Forscher vom Potsdam-Institut finden den Weg aus Gaskrise und Energiepreisexlosion Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. Oktober 2022 Deutschland auf dem Weg aus der Gaskrise: Wie sich Klimaschutz und Energiesouveränität vereinen lassen Einsparungen beim Gasverbrauch CO2-Emissionshandel (WK-intern) - Knappheiten und hohe Preise: Wege aus der Gaskrise zeigt jetzt eine neue Studie für Deutschland auf. Von kurzfristigen Interventionen für die Energiesicherheit bis hin zu längerfristigen Weichenstellungen für den Kurs auf Klimaneutralität sind in den Sektoren Gebäude, Industrie und Energiewirtschaft massive Einsparungen beim Gasverbrauch unerlässlich. Mehr als 30 Fachleute des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne buchstabieren erstmals im Modell- und Szenarienvergleich aus, welche Stellschrauben und Spielräume zur Verfügung stehen. Sie zeigen, dass Klimaschutz und Energiesouveränität miteinander vereinbar sind. „Deutschland braucht nicht
ABO Wind nimmt ersten eigenständigen Batteriespeicher in Betrieb Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 19. Oktober 2022 Neben der Planung und Errichtung von Wind- und Solarparks hat ABO Wind dafür frühzeitig eine Fachabteilung aufgebaut. Bislang größtes Batterieprojekt von ABO Wind mit 50 Megawatt Leistung ist am Netz Die Anlage im nordirischen Kells zählt zu den schnellsten Speichersystemen der Welt Das Projekt gehört zum Energiespeicherfonds von SUSI Partners Viele weitere Speicherprojekte in der Entwicklung (WK-intern) - Batteriespeicher spielen für die Energiewende eine zentrale Rolle. Mit der Inbetriebnahme des ersten großen eigenständigen Batteriespeichers in Nordirland hat das Unternehmen einen Meilenstein erreicht. Der Käufer, der auf Energiespeicherung spezialisierte Infrastrukturfondsmanager SUSI Partners aus der Schweiz, hat ABO Wind mit der technischen und kaufmännischen Betriebsführung der Batterie beauftragt. „Wir
Bewusst werden beim neuen Atomausstieg wieder keine Abschaltkosten bekannt gegeben Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. Oktober 2022 Kabinett beschließt Novelle des Atomgesetzes (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute den Entwurf für eine 19. Atomgesetznovelle beschlossen. Damit werden die atomrechtlichen Voraussetzungen für einen befristeten Streckbetrieb der Atomkraftwerke Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim 2 bis spätestens zum 15. April 2023 geschaffen. Der Gesetzentwurf schreibt vor, dass für den weiteren Leistungsbetrieb der Anlagen nur die in der jeweiligen Anlage noch vorhandenen Brennelemente zu nutzen sind. Der Einsatz neuer Brennelemente ist nicht zulässig. Am 15. April 2023 müssen die Kraftwerke dann spätestens ihren Leistungsbetrieb einstellen. Bundesumweltminister*in Lemke: „Es bleibt beim Atomausstieg. Deutschland wird zum 15. April 2023 endgültig aus der Atomkraft aussteigen. Es wird keine Laufzeitverlängerung
Niederösterreich fordert Windzonenerweiterung und Gaskraftwerksabschaltung Finanzierungen Ökologie Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. Oktober 2022 Neues Windkraftziel in NÖ kann nur erster Schritt sein (WK-intern) - IG Windkraft: „Energiekrise erfordert weiterhin mehr Ambition in NÖ“ Heute hat Landeshauptfrau Mikl-Leitner neue Ziele für den Windkraftausbau in Niederösterreich präsentiert. „Die IG Windkraft begrüßt den neuen Rückenwind in Niederösterreich“, so Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Die neuen Ansagen zur Windkraft können aber nur ein erster Schritt sein. Angesichts der Dringlichkeit der Klima- und Energiekrise müssen weitere, deutlich größere Schritte folgen. Windräder sind ein unerlässlicher Beitrag zur Sicherung der niederösterreichischen Energieversorgung. Wir brauchen angesichts einer akuten Energiekrise mehr Ambitionen.“ Heute hat die niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner neue Ziele für den Ausbau der
