Beschleunigter Netzausbau von 700 Kilometern Hochspannungsleitungen Behörden-Mitteilungen Kooperationen Schleswig-Holstein Windenergie 3. September 2011 Als erstes Bundesland will Schleswig-Holstein den Ausbau der Stromnetze schnell voranbringen. Das Land und die Netzbetreiber TenneT (380 kV Leitungen) und E.on (110 kV Leitungen) haben dazu in dieser Woche eine Beschleunigungsvereinbarung unterzeichnet. Geplant sind der Bau von 380 kV Trassen entlang der gesamten West- und Teilbereichen der Ostküste sowie der Ausbau von bereits bestehenden 220 kV Leitungen im Binnenland. Vorgesehen sind bei diesen sogenannten Stromautobahnen überwiegend Freileitungen. Nur kleinere Teilstücke werden nach Auskunft von TenneT-Geschäftsführer, Lex Hartmann, als Erdkabel verlegt. Für den Ausbau des 110 kV Netzes ist E.on zuständig. Nach Aussagen von Geschäftsführer, Branko Rakidzija, kommen in diesem Bereich Erdkabel
Neues Lernlabor für Master Online Photovoltaik Behörden-Mitteilungen Solarenergie 3. September 2011 Um die Qualität der praktischen Ausbildung des Studiengangs Master Online Photovoltaics weiter zu verbessern, finanziert die Fraunhofer-Gesellschaft ein Lernlabor im Wert von 400.000 Euro. Bereits zur nächsten Campus-Phase ab April 2012 steht das neue Labor den Teilnehmenden mit hochmodernen Forschungsgeräten zur Verfügung. Sie lernen hier die praktische Anwendung aktueller Messtechniken zur Qualitätskontrolle von Solarzellen und das Erkennen typischer Prozessprobleme bei deren Herstellung. Die Fraunhofer-Gesellschaft reagiert damit auf einen wachsenden Bedarf und fördert hoch qualifizierte Fachkräfte für die Forschung und Entwicklung in der Photovoltaik-Branche. Die Erstsemester des Master Online Photovoltaics starteten im Mai 2010. Der englischsprachige Fernstudiengang im Zukunftsmarkt Photovoltaik kann von
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) untersucht in einer neuen Studie, die Stromverteilnetze in Deutschland Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 3. September 2011 Neue Untersuchung ermittelt Modernisierungsbedarf der deutschen Stromverteilnetze bis 2030 Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) untersucht in einer neuen Studie, wie die Stromverteilnetze in Deutschland bis 2015, 2020 und 2030 ausgebaut und weiterentwickelt werden müssen. Im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien und der zunehmenden dezentralen Stromerzeugung werden die Verteilnetze noch sehr viel stärker als heute schon Strom aus Solar- und Windkraftanlagen sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen aufnehmen müssen. Die Verteilnetze in Deutschland haben eine Länge von insgesamt über 1,6 Millionen Kilometern und dienen bisher vor allem dazu, Strom zu den Endverbrauchern zu leiten. „Die Anforderungen an die Verteilnetze ändern sich grundlegend“, sagt Stephan Kohler, Vorsitzender
Das Pump-Speicherkraftwerk Heimbach soll Wasser aus dem Rhein abpumpen und so erneuerbare Energie speichern können Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 2. September 2011 Deutsche Umwelthilfe moderiert Dialogprozess zum geplanten Pumpspeicherkraftwerk Heimbach Die Stadtwerke Mainz engagieren Umweltorganisation, um Naturschutzverbände und Öffentlichkeit frühzeitig in Planungsprozess für Pumpspeicherkraftwerk am Mittelrhein einzubeziehen – Stadtwerkevorstand Detlev Höhne: „Haben aus Konflikt um Kohlekraftwerk gelernt“ – DUH-Bundesgeschäftsführer Rainer Baake: „Stromspeicher sind zentraler Baustein der Energiewende, aber jeder Standort muss sorgfältig geprüft werden“ Die Stadtwerke Mainz wollen bei der Planung ihres Pumpspeicherkraftwerks Heimbach am Mittelrhein interessierte Verbände und betroffene Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einbeziehen. Dabei setzen sie auch auf Unterstützung von außen. Deshalb wurde die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gebeten, in den kommenden Monaten einen ergebnisoffenen Dialogprozess mit dem Ziel zu organisieren, alle kritischen
