Erste Übertragungsnetzbetreiber erhalten von der Bundesnetzagentur Zertifizierung Behörden-Mitteilungen 9. November 2012 (WK-intern) - Bundesnetzagentur trifft erste Zertifizierungsentscheidungen Die Bundesnetzagentur hat heute die Übertragungsnetzbetreiber 50 Hertz Transmission GmbH und Amprion GmbH sowie die Fernleitungsnetzbetreiber bayernets GmbH, GRTgaz Deutschland GmbH, terranets bw GmbH, Nowega GmbH, jordgasTransport GmbH und Fluxys TENP GmbH zertifiziert. Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT TSO GmbH konnte nicht zertifiziert werden, da er nicht die dafür zwingend notwendigen Nachweise über die erforderlichen finanziellen Mittel zur Erfüllung seiner gesetzlichen Netzbetriebs- und -ausbaupflichten erbracht hat. Dies bedeutet jedoch nicht, dass TenneT TSO GmbH ihr Übertragungsnetz zukünftig nicht mehr selbst betreiben darf. "Die Zertifizierung ist keine Betriebsgenehmigung. Wenn ein Unternehmen sein Transportnetz ohne Erteilung der Zertifizierung betreibt, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit dar, die
Kläranlagen als Energiespeicher für überschüssige Windenergie Forschungs-Mitteilungen Techniken-Windkraft Windenergie 9. November 2012 (WK-news) - Mit Unterstützung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Stadtwerke Emden (SWE) und anderer regionaler Partner kann die Hochschule Emden/Leer ein weiteres innovatives Projekt auf den Weg bringen. Die Idee ist, bei der Energiegewinnung durch das „Power to gas“-Prinzip, also der Umwandlung überschüssiger Windenergie in speicherbares Erdgas, das im Faulturm eines Klärwerks anfallende Kohlendioxid zu nutzen. Insgesamt stehen dafür Mittel in Höhe von fast 200 000 Euro zur Verfügung. Da Strom aus Windkraft nur bedingt verfügbar ist, werden neue Wege gesucht, Energie zu speichern. Einer davon geht mit der Umwandlung von Windstrom in Erdgas einher. Dabei wird die überschüssige Energie
Markttransparenz: Bundestag vergibt Chance für europäische Lösung und geht nationalen Sonderweg Mitteilungen 9. November 2012 (WK-intern) - Gesetz führt nach jetzigem Stand zu kostentreibender Bürokratie Berlin - Nach der zweiten und dritten Lesung des Markttransparenzstellen-Gesetzes im Deutschen Bundestag gestern Abend übt der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) weiterhin Kritik am nur wenig veränderten Gesetz: "Auch in der geänderten und nun vom Bundestag beschlossenen Fassung überschneidet sich das Markttransparenzstellen-Gesetz hinsichtlich der Erfassung von Handelsgeschäften und Fundamentaldaten weitgehend mit den Regelungen nach der europäischen REMIT sowie anderen Gesetzen und Verordnungen. Diese Doppelung ist unnötig und wird zu kostentreibender Bürokratie bei den Energieversorgern und in den Behörden führen. Die Chance für eine europäische Lösung und einen echten Bürokratieabbau ist
Studie: Forscher erfassen Auswirkungen der Biogastechnologie auf Biobetriebe Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 9. November 2012 (WK-intern) - Biogasanlagen auf Ökobetrieben Die Bundesregierung hat sowohl bei der Bioenergienutzung als auch in Bezug auf den Ökolandbau hohe Ausbauziele. Beide zusammen sind noch besser erreichbar, wenn auch in Ökobetrieben mehr Bioenergie erzeugt wird. Einen Beitrag dazu soll das Verbundvorhaben der Ecofys GmbH, der FiBL Projekte GmbH und der Universität Kassel leisten. Die 3 Partner wollen den aktuellen Kenntnisstand im Bereich „Biogasanlagen im ökologischen Landbau“ systematisch erfassen, vorhandene Forschungslücken schließen und weitergehenden Handlungsbedarf identifizieren. Die Studie soll 2015 zur Verfügung stehen, ihre Erstellung wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über seinen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), gefördert.
