Wer trägt die Kosten des Kohleausstiegs? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2019 Das IER der Universität Stuttgart untersucht die Folgen von Kohleausstieg und Energiewende für deutsche Haushalte (WK-intern) - Die Bepreisung von Kohlendioxyd (CO2), wie sie derzeit als flankierende Maßnahme zum Kohleausstieg und auch im Rahmen des geplanten Klimaschutzgesetzes intensiv diskutiert wird, ist ökologisch und ökonomisch effizient und daher sinnvoll. Ohne Maßnahmen zur Rückverteilung wird das Instrument aber je nach Ausgestaltung zu erheblichen Mehrbelastungen der Verbraucher führen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Policy Brief*, den das Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung (IER) der Universität Stuttgart jetzt veröffentlicht hat. Betroffen sind bis zu 70 Prozent der Haushalte insbesondere in den niedrigen und mittleren Einkommensgruppen. Die Wissenschaftlerinnen
Wissenschaftlerinnen der TU Berlin findet auch Erdgas ist unter den Klimaschutzzielen fragwürdig Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Dezember 2019 TU Berlin: Klima-Woche: Erdgas – unter Klimaschutzzielen fragwürdig (WK-intern) - Hanna Brauers und Isabell Braunger untersuchen, warum in Zeiten des Klimawandels die Infrastruktur für einen fossilen Energieträger ausgebaut werden soll Pläne, in Deutschland vier neue Terminals für das Anlanden von verflüssigtem Erdgas (liquefied natural gas – LNG) zu bauen, sind Gegenstand der Forschungen von Hanna Brauers und Isabell Braunger. Die beiden Wissenschaftlerinnen am Fachgebiet für Wirtschafts- und Infrastrukturpolitik der TU Berlin untersuchen, warum die Terminals zu einem Zeitpunkt gebaut werden sollen, der unter Klimaschutzzielen als fragwürdig erscheint. „Diese Terminals bedeuten den Ausbau einer Infrastruktur für einen fossilen Energieträger wie Erdgas, der hauptsächlich aus
Zurück zur Natur – vom Ferienobjekt zur Naturwaldzelle Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Dezember 2019 In der Nähe von Wandlitz können Studierende der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) Waldökologie zum Anfassen erleben. (WK-intern) - Auf einem ehemaligen Feriengrundstück, das der Bürgerstiftung Barnim-Uckermark gehört, lernen sie Prozesse der Renaturierung kennen. 30 Gehölzarten wachsen auf der 1,7 ha großen Fläche nahe des Liepnitzsees. Ein kleines Refugium, das die Bürgerstiftung Barnim-Uckermark vor zwei Jahren erworben hat, um zu verhindern, dass daraus Bauland wird. „Diese Chance haben wir seitens der HNEE genutzt, um die Bürgerstiftung bei den notwendigen Renaturierungsarbeiten aktiv zu unterstützen“, berichtet Prof. Dr. Barbara Wolff, Expertin für Waldinventur und Planung an der HNEE. Im April dieses Jahres hatte sie
Hamburger Branchennetzwerk EEHH-Cluster verleiht zum 8. Mal German Renewables Award Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 29. November 2019 Herausragende Innovationen und Pioniere der Erneuerbare-Energien-Branche ausgezeichnet (WK-intern) - Virtuelle Kraftwerke, Power Purchase Agreements, nachhaltige Wärmeversorgungskonzepte in Gewerbeunternehmen – die Preisträger des diesjährigen achten German Renewables Awards forschen und arbeiten am Puls der Zeit der Erneuerbare-Energien-Branche. Das führende Hamburger Branchennetzwerk, das Cluster Erneuerbare Energien Hamburg (EEHH), zeichnete gestern vor einem Fachpublikum im Altonaer Opernloft im Hamburger Hafen die Sieger in den Kategorien Produktinnovation des Jahres, Projekt des Jahres, Studentenarbeit des Jahres, Lebenswerk und Journalistenpreis aus. Im Vorfeld hatte eine achtköpfige unabhängige Jury, mit viel Energie-Expertise, die Gewinner bestimmt. Produktinnovation des Jahres Wie kann überschüssiger Windstrom gespeichert werden? Ein Dauerthema für die Erneuerbare-Energien-Branche und das Team
