CO₂-Entnahme muss womöglich schneller wachsen als Solarenergie, um Klimaziele erreichbar zu machen Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 2. Juni 2026 Die dritte Ausgabe des Berichts „State of Carbon Dioxide Removal“ zeigt: Die bisherigen nationalen Zusagen zur CO₂-Entnahme aus der Atmosphäre bleiben bis 2050 um mehr als 5 Milliarden Tonnen pro Jahr hinter den Mengen zurück, die in Szenarien zur Begrenzung der Erderwärmung auf 1,5°C benötigt werden. (WK-intern) - Um diese Lücke zu schließen, müsste die CO₂-Entnahme laut dem Bericht ähnlich schnell wachsen wie derzeit stark expandierende Technologien wie Solarenergie und Elektroautos oder sogar noch schneller. An dem Bericht waren auch Forschende des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) beteiligt. „Bis 2035 haben Länder rund 2,7 Milliarden Tonnen CO₂-Entnahme zugesagt, bis 2050 etwa 3,6 Milliarden Tonnen.
Bundesnetzagentur wird Aufsichtsbehörde für EU-Data Act in Deutschland Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Juni 2026 Bundesnetzagentur, eine Abteilung des Bundeswirtschaftsministeriums, wird zuständige Behörde für den EU-Data Act in Deutschland (WK-intern) - Mit Inkrafttreten des Datenverordnung-Anwendungs-und-Durchsetzungs-Gesetzes (DADG) ist die Bundesnetzagentur ab heute die zuständige deutsche Behörde für die Umsetzung der Europäischen Datenverordnung (Data Act). Als zentrale Anlaufstelle für alle Fragen zum Data Act unterstützt sie die Marktakteure und überwacht die Einhaltung der neuen Regeln. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass die Möglichkeiten des Datenaustauschs stärker genutzt werden“, sagt Klaus Müller, Präsident*in der Bundesnetzagentur. „Insbesondere Start-ups und der Mittelstand können vom besseren Zugang zu Daten profitieren. Gleichzeitig müssen sensible Daten wie Geschäftsgeheimnisse geschützt bleiben.“ Neue Aufgaben zur Stärkung der Datenwirtschaft Die Bundesnetzagentur
Wattenmeerkonferenz: Nullnutzungszonen für den Nationalpark Wattenmeer Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 29. Mai 2026 Zur internationalen Wattenmeerkonferenz zieht Tobias Goldschmidt ein gemischtes Fazit und fordert marine Ranger und mehr Nullnutzungszonen für den Nationalpark Wattenmeer (WK-intern) - „Nach 40 Jahren Nationalpark Wattenmeer ist viel erreicht, aber noch ebenso viel zu tun. Der Anstieg des Meeresspiegels ist eine massive Bedrohung, und der Weltnaturerbestatus ist auf dem Prüfstand. Wir müssen im Wattenmeerschutz ein neues, größeres Kapitel aufschlagen. Dribbelschritte reichen nicht mehr aus“ ESBJERG/KIEL. Bei der 15. Trilateralen Regierungskonferenz zum Schutz des Wattenmeeres im dänischen Esbjerg hat Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt zu einem neuen, kraftvollen Anlauf zum Schutz des Wattenmeeres aufgerufen. Im Lichte der Warnungen der UNESCO vor zunehmenden menschengemachten Belastungen forderte
Verwaltungsvollstreckungsverfahren wegen mangelnder Umsetzung der Netzentgeltreduzierungen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 29. Mai 2026 Verfahren wegen mangelnder Umsetzung der Netzentgeltreduzierungen für Elektrofahrzeuge und Wärmepumpen (WK-intern) - Wegen verzögerter Umsetzung der Vorgaben für Netzentgeltreduzierungen hat die Bundesnetzagentur zwei Netzbetreibern Zwangsgelder angedroht. Diese setzen die Vorgaben aus der Festlegung zu Netzentgelten für steuerbare Anschlüsse und Verbrauchseinrichtungen (NSAVER) nicht oder nur unzureichend um. „Die Bundesnetzagentur macht verbindliche Vorgaben für steuerbare Verbrauchseinrichtungen. Damit werden die Niederspannungsnetze vor Überlastung geschützt und Flexibilitäten in der Niederspannung aktiviert. Wir stellen fest, dass Unternehmen insbesondere das zeitvariable Netzentgelt nicht oder nur unzureichend umsetzen. Dies ist nicht mehr akzeptabel“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Einleitung von Verwaltungsvollstreckungsverfahren Die Bundesnetzagentur hat Beschwerden von Marktteilnehmern und von Verbraucherseite über