Belgien wird Energiedrehscheibe für Deutschland und Europa Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 19. Oktober 2022 Föderale Wasserstoffstrategie im Port of Antwerp-Bruges vorgestellt (WK-intern) - Am 18. Oktober hat die belgische Regierung ihre überarbeitete föderale Wasserstoffstrategie vorgestellt. Das Land will sich unter anderem als Importhub und Transitdrehscheibe für grünen Wasserstoff für Deutschland und Europa positionieren. Eine Schlüsselrolle kommt dabei dem erst kürzlich fusionierten Port of Antwerp-Bruges zu, der auch die passende Kulisse für die Vorstellung durch den belgischen Premierminister Alexander De Croo, Belgiens Energieministerin Tinne Van der Straeten sowie den belgischen Staatssekretär für Wirtschaftsbelebung und Strategische Investitionen, Thomas Dermine, bot. Die ursprüngliche Version der föderalen Wasserstoffstrategie wurde Ende vergangenen Jahres von der belgischen Regierung verabschiedet. Die überarbeitete Fassung basiert
BEE: Bundeskanzler*in verzögert mit Atomkraft die Lösung der Energiekrise Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 19. Oktober 202219. Oktober 2022 Nur die Erneuerbaren senken die Preise (WK-intern) - Bundeskanzler*in Olaf Scholz hat gestern die zuständigen Ministerien aufgefordert, eine gesetzliche Grundlage für den Weiterbetrieb der drei deutschen Atomkraftwerke bis zum 15. April 2023 zu erarbeiten. „Es ist eine gute Nachricht, dass die Atomenergie in Deutschland keine Zukunft hat. Der kurzfristig festgelegte Weiterbetrieb wird weder die Preis- noch die Versorgungskrise lösen. Er kann aber gerade in Norddeutschland dazu führen, Erneuerbare vom Markt zu drängen, sodass diese ihre preissenkende Wirkung nicht ausspielen können“, so die Präsidentin des Bundesverbands für Erneuerbare Energie (BEE) Dr. Simone Peter. „Der Kanzler hat entschieden: Länger als bis zum 15. April 2023 wird
Europäische Investitionsbank will Geld locker machen für Netzausbau im reichen Bayern Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Windenergie 19. Oktober 2022 Die EIB engagiert sich für den Netzausbau von TenneT in Bayern Die EIB vergibt einen Kredit über 450 Millionen Euro für den Ausbau der Stromübertragungsleitungen von TenneT im nordöstlichen Bayern. Das Projekt gehört zum deutschen „Netzentwicklungsplan Strom“ und hat eine höhere Versorgungssicherheit zum Ziel. Das Darlehen erfüllt alle Vorgaben im Rahmen der EIB-Ziele für Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit. (WK-intern) - Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt dem Stromübertragungsnetzbetreiber TenneT ein vorrangiges Darlehen über 450 Millionen Euro bereit. Das Projekt umfasst den Ausbau einer 185 Kilometer langen Stromübertragungstrasse, den sogenannten Ostbayernring, zwischen Redwitz und Schwandorf im Südosten Deutschlands. Der Ostbayernring ist Teil des bundesweiten Netzentwicklungsplans, der eine höhere Netzkapazität
Ein Klimaneutrales Stromsystem ist politisch bisher nicht präzisiert – Strommarktdesign ist ungeeignet fürs Klima Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Oktober 2022 Klimaneutrales Stromsystem kommt nur mit Strommarktreform - Erkenntnisse aus einer Experten-Umfrage (WK-intern) - Die Bundesregierung hat sich vorgenommen, dass das Stromsystem in wenigen Jahren klimaneutral sein. Was das „Klimaneutrale Stromsystem“ ist und wie es gestaltet werden kann, das hat das Team des EnergieSystemWende-Kollegs der Reiner Lemoine Stiftung untersucht. Die Ergebnisse einer diesbezüglichen Experten-Umfrage mit über 130 Teilnehmern wurden nun in einem Impulspapier veröffentlicht. „Eines der wichtigsten Ergebnisse der Umfrage ist, dass das „Klimaneutrale Stromsystem“ nicht eindeutig definiert ist. Daher sollte seitens der Politik präzisiert werden, dass es dabei um 100 % Erneuerbaren Energien geht. Zudem muss klar gemacht werden, dass ein klimaneutrales Stromsystem nur
