Globaler Landnutzungsbericht empfiehlt gesündere Ernährung und Ausstieg aus Biokraftstoffen Bioenergie Ökologie 25. Januar 201425. Januar 2014 Der Internationale Ressourcenrat befürchtet weltweite Übernutzung natürlicher Flächen und macht Vorschläge für ein nachhaltiges Management Am Rande des Weltwirtschaftsgipfels in Davos hat UNEP-Exekutivdirektor Achim Steiner einen Bericht des International Resource Panel (IRP) zur globalen Landnutzung vorgestellt, dessen koordinierender Autor Prof. Dr. Stefan Bringezu vom Wuppertal Institut ist. (WK-intern) - Der Bericht stellt einen steigenden Druck auf die natürlichen Ressourcen durch die Nachfrage an Nahrung, Biokraftstoffen und nachwachsenden Rohstoffen fest. Zugleich gehen fruchtbare Böden durch Erosion und Überbauung verloren. Diese dramatische Entwicklung dürfte nicht nur zu weiter steigenden Preisen für Lebensmittel und wachsender Bodenspekulation führen. Wenn nicht gegengesteuert wird, erwartet der Bericht eine
Schleswig-Holstein schließt unterirdische Speicherung von Co2 landesweit aus Behörden-Mitteilungen Ökologie Schleswig-Holstein 24. Januar 2014 Energiewendeminister Robert Habeck zum CCS-Verbot: „Wir wollen kein CCS als Reinwasch-Technologie für die klimaschädliche Kohleverbrennung.“ (WK-news) - KIEL - Der Landtag hat heute (24. Januar 2014) in zweiter Lesung ein Gesetz verabschiedet, mit dem die unterirdische Speicherung von Co2 landesweit ausgeschlossen wird. Dazu erklärt Energiewendeminister Robert Habeck: „Es ist gut, dass die unterirdische Speicherung von C02 nun im ganzen Land ausgeschlossen wird. Hier hat das Land parteiübergreifend klar gemacht: Wir wollen kein CCS als Reinwasch-Technologie für die klimaschädliche Kohleverbrennung.“ PM: Energiewendeminister Robert Habeck
Der Beitrag des Brennstoffzellenautos zum Schutz unserer Umwelt Ökologie Technik 24. Januar 201423. Januar 2014 Nicht schuldig im Sinne der Anklage Platin und der Preis für das Brennstoffzellenauto (WK-intern) - Berlin - Welchen Beitrag das Brennstoffzellenauto zum Schutz unserer Umwelt und unserer Ressourcen leisten kann, hängt davon ab, wie viele davon auf den Straßen fahren werden. Und dies wiederum hängt davon ab, wie viele Kunden es sich werden leisten können. Platin spielt wegen seiner elektrochemischen Eigenschaften eine zentrale Rolle als Katalysator in vielen chemischen Prozessen, auch in Brennstoffzellen, und einen adäquaten Ersatz gibt es bisher nicht. Da dieses Edelmetall teuer ist (aktuell ca. 34 €/g), steht es im Verdacht, maßgeblich zum derzeit noch hohen Preis von Brennstoffzellenautos beizutragen.