Das EU-Dogma hat die Europäer dazu verdammt, in ihren eigenen vier Wänden zu schmoren Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. Mai 2026 Das EU-Dogma vom „grünen Bauen“ lässt die Europäer in ihren eigenen vier Wänden schmoren (WK-intern) - Spüren Sie die Hitze der dieswöchigen Hitzewelle? Es ist leicht, die Schuld allein dem Klimawandel zuzuschieben; doch eine neue Analyse von MCC Brussels identifiziert eine wesentliche – und bislang weitgehend unbeachtete – Ursache für Ihr heißes Elend: das unerbittliche Streben der Europäischen Union nach Nachhaltigkeit, das über den menschlichen Wohnkomfort gestellt wird. Dieses Streben hat reale Folgen. Im Jahr 2024 gab es in Europa schätzungsweise 62.775 hitzebedingte Todesfälle. Auch wenn sie schwerer zu beziffern sind, könnten die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen dauerhaft hoher Temperaturen in Wohnräumen –
Sweco gewinnt Rahmenvertrag für Dienstleistungen im Hochwasser- und Erosionsschutz in Norwegen Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 28. Mai 2026 Sweco hat vom Norwegischen Wasserressourcen- und Energiedirektorat (NVE) einen Rahmenvertrag für Beratungsdienstleistungen im Bereich Hochwasser- und Erosionsschutzmaßnahmen in ganz Norwegen erhalten. (WK-intern) - Der Vertrag hat für Sweco während der Laufzeit von 2026 bis 2027 ein geschätztes Auftragsvolumen von 140 Millionen SEK, mit der Option auf zwei weitere einjährige Verlängerungen. Im Rahmen dieses Vertrags wird Sweco Projekte unterstützen, die darauf abzielen, die Risiken im Zusammenhang mit Hochwasser, Ufererosion, Erdrutschen und anderen wasserbedingten Bodenbewegungen zu verringern. Der Leistungsumfang umfasst zudem Maßnahmen zur Klimaanpassung, die dem Schutz von Menschen, Gemeinden, Sachwerten und kritischer Infrastruktur dienen. „Klimaanpassung und Wasserresilienz entwickeln sich sowohl in den nordischen Ländern als
Bundesnetzagentur stellt aktuelle Überlegungen zur Reform der Netzentgeltsystematik Strom vor Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 28. Mai 202628. Mai 2026 Präsident Müller: „Machen Netzentgelte fit für die Herausforderungen der Energiewende“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute ihren vorläufigen Zwischenstand zur Reform der Allgemeinen Netzentgeltsystematik Strom (AgNes) vorgestellt. Dieser Stand wird in den Entwurf einer Festlegung einfließen, die im Sommer veröffentlicht und förmlich konsultiert werden soll. „Die Systematik der Netzentgelte wird der Energieversorgung der Gegenwart und Zukunft nicht mehr gerecht. Mit einer neuen Netzentgeltsystematik wollen wir die Kosteneffizienz stärken und eine faire Verteilung der Belastungen erreichen. Unsere Ziele: Kosten da veranschlagen, wo sie entstehen. Knappe Kapazitäten mit einem Preis versehen. Engpassmanagementkosten vermeiden. Flexibilität unterstützen und den Netzausbau dämpfen. Den Vertrauensschutz gewichten wir höher als
BMJV bereitet Krankenhausvorbehalt bei ärztlichen Zwangsmaßnahmen vor Aktuelles Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 27. Mai 2026 Krankenhausvorbehalt bei ärztlichen Zwangsmaßnahmen: Gesetzentwurf zur Umsetzung der Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts im Kabinett beschlossen (WK-intern) - Die gesetzlichen Regelungen über ärztliche Zwangsmaßnahmen sollen angepasst werden. Das hat die Bundesregierung heute auf Vorschlag des Bundesjustiz- und Verbraucherschutzministeriums beschlossen. Die Anpassungen betreffen in erster Linie die Frage, an welchem Ort solche Maßnahmen vorgenommen werden dürfen, wenn sie grundsätzlich zulässig sind. Künftig soll es ausnahmsweise zulässig sein, vom sogenannten Krankenhausvorbehalt abzuweichen: In eng begrenzten Ausnahmefällen sollen künftig ärztliche Zwangsmaßnahmen auch außerhalb eines Krankenhauses vorgenommen werden können. Die vorgeschlagenen Änderungen dienen der Umsetzung einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Gleichzeitig sieht der Entwurf weitere Neuregelungen im Betreuungs- und Verfahrensrecht
