Kernkraftwerkstransformator geht von Krümmel nach Isar 2 Behörden-Mitteilungen 29. September 2014 Abtransport eines Maschinentrafos vom Kernkraftwerk Krümmel KIEL/GEESTHACHT - Am Donnerstag, 25. September, wurde ein weiterer Maschinentransformator vom Kernkraftwerk Krümmel abtransportiert. Der Trafo, der dem früheren Leistungsbetrieb gedient hatte, ist zur weiteren Verwendung im Kernkraftwerk Isar 2 des Betreibers E.ON vorgesehen. Dies teilte das zuständige Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume am 24. September 2014 mit. Der Transformator wird in den Geesthachter Hafen gebracht und dort auf Schwimmpontons verladen. Nach Angaben des Betreibers Vattenfall ist der Transport ab etwa 22:00 Uhr vom Kernkraftwerk Krümmel aus vorgesehen. Es ist für diese Zeit mit Straßensperrungen zu rechnen. Bisher waren bereits drei Trafos ohne Probleme
Lithium-Schwefel: Zyklenstabile Batteriezellen mit hohen Energiedichten > 400 Wh/kg E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 28. September 2014 Lithium-Schwefel-Batterien sind ein wesentlicher Hoffnungsträger der sich eher langsam entwickelnden Elektromobilität. Hohe spezifische Energiedichten von über 600 Wh/kg werden für Li-S-Zellen zukünftig erwartet, was gegenüber Li-Ionen-Technologie mit max. 250 Wh/kg einer erheblichen Steigerung der Reichweite für Elektrofahrzeuge gleichkommen würde. (WK-intern) - Zugleich wird das teure Kathodenmaterial herkömmlicher Li-Ionen-Zellen durch kostengünstigen, ungiftigen und nahezu unbegrenzt verfügbaren Schwefel abgelöst. Weiterhin bestehen jedoch große Herausforderungen in der Umsetzung der Konzepte zu Hochenergiezellen mit genügender Zyklenstabilität. Am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS arbeiten Forscher seit circa fünf Jahren an der Entwicklung geeigneter Elektrodenmaterialien und Produktionsverfahren für eine kostengünstige Hochenergiezelle auf Basis der Lithium-Schwefel-Technologie. Durch verbesserte
Verfahren zur Herstellung großer automobiltauglicher Lithium-Ionen-Zellen in Ulm eingeweiht E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 28. September 2014 Weltweit einmaliges Batterieforschungszentrum eLaB in Ulm nun komplett Im Beisein von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka wurde am 26. September in Ulm die neue Forschungsplattform eingeweiht. (WK-intern) - Dort werden künftig führende deutsche Industrieunternehmen Verfahren zur Herstellung großer automobiltauglicher Lithium-Ionen-Zellen entwickeln. Für die High-Tech-Produktionsanlagen im industriellen Maßstab wurde das ZSW Labor für Batterietechnologie (eLaB) um einen vierten Gebäudeteil mit 3.600 Quadratmeter Nutzfläche erweitert. Das ZSW betreibt mit der neuen Plattform und den bereits existierenden Labor- und Testanlagen jetzt ein weltweit einmaliges Batterieforschungszentrum. Hier werden neue Aktivmaterialien hergestellt, Komponenten evaluiert und nun auch die seriennahe Produktion großer Lithium-Akkus entwickelt. Zum vollständigen Pressetext (deutsch/englisch) gelangen Sie
Greenpeace-Aktivisten demonstrieren für Kohleausstieg Mitteilungen Ökologie 27. September 2014 Greenpeace-Aktivisten demonstrieren vor Koalitionsverhandlungen in Brandenburg für Kohleausstieg (WK-intern) - „Braunkohle stoppen, Zukunft gestalten“ Potsdam - An die verfehlte Energiepolitik der Rot-Roten-Koalition in Brandenburg erinnern Greenpeace-Aktivisten vor den heute beginnenden Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und Linkspartei. Neben einem fünf Meter hohen, aufblasbaren Braunkohle-Baggerrad fordern die Umweltschützer auf einem Banner: „Braunkohle stoppen, Zukunft gestalten“. „SPD und Linke haben Brandenburg mit ihrer Kohlepolitik zu einem energiepolitischen Freilichtmuseum gemacht“, sagt Greenpeace Energieexperte Karsten Smid. „In den neuen Koalitionsvertrag gehört ein verbindlicher Ausstiegsplan aus der klimaschädlichen Braunkohle. Wenn Brandenburg langfristig Energieland seien will, muss es jetzt konsequent auf die Erneuerbaren setzen.“ SPD und
