Kombikraftwerke erleichtern Integration Erneuerbarer Energien ins Stromnetz Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 26. August 2011 Berlin, Eine zentrale Frage auf dem Weg zur Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien ist, wie die fluktuierende Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen optimal ins Versorgungsnetz integriert und mit der jeweiligen Stromnachfrage zusammengebracht werden kann. Dass hierbei so genannte Hybrid- oder Kombikraftwerke einen erheblichen Beitrag leisten können, bestätigen zwei aktuelle Studien zum Netzausbau und zur Energieversorgung in Berlin und Brandenburg. Darauf weist der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hin. „Die jüngsten Untersuchungen der BTU Cottbus und der TU Berlin unterstreichen die große Bedeutung, die eine intelligente Vernetzung dezentraler regenerativer Kraftwerke für die Integration großer
Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Endenergieverbrauch Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 26. August 2011 Der Anteil der erneuerbaren Energien am deutschen Endenergieverbrauch übertraf 2009 erstmals die 10-Prozent-Marke. Dies ist eine der Quintessenzen der aktuellen Broschüre "Erneuerbare Energien in Zahlen". Die Publikation des Bundesumweltministeriums dokumentiert das dynamische Wachstum der erneuerbaren Energien in Deutschland mit zahlreichen Fakten, Tabellen und Grafiken. Beleuchtet wird auch die Entwicklung in der Europäischen Union sowie weltweit. Die Daten basieren überwiegend auf Ergebnissen der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien – Statistik (AGEE-STAT). Die Fakten sprechen für sich: Wind, Biomasse, Wasser, Sonne und Erdwärme deckten 2009 bereits 16,3 % des deutschen Stromverbrauchs, bezogen auf
Masterplan Maritime Technologien in Deutschland Behörden-Mitteilungen Ökologie 25. August 2011 Rösler: "Chancen im Wachstumsmarkt Meerestechnik nutzen" - Bundeskabinett beschließt Nationalen Masterplan Maritime Technologien Das Bundeskabinett hat den Entwurf des Nationalen Masterplans Maritime Technologien (NMMT) beschlossen. Erarbeitet hat den NMMT das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie unter Mitwirkung anderer Bundesministerien, von Küstenländern und Verbänden. Der NMMT richtet das Hauptaugenmerk auf die Meerestechnik. Die wichtigsten Bereiche sind dabei Offshore-Öl und -Gas, Offshore-Windenergie, Unterwassertechnik, maritime Verkehrsleit- und Sicherheitstechnik sowie marine mineralische Rohstoffe. Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler: "Die Meerestechnik ist ein Wachstumsmarkt mit jährlich zweistelligen Raten. An diesem Wachstum müssen deutsche
Heizsystem: Effiziente Umwälzpumpe und hydraulischer Abgleich Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Ökologie 25. August 2011 Ab dem 01.09.2011 Fördervoraussetzung im Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien Ab dem 1. September 2011 ist der Einbau einer effizienten Umwälzpumpe und der hydraulische Abgleich des Heizsystems Voraussetzung für Zuschüsse aus dem Marktanreizprogramm. Dies bedeutet einen erheblichen Effizienzgewinn für das Heizsystem. „Ähnlich wie das Herz im Blutkreislauf hält die Umwälzpumpe den Heizkreislauf in Schwung. Sie sorgt dafür, dass das vom Heizungskessel erwärmte Wasser durch die Heizungsrohre auch bis zum letzten Heizkörper gelangt. Wird das Heizungssystem zusätzlich hydraulisch abgeglichen, kann ein noch größerer Effizienzgewinn erzielt werden“, erläutert Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA. Das bedeutet konkret: Ab dem
