Neue Energiesparlampen ohne Quecksilber mit hervorragender Lichtqualität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 15. April 201214. April 2012 (WK-intern) - Quecksilberfreiheit, günstige CO2-Bilanz, niedrige Herstellungskosten und eine hervorragende Lichtqualität zeichnen die elektrodenlose Energiesparlampe „3rdPPBulb“ aus, die Forscher des Lichttechnischen Instituts (LTI) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) mitentwickelt haben: Sie haben die quecksilberfreie Füllung, die Leuchtstoffbeschichtung, die Innenbeschichtung sowie die Geometrie der innovativen Lampe entwickelt. Bei einer Pressekonferenz am Montag, 16. April, um 12.30 Uhr auf der Messe „light + building“ in Frankfurt stellt das Konsortium aus Aachen und Karlsruhe die „3rdPPBulb“ vor. Das Forschungskonsortium unter Leitung von Professor Dr. Holger Heuermann von der FH Aachen und Dr. Rainer Kling vom LTI des KIT arbeitet an elektrodenlosen Energiesparlampen, die eine
Durchbruch ab der TU Chemnitz: Massentaugliche Dünnschichtsolarzellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 12. April 2012 (WK-news) - Wissenschaftler der TU Chemnitz entwickeln Prozesse zur Erzeugung von Dünnschicht-Solarzellen auf Silizium-Basis Erste Ergebnisse werden vom 23. bis 27. April 2012 auf der Hannover Messe präsentiert Chemiker und Physiker der Technischen Universität Chemnitz planen gemeinsam mit sächsischen Unternehmen eine technologische Revolution in der Photovoltaik. Sie wollen kostengünstigere Verfahren zur Herstellung von Dünnschicht-Solarzellen auf Silizium-Basis entwickeln. Der Grund: Derzeitige Solarzellen, die Sonnenenergie umweltschonend direkt in elektrische Energie umwandeln, sind teuer in der Fertigung und haben einen relativ niedrigen Wirkungsgrad. "Unser Forschungsansatz ist die Herstellung von Siliziumschichten aus der Lösung", sagt Prof. Dr. Heinrich Lang, Inhaber der Professur Anorganische Chemie der TU
LionGrid erforscht die Einbindung dezentraler Speicher in das Energiesystem der Zukunft Forschungs-Mitteilungen Technik 12. April 201211. April 2012 (WK-news) - Realisierung eines Konzepts zur Netzintegration dezentraler Energieerzeugungsanlagen mit Hilfe von Lithium-Ionen-Batteriespeichern Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages Mit dem Umbau der Energieversorgung hin zu immer mehr dezentraler Stromerzeugung wächst die Einspeisung dezentral erzeugter Energien in das Niederspannungsnetz kontinuierlich an. Neue, leistungsfähige Batteriesysteme auf Lithium-Ionen-Basis können vor diesem Hintergrund helfen, Netzengpässe zu vermeiden und so den Ausbau der erneuerbaren Energien voranzutreiben. Im Verbundprojekt LionGrid erforschen energis, Evonik Industries, Hager Group, SMA Solar Technology und VOLTARIS die netzphysikalische Einbindung dezentraler Energieerzeuger mit Hilfe von Lithium-Ionen-Batteriespeichern und ihre Vorteile für Endverbraucher, Hersteller, Energieversorger und Netzbetreiber. Evonik
PV-Module: Erfolgsfaktor Zuverlässigkeit – Int. Workshop zu neuestem Stand in der Forschung Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 12. April 201211. April 2012 (WK-news) - Mit der wachsenden Bedeutung der Photovoltaik für eine Stromversorgung aus erneuerbaren Energien werden Zuverlässigkeit und Effizienz von PV-Modulen immer wichtiger. Der Workshop »PV-Module Reliability« widmet sich am 3./4.5.2012 in Lugano diesen Themen. Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE und ISAAC Supsi laden im Rahmen des EU-Projekts »SOPHIA« das internationale Fachpublikum ein, sich über den aktuellen Forschungsstand auszutauschen und die bestehenden Anforderungen der Industrie an die Dauerhaftigkeit von Modulen in die Forschungsarbeit und Prüfpraxis zu integrieren. Registrierung bis 30.4.2012 unter: http://form-gen.app.supsi.ch/form/view.php?id=8 Mit den Schwerpunkten Zuverlässigkeit und Gebrauchsdauer folgen die Workshop-Veranstalter Fraunhofer ISE und ISAAC Supsi dem Bedürfnis der PV-Branche, sich verstärkt mit Qualitätssicherungsthemen