LNG verringert die Erdölabhängigkeit und verbessert die Klimabilanz des Verkehrsbereichs Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 27. September 2014 Flüssigerdgas: dena-Studie empfiehlt Markteinführung von LNG-Lastwagen Der Straßengüterverkehr in Deutschland verzeichnet enorme Wachstumsraten mit steigenden Treibhausgasemissionen und ist fast vollständig von Erdöl abhängig. (WK-intern) - Flüssigerdgas (Liquefied Natural Gas – LNG) als alternativer Kraftstoff hat das Potenzial, die Energieversorgung zu diversifizieren und auch die Klimabilanz der Lkws sowie aller damit transportierten Waren zu verbessern. Dies geht aus einer neuen Studie der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. „Die dena unterstützt die Strategie der Europäischen Kommission, LNG als Alternative zum Diesel zu etablieren“, so dena-Geschäftsführer Stephan Kohler. „Für einen erfolgreichen Markteintritt von LNG müssen Politik und Industrie aber an einem Strang ziehen. Die Industrie wird nicht
Deutschland und Frankreich wollen Stromversorgung in Europa gemeinsam sichern Mitteilungen 27. September 2014 Deutschland und Frankreich intensivieren Gespräche über zukünftiges Strommarktdesign Führende Energieexperten aus Frankreich und Deutschland haben sich in Berlin zu Gesprächen über die Sicherung der Stromversorgung in Europa getroffen. (WK-intern) - Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Herausforderungen sich aus dem politisch angestrebten Wandel der Energiesysteme in beiden Ländern und dem Ausbau der erneuerbaren Energien ergeben. Die Konferenz wurde veranstaltet von der Deutschen Energie-Agentur (dena), dem französischen Verband der Elektrizitätswirtschaft UFE (Union Française de l'Électricité) und dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft waren sich einig, dass Lösungen im europäischen Rahmen entwickelt werden müssen und dass die deutsch-französische
Verbände fordern von EU-Kommission höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz Mitteilungen Ökologie 27. September 2014 EU-Parlament muss Juncker-Kommission auf zukunftsfähiges Europa verpflichten. Berlin/Brüssel - Im Vorfeld der Befragung der Kandidaten für die neue EU-Kommission durch das Europäische Parlament haben die im Deutschen Naturschutzring (DNR) vertretenen Umweltverbände wie der NABU und der BUND vor einer Marginalisierung des Klima- und Umweltschutzes in der EU gewarnt. (WK-intern) - Die Europäische Union sei in der Vergangenheit bei der Integration von Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen ein gutes Stück vorangekommen. Deshalb dürfe das Parlament der neuen Kommission nur zustimmen, wenn die künftigen Kommissare dem Umwelt- und Naturschutz höchste Priorität geben würden. DNR-Präsident Hartmut Vogtmann: "Kommissionspräsident Juncker hat seinen Wunschkandidaten ein Arbeitsprogramm nach dem Motto
Wie ein stickstofffixierendes Enzym zusätzlich Kohlenwasserstoffe produziert Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 27. September 2014 Nicht nur Dünger, sondern auch Kraftstoff (WK-intern) - Freiburger Forscher klären auf, wie ein stickstofffixierendes Enzym zusätzlich Kohlenwasserstoffe produziert Zum Wachsen brauchen Pflanzen Stickstoff und Kohlenstoff. Dank der Photosynthese beziehen Pflanzen letzteren aus der Luft, doch Stickstoff müssen sie in Form von organischen Molekülen wie Ammoniak oder Harnstoff über die Wurzeln aufnehmen. Auch wenn Stickstoff 80 Prozent des Volumens der Erdatmosphäre ausmacht, kann die Pflanze erst in gebundener Form darauf zugreifen. In der Landwirtschaft wird deswegen Dünger verwendet, der Stickstoff für Pflanzen bereitstellt. Die einzigen Lebewesen, die Stickstoff aus der Luft in nutzbare Moleküle umwandeln können, sind Mikroorganismen – zum Beispiel Knöllchenbakterien. Sie