Verabschiedung bei der Zuteilungsverordnung für CO2-Emissionszertifikate Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. August 2011 Berlin „Der heutige Kabinettsbeschluss zur Zuteilungsverordnung für CO2-Emissionszertifikate ist ein wichtiger Meilenstein für die Ausgestaltung der dritten Handelsperiode zwischen 2013 und 2020. Die Energiewirtschaft begrüßt den Entwurf, der im Wesentlichen die Umsetzung der europaweit harmonisierten Vorgaben aus Brüssel darstellt. Der Bundestag sollte sich nun zügig mit dem Entwurf befassen und das Gesetzgebungsverfahren nach Möglichkeit noch im September zum Abschluss bringen. Aufgrund des sich anschließenden, aufwendigen Antragsverfahrens und der Vielzahl von Betreiberpflichten muss den betroffenen Unternehmen ausreichend Zeit für die Datensammlung und Datenverifizierung eingeräumt werden. Die gesetzliche Antragsfrist von drei Monaten ist insbesondere für Wärmeversorger mit komplexen Fernwärmenetzen sehr knapp bemessen. Auch
TÜV Nord zertifiziert neue Offshore-Turbine von Nordex Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Offshore Produkte Windenergie 23. August 2011 Die Entwicklung der neuen Nordex Offshore-Turbine N150/6000 schreitet planmäßig voran. Jetzt hat Nordex den Prüfdienstleister TÜV Nord mit der Typen-Zertifizierung seiner Anlage beauftragt. Diese Zertifizierung ist Voraussetzung für die Genehmigung, die Windenergieanlage auf hoher See zu errichten. Darüber hinaus zeigt sie Käufern die Qualität der Anlage. Der erste Schritt in der Typenzertifizierung ist die Designprüfung. Dabei rechnen die Fachleute von TÜV Nord die von Nordex vorgenommenen Auslegungen noch einmal kritisch durch. Teilweise werden die Komponenten außerdem im Prüfstand getestet. Mit der Fertigstellung eines Prototypen folgt dann im kommenden Jahr der so genannte Typentest. Nordex wird seine Turbine im dänischen Offshore-Testzentrum in
Richtigstellung der HTW Berlin zu den Zukunftsaussichten für die Solarbranche Behörden-Mitteilungen Berlin Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 20. August 2011 Presseinformation: Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin distanziert sich von Aussagen ihres Gastdozenten Wolfgang Hummel Den Text der Pressemitteilung finden Sie hier: In den letzten Tagen wurde in der Presse vielfach ein Diskussionspapier von Wolfgang Hummel zitiert, indem er der Solarbranche schlechte Zukunftsaussichten prognostiziert und die vom Bundesverband Solarwirtschaft und dem Bundesumweltministerium veröffentlichten Zahlen zu Arbeitsplätzen in der Solarbranche als deutlich zu hoch bezeichnet. Da Herr Hummel lediglich als Lehrbeauftragter an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) arbeitet, handelt es sich ausschließlich um seine privaten Äußerungen und nicht – wie in der Presse erwähnt – und eine HTW-Studie. An der HTW
Bundeswirtschaftsminister Phillip Rösler lehnt eine bundesweite Umlage für den Ausbau regionaler Stromnetze ab Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Windenergie 20. August 2011 Auf einer Veranstaltung der IHK Schwerin unter dem Titel „Wirtschaft und Politik im Dialog“ am vergangenen Montag betonte Rösler laut dpa, dass dies die Haltung der Bundesregierung sei. Der Bundeswirtschaftsminister Dr. Philipp Rösler hatte damit auf die Ausführungen des Mecklenburgische Wirtschaftsminister, Jürgen Seidel (CDU), reagiert, der zuvor auf derselben Veranstaltung gesprochen hatte. Seidel forderte vor den etwa 150 geladenen Gästen die Unterstützung des Bundes beim Ausbau der erforderlichen Um- und Ausbauten des regionalen Stromnetzes ein. Er wies darauf hin, dass der notwendige Netzausbau die Stromkosten in Mecklenburg-Vorpommern ansonsten in
