Nachhaltigkeitsstrategie: Ökologische Leitplanken setzen, natürliche Lebensgrundlagen schützen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2011 In seinem Kommentar zum Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung begrüßt der SRU die Fortschreibung der Nachhaltigkeitsstrategie: „Der Fortschrittsbericht belegt, dass die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie ein ernsthafter und aktiver Prozess ist, der Kontinuität über Legislaturperioden hinweg aufweist, das Regierungshandeln auf Nachhaltigkeitsziele verpflichtet und der Gesellschaft wichtige Impulse gibt“, betont Prof Dr. Miranda Schreurs. „Dennoch müssen die Ziele anspruchsvoller werden, um die gefährdeten „natürlichen Lebensgrundlagen“ erhalten zu können. Aktuelle internationale Berichte zeigen, dass weltweite natürliche Ressourcen und Ökosysteme übernutzt werden und dass dies bedrohliche Folgen haben kann. In einer „begrenzten Welt“ bedarf es klarer ökologischer Leitplanken für das Regierungshandeln und die Gesellschaft, letztlich auch
Erstes internationales Studiensemester „Renewable Resources“ an der FH Bingen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 10. Oktober 2011 Über Grenzen hinweg natürliche Ressourcen bewahren, Kompetenzen bündeln, eine lebenswerte Zukunft mit gestalten und von einander lernen waren Grundgedanken des ersten interdisziplinären „Study Semesters Renewable Resources“, das an der Fachhochschule Bingen startete. Erneuerbare Rohstoffe und Energiequellen und deren nachhaltiger Einsatz umspannen die Fächer, mit denen sich eine international zusammengesetzte Studentengruppe aus zwei Binger Studentinnen und Studierenden aus Partnerhochschulen in Brasilien, Estland, Großbritannien, Litauen und Ungarn gemeinsam beschäftigt. Fachbereichsübergreifend stemmen 15 Dozenten der Hochschule das anspruchsvolle englischsprachige Semesterprogramm, das sich ganzheitlich allen Facetten des Themas erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit widmet. In zehn Modulen werden erneuerbare Rohstoffe und Energien, Klimawandel, Effekte und Wertschöpfung,
StreetScooter – Elektromobilität made in Aachen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Nordrhein-Westfalen Ökologie 8. Oktober 201117. Oktober 2012 StreetScooter der RWTHDie RWTH Aachen bietet mit dem StreetScooter einen neuen Ansatz einer ebenso bezahlbaren wie umweltfreundlichen E-Mobilität. In enger Kooperation mit der mittelständischen Industrie, mit Designern, Entwicklern und Konstrukteuren entwickelt Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker vom Lehrstuhl für Produktionsmanagement am Werkzeug-maschinenlabor (WZL) eine neue Form von Elektrofahrzeug. Das Konzept umfasst ebenso innovative Fahrzeugideen und Produktionsweisen wie neuartige Wege des Batteriemanagements und der -finanzierung. Rund 5.000 Euro plus Batterieleasing soll das E-Mobil made in Aachen kosten, wenn es nach einer Kleinserie von 2.000 Exemplaren in die Serienproduktion geht. „Unser Ziel ist es, eine weitere Facette der Elektromobilität zu verdeutlichen, die bislang kaum
Allgäuer Unternehmer inspiriert Ruhrgebiets-Hochschule in Sachen Nachhaltigkeit Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 8. Oktober 2011 Zukunftswerkstatt mit Vorstandsmitglied von UnternehmensGrün auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung. Wenn am Montag die Hochschule Bochum sich in einer Zukunftswerkstatt Gedanken um innovative Studienangebote rund um den Nachhaltigkeitsgedanken macht, dann hat sie dabei hochkompetente Unterstützung: Gottfried Härle ist nicht nur Chef einer Brauerei, die komplett klimaneutral arbeitet und im letzten Jahr aus 550 Bewerbern unter den Top 3 beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet wurde. Er ist auch Vorstandsmitglied und Mitbegründer von UnternehmensGrün e.V., des bundesweit arbeitenden Zusammenschlusses von Unternehmen, Selbständigen und leitend in der Wirtschaft Tätigen, der sich als „Lobbyverband“ zur Verwirklichung eines weitest gehenden Einklangs zwischen Wirtschaft und Umwelt versteht. Ziele