Kleinste Leckagen mit PCE-LDC 2 Prüfgerät aufspüren Mitteilungen 26. September 2014 Bisher sind undichte Stellen durch das Horchen mit einem Stethoskop oder durch das Absprühen des möglichen Lecks mit Seifenlösung, gefunden worden. (WK-intern) - Auch Flammenbewegung oder Nebelerzeugung werden zum Aufspüren genutzt. Leckagen Prüfgeräte sind praktische Geräte, die es einfacher machen moderne Systeme kontinuierlich zu überwachen. Die PCE Deutschland GmbH hat ein neues Leckage-Prüfgerät PCE-LDC 2 auf den Markt gebracht, das Leckagen oder Entladungsortungen mit einer Ultraschallmessung und einer eingebauten Digitalkamera bildlich sichtbar machen kann. Sobald Gase durch ein undichtes Ventil dringen, entstehen direkt am Leck Turbulenzen, die Geräusche im Ultraschallbereich verursachen. Diese Geräusche sind für den Menschen nicht hörbar werden aber vom Prüfgerät
Studie: Germany´s Energiewende: The End of Power Market Liberalization? Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 26. September 2014 Germany's Power-Sector Transformation Could Trigger the End of Market Liberalization, Both in Germany and Beyond High Electricity Costs, Rising Emissions, and Growing Financial Pressure on the Country's Power Producers Pose Large Challenges; German Policy Makers Face Difficult Decisions and Will Likely Increase Intervention, Says BCG MUNICH - Germany's ongoing transformation of its power sector has delivered noteworthy successes so far but also met major hurdles—hurdles that could ultimately derail power market liberalization both in Germany and elsewhere in Europe, according to a new report by The Boston Consulting Group (BCG). (WK-intern) - The report, titled Germany's Energiewende: The End of Power Market Liberalization?,
AKW-Rückstellungen: Rot-Grünen NRW Landesregierung verhindert insolvenzsichere Rückstellungen für AKW Mitteilungen Ökologie 26. September 2014 Atom-Rückstellungen: Offener Brief an Hannelore Kraft Im Streit um die Rückstellungen der AKW-Betreiber wenden sich das Umweltinstitut München und die Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt in einem gemeinsamen offenen Brief an die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. (WK-intern) - Nordrhein-Westfalen hat vor einer Woche eine Bundesrats-Initiative für die Sicherung der AKW-Rückstellungen zum Scheitern gebracht. Ein Antrag, die Rückstellungen der Konzerne für den Rückbau der Atomkraftwerke und die Lagerung des Atommülls insolvenzsicher zu verwahren, war zuvor bereits von allen Ausschüssen gebilligt worden. Dennoch hat der Bundesrat auf Betreiben von Hannelore Kraft die Entscheidung nun in letzter Minute vertagt. In dem Schreiben heißt es: "Mit Bestürzung nehmen wir zur Kenntnis,
Umweltfreundliche Seeschifffahrt braucht ein international einheitliches Regelwerk Behörden-Mitteilungen Ökologie 26. September 2014 Weltschifffahrtstag 2014: Eine sichere und umweltfreundliche Seeschifffahrt braucht ein international einheitliches Regelwerk und die Zusammenarbeit von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft Hamburg - Gestern erinnerte die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organisation – IMO) an die Bedeutung des Seeverkehrs für Wachstum und Wohlstand im Welthandel und an ihre eigene besondere Rolle bei der Erarbeitung und Durchsetzung weltweit gültiger Standards für Sicherheit und Umweltschutz im Seetransport. (WK-intern) - Sie hat den diesjährigen Weltschifffahrtstag unter das Motto “IMO Conventions: effective implementation“ gestellt. „Ohne die IMO gäbe es Abkommen wie das „Internationale Übereinkommen zum Schutz des menschlichen Lebens auf See“ (SOLAS) oder das „Internationale Übereinkommen zur Verhütung der