Bau der größten Power-to-Gas-Anlage für neue Stromspeichertechnologie beginnt Baden-Württemberg Forschungs-Mitteilungen Technik 11. April 2012 (WK-news) - Startschuss am Zentrum für Sonnenenergie und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) Grünes Licht für bislang größte Power-to-Gas-Anlage Bau von Forschungsanlage für neue Stromspeichertechnologie beginnt Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) hat die Genehmigung für die Errichtung einer Power-to-Gas-Anlage mit einer Anschlussleistung von 250 Kilowatt erhalten. Mit der Genehmigung der zuständigen Behörden am 5. April hat die neue Speichertechnologie Power-to-Gas einen weiteren Schritt in Richtung industrielle Anwendung genommen. Bereits in diesem Sommer soll am ZSW in Stuttgart die Testanlage eingeweiht werden, in der Strom zu Wasserstoff und Methan umgewandelt wird. Die vom Bundesumweltministerium geförderte Anlage ist mit einer Nennleistung von 250 Kilowatt
Neuer Projektverbund Georessourcen der Niedersächsischen Technischen Hochschule (NTH) eröffnet Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - NTH-Graduiertenschule „Geofluxes“ erforscht Georessourcen Die Niedersächsische Technische Hochschule (NTH) hat im Beisein der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur, Prof. Dr. Johanna Wanka, das neue Verbundprojekt „GeoFluxes“ eröffnet. Offiziellen Start der Graduiertenschule Zum offiziellen Start der Graduiertenschule erschienen neben dem Projektsprecher Prof. Dr. François Holtz, Geowissenschaftler an der Leibniz Universität Hannover, auch der Vorsitzende des Präsidiums der NTH, Prof. Dr. Thomas Hanschke, der Präsident der Leibniz Universität Hannover, Prof. Dr.-Ing. Erich Barke, sowie Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel, Präsident des „GeoFluxes“-Projektpartners, der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Geowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Leibniz Universität Hannover, der Technischen Universität Braunschweig und der Technischen Universität
TU Berlin: Berlin-Brandenburg wird Schaufenster für Elektromobilität Berlin Brandenburg E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - Das Forschungsnetzwerk Elektromobilität der TU Berlin ist federführend beteiligt Die Bundesregierung hat am 3. April 2012 entschieden, dass neben drei weiteren Regionen das „Internationale Schaufenster der Elektromobilität Berlin-Brandenburg“ gefördert wird. Mit insgesamt 35 Kernprojekten hat sich die Region beworben. Die TU Berlin mit ihrem Forschungsnetzwerk Elektromobilität, in dem 21 Fachgebiete zusammenarbeiten, hat dabei als Partner der Berliner Agentur für Elektromobilität eMO einen maßgeblichen Beitrag geleistet. Bei sechs der eingereichten Kernprojekte sind Wissenschaftler der TU Berlin federführend oder in führender Rolle beteiligt. Ziel ist es, Berlin-Brandenburg als Modellregion für Elektromobilität zu entwickeln. Bis zum Jahr 2015 sollen circa 4000 elektrische Pkw, Lkw und
Was an Oberflächen von Katalysatoren abläuft Baden-Württemberg Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - Die heterogene Katalyse hat in der chemischen Industrie zentrale Bedeutung, etwa bei der Herstellung von Grund- und Feinchemikalien, in Abgaskatalysatoren oder zur chemischen Speicherung von Sonnenenergie. Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben eine neue Messmethode der Infrarot-Spektroskopie entwickelt, um die Vorgänge an der Oberfläche von Oxiden zu untersuchen, die als Katalysatoren dienen. Ihre Ergebnisse stellen sie in der renommierten Zeitschrift „Angewandte Chemie“ vor. Katalysatoren unterstützen viele chemische Reaktionen. Bei der heterogenen Katalyse liegen der als Katalysator dienende Stoff und die reagierenden Stoffe in verschiedenen Phasen vor – gewöhnlich ist der Katalysator ein Feststoff, die reagierenden