BEE sieht den KLIMAPAKT kritisch E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 29. November 2019 Kritische Bestandteile des Klimapakets passieren Bundesrat ohne Änderungen (WK-intern) - Der Bundesrat hat am heutigen Freitag die steuerlichen Maßnahmen im Klimapaket dem Vermittlungsausschuss zugeleitet, nicht aber weitere Bestandteile wie das Klimaschutz- oder Emissionshandelsgesetz. „Das Klimapaket muss in einer Reihe von Punkten verbessert werden. Was jetzt auf dem Tisch liegt, reicht nicht, um die Erneuerbaren-Ausbauziele und die Klimaschutzziele zu erreichen, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), die heutigen Bundesratsergebnisse. Die Weltgemeinschaft stehe vor der Aufgabe, das 1.5-Grad-Ziel einzuhalten. Daran müsse sich Deutschland aktiv beteiligen. Aus Klimaschutzgründen könne und müsse nachgesteuert werden. „Ökologie und Ökonomie lassen sich zusammenbringen. Dafür braucht es
Kritik von der Energiebranche an den heutigen klimapolitischen Beschlüssen des Bundesrates E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 29. November 2019 Der Bundesrat hat heute über die Gesetzesvorhaben zur Umsetzung des Klimapakets beraten. (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: "Dass der Bundesrat einigen Vorhaben aus dem Klimaschutzpaket die Zustimmung verweigert, ist das Ergebnis eines völlig überhasteten Gesetzgebungsprozesses, der die notwendige Sorgfalt von Anfang an vermissen ließ. Bund und Länder müssen sich nun schnellstmöglich einigen und Nachbesserungen vornehmen. Statt die Umsetzung der klimapolitischen Beschlüsse in einem regelrechten Schweinsgalopp durchzuziehen, sollte die Bundesregierung die Vorhaben gründlich beraten und die Expertise der Energiebranche einbeziehen. Dies gilt zum einen für den geplanten Grundsteuer-Hebesatz für die Windenergie an Land. Um für mehr Akzeptanz für Windenergieprojekte zu sorgen,
Genossenschaftsverband begrüßt Abstandsregel für Windkraftanlagen zu streichen Finanzierungen Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 29. November 2019 Position des Genossenschaftsverbands zur Entscheidung des Bundeswirtschaftsministers, die Abstandsregel für Windkraftanlagen aus dem Kohleausstiegsgesetzes zu streichen (WK-intern) - Der Genossenschaftsverband begrüßt die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministers, die Regelung des Abstands von Onshore-Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen zurückzustellen. Nun böte sich die Gelegenheit, eine Regelung zu schaffen, die die Chancen von Windkraftanlagen in Bürgerhand mit Blick auf Akzeptanz, Vermögensverteilung, Stärkung ländlicher Räume und lokale Gestaltungsmöglichkeiten nutzt. Düsseldorf. "Wir begrüßen die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministers, die Regelung des Abstands von Onshore-Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen zurückzustellen. Die bisherigen Vorstellungen eines Mindestabstands von 1.000 Metern sind in Zeiten der Klimadebatte nicht zu halten", so Ralf W. Barkey, Vorstandsvorsitzender des Genossenschaftsverbandes, der die
Windenergieunternehmen NOTUS energy unterstützt Klimademonstration von FridaysForFuture Ökologie Solarenergie Veranstaltungen Windenergie 29. November 2019 Das Potsdamer Windenergieunternehmen NOTUS energy hat heute seine Mitarbeiter freigestellt, um die Klimademonstration von FridaysForFuture zu unterstützen. (WK-intern) - Jan Schröder, Geschäftsführer bei NOTUS energy, erklärt dazu: „Als Windplaner wissen wir, dass eine klimafreundliche Wirtschaft möglich ist. Die Jugendlichen gehen zu recht für ihre Zukunft auf die Straße, wir Profis müssen sie dabei unterstützen“, so Jan Schröder. „In Madrid diskutiert die Weltgemeinschaft Lösungen für die Klimakrise. Auch die Bundesregierung muss ihre Hausaufgaben machen: Das aktuelle Klimapaket wird weder CO2-Emissionen reduzieren, noch bietet es Anreize für innovative und zukunftsfähige Technologien“, so Schröder. „Eine rückwärtsgewandte Politik gefährdet die Arbeitsplätze in den Zukunftsbranchen.“ Über NOTUS energy: NOTUS energy