BBU fordert: EU-Kommission muss geplante Pro-Fracking-Dokumente zurückziehen Mitteilungen Ökologie 23. Januar 2014 Bonn, Brüssel - Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) fordert die Europäische Kommission auf, ihre geplante Mitteilung an den Rat und das Europäische Parlament zum Hydraulic Fracturing (Fracking) sowie die Empfehlungen für die Erkundung und Anwendung der umweltgefährdenden Methode der Gasgewinnung zurückzuziehen. Nach Informationen des BBU sollen beide Dokumente am 22.1.2014 von der Kommission vorgestellt werden. Damit würde der Startschuss für eine Anwendung von Fracking in ganz Europa fallen. (WK-intern) - Der BBU fordert die Kommission undEU-Umweltkommissar Janez Potocnik auf, sich klar für ein Fracking-Verbot in ganz Europa auszusprechen. Oliver Kalusch vom Geschäftsführenden Vorstand des BBU erklärt hierzu: „Während überall in Europa Menschen ein
Behörde für Offshore-Windparks bestätigt Umweltschutz und Sicherheit auf See Offshore Ökologie Windenergie Windparks 22. Januar 201421. Januar 2014 BSH legt Bilanz 2013 vor – die Bedeutung von Umweltschutz im Seeverkehr nimmt zu Hamburg - Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie, (BSH) gab heute einen Überblick über die wichtigsten Aufgaben des Jahres 2013. Drei Themen standen im Vordergrund: Die Warnungen vor Sturmfluten, Umweltschutz auf See und die Begleitung der Offshore-Windenergie. (WK-intern) - Der Umweltschutz muss im Seeverkehr eine ebenso wichtige Rolle spielen wie die Sicherheit. Dies wird auch von Seiten der Reeder als eine der großen Herausforderungen für die nächsten Jahre gesehen und ernst genommen. Schon früh - bereits 1973 - hat die Internationale Schifffahrtsorganisation (IMO) mit dem Internationalen Übereinkommen zur
Aufbau eines europäischen Beobachtungssystems für Umwelt und Sicherheit Ökologie 21. Januar 2014 BSH unterstützt Aufbau eines europäischen Beobachtungssystems für Umwelt und Sicherheit Hamburg - Mit Wirkung vom 01.01.2014 hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur Dr. Mathias Jonas zum Vizepräsidenten des Bundesamtes für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) bestellt. (WK-intern) - Im Amt des Vizepräsidenten tritt er die Nachfolge von Christoph Brockmann an, der aus Altersgründen ausgeschieden ist. Seine bisherigen Dienstgeschäfte als Leiter der Abteilung Nautische Hydrographie behält der neue Vizepräsident bei. Dr. Jonas kam 1994 als Sachbearbeiter für elektronische Seekartensysteme zum BSH. Zuvor war er wissenschaftlicher Assistent an der Fachhochschule Hamburg und der Hochschule für Seefahrt Rostock-Warnemünde. Nach der Sachgebietsleitung „Navigationssysteme, Satellitennavigation“ (seit 1995)
Konflikte um Klima, Wasser und Boden – Universität Osnabrück legt Sammelband vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 18. Januar 2014 Klima, Wasser und Boden sind gleichermaßen unverzichtbare wie gefährdete Ressourcen der Menschheit. Was geschieht, wenn um ihre Nutzung ein Wettstreit entbrennt? Welche Konflikte können daraus entstehen? Welche Möglichkeiten der Kooperation und Konfliktbearbeitung bestehen? Diesen Fragen widmeten sich international renommierte Wissenschaftler und Experten in einer vom Zentrum für Demokratie- und Friedensforschung organisierten Ringvorlesung an der Universität Osnabrück. (WK-intern) - Jetzt ist der Sammelband unter dem Titel »Wettstreit um Ressourcen. Konflikte um Klima, Wasser und Boden« im Oekom-Verlag in München erschienen. OSNABRÜCK - Unter der Herausgeberschaft von Ulrich Schneckener (Politikwissenschaft), Arnulf von Scheliha (Evangelische Theologie), Andreas Lienkamp (Katholische Theologie) und Britta Klagge (Geographie) gehen
Europa könnte Emissionen zu moderaten Kosten um 40 Prozent senken Ökologie 16. Januar 2014 Die EU könnte zu moderaten Kosten ein ehrgeizigeres Klimaziel erreichen. Würden die gegenwärtig bis 2020 geplanten 20 Prozent Minderung des Ausstoßes von Treibhausgasen auf 40 Prozent bis 2030 hochgesetzt, so lägen die zusätzlichen Kosten wahrscheinlich bei weniger als 0.7 Prozent der Wirtschaftskraft. (WK-intern) - Dies ist ein Kernergebnis der internationalen, mehrere Modelle vergleichenden Untersuchung des Stanford Modeling Forum (EMF28). Die Veröffentlichung kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt: Nächste Woche wird die Europäische Kommission verkünden, in welchem Maß sie ihre Emissionen im nächsten Jahrzehnt senken will. Allerdings sehen die Wissenschaftler für die Zeit nach 2040 ein Risiko stark steigender Kosten. Um dem entgegen zu