Brennstoffzellen aus Sachsen – und Energietechnik auf der Hannover Messe 2012 Forschungs-Mitteilungen Sachsen 11. April 201217. Oktober 2012 (WK-news) - Die sunfire GmbH stellt ein Konzept für die zukünftige effiziente Energieversorgung im geschlossenen Kohlenstoffkreislauf vor. Sächsische Unternehmen und Forschungseinrichtungen präsentieren auf dem Gemeinschaftsstand der »Brennstoffzellen Initiative Sachsen e.V.« portable und stationäre Brennstoffzellen sowie Gas- und Batterietechnologien von wenigen Watt bis mehreren Kilowatt für Anwendungen in Industrie, Freizeit und Haushalt. Angestrebt wird die Industrialisierung eines Verfahrens zur klimaneutralen Produktion von synthetischen Brenn- und Kraftstoffen wie z. B. Benzin, Diesel, Kerosin, Methan und Methanol aus Kohlendioxid und Wasser. Dabei wird unter Einsatz von erneuerbarem Strom in einer Hochtemperatur-Dampfelektrolyse (SOEC) Wasserstoff besonders effizient erzeugt und anschließend mit Kohlendioxid zu Kohlenwasserstoffen umgewandelt. Zur Entwicklung der
Kunststoff aus der Natur Forschungs-Mitteilungen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - Auf der Hannover Messe 2012 stellen Fraunhofer-Forscher: Kunststoffe aus der Natur vor Kugelschreiber, PC-Tastaturen, Computer-Mäuse, Besteck und sogar Beschichtungen für Getränkekartons lassen sich auch aus nachwachsenden Rohstoffen fertigen. Auf der Hannover Messe (23. bis 27. April) stellen Fraunhofer-Forscher in Halle 2, Stand 22 vor, wie man Biokunststoffe einsetzen kann. Erste Produkte sind bereits auf dem Markt. Kunststoffe sind bislang meist aus Erdöl gemacht. Doch diese fossile Ressource wird knapp und teuer. Eine Alternative sind Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen. Doch wie lässt sich zum Beispiel aus Holz Kunststoff gewinnen? Eine Lösung haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen
Projekte SAWA: Nachhaltige Stadtentwicklung verringert Überflutungsschäden Forschungs-Mitteilungen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - Studie der HafenCity Universität zeigt: Nachhaltige Stadtentwicklung verringert Überflutungsschäden Die Hochwassergefahr entlang städtischer Bäche und Flüsse kann im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung erheblich verringert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der HafenCity Universität Hamburg, die im Rahmen des durch die EU geförderten Projektes SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions) erarbeitet wurde. Die Forscher hatten am Beispiel eines Stadtbaches in Hamburg untersucht, mit welchen Maßnahmen zugleich Überschwemmungen verringert und attraktive und ökologisch intakte Stadtgewässer geschaffen werden können. „Wir müssen dafür sorgen, dass das Wasser da bleibt, wo es hingehört: Im Bach und nicht im Kanalrohr, auf der Straße oder im
Bessere Akkus durch Kohlenstoff-Nanoteilchen Forschungs-Mitteilungen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - Nanoforschung: Die Zahl der mobilen Elektrogeräte vom Smartphone bis hin zum E-Bike steigt weltweit kontinuierlich an. Damit wächst auch der Bedarf für kleine, leichte und gleichzeitig leistungsfähige Akkus. Nachdem die Entwicklung der sogenannten Lithium-Ionen-Akkus weitgehend ausgereizt ist, schaut die Fachwelt auf neue, vielversprechende Stromspeicher, die Lithium-Schwefel-Akkus. Um deren Realisierung voranzutreiben entwickelte ein Team um den LMU-Chemiker Professor Thomas Bein und Linda Nazar von der kanadischen Waterloo Universität poröse Nanopartikel aus Kohlenstoff, in denen der Schwefel so eingelagert ist, dass eine größtmögliche Leistungsfähigkeit des Akkus erreicht wird. Die bisherigen Prototypen des Lithium-Schwefel-Akkus bestehen aus einer Lithium-Elektrode und einer Schwefel-Kohlenstoff-Elektrode, zwischen denen Lithium-Ionen aus-getauscht