WindPowerCluster legt BMBF Strategie für Offshore-Ausbau vor Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 7. Oktober 2011 Die europäische Energieversorgung befindet sich derzeit in einem Transformationsprozess weg von fossilen und hin zu erneuerbaren Energieträgern. Hierbei wird der Windenergie und insbesondere auch der Offshore-Windenergie eine Hauptrolle eingeräumt. Bis 2020 sollen allein in Europa ca. 65 GW an Offshore-Kapazität aufgebaut werden, davon 10 GW in Deutschland. Bisher wurden allerdings in ganz Europa erst rund 3 GW offshore installiert. Technische und wirtschaftliche Herausforderungen sowie ungelöste Umweltaspekte verlangsamen oder verhindern den weiteren Ausbau im Offshore-Bereich. Die zurzeit genutzte Technologie muss daher dringend weiterentwickelt werden, um den verschärften Umweltbedingungen auf hoher See gerecht zu werden. Bislang realisierte Projekte haben lediglich Demonstrationscharakter und
Aktuelle Entwicklungen im Arbeits- und Umweltschutz in Hochschulen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. Oktober 2011 Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH informiert seit 1989 kontinuierlich viermal jährlich im HIS:Mitteilungsblatt über aktuelle Entwicklungen zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz in Hochschulen. Das Mitteilungsblatt liefert Berichte zu erprobten und innovativen Erfahrungen aus der Praxis und bezieht Position zu virulenten Fragestellungen. Das aktuelle HIS:Mitteilungsblatt Arbeit-, Gesundheits- und Umweltschutz 3|2011 steht zum kostenlosen Download bereit unter http://www.his.de/pdf/pub_mbl/MBL11-3.pdf. Der Begriff Bestandsschutz wird im Hochschulbereich häufig verwendet, um technische oder bauliche Veränderungen zu umgehen. Kann eine Hochschule tatsächlich diesen Anspruch für sich reklamieren? Der Brennpunkt des Mitteilungsblattes stellt klar, wer wann Bestandsschutz in Anspruch nehmen kann, wie der Geltungsbereich definiert ist und welche Voraussetzungen für
i-MiEV von Mitsubishi setzt neue Maßstäbe, Elektroauto der Hochschule E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 3. Oktober 2011 Grün fährt Auto Auf dem Campus wurde am Freitag eine Stromladesäule für das neue Elektroauto der Hochschule eingeweiht. Der speziell gestaltete i-MiEV von Mitsubishi setzt auch optisch neue Maßstäbe. Wenn das neue Elektroauto der Hochschule Hamm-Lippstadt, der i-MiEV, künftig durch das Hammer Stadtgebiet fährt, wird es als Serienfahrzeug von Mitsubishi Motors nicht mehr zu erkennen sein. Mit Kunstrasen auf dem Dach „rasen(d) mobil“ unterwegs wird es zum Hingucker für Jung und Alt und regt zum Nachdenken an über die Alternative Auto fahren mit Strom. Elektromobilität gilt als die Antriebstechnologie der Zukunft, insbesondere bei Einbindung regenerativer, „grüner“ Energien. Viele ungeklärte Fragen beim Einsatz
Internet-Technologie soll ganze Städte Energie-effizienter machen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Solarenergie Windenergie 3. Oktober 2011 Wenn elektronische Geräte und Infrastrukturen ohne menschliche Beteiligung kommunizieren, kann Geld und Energie gespart werden. Pacific Controls arbeitet daran gemeinsam mit der TU Wien und baut diese Forschungskooperation nun großzügig aus. Warum soll man nicht als Privatunternehmen die Welt retten, vor allem wenn sich damit Geld verdienen lässt? Dilip Rahulan, Vorsitzender von Pacific Controls, hat große Pläne: Gemeinsam mit Professor Schahram Dustdar und seinem Team von der TU Wien will er unsere Technologie vernetzen. Zwischen technischen Geräten, Computern und ganzen Elektrizitätsnetzen soll in Zukunft ständig Information ausgetauscht werden. Durch übergreifende intelligente Steuerungssoftware werden ungeheure Energieeinsparungen und eine drastische Verringerung des CO2-Ausstoßes
