SRU begrüßt den breiten öffentlichen Konsultationsprozess zum zukünftigen Strommarktdesign Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 3. März 2015 Sachverständigenrat für Umweltfragen beteiligt sich an der Konsultation des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie zum Grünbuch "Strommarkt für die Energiewende" (WK-intern) - Er rät zunächst zur Zurückhaltung hinsichtlich von Kapazitätsmärkten und bevorzugt die Strategische Reserve als das geeignetere Instrument. Der SRU unterstützt in weiten Teilen die im Grünbuch vorgeschlagenen "Sowieso-Maßnahmen", die im wesentlichen darauf abzielen, angesichts der zunehmenden Anteile fluktuierender Einspeisung mehr Flexibilität zu ermöglichen. Der SRU unterstützt nachdrücklich das Ziel einer raschen und nachhaltigen Reform des EU ETS. Darüber hinaus sollte Deutschland auf nationaler Ebene weiterführende ordnungsrechtliche Instrumente einführen. So sollte die Bundesregierung sich für einen verhandelten Kohleausstieg einsetzen, der es erlaubt,
Bundesverband Windenergie untermauert mit eigener Stellungnahme Position des BEE Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. März 2015 Debatte um Strommarktdesign - BWE untermauert mit eigener Stellungnahme Position des BEE (WK-intern) - „Die Windenergie ist der Motor für die Transformation unseres Energiesystems. Mit immer effizienteren Anlagen, die wichtige Systemdienstleistungen erbringen, sorgen wir bei einer breiten regionalen Verteilung des Ausbaus über alle Bundesländer hinweg für das Gelingen der Energiewende. Wind an Land ist die starke und zugleich preiswerte Säule der Energiewende. Deshalb haben wir uns entschlossen, dem Bundeswirtschaftsministerium ergänzend zur Stellungnahme des Bundesverbandes Erneuerbarer Energien (BEE) eine detaillierte Position des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) zum Diskussionspapier ‚Ein Strommarkt für die Energiewende‘ vorzulegen. Damit unterstützen wir die Stellungnahme unseres Dachverbandes und betonen, dass das
Bundesverband-EE: Kapazitätsmärkte sind überflüssig Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 2. März 2015 Bundesverband Erneuerbare Energie unterstützt ausdrücklich die Ablehnung von Kapazitätsmärkten (WK-intern) - In seiner Stellungnahme zum Grünbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) unterstützt der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) ausdrücklich die Ablehnung von Kapazitätsmärkten und die Einführung einer Kapazitätsreserve. „Angesichts hoher Überkapazitäten in Deutschland und Europa teilen wir die Skepsis der Bundesregierung gegenüber Kapazitätsmärkten“, sagt Dr. Hermann Falk, Geschäftsführer des BEE. Oft werde übersehen, dass allein in Deutschland Kraftwerke mit einer Leistung von 3,6 GW eingemottet sind, die jederzeit eingewechselt werden können, sobald Kernkraftwerke oder alte Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Ein weiterentwickelter Strommarkt, der durch eine Kapazitätsreserve abgesichert ist, ist langfristig das Fundament
Wissenschaftler befürworten Mix von Maßnahmen, um die deutsche Stromversorgung zu sichern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 2. März 2015 Jetzt keine Kapazitätszahlungen für Kohle- und Gaskraftwerke (WK-intern) - Zusätzliche Zahlungen an die Betreiber von Kohle-und Gaskraftwerken sind gegenwärtig nicht erforderlich, um die Stromversorgung in Deutschland sicherzustellen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler deutscher Forschungsinstitute in einer aktuellen Untersuchung. Sie weisen insbesondere darauf hin, dass derartige Zahlungen erhebliche ökonomische Risiken bergen und die Umsetzung der Energiewende gefährden könnten. Die Forscher sprechen sich stattdessen dafür aus, den Strommarkt zu stärken, die Erzeugung erneuerbaren Stroms bedarfsgerechter zu gestalten und den Ausbau von Netzen, Speichern und Nachfragemanagement voranzutreiben. In einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung kommen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ)
Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung spricht sich gegen zwei Preiszonen im Strommarkt aus News allgemein 28. Februar 201527. Februar 2015 Modellanalyse zeigt: Zwei Zonen mit unterschiedlichen Preisen in Abhängigkeit von der Höhe der Stromproduktion und -nachfrage sind nicht geeignet, Engpässe im Stromnetz zu verringern (WK-intern) - Wie lassen sich Engpässe im Stromnetz, die infolge der Energiewende durch die witterungsbedingt stark schwankende Einspeisung erneuerbarer Energien regelmäßig auftreten, abmildern? Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hat ein mögliches Instrument untersucht: Die Einrichtung zweier Preiszonen, in denen die Verbraucher abhängig von der Nachfrage und der Erzeugungskapazität in einer Region unterschiedlich hohe Strompreise zahlen würden, also beispielsweise im durch Wind- und Kohlekraft produktionsstärkeren Norddeutschland weniger als im nachfragestärkeren Süddeutschland. Den Energieökonomen des DIW Berlin zufolge