BfS: Schutz vor Radioaktivität ist jetzt, in Zeiten von Krisen und Kriegen, möglich Aktuelles Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 26. Mai 2026 BfS präsentiert sich auf der Messe Interschutz in Hannover (WK-intern) - Öffentliche Sicherheit auch in Zeiten von Krisen und Kriegen sicherzustellen, erfordert eine enge Zusammenarbeit aller Beteiligten im Bevölkerungsschutz – darunter dem Strahlenschutz. Eine besondere Herausforderung ist dabei, dass das Thema Strahlung sowohl bei Bürgern als auch bei Einsatzkräften für Verunsicherung sorgen kann. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) stellt deshalb Anfang Juni bei der Messe Interschutz in Hannover seine Arbeit als Teil der Sicherheitsarchitektur vor. Dort steht die verstärkte Zusammenarbeit der beteiligten Behörden und Organisationen im Fokus. Die Interschutz ist die Leitmesse für Feuerwehr, Rettungswesen und Bevölkerungsschutz. Die Präsidentin des BfS, Inge Paulini, betont:
Bislang gibt es nur Prototypen von Wellen- und Strömungskraftwerken Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Offshore Technik 26. Mai 202626. Mai 2026 Die Energie der Wellen abschöpfen: Umweltminister Goldschmidt und Forschungsministerin Stenke übergeben Förderbescheid für innovatives Wellenkraft-Vorhaben „Aurelia WINO“ (WK-intern) - Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Das Wellenkraftwerk Aurelia WINO zeigt, wie innovative Ideen aus Schleswig-Holstein die Energiewende voranbringen können.“ Forschungsministerin Dr. Dorit Stenke betont: „Das Projekt steht beispielhaft dafür, was Schleswig-Holstein in der Energiewendeforschung auszeichnet: die enge Verbindung von wissenschaftlicher Stärke und technologischer Innovation.“ KIEL. Das Land Schleswig-Holstein fördert innovative Energiewende-Technologien: Um erneuerbare Energien aus der Kraft der Nordseewellen zu generieren, erhält das Innovationsprojekt „Aurelia WINO“ einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 921.898 Euro. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt und Forschungsministerin Dr. Dorit Stenke überreichten den Förderbescheid
Ladeinfrastruktur-Konferenz des Bundesministeriums für Verkehr 2026 Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Veranstaltungen 23. Mai 2026 Die Elektromobilität gewinnt weiter an Dynamik: (WK-intern) - Zulassungszahlen steigen, und der Ausbau der Ladeinfrastruktur schreitet voran. Zwischen Aufbruch und Alltag entscheidet sich jetzt, ob aus Dynamik auch Verlässlichkeit wird. Was braucht es, damit Laden zuverlässig, nutzerfreundlich und flächendeckend funktioniert? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Ladeinfrastruktur-Konferenz des Bundesministeriums für Verkehr am Donnerstag, 1. Oktober 2026, in Berlin. Im Fokus stehen: Elektromobilität in die Breite tragen: Wie Nutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit den Markthochlauf weiter beschleunigen und welche wichtigen Impulse der Masterplan Ladeinfrastruktur 2030 setzt. Die Zukunft des Ladens: Smarte, komfortable und wirtschaftliche Lösungen machen aus dem reinen Ladevorgang einen vernetzten Baustein im Energiesystem – insbesondere
Statista: Was kosten Elektroautos im Vergleich zum Verbrenner? Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie Technik 23. Mai 2026 Der durchschnittliche Kaufpreis für Elektroautos liegt in vielen großen Märkten weiterhin über dem von Verbrennern – mit auffälligen Ausnahmen. (WK-intern) - In Großbritannien kostet ein batterieelektrisches Fahrzeug 61.000 Euro, während ein Verbrenner bei 47.000 Euro liegt. Auch in den USA (50.730 gegenüber 40.050 Euro) und in Deutschland (50.730 gegenüber 42.720 Euro) zeigt sich ein deutlicher Preisaufschlag. Die Infografik auf Basis von Daten der International Energy Agency macht jedoch deutlich, dass sich dieses Verhältnis nicht überall bestätigt. In Norwegen und China kehrt sich das Bild um: Dort sind Elektroautos günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. In Norwegen liegt der Durchschnittspreis bei 53.400 Euro gegenüber 57.850 Euro,