Energie aus Wind – TU Hamburg forscht zur Stabilität von Offshore-Anlagen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Hamburg Offshore Tagungen Windenergie 29. September 2011 Auf hoher See bläst ein kräftiger Wind. Das ist gut für die Energieausbeute von Offshore-Windkrafträdern, aber problematisch für das Material der Anlagen, das diesen Kräften permanent ausgesetzt ist. Auf lange Sicht verformen sich die Pfähle durch die Einwirkung von Wind und Wasser, auf denen die Offshore-Anlagen stehen, ebenso wie der Boden, in dem diese verankert sind. An der TU Hamburg suchen Forscher nach Wegen, die Lebensdauer der Hochsee-Anlagen zu verlängern – und Kosten zu sparen. Ziel des Wissenschaftlerteams um Prof. Dr.-Ing. Jürgen Grabe vom Institut für Geotechnik und Baubetrieb ist die Erstellung einer Vorhersage über das Verformungsverhalten sowie eines Konzepts zu
Gebäudesanierung: Massensubventionen oder Klimaschutzziele? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. September 2011 NABU-Studie zu “Zwangssanierung” versus “FreiHEIZberaubung” Gebäudesanierung braucht klugen Mix aus Fordern und Fördern Eine neue NABU-Studie belegt, dass die Klimaschutzziele der Bundesregierung im Bereich der Gebäudesanierung allein durch zusätzliche Fördermittel praktisch nicht erreicht werden können. „Wer auf alle verbindlichen Vorgaben für Gebäudeeigentümer verzichtet, muss klar sagen, dass er Massensubventionen will – oder eben die Klimaschutzziele der Regierung durch den Kamin jagt“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke bei der Vorstellung der Studienergebnisse. „Klar ist: Wer gar nicht fordern will, muss umso mehr fördern“, so Tschimpke. Doch es sei höchst fraglich, ob die Bundesregierung bereit sei, schon bald neun Milliarden Euro pro Jahr zur Förderung
Wasser: Achtung! – Kaum beachtete Nebenwirkungen des Klimawandels Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. September 20116. November 2012 Kaum beachtete Nebenwirkungen des Klimawandels. Mit „Wasser: Achtung!“ ist eine neue Ausgabe der Serie „Zwischenruf“ der Leibniz-Gemeinschaft erschienen. Das Heft wendet sich an Politik und Entscheidungsträger und macht auf sekundäre Effekte des globalen Wandels aufmerksam, die stärker als bisher beachtet werden sollten. Berlin – Werden sich Mücken, die Tropenkrankheiten übertragen, bei uns ausbreiten? Was soll dann unternommen werden? Und wie sollen Gewässer künftig gemanagt werden, wenn wir unter zunehmender Trockenheit in den Sommermonaten und häufigeren Extremereignissen leiden? Mit diesen und ähnlichen Fragen befasst sich der neue Zwischenruf „Wasser: Achtung!“ der Leibniz-Gemeinschaft. Die knapp 60-seitige Broschüre gibt einen Überblick über zum Teil unerwartete Nebenwirkungen
Börse | Öko-Aktien im Ausverkauf E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 27. September 2011 Montage dreier regenerativer Energiekraftwerke. Wasserkraft, Windkraft und Solarkraft. In Deutschland ist die Atomenergie ein Auslaufmodell. Den Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Doch die Branche kämpft an der Börse gegen den Abwärtstrend - und das schon seit einigen Jahren. In den Konzernzentralen der großen Energieunternehmen herrschte Katerstimmung, als die Bundesregierung im Frühsommer das endgültige Aus für den Atomstrom in Deutschland verkündete. Kein Wunder, die Branche muss sich auf gewaltige finanzielle Einbußen einstellen. Einen Kurssprung hingegen machten die Öko-Aktien. Aber es war, wie Norbert Allnoch vom Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in Münster sagt, nur ein kurzfristiger Höhenflug. Auch wenn sie als Hoffnungsträger gelten, die