Kraftwerke der Zellen, die Nährstoffe in das ATP, eine universelle Energiewährung der Zelle umwandeln Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 27. September 2011 Spickzettel für zelluläre Kraftwerke – Wie Gene in den Mitochondrien abgeschrieben werden Mitochondrien sind die Kraftwerke der Zellen: Sie liefern Energie, indem sie Nährstoffe in die universelle Energiewährung der Zelle – das ATP – umwandeln. Eine eigene mitochondriale DNA, die nur über die mütterliche Linie vererbt wird, trägt einige für diese Aufgabe essenzielle Gene. Der erste Schritt bei der Umsetzung der genetischen Information ist die Transkription, bei der die Gene durch ein spezielles Enzym – die mitochondriale RNA-Polymerase – kopiert und in RNA übersetzt werden. Die Struktur der mitochondrialen RNA-Polymerase war bisher unbekannt und ihre Funktion schlecht verstanden. Dem LMU-Biochemiker Professor
Forschungs- und Entwicklungsprojekt Hochleistungssolarkollektor Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 27. September 2011 Einladung zum Pressegespräch in der Fachhochschule Jena am 30. September Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen, hiermit laden wir Sie sehr herzlich zu einem Pressegespräch in die Fachhochschule Jena ein: 30. September 2011 / 10.00 Uhr Senatssaal der Fachhochschule Jena Haus 1, Etage 4, Zi. 19 (01.04.19) Carl - Zeiss - Promenade 2 07745 Jena Prof. Dr. Jens Bliedtner (Fachbereich SciTec) wird in Anwesenheit des Prorektors für Forschung und Entwicklung der Fachhochschule Jena, Prof. Dr. Bruno Spessert, seine Neuentwicklung eines Hochleistungssolarkollektors vorstellen. Im Anschluss kann der Solarkollektor vor Ort auf dem Dach der Fachhochschule Jena besichtigt werden. Gäste: Anja Siegesmund, Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Thüringer Landtag Denis
Das Offshore-Windstudium Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Windenergie Windparks 26. September 2011 Das Offshore-Windstudium ist das erste speziell auf die Branche zugeschnittene berufsbegleitende Studienangebot. Es bietet Unternehmen ein hochwertiges Qualifizierungsinstrument in englischer Sprache, um Fach- und Führungskräfte in der überschaubaren Zeit von neun Monaten intensiv auf die vielseitigen und interdisziplinären Aufgaben in der Offshore-Windbranche vorzubereiten. Das Offshore-Windstudium vermittelt Know-how, Systemwissen und Praxiserfahrung aus den Bereichen der Windenergietechnik, Energieversorgung sowie der maritimen Technologie, Seeverkehrswirtschaft und Logistik. Es behandelt alle branchenrelevanten Fragen aus Ingenieurswissenschaften und Technik über Wirtschaftlichkeit bis zu Management, Betrieb, Wartung und Recht. Es bringt die Akteure der maritimen Wirtschaft und der Windenergie zusammen und schafft so eine Plattform für den professionellen Austausch.