Auswirkungen des Kernkraftwerk-Moratoriums auf die Übertragungsnetze und die Versorgungssicherheit Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 1. September 2011 Die Bundesnetzagentur hat am 31. August 2011 ihren Bericht zur Notwendigkeit eines Reservekernkraftwerks im Sinne der Neuregelung des Atomgesetzes (AtG) vorgelegt. Nach Abwägung aller derzeit bekannten Umstände wird die Bundesnetzagentur den Reservebetrieb eines Kernkraftwerks für diesen und den nächsten Winter nicht anordnen. Bericht zur Notwendigkeit eines Reservekernkraftwerks im Sinne der Neuregelungen des Atomgesetzes (31. August 2011) - Zusammenfassung - Consentec Gutachten PM: Bundesnetzagentur
EU-Kommission: Umweltaktionsprogramm stark als Orientierung aber schwach in der Umsetzung Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. September 2011 Endgültige Bewertung des sechsten Umweltaktionsprogramms zeigt Fortschritte in der Umweltpolitik, aber Schwächen bei der Umsetzung Brüssel, den 31. August 2011 – Mithilfe des sechsten Umweltaktionsprogramms (6. UAP) konnten in den vergangenen zehn Jahren für beinahe alle Umweltbereiche Rechtsvorschriften erlassen werden. Dies geht aus der heute angenommenen endgültigen Bewertung des 6. UAP (2002-2012) hervor. Zu den größten Erfolgen, die in diesen zehn Jahren im Umweltbereich erzielt wurden, zählen die Ausdehnung des Natura-2000-Netzes auf beinahe 18 % der EU-Festlandsfläche, die Einführung einer umfassenden Politik für Chemikalien und die Maßnahmen zum Klimaschutz. Bei der Umsetzung der vereinbarten EU-Ziele und Vorschriften und bei der Verbesserung
Energie- und Wasserwirtschaft bildet über Bedarf aus Behörden-Mitteilungen 31. August 2011 BDEW-Unternehmen halten Ausbildungsquote auf einem hohen Niveau / Eklatanter Mangel an Fachkräften nicht zu verzeichnen Die Unternehmen der Energie- und Wasserwirtschaft bilden nach wie vor über Bedarf Nachwuchs aus. Mit einer Ausbildungsquote von 6,3 Prozent im Jahr 2011 konnte der Vorjahreswert stabil gehalten werden und liegt weiter über dem Durchschnitt anderer Branchen. Das ermittelte der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) bei einer Erhebung unter seinen Mitgliedsunternehmen zu Beginn des neuen Ausbildungsjahrs. Rund zwei Drittel der Unternehmen bilden dabei mehr Lehrlinge aus, als es ihrem eigenen Bedarf an Nachwuchskräften entspricht. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen will im kommenden Jahr gleich
Die Energieproduktion soll in Schleswig-Holstein bis 2015 verdreifacht werden Behörden-Mitteilungen Schleswig-Holstein Windenergie 31. August 2011 Nach dem Grundsatzbeschluss der Landesregierung zum Ausbau von Eignungsflächen für die Windenergienutzung ist jetzt die Öffentlichkeit gefragt. Sie kann mit Vorschlägen, Anregungen und Kritik an den Planungen mitwirken. Die Entwürfe zur so genannten Teilfortschreibung der Regionalpläne finden sich online unter der Adresse www.wind-sh.de. Insbesondere Behörden, Verbände, Vereine, Kammern, Gewerkschaften, Kirchen, Wirtschaftsförderungsgesellschaften, Bahnunternehmen und Nachbarländer sind aufgefordert, bis zum 15. November 2011 Stellung zu nehmen. Ende März nächsten Jahres steht dann fest, wo und welche zusätzlichen Flächen für die Windenergie zur Verfügung stehen. 23.600 Hektar für die Windenergie Nach den Plänen der Landesregierung sollen 1,5 Prozent der Landesfläche – das sind rund 23.600 Hektar