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft finanziert umweltfreundliches Hotel in Montenegro Mitteilungen Ökologie 9. November 2012 (WK-intern) - DEG finanziert umweltfreundliches Hotel in Montenegro 13 Mio. EUR als langfristiges Darlehen an Euromix Trade GmbH Erstes Hotel des Landes mit Gütesiegel für nachhaltiges Bauen Montenegro wird als Reiseziel immer beliebter. Schon jetzt trägt der Tourismus mit über 17 Prozent des Brutto-Inlandsproduktes entscheidend zur Wirtschaftstätigkeit des Landes bei. Bis 2015 wird ein Anteil von 21 Prozent erwartet. Um insbesondere den nachhaltigen Tourismus zu stärken, stellt die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH der Euromix Trade GmbH ein langfristiges Darlehen in Höhe von 13 Mio. Euro. für die Erweiterung und Aufwertung eines Hotels an der Adriaküste bereit. Das 2004 unter dem Namen
Saar-Uni entwickelt Speicherform für Wind- und Solarenergie Forschungs-Mitteilungen 9. November 20129. November 2012 (WK-intern) - Die Reaktorkatastrophe von Fukushima brachte in Deutschland die Wende: Statt auf Atomstrom setzt die Bundesregierung auf erneuerbare Energien. Wenn 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz geht, soll der Strom zu einem großen Teil aus Wind- und Sonnenenergie stammen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. So müssen Speicherformen entwickelt werden, die die erzeugte Energie fast ohne Verluste zwischenspeichern können. An neuen Speichermöglichkeiten arbeiten derzeit Forscher um Rolf Hempelmann von der Saar-Uni: Sie wollen im Rahmen eines deutschlandweiten Forschungsverbunds wiederaufladbare Zink-Luft-Batterien entwickeln, die die Energie ohne große Verlust speichern und wieder abgeben können. Im Laufe eines Tages schwankt der Strombedarf bei
EnBW Quartalszahlen Januar-September 2012 im Rahmen der Erwartungen Mitteilungen 9. November 2012 (WK-news) - Operative Ergebnisse bewegen sich im Rahmen der Erwartungen Karlsruhe - In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2012 steigerte die EnBW Energie Baden-Württemberg AG ihren Umsatz um 4,4 Prozent auf 14,4 Milliarden Euro. Einem deutlichen Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Strom ‘Erzeugung und Handel‘ (-26,7 Prozent) standen dabei ebenso deutliche Umsatzzuwächse in den Geschäftsfeldern Strom ‘Netz und Vertrieb‘ (+15,8 Prozent), Gas (+28,8 Prozent) und ‘Energie- und Umweltdienstleistungen‘ (+10,6 Prozent) gegenüber. Ein wesentlicher Grund für den Umsatzrückgang im Geschäftsfeld Strom ‘Erzeugung und Handel‘ war ein mit 101,7 Milliarden Kilowattstunden um 13 Prozent geringerer Absatz, der vor allem aus verringerten Handelsaktivitäten unter anderem
Forschungsprojekt Renewbility II: Klimaschutz im Verkehr, legt Potenziale bis 2030 offen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 2012 (WK-intern) - Bis 2030 kann der Verkehrssektor seine Treibhausgasemissionen um 37 Prozent im Vergleich zu 2005 reduzieren. Das entspricht etwa 84 Millionen Tonnen Treibhausgas-Äquivalenten. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt Renewbility II, an dem das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Öko-Institut und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung gemeinsam arbeiten. Gefördert wurde das Projekt vom Umweltbundesamt sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Diese Prognose kann freilich nur erreicht werden, wenn auch alle im Klimaszenario enthaltenen Maßnahmen umgesetzt werden. Zu den wichtigsten klimaschonenden Maßnahmen gehören der Einsatz effizienterer Fahrzeuge, die Verlagerung auf energieeffiziente Verkehrsmittel, die