Strombörse: Stellungnahme zum deutschen Grünbuch – Ein Strommarkt für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 28. Februar 201527. Februar 2015 Für ein starkes Preissignal (WK-intern) - Europäische Strombörse reicht Stellungnahme zur Konsultation zum deutschen Grünbuch „Ein Strommarkt für die Energiewende“ ein Paris / Leipzig / Bern / Wien - Die Europäische Strombörse EPEX SPOT hat eine Stellungnahme zur offenen Konsultation zum Grünbuch des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie mit dem Titel „Ein Strommarkt für die Energiewende“ eingereicht. Die Stellungnahme skizziert mehrere Pfeiler eines zukünftigen Marktdesigns, insbesondere: Das Preissignal spielt eine fundamentale Rolle für die kurz- und langfristige Entwicklung des Stromsystems. Knappheitspreise und negative Preise sind integraler Bestandteil eines effizienten und funktionierenden Strommarkts. Produkte, die Flexibilität entlohnen, sind notwendig, um Investitionen in flexible Kapazitäten anzureizen, die
Ein Strommarkt für die Energiewende Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 27. Februar 2015 Der Bundesverband Windenergie (BWE) Regionalverband Lausitz-Spreewald lud gestern Abend zu seinem ersten Presseabend nach Cottbus. (WK-intern) - Vertreter der Medien und der ortansässigen Wirtschaft diskutierten die möglichen Auswirkungen eines modernen Strommarktes auf die Lausitzer Energieregion. Nach Vorstellung des BWE und anderer Partnerverbände, so auch des Bundesverbands Erneuerbare Energien (BEE), sollen die Regenerativen zukünftig die Verantwortung für die Grundversorgung übernehmen. Ergänzt durch intelligente Netze, einem angebotsorientierten Lastmanagement und weiterer wichtiger Flexibilitätsoptionen werden die Erneuerbaren, den noch heute von fossilen Energien dominierten Markt umwandeln und in den Mittelpunkt der Energieversorgung rücken. Tom Lange, Bundesländerkoordinator für Energiepolitik beim BWE, fasste dazu die in der Branche der
Energiepolititische Aufteilung des Strommarkts lässt Stromkosten jährlich um 100 Millionen Euro steigen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 24. Februar 2015 Studie: Aufteilung des deutschen Strommarkts lässt Stromkosten um 100 Millionen Euro jährlich steigen (WK-intern) - Analyse der ökonomischen Effekte einer Aufteilung der deutsch-österreichischen Preiszone bringt erhebliche wirtschaftliche Verluste zutage Berlin / Leipzig / Paris – EEX und EPEX SPOT haben gemeinsam eine Studie mit dem Titel „Economic efficiency analysis of introducing smaller bidding zones“ („Ökonomische Effizienzanalyse der Einführung kleinerer Gebotszonen“) veröffentlicht und die Ergebnisse heute in Berlin vorgestellt. Beide Börsen haben das Beratungsunternehmen für Energiepolitik, Consentec, angefragt, diese Analyse vorzunehmen. Ziel ist es, quantitative Erkenntnisse für die derzeit laufende Diskussion um eine mögliche Aufteilung der deutsch-österreichischen Gebotszone im Stromgroßhandel zu liefern. Die Studie vergleicht
Konferenz zur Stromversorgungssicherheit am 21. Mai in Paris (La Défense) Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Veranstaltungen 21. Februar 201520. Februar 2015 Das Deutsch-französische Büro für erneuerbare Energien (DFBEE) veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem französischen Übertragungsnetzbetreiber RTE – Réseau de transport d‘électricité am 21. Mai 2015 eine Konferenz zu folgendem Thema: (WK-intern) - Stromversorgungssicherheit: Ein deutsch-französischer Erfahrungsaustausch Als eines der strategischen Ziele im französischen Gesetzentwurf für die Energiewende und für grünes Wachstum einerseits und als eine Priorität in der 10-Punkte-Energie-Agenda des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) andererseits betrachtet, entspricht die Versorgungssicherheit einem Schlüsselelement für das Gelingen der Energiewende in beiden Ländern. In Frankreich bereitet der am 22. Januar 2015 von der Ministerin unterzeichnete Erlass, der die Regeln des Kapazitätsmechanismus definiert, den Weg zur Einrichtung eines Kapazitätsmechanismus.