Drehbarer Prüfstand für Parabolspiegel auf der PSA in Südspanien in Betrieb genommen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 26. September 20116. November 2012 Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und das spanische Energieforschungszentrum Ciemat haben auf der Plataforma Solar de Almeria (Südspanien) einen neuartigen drehbaren Teststand für Parabolrinnen in Betrieb genommen. Mit diesem Teststand können Parabolrinnen-Kollektoren bis zu einer Länge von 20 Metern in jedem beliebigen Winkel zur Sonne getestet und ihr Wirkungsgrad vermessen werden. Mit dem neuen Prüfstand mit dem Namen Kontas (Konzentrator-Teststand Almeria Spanien) können sowohl komplette Module von Parabolrinnen-Kollektoren als auch einzelne Komponenten wie Spiegel und Absorberrohre evaluiert werden. Dabei testen die Forscher unter anderem, wie effektiv die Spiegel das Sonnenlicht auf das Absorberrohr fokussieren. Bei den Absoberrohren untersuchen
Die neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. September 2011 Benzinmotoren mit Direkteinspritzung verschärfen das Feinstaubproblem in Ballungszentren – Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland fordern einheitliche Grenzwerte für Diesel und Benziner – Wissenschaftliche Unterstützung von Epidemiologen Prof. Erich Wichmann vom Helmholtz Zentrum München – Automobilindustrie will bei Benzinern zehnmal höheren Partikelgrenzwert als bei Dieselmotoren – DUH kündigt Klagen gegen lasche Umweltzonen an „Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung seit den 70er Jahren … ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf“ – Papst Benedikt XVI am 22.9.2011 vor dem Deutschen Bundestag. Berlin, 23. September 2011: Jahrelang bestimmte die Debatte über Feinstaubpartikel aus Dieselmotoren
Überraschende Ergebnisse am Rotorblatt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Windenergie 23. September 201123. September 2011 Strömungsmessungen mit Staudrucksonden an Windkraftanlagen Die Fünfloch-Staudrucksonden des amerikanischen Herstellers Aeroprobe, die häufig in der Luftfahrt zur Strömungsmessung eingesetzt werden, erfassen präzise Anströmgeschwindigkeit und -richtung bei Rotorblättern von Windkraftanlagen. Aeroprobe-Staudrucksonden lassen sich außerdem zur Ermittlung der Windverhältnisse in bestimmten geografischen Regionen einsetzen, um deren Eignung für die Errichtung von Windparks zu bewerten. Die Aeroprobe-Mehrlochsonden erfassen einen Strömungswinkel von bis zu 165° zur Längsachse, sowie den Gesamt- und Umgebungsdruck. Dänische Forscher untersuchten in einem Praxistest am Risoe National Laboratory mit Aeroprobe-Staudrucksonden die Luftströmung über Rotorblätter an einer Windkraftanlage. Die Messung des Luftstroms über die sich drehenden Rotorblätter kann entweder durch Befestigung der Sonden
Algen als nachhaltige Energiequelle Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 23. September 2011 Biomasse aus Algen hat das Potenzial, nachhaltige Energie zu liefern und erheblich dazu beizutragen, das Klimagas CO2 zu reduzieren. In dem neuen EU-Projekt „EnAlgae“ („Energetic Algae“) bündeln 19 Partner ihre Kompetenzen, um die Entwicklung einer algenbasierten Biomasseproduktion in Nordwesteuropa voranzutreiben. Als einer der deutschen Partner wirkt das KIT federführend bei einer Nachhaltigkeitsanalyse für verschiedene Produktionsverfahren. Das Projekt ist auf vier Jahre ausgelegt und wird mit insgesamt 14 Millionen Euro gefördert. Algen können bis zu fünf Prozent des Sonnenlichts in chemische Energie umwandeln – Raps und Mais demgegenüber nur etwa ein Prozent – und dabei große Mengen CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen.