Neubau der TU Breslau als ökologisches Modellprojekt Behörden-Mitteilungen Ökologie 30. August 2011 – DBU gibt rund 70.000 Euro Osnabrück/Breslau. Rund 40 Prozent der in Europa genutzten Energie werden in Gebäuden verbraucht. „Zwar gibt es in der Bauökologie deutliche Fortschritte. Trotzdem herrscht dort weiterhin enormes Einsparpotenzial. Vielen Nutzern und Besuchern insbesondere öffentlicher Gebäude sind die heutigen Möglichkeiten der Energieeffizienzsteigerung und des Ressourcenschutzes am Bau nicht bekannt“, erläuterte heute Dr.-Ing. E. h. Fritz Brickwedde, Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). Er überreichte einen Förderbescheid über rund 70.000 Euro an Dr. Gerhard Becker, Vorsitzender des Osnabrücker Vereins für Ökologie und Umweltbildung. Der Verein will ein
EEEF ist Kernstück einer neuen Finanzierungsstrategie für nachhaltige Energien öffentlicher Projekte Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Wirtschaft 30. August 2011 Der European Energy Efficiency Fund EEEF Die Europäische Kommission, die Europäische Investitionsbank (EIB), die Cassa Depositi e Prestiti (CDP) und die Deutsche Bank haben am 1. Juli in Brüssel die Auflage des European Energy Efficiency Fund (EEEF) bekannt gegeben. Mit dem EEEF soll eine marktbasierte Finanzierung für wirtschaftlich tragfähige öffentliche Projekte im Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien in der EU bereitgestellt werden. Der European Energy Efficiency Fund (EEEF), der aus nicht ausgegebenen Gelder des Konjunkturprogrammes Energie aus dem Jahr 2009 finanziert wird steht, ist das Kernstück einer neuen Finanzierungsstrategie für nachhaltige Energien, auf
BDEW: Erneuerbare liefern mehr als 20 Prozent des Stroms Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 29. August 2011 Anteil der Windenergie steigt im ersten Halbjahr auf 7,5 Prozent / Photovoltaik überholt zum ersten Mal Wasserkraft Die Erneuerbaren Energien haben in den ersten sechs Monaten 2011 erstmals die 20-Prozent-Marke übersprungen. Nach ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) deckten die Erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr mit 57,3 (erstes Halbjahr 2010: 50,4) Milliarden Kilowattstunden 20,8 Prozent des deutschen Strombedarfs. Zum Vergleich: im ersten Halbjahr 2010 waren es noch 18,3 Prozent. Die Windenergie bleibt mit einem Anteil von 7,5 (2010: 6,6) Prozent die wichtigste Erneuerbare Energie. Es folgte Biomasse mit 5,6 (5,4)
Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland sind bei den Erneuerbare Energien führend Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 29. August 2011 Bei den erneuerbaren Energien stehen deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit ihrer Innovationskraft weltweit an der Spitze. Nicht zuletzt der hohe Exportanteil der deutschen Unternehmen, bei der Windenergie beispielsweise über 80 Prozent, spiegelt dies wider. Der Jahresbericht 2010 zur Forschungsförderung im Bereich erneuerbare Energien gibt einen umfassenden Überblick über die neueste Technologieentwicklung in Deutschland, mit Projektbeispielen aus den Bereichen Windenergie, Photovoltaik, Geothermie, Solarthermie, solarthermische Kraftwerke und Netzintegration. Mit der Entscheidung der Bundesregierung vom Juni 2011, aus der Atomenergie vollständig auszusteigen steht Deutschland vor einem tiefgreifenden Umbau seiner Energieversorgung. Unabdingbare Voraussetzung, um