Green Deal‘ für Europa: Europäisches Parlament ruft Klimanotstand aus Behörden-Mitteilungen Ökologie 29. November 201929. November 2019 Kommission soll gewährleisten, dass alle neuen Vorschläge mit dem Ziel übereinstimmen, die Erderwärmung auf 1,5°C zu begrenzen (WK-intern) - EU soll die CO2-Emissionen bis 2030 um 55% senken, damit Europa bis spätestens 2050 klimaneutral wird Die weltweiten Emissionen aus Schifffahrt und Luftfahrt müssen verringert werden Die EU sollte sich auf der UN-Konferenz dazu verpflichten, die Netto-Treibhausgasemissionen bis 2050 auf null zu senken, so das Parlament. Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz COP25 in Madrid vom 2. bis 13. Dezember verabschiedete das Parlament am Donnerstag eine Resolution, mit der es den Klima- und Umweltnotstand ausruft. Es fordert die Kommission zudem auf, dafür zu sorgen, dass alle relevanten
Ørsted und sechs andere europäische Energieunternehmen fordern eine klimaneutrale EU bis 2050 Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 28. November 2019 In einem offenen Brief an die europäischen Umwelt- und Klimaminister unterstützen Ørsted und sechs andere europäische Energieunternehmen heute eine klimaneutrale EU bis 2050. (WK-intern) - Die Unternehmen fordern die EU auf, das Ziel für die Treibhausgasreduzierung bis 2030 auf mindestens 55% zu erhöhen. Energy companies call for a more ambitious 2030 climate target for the EU Today, in an open letter to European Environment and Climate Ministers, Ørsted and six other European energy companies support a carbon-neutral EU by 2050. These companies also ask the EU to increase the 2030 target for greenhouse-gas reduction to at least 55%. It is crucial that the EU
EU-Ziele für die Reduktion der Treibhausgase reichen nicht aus Mitteilungen Ökologie Windenergie 28. November 2019 Heute stimmt das EU Parlament über pariskonformes Klimaziel und die Ausrufung des Klimanotstands ab (WK-intern) - Heute stimmt das EU Parlament über den Klimanotstand und über die Erhöhung der Klimaziele der EU bis 2030 ab. „Die derzeitigen Ziele der EU für die Reduktion der Treibhausgase reichen nicht aus, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten“, betont Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und hofft auf eine deutliche Anhebung der Ziele heute im EU Parlament. Heute wird im EU Parlament aus Sicht des Klimaschutzes über einige wichtige Anträge abgestimmt. Der Vorsitzende des Umweltausschusses, Pascal Canfin, hat einen Antrag auf Ausrufung des Klimanotstands der EU gestellt. Heute
Studie: Bevölkerung wünscht sich mehr Aufklärung über Strahlungsschutz Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 28. November 2019 Strahlenbewusstseinsstudie des BfS: Bevölkerung wünscht sich mehr Aufklärung Ist es gefährlicher, mit dem Handy zu telefonieren oder neben einem Mobilfunkmast zu stehen? Was ist Radon und wie gefährlich ist es? Wie schützt man sich vor Sonnenstrahlung? Diese und andere Fragen hat das BfS 2000 Personen für die Studie „Was denkt Deutschland über Strahlenschutz?“ gestellt. (WK-intern) - Anlässlich seines 30-jährigen Bestehens will das BfS wissen, was die Deutschen über die Strahlung wissen, um zu entscheiden, wo noch mehr Aufklärung von Nöten ist. BfS-Präsidentin Inge Paulini stellte die Studie am Mittwoch anlässlich eines Festaktes zum 30-jährigen Bestehen des BfS zusammen mit Umwelt-Staatssekretär Jochen Flasbarth vor. Paulini: „30 Jahre nach