Energiecharta-Vertrag (ECT) ermöglicht fossilen Konzernen, gegen die Energiewende zu klagen Ökologie 19. Oktober 2022 Neues Rechtsgutachten zeigt: Energiecharta-Vertrag verstößt gegen EU-Unionsrecht (WK-intern) - Ein dreißig Jahre alter Vertrag zementiert Europas Abhängigkeit von Öl, Kohle und Gas: Der Energiecharta-Vertrag (ECT) ermöglicht fossilen Konzernen, gegen die Energiewende zu klagen und schränkt damit den Handlungsspielraum der Regierungen ein. Ein neues Rechtsgutachten im Auftrag des Umweltinstituts München zeigt nun: Der ECT ist nicht nur klimaschädlich und teuer, sondern verstößt auch gegen Unionsrecht. Auch die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen kann dem Gutachten zufolge wirksam angefochten werden. Das Umweltinstitut fordert, dass die Bundesregierung sofort aus dem ECT aussteigt und im EU-Rat gegen die Ratifizierung des modernisierten Vertragstextes stimmt. Das Gutachten der für Umwelt- und Staatsrecht
Insolvenzen: Situation spitzt sich für viele Energieversorger immer weiter zu Aktuelles Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 19. Oktober 202219. Oktober 2022 Verbände-Appell für Schutzschirm und Unterstützung der regionalen und kommunalen Energieversorger Breites Bündnis fordert Sonderfinanzministerkonferenz von Bund und Ländern (WK-intern) - Angesichts der aktuellen enormen Preisentwicklung auf den von der EU eingerichteten Energiemärkten fordert ein breites Bündnis aus Kommunal- und Energieverbänden die Einberufung einer Sonderfinanzministerkonferenz. „Insbesondere in den Bereichen Beschaffung und Sicherheiten, Abschläge und Preisanpassung sowie Abrechnung und Zahlungsausfall führt die aktuelle Situation am Energiemarkt zu sehr großen Problemen bei Energieversorgern. Dies hat unmittelbare Folgen auch für die übrige Wirtschaft. Denn die Energieversorger sehen sich aufgrund überbordender Kosten und Sicherheitsanforderungen immer weniger dazu in der Lage, die für die gewerbliche und industrielle Tätigkeit notwendige längerfristige
Steigbügelhalter der Regierenden feiern Klimageld als soziale Errungenschaft Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 19. Oktober 2022 Die Helfershelfer der Regierungsmeinung belegen nicht nur mit Gefälligkeitsgutachten und Simulationskatastrophen in angeblichen Studien ungerechtfertigte Zwangsabgaben sondern rechtfertigen die mutwillige Zerstörung von lebensnotwendiger Infrastrukturen, Aushebelung von Gesetzen, Plünderung von Sozialkassen, Verschleppung von Menschen aus ärmeren Ländern, die zu neuen Sklaven in einem gelobten Land werden sollen, welches sie gerade mithelfen zu zerstören. Zu den Steigbügelhaltern und Helfershelfer gehören die Justiz, die Wissenschaft, Ärzte, die Chefs der großen Dax-Unternehmen, die alle durch kleine Gefälligkeiten und Aufträge erpressbar und lenkbar geworden sind. Wir feiern nun das Klimageld, was an Menschen, die zu Bedürftigen gemacht wurden, verteilt werden soll. Wie kann sich eine Einrichtung WISSENSCHAFTLICH nennen,
DIE LINKE: Die Entscheidung des Kanzlers, auch das AKW Emsland bis April 2023 am Netz zu lassen, löst kein Problem Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 18. Oktober 202218. Oktober 2022 Es gibt keinen Grund den Atomausstieg hinauszuzögern (WK-intern) - Zum Ausgang des Atomstreits sagt Janine Wissler, Vorsitzende der Partei DIE LINKE: „Die Entscheidung des Kanzlers, auch das AKW Emsland bis April 2023 am Netz zu lassen, löst kein Problem. Stattdessen droht sie, die Erneuerbaren Energien auszubremsen. Atomstrom verstopft die Stromnetze und verdrängt erneuerbare Energie. Atomkraftwerke kann man nicht mal eben an- und ausschalten. Das dauert Tage. Windräder kann man flexibel anhalten und wieder weiterlaufen lassen. Deshalb werden bei Stromspitzen Windräder vom Netz genommen und Atommeiler laufen weiter, das Gegenteil wäre sinnvoll. Die Strompreise sind zu hoch, weil die Strombörse alle Stromerzeugung nach dem Maßstab des