Einfuhren von Solarpaneelen aus China – EU leitet Antisubventionsuntersuchung ein Behörden-Mitteilungen 9. November 2012 (WK-news) - Die Europäische Kommission hat heute eine Antisubventionsuntersuchung (Ausgleichszolluntersuchung) eingeleitet; sie betrifft die Einfuhren von Solarpaneelen und deren Schlüsselkomponenten (Solarzellen und –wafer) mit Ursprung in China. Am 26. September 2012 reichte EU ProSun, ein Verband von Unternehmen der europäischen Solarindustrie, den diesbezüglichen Untersuchungsantrag ein. EU ProSun zufolge profitieren die aus China eingeführten Solarpaneele, ‑zellen und –wafer von unlauteren staatlichen Subventionen. Gemessen am Wert der betreffenden Einfuhren handelt es sich um den bedeutendsten Antisubventionsantrag, der je bei der Europäischen Kommission eingereicht wurde. Im Jahr 2011 führte China Solarpaneele und Schlüsselkomponenten im Wert von rund 21 Mrd. EUR in die EU aus. Die Untersuchung wird insgesamt 13 Monate
Palfinger verzeichnet außerhalb Europas überproportionales Wachstum Mitteilungen 9. November 2012 (WK-intern) - Weiteres Wachstum erwartet durch bedeutende Geschäftsausweitung in Asien und Akquisition im Bereich Marine Konzernumsatz der ersten drei Quartale 2012 auf 688,2 Mio EUR erhöht Umsatz in den Regionen außerhalb Europas um 43 Prozent gesteigert Stabiles Ergebnis trotz Nachfragerückgang in europäischen Kernmärkten Die PALFINGER Gruppe verzeichnete in den ersten drei Quartalen 2012 angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen eine äußerst zufrieden stellende Geschäftsentwicklung. Die Internationalisierung – vor allem außerhalb Europas – ermöglichte der Gruppe trotz der zunehmend schwächelnden Konjunktur in Europa, ihren Wachstumskurs fortzusetzen und somit ihre weltweit führende Position zu festigen. „Wir sehen in jeder Hinsicht, dass sich unsere Strategie bewährt: Das jetzige Wachstum von
Berlin wird neuer E.ON-Standort für Personaldienstleistungen Mitteilungen 8. November 2012 (WK-news) - E.ON bringt 260 neue Arbeitsplätze nach Berlin Im Auswahlverfahren setzt sich Berlin gegen Istanbul und Barcelona durch E.ON wird im nächsten Jahr rund 260 neue Stellen in Berlin ansiedeln. Das bestätigte der Konzern heute nach dem erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen für die neue gegründete E.ON-Service-Gesellschaft. Ab dem Frühjahr 2013 wird E.ON in Berlin konzernweite Personaldienstleistungen wie z. B. Recruiting konzentrieren. Damit hat ein weiterer DAX-Konzern nach BASF, Daimler und Deutsche Bank Teile seiner Dienstleistungen in die Hauptstadt verlegt. In einem monatelangen Auswahlverfahren setzte sich die Hauptstadt gegen Mitbewerber wie Barcelona und Istanbul durch. Wirtschaftssenatorin Cornelia Yzer zeigte sich erfreut über die Entscheidung:
Energieeffizienz in Deutschland legt zu Mitteilungen 8. November 2012 (WK-intern) - AG Energiebilanzen legt Zahlen für 2011 vor Beitrag zum Monitoring der Energiewende Noch Potenziale zur Verbesserung Berlin/Köln - Deutschland ist im vergangenen Jahr dem Ziel, eine der energieeffizientesten Volkswirtschaften der Welt zu werden, einen Schritt nähergekommen. Um Waren und Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro zu produzieren, wurden nur noch 5,5 Gigajoule (GJ) Primärenergie benötigt. Kurz nach der Wiedervereinigung lag der Wert noch bei über 8 GJ, berichtet die AG Energiebilanzen in ihren aktuellen Berechnungen zur Entwicklung der Energieeffizienz in Deutschland. Seit 1990 hat sich damit die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz um fast ein Drittel verbessert. Im Jahresdurchschnitt der zurückliegenden 22 Jahre betrug der