VDMA: Der Strommarkt 2.0 muss Teamplayer belohnen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 9. Februar 2015 Strommarktdesign muss mehr sein als die Sicherung reiner Kapazität. (WK-intern) - Eine Erweiterung des Blicks auf das Energiesystem als Ganzes ist notwendig. So braucht es dringend Instrumente, die das flexible Zusammenspiel von Anbieter und Verbraucher anreizen. Effizienz, Klimafreundlichkeit und der systemische Beitrag der Technik müssen einen Wert erhalten. „Eine Optimierung des Strommarktes ist richtig und wichtig. Wenn die Politik die so entstehenden Preisschwankungen toleriert und den Emissionshandel stärkt, kann die Versorgung auch ohne zusätzlichen Kapazitätsmarkt gesichert werden“, sagt Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender von VDMA Power Systems, anlässlich der Veröffentlichung der VDMA-Stellungnahme zu jenem Grünbuch, mit dem das Bundeswirtschaftsministerium öffentlich ein Strommarktdesign für die Energiewende
Erneuerbare Energien sparten deutschen Stromverbrauchern im Jahr 2013 ganze 11,2 Milliarden Euro Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 5. Februar 20154. Februar 2015 Eine Summe von insgesamt 11,2 Milliarden Euro haben Deutschlands Stromverbraucher im Jahr 2013 gespart, weil in großem Umfang Erneuerbare Energien ins Stromnetz eingespeist wurden. (WK-intern) - Das ermittelten jetzt Wissenschaftler der FAU. Für ihr Diskussionspapier mit dem Titel „Deutschland ohne Erneuerbare Energien? – Stromkosten und Versorgungssicherheit ohne die Einspeisung Erneuerbarer Energien in den Jahren 2011-2013“ analysierten sie im Rahmen der Initiative Campus Future Energy Systems (FES) für die Siemens AG die Strompreisentwicklung der vergangenen Jahre. Auf der Basis historischer Daten der europäischen Strombörse EEX errechneten die Forscher um Prof. Dr. Jürgen Karl, Lehrstuhl für Energieverfahrenstechnik, wie sich Strompreise für Privathaushalte und gewerbliche
Erneuerbare Energien: Gabriels Absage an Kapazitätsmärkte greift zu kurz Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 20. Januar 2015 Wolfgang Steiger: Erneuerbare Energien müssen zuvor Verantwortung für Versorgungssicherheit übernehmen (WK-intern) - Der Wirtschaftsrat der CDU e.V. fordert Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel auf, erneuerbare ebenso wie fossile Energien bei der Versorgungssicherheit in die Pflicht zu nehmen. "Die Ablehnung von Kapazitätsmärkten greift zu kurz. Damit erneuerbare Energien künftig das Rückgrat der Energieversorgung in Deutschland und Europa darstellen können, müssen diese zügig in den Markt integriert werden. Solange Erneuerbare nicht in die Verantwortung genommen werden, muss auch weiterhin über europäische, technologieoffene Kapazitätsmechanismen und ähnliche Instrumente zur Sicherung der Energieversorgung nachgedacht werden", mahnt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V. Die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministers muss ein Startschuss