Größtes Online-Voting für Umweltschutz in Europa gestartet Mitteilungen Ökologie 15. Januar 201414. Januar 2014 Einzigartige Abstimmung gemeinsam mit ProSieben, WirtschaftsWoche und Messe München Über 200 Projekte, davon mehr als 15 Prozent aus dem internationalen Ausland, haben sich um die GreenTec Awards 2014, Europas größten Umwelt- und Wirtschaftspreis beworben. (WK-intern) - Unter den Bewerbern befinden sich namhafte Großkonzerne sowie junge Erfinder. Bis zum 13.Februar 2014 ist jeder eingeladen, online unter den letzten TOP 10 pro Kategorie für die innovativsten und nachhaltigsten Ideen und Projekte abzustimmen. Berlin – Das Online-Voting für die GreenTec Awards 2014 hat am 4. Januar 2014 begonnen, und innerhalb von zehn Tagen haben bereits rund 15.000 registrierte Personen ihren persönlichen Favoriten gewählt. Noch bis zum
Tagung von NABU und RECOM: Abfallvermeidung ganz praktisch Ökologie Veranstaltungen 15. Januar 201414. Januar 2014 Abfallvermeidung ganz praktisch Wiederverwendung in den Regionen stärken (WK-intern) - Tagung von NABU und dem RECOM-Projekt in Berlin angesichts des enormen Ressourcenverbrauchs bei der Produktion von Neuwaren leistet die Wiederverwendung von Elektrogeräten, Möbeln, Textilien oder Baumaterialien einen wichtigen Beitrag zu Abfallvermeidung und Ressourcenschonung. Sozialbetriebe und Gebrauchtkaufhäuser widmen sich bereits seit Jahrzehnten erfolgreich der Wiederverwendung, die beispielhaft soziale und ökologische Anliegen verbindet. Dennoch landen durch steigenden Massenkonsum jährlich mehrere Tonnen noch nutzbarer Produkte im Sperrmüll. Einzelinitiativen können nicht alleine die Verantwortung dafür tragen, dass Wiederverwendung einen hohen Wirkungsgrad entfaltet und für eine große Kundschaft attraktiv ist. Vielmehr braucht es dazu lokale Netzwerke aus Kommunen,
Prozesse, die zur Hochwasserentstehung führen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 14. Januar 2014 Wie oft gibt es Jahrhunderthochwasser? Magdalena Rogger bekommt den Ernst-Fehrer-Preis der TU Wien. Sie analysierte Prozesse, die zur Hochwasserentstehung führen. (WK-intern) - Kein Hochwasserschutz ist so solide, dass er für alle Zeiten jeder Überflutung standhalten wird. Man kann aber Schutzmaßnahmen so anlegen, dass es nur noch in ganz besonderen Ausnahmefällen zu Schäden kommt – etwa bei einem sogenannten „Jahrhunderthochwasser“. Doch was ist das überhaupt? Magdalena Rogger analysierte die Hochwasserdynamik verschiedener Regionen ganz genau, sodass der Zusammenhang zwischen Niederschlag und Hochwasser nun besser nachvollzogen werden kann. Entscheidend ist eine Abschätzung der Wassermengen, die in unterschiedlichen Böden gespeichert werden. Für ihre Dissertation erhält sie
EnviroChemie reinigt Grubenwasser von Kohlepartikeln, Schwermetallen und Ölprodukten Mitteilungen Ökologie 8. Januar 2014 Abwasserbehandlung für Grubenwasser aus einer Kohlemine in Betrieb genommen EnviroChemie hat für den größten russischen Kohleförderer SUEK für den Schacht von D.A. Ruban eine chemisch-physikalische Abwasserbehandlungsanlage vom Typ Envochem realisiert. Die Anlage ist zweistraßig gebaut, wobei jede Straße eine hydraulische Leistung von 200 m3/h aufweist. (WK-intern) - Das Grubenwasser aus der Kohleförderung ist mit suspendierten Kohlepartikeln, Schwermetallen und Ölprodukten belastet. In drei Durchlaufreaktoren werden Koagulation, Hydrophobierung der Kohlepartikel und die Flockung durchgeführt. Die anschließende Abtrennung der ausgeflockten Feststoffe erfolgt mit Flotationsanlagen vom Typ Flomar. Der abgetrennte Schlamm aus der Flotationsanlage wird mit einer Filterpresse entwässert und anschließend deponiert. Als Schlussreinigung nach der Flotation