Neuer Windenergieerlass der NRW-Landesregierung / Kleine Windenergieanlagen: Windstrom besser selbst nutzen Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Nordrhein-Westfalen Windenergie Wirtschaft 19. August 2011 Wer in eine kleine Windenergieanlage im eigenen Garten oder auf dem Hausdach investieren will, soll das künftig schneller in die Tat umsetzen können. Die Kommunen sind angehalten, das Genehmigungsverfahren deutlich zu vereinfachen. Das schreibt der neue Windenergieerlass der NRW-Landesregierung vor. Nur drei Prozent des Stroms stammen in NRW bisher aus Windenergie. Bis 2020 will Umweltminister Remmel den Anteil auf 15 Prozent steigern. Das entspräche etwa der Ausbeute von 20 großen Kohlekraftwerken. Und lässt sich nur erreichen, wenn Windräder künftig schneller genehmigt werden. Bisher klagen viele Interessenten darüber, dass ihre Kommune ihnen viele Steine in den Weg legt. Die Stadt wiederum muss
Szenarien der Übertragungsnetzbetreiber für den Netzentwicklungsplan 2012 Behörden-Mitteilungen 16. August 2011 Der Stromnetzausbau stellt eine große Herausforderung bei der Umstellung und Sicherstellung der Energieversorgung entsprechend den energiepolitischen Zielen der Bundesregierung dar. Das Ziel der neuen Regelungen im EnWG und Nabeg zum Netzausbau ist u.a. die Beschleunigung der Planungs- und Genehmigungsverfahren bei mehr Transparenz und Bürgerbeteiligung. Die rechtzeitige und konstruktive Einbeziehung einer breiten Öffentlichkeit soll in allen Verfahrensschritten gewährleistet sein. Am Anfang des Netzausbauprozesses steht die transparente Ermittlung des energiewirtschaftlichen Bedarfs. Am 19. Juli 2011 wurde das Verfahren zur Ermittlung des notwendigen Netzausbaubedarfs eröffnet. Die Übertragungsnetzbetreiber haben der Bundesnetzagentur drei verschiendene Szenarien vorgelegt, die
Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Rösler: „Deutschland braucht jetzt klare politische Signale zur Verstetigung des Wachstums“ Behörden-Mitteilungen Wirtschaft 16. August 2011 Die wirtschaftliche Aktivität in Deutschland pausierte im zweiten Vierteljahr 2011. Die Veränderungsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) lag nach vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes im zweiten Quartal um preisbereinigt 0,1 % über dem Vorquartal. "Die auf den ersten Blick schwache Entwicklung im zweiten Vierteljahr lag innerhalb unserer Erwartungen. Sie ist letztlich auch ein Reflex auf das nach wie vor außerordentlich positive erste Quartal. Dennoch unterstreicht das Ergebnis, wie wichtig es ist, das Wachstumspotential weiter zu stärken. Deutschland braucht jetzt klare politische Signale zur Verstetigung des Wachstums. Dazu sind weitere Reformen notwendig. Eine der Hauptaufgaben
In den EU-In den EU-Biozidverordnung mangelt es an Transparenz mangelt es an Transparenz Behörden-Mitteilungen 15. August 2011 Die Berichterstatterin des Europäischen Parlaments, Christa Klaß (CDU, Deutschland), hat ihren Vorschlag für die zweite Lesung der Biozid-Verordnung vorgelegt. Voraussichtlich im September wird der Umweltausschuss darüber diskutieren. Bei der Resivion der Verordnung über die Bereitstellung auf dem Markt und die Verwendung von Biozidprodukten gibt es zwischen Rat und Parlament noch einige Streitpunkte auszuräumen. Klaß schlägt vor, dass Wirkstoffe weiterhin im Anhang zur Verordnung aufgeführt werden. „Dem im Ratstext vorgeschlagenen neuen Ansatz – dem zufolge sie mit Durchführungsrechtsakten einzeln genehmigt werden müssten – mangelt es an Transparenz“, schreibt sie zur Begründung. Auch die Umweltverbände hatte die Entscheidung des Ministerrats im letzten Jahr als