Ministerium fördert Energie-Partnerschaft Baden-Württemberg Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 23. September 2011 Die Hochschule Offenburg und der regionale Energiedienstleister Badenova haben für ihre Zusammenarbeit einen starken Partner gewinnen können. Das Landesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst wird in den kommenden fünf Jahren im Rahmen eines „Industry-on-Campus-Vorhabens“ die Forschung zur Biomassenutzung mit bis zu einer Million Euro unterstützen. „Ich begrüße diese Kooperation zweier kompetenter Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft, die gemeinsam an innovativen Lösungen für die dringend notwendige Energiewende arbeiten. Um diese Wende zu schaffen, brauchen wir den Ausbau dezentraler und regenerativer Energien“, sagte Theresia Bauer, Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst anlässlich der Projektvorstellung in Offenburg. Rektor Lieber fügte hinzu: „Derartige Projekte sind
Hilfe zur Selbsthilfe mit zwei neuen Desertec Projekten Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Solarenergie Windenergie 23. September 201123. September 2011 Jobs und Perspektiven für junge Nordafrikaner: Das sonnenreiche Nordafrika ist optimal für die Erzeugung von sauberem Wüstenstrom geeignet, doch noch mangelt es dort oft an den notwendigen Fachkenntnissen im Bereich der erneuerbaren Energien. Nordafrikanische Experten der Desertec Foundation arbeiten zusammen mit Partnern aus Deutschland und der Mittelmeerregion daran, dies zu ändern. Damit die Menschen in Nordafrika beim Bau von Solar- und Windkraftwerken profitieren können, sollen zwei neue Projekte Studiengänge einführen, technisches Personal ausbilden und dabei helfen, geeignete Rahmenbedingungen für den massiven Ausbau der Erneuerbaren in der Region zu schaffen. Unterstützt werden die Projekte mit über 3 Millionen Euro aus der Europäischen Union,
Mikroben an Hydrothermalquellen eliminieren Klimagas Methan Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 23. September 2011 In marinen Sedimenten lagern große Mengen des Treibhausgases Methan, das entweder durch mikrobiellen Stoffwechsel oder durch geothermale Prozesse entsteht. Dennoch gelangt das Methan selten in die Atmosphäre und kann dort seine Wirkung als klimarelevantes Gas entfalten, denn es wird zum großen Teil bereits im Sediment wieder abgebaut. Jetzt berichten Bremer Max-Planck-Forscher und ihre Kollegen über neue mikrobielle Lebensgemeinschaften, die Methan unter Ausschluss von Sauerstoff bei hohen Temperaturen von bis zu 70 °C abbauen können. Zum biologischen Abbau des Treibhausgases Methan sind nur wenige spezialisierte Mikroorganismen fähig. Bei einigen spielt dabei Sauerstoff als Oxidationsmittel eine Rolle, andere wiederum bauen Methan unter Ausschluss
Um Klimaschutz kostengünstig zu erreichen, ist neben Emissionshandel auch die Förderung neuer Technologien nötig Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. September 2011 Technologieförderung macht Klimaschutz billiger. Spart man sich eine solche gezielte Förderung etwa der erneuerbaren Energien, wird es teurer statt billiger – dies haben Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) erstmals in aufwändigen Computersimulationen für das 21. Jahrhundert durchgerechnet. Ohne Förderung bekommen energietechnische Innovationen mit starkem Kostensenkungspotenzial kaum eine Chance, weil anfangs erheblich in sie investiert werden muss: ein Fall von Marktversagen. „Die Unternehmen der Energiebranche weltweit setzen gern auf vertraute Technologien, statt Neues zu wagen – sie sind zögerlicher als Firmen anderer Wirtschaftszweige, wie sich in unserer Analyse erstmals zeigt“, sagt Matthias Kalkuhl, Leitautor der jetzt in der Fachzeitschrift Resource and Energy
Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung vom Nutzer aus gesehen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. September 2011 Die Energiewende ist beschlossen – sie zu verwirklichen, stellt eine enorme Herausforderung dar. Konflikte um neue Stromtrassen, um Windparks und Pumpwasserspeicherwerke zeichnen sich ab. Neuartige Infrastrukturen, wie intelligente Stromnetze, verlangen Verständigung und veränderte Verhaltensweisen. Inwieweit sind die Bürger bereit, Veränderungen mitzutragen? Die am KIT koordinierte neue Helmholtz-Allianz „Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung“ stellt die Nutzer ins Zentrum interdisziplinärer Forschung. Mehr Effizienz und ein hoher Anteil erneuerbarer Energien sind die Ziele der Energiewende. Dazu bedarf es eines tiefgreifenden Umbaus der Infrastruktur, innovativer Technologien sowie kreativer Ansätze der Planung, Steuerung, Anpassung, Kommunikation und Partizipation. Die nun bewilligte neue Helmholtz-Allianz „Zukünftige Infrastrukturen der Energieversorgung –