Seehofer stimmt Rückführung radioaktiver Abfälle aus Frankreich und Großbritannien zu Behörden-Mitteilungen 8. Dezember 20158. Dezember 2015 Bund und Bayern erzielen Einigung zur Rücknahme von Castor-Behältern (WK-intern) - Der Bund und der Freistaat Bayern betrachten die Rückführung der radioaktiven Abfälle aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich und Großbritannien übereinstimmend als gesamtstaatliche Aufgabe. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer verständigten sich bei einem Spitzengespräch in München darauf, dass ein Teil der rückzuführenden 26 Castorbehälter im Standortzwischenlager Isar eingelagert wird. Das Bundesumweltministerium und die Energieversorgungsunternehmen (EVU) hatten sich im Juni auf gemeinsame Eckpunkte für die Rückführung der Castor-Behälter mit Atommüll aus der Wiederaufarbeitung in Frankreich und England verständigt. Das Konzept sieht vor, dass die 26 Castor-Behälter auf insgesamt vier Zwischenlager
Starke Fachkompetenz für die Hansa Projekt Elektro- und Sicherheitstechnik GmbH Mitteilungen Technik 16. März 2015 Starke Fachkompetenz für die Hansa Projekt Elektro- und Sicherheitstechnik GmbH und die Hansa Projekt Energie- und Anlagentechnik GmbH (WK-intern) - Stefan Militzer ist am 1. März 2015 zum zweiten Geschäftsführer der Hansa Projekt Elektro- und Sicherheitstechnik GmbH und der Hansa Projekt Energie- und Anlagentechnik GmbH ernannt worden. Der 49-Jährige ergänzt die Geschäftsleitung im Bereich Vertrieb und Projektmanagement. Die geschäftsführende Gesellschafterin Meike Meier bleibt für Marketing und Personal zuständig. Hansa Projekt (HP) holt mit Militzer einen langjährig erfahrenen Manager in die Geschäftsführung. Der Industriemeister Elektrotechnik war in den vergangenen Jahren als Regionalleiter und Geschäftsführer für einen der führenden Komplettanbieter im Anlagenbau Elektrotechnik in Deutschland
KIT richtet Kompetenzzentrum zum sicheren Rückbau kerntechnischer Anlagen ein Forschungs-Mitteilungen Technik 26. Februar 2015 Gebündelte Expertise zum sicheren Rückbau kerntechnischer Anlagen für die Energiewende: Innovative Technologien – Strahlenschutz – Technikfolgenabschätzung (WK-intern) - Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gründet daher ein Kompetenzzentrum Rückbau, um das vorhandene einzigartige Know-how zum Rückbau kerntechnischer Anlagen zu sichern und praxisbezogen zu vertiefen. Neben innovativen Rückbautechnologien gehören die radiologische Charakterisierung kontaminierter Anlagenteile, die Dekontamination, der Strahlenschutz, das Management komplexer Prozesse und die interdisziplinäre Technikfolgenabschätzung zu den zentralen Themen. Nicht nur in Deutschland, auch europa- und weltweit ist künftig eine große Nachfrage nach Kompetenzen zum sicheren Rückbau zu erwarten, auch mit Blick auf eine sichere Entsorgung der dabei anfallenden radioaktiven Abfälle. Die Europäische
Wissenschaftler gründen Deutsche Arbeitsgemeinschaft Endlagerforschung Forschungs-Mitteilungen 19. Januar 2013 (WK-intern) - Ihr Ziel ist es, einen Beitrag zur Endlagerung radioaktiver Abfälle zu leisten und Forschungsarbeiten effektiver zu gestalten. Vorsitzender ist Professor Horst Geckeis, Leiter des Instituts für Nukleare Entsorgung (INE) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Führende deutsche Institutionen der Endlagerforschung haben am 16. Januar in Berlin die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Endlagerforschung (DAEF) ins Leben gerufen. „Mit unseren Ergebnissen wollen wir die Politik, die zuständigen Bundes- und Länderbehörden sowie sonstige interessierte Institutionen zum Beispiel in Form von Positionspapieren und Stellungnahmen beraten. Mindestens genauso wichtig ist uns aber, auch die Öffentlichkeit über Entwicklungen und Ergebnisse auf dem Gebiet der Endlagerforschung zu informieren“, erklärt KIT-Professor
Katastrophenschutz ganz mies! Ein AKW-Unfall würde mehr radioaktive Stoffe freisetzen als bisher angenommen News allgemein 11. Dezember 201211. Dezember 2012 (WK-news) - Fehlanzeige Katastrophenschutz -Bundesamt für Strahlenschutz bestätigt Kritik der IPPNW Das Bundesamt für Strahlenschutz teilt die Kritik der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW am derzeit geltenden Katastrophenschutz bei einem AKW-Unfall. Das bestätigte eine Sprecherin des Instituts gegenüber der Augsburger Allgemeinen. Eine Studie des Amtes war bereits im April diesen Jahres zu dem Schluss gekommen, dass der Katastrophenschutz in Deutschland bei einem Super-GAU versagen würde. Die Innenminister haben bisher keinerlei Konsequenzen gezogen. In Deutschland gingen Experten bislang davon aus, dass nur "über mehrere Stunden oder Tage" (Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit GRS: bis zu 50 Stunden) radioaktive Stoffe freigesetzt würden. Diese Annahme widerspricht den Erfahrungen
Vorsorge für radioaktive Notfälle im Land Schleswig-Holstein mit seinen störanfälligen Reaktoren News allgemein Schleswig-Holstein 29. November 201229. November 2012 (WK-intern) - Obwohl die Atomreaktoren Brunsbüttel und Krümel abgeschaltet sind, so brühten sie doch schleichend weiter vor hin. Immer neue Störmeldungen erinnern die Menschen daran, dass ein Atomkraftwerk nicht einfach ausgeschaltet werden kann. Hinzu kommt die Verordnung, alle Kernbrennstäbe bleiben vor Ort, solange bis ein Endlager gefunden ist. Hatten die Politiker bisher unkontrolliert riesige Mengen an radioaktivem Müll in der Asse und in Gorleben verklappen lassen, so bleiben nun die defekten Brennstäbe auf den Geländen der Atomkraftwerke in sogenannten Abklingbecken, bis sie soweit heruntergekühlt sind um in Atomfässer verpackt zu werden. Fatal bei diesem Vorgehen ist der Sicherheitsstandard, nur für drei Jahre