reiner Black-Silicon-Solarzellen erreichten Forscher der Harvard University – er lag bisher bei 2,2
Der Deutsche Weiterbildungspreis 2011 geht an Prof. Dr. Josef Guttmann und sein Team Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 3. Februar 2012 Online-Masterstudiengang „Physikalisch-Technische Medizin“ als richtungsweisendes und bedeutsames Konzept ausgezeichnet. Essen, 03.02.2012 – Am gestrigen Abend hat das Haus der Technik, eines der ältesten und renommiertesten deutschen Weiterbildungsinstitute, den mit 10.000 Euro dotierten Deutschen Weiterbildungspreis 2011 im Rahmen einer feierlichen Siegerehrung an Prof. Dr. Josef Guttmann, Wissenschaftler und Lehrender am Universitäts-Klinikum Freiburg, vergeben. Herr Guttmann konnte sich mit dem berufsbegleitenden Studienmodell für Ärzte und Naturwissenschaftler gegenüber den anderen vier nominierten Finalisten durchsetzen. Der neue Online-Masterstudiengang „Physikalisch-Technische Medizin“, den Prof. Dr. Guttmann zusammen mit Prof. Seemann von der Technischen Hochschule Furtwangen leitet, schließt ein wichtiges Defizit in der medizinischen Ausbildung. Durch die zunehmende Verknüpfung
Anreizsysteme sollen Wunsch und Wirklichkeit der Produktionslogistik zusammenführen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 2. Februar 2012 Hannover – In einem 21-monatigen Forschungsprojekt haben das IPH – Institut für Integrierte Produktion Hannover und Partner aus Industrie und Wissenschaft eine Software konzipiert, die Unternehmen bei der Entwicklung von Anreizsystemen unterstützt. Die Mitarbeiter produzierender Unternehmen sollen dadurch zukünftig nicht nur für ihre Produktivität belohnt werden. Auch Termintreue, Bestände und Durchlaufzeiten sollen eine Rolle spielen. Eine hohe Termintreue, kurze Durchlaufzeiten, eine hohe Auslastung und niedrige Bestände – die Logistikleistung von produzierenden Unternehmen ist ein entscheidender Wettbewerbsfaktor. Doch was tun, wenn Wunsch und Wirklichkeit weit auseinander liegen und die Logistikleistung insgesamt nicht stimmt? Durch Anreize wie Provisionen oder zusätzliche Urlaubstage versuchen viele
Zukunft made in Germany: Deutschland wächst immer nachhaltiger Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 2. Februar 20121. Februar 2012 Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt veröffentlichen den Umweltwirtschaftsbericht 2011 Mit dem Umweltwirtschaftsbericht 2011 wird zum zweiten Mal nach 2009 ein Bericht über den Stand, die Herausforderungen und die Perspektiven der Umweltwirtschaft in Deutschland vorgelegt. Er zeigt, dass Deutschland auf dem Weg zu neuem, umweltverträglichem Wachstum schon erhebliche Fortschritte gemacht hat. Heute werden zum Erwirtschaften der gleichen Erträge deutlich weniger Rohstoffe, Flächen und Energie benötigt und weniger Schadstoffe ausgestoßen als noch vor zehn Jahren. Die Umweltwirtschaft ist eine Querschnittsbranche, die Unternehmen umfasst, die Umweltschutzgüter und -dienstleistungen produzieren und anbieten. Der Bericht dokumentiert ihre kontinuierlich zunehmende Bedeutung innerhalb der deutschen Wirtschaft und bestätigt die Vorreiterrolle