Nach GEG-Verabschiedung: Bundesverband Geothermie fordert konsequente Erdwärme-Förderung Forschungs-Mitteilungen Geothermie 8. September 2023 Wir begrüßen die Planungssicherheit, die mit dem eben verabschiedeten Gebäudeenergiegesetz (GEG) einhergeht. (WK-intern) - Der Zuwachs neu installierter Sole-Wasser-Wärmepumpen um ein Viertel im ersten Halbjahr 2023 (Quelle: BDH) ist ebenfalls ein gutes Signal, welches zu verstetigen ist. Doch die novellierte Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sieht vor, die maximal förderfähigen Kosten zu halbieren (von 60.000 Euro auf 30.000 Euro). Damit schafft die Bundesregierung die Förderung von effizienten, erdgekoppelten Wärmepumpen de facto ab. Vor dem Hintergrund der Notwendigkeit des Umbaus des Wärmemarktes auf Basis Erneuerbarer Energien fordert der Bundesverband Geothermie e.V. deshalb die Höhe der maximal förderfähigen Kosten bei 60.000 Euro zu belassen. „Außerdem müssen
Einstieg eines japanischen Investors bei einem deutschen Geothermieprojek Geothermie 25. Juli 202325. Juli 2023 WFW berät Eavor-Gruppe bei Einstieg des japanischen Stromversorgers Chubu in erstes deutsches Eavor-Loop-Geothermieprojekt (WK-intern) - Watson Farley Williams („WFW”) hat deutsche Unternehmen der Eavor Technologies Inc.-Gruppe („Eavor-Gruppe“) bei einer 40-prozentigen Beteiligung der Chubu Global Investment B.V. („Chubu“) an dem Geothermie-Projekt Geretsried rechtlich und steuerrechtlich beraten. Bei dem Projekt der Eavor-Gruppe in der oberbayerischen Gemeinde Geretsried kommt erstmals in Deutschland der innovative unterirdische Wärmetauscher „Eavor-Loop“ zur Anwendung, den die Eavor-Gruppe entwickelt hat. Die Eavor-Gruppe selbst bleibt weiterhin beteiligt. Das Projekt wird nach erfolgreicher Installation des Eavor-Loop Strom und Fernwärme zur Versorgung der umliegenden Kommunen generieren. Der erste von insgesamt vier Loops soll im Oktober 2024
5 Milliarden neue Schulden, genanntes Sondervermögen, CDU und SPD retten Klima Behörden-Mitteilungen 12. Juli 2023 Giffey: Sondervermögen zum Klimaschutz kommt in zwei Wochen (WK-intern) - Die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) hat angekündigt, dass CDU und SPD das geplante Sondervermögen für den Klimaschutz in zwei Wochen beschließen wollen. Die SPD-Politikerin sagte am Mittwoch im rbb24 Inforadio, im August werde dann geklärt, wofür genau die zunächst fünf Milliarden Euro ausgegeben werden sollen. Bereits festgelegt seien vier große Bereiche. "Erstes Thema: Gebäudeenergieeffizienz, zweiter Punkt: ... natürlich, erneuerbare Energien - vom Solar-City-Konzept über Geothermie bis Wasserstoff." Außerdem liege ein Schwerpunkt auf dem Verkehr: "Deswegen ist es auch wichtig, dass die Radwege-Investitionen auf dem gleichen Niveau bleiben. Wir wollen mehr und sichere Radwege,
Die Oberlausitz kann durch die Energietransformation gewinnen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Technik 26. Juni 2023 Erfolgreiche Energiewende und gelingender Strukturwandel in der Lausitz waren die Themen der feierlichen Eröffnung der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG in Zittau. (WK-intern) - Eine Podiumsdiskussion zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik machte klar, dass die Strukturwandelregion mit neuen Innovationspartnern wie dem Fraunhofer IEG ihre Chancen nutzen kann. Die Forschungseinrichtung steht in der Strukturwandelregion Oberlausitz für anwendungsorientierte Technologie und Fachexpertise der Energieinfrastrukturen, der Wärmewende und der Wasserstoffwirtschaft. Für Investitionen in Institutsgebäude und Forschungsinfrastruktur stellen Bund und Land in den nächsten Jahren Mittel von rund 12,2 Mio. Euro zur Verfügung. »Die Lausitz ist eine Region der Energie und eine Region mit Energie«, freut sich der
Geothermie-Erschließungsgesetz ist für die Wärmewende unerlässlich Forschungs-Mitteilungen Geothermie 12. Juni 2023 Fernwärmegipfel: Die perfekte Kombination - Geothermie und Wärmenetze (WK-intern) - Der Bundesverband Geothermie e.V. (BVG) begrüßt den Fernwärmegipfel des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK). Geothermie bietet die ideale Energiequelle für die Dekarbonisierung der Wärmenetze in Deutschland. Vor allem in urbanen Räumen mit bestehenden Fernwärmenetzen und vorhandenen geothermischen Ressourcen sollte diese bewährte Option öfter zum Zuge kommen. Derzeit existiert eine Reihe von Nah- und Fernwärmenetze in Deutschland, welche über viele Jahre erfolgreich oberflächennahe und tiefe Geothermie zur Wärmeversorgung nutzen. Von den zirka 1400 TWh/a an Wärmebedarf in Deutschland könnte Geothermie zwischen 700 – 900 TWh/a abdecken. Dies zeigen eine Reihe von Studien u.a.
Geothermie – Technische Voraussetzungen für die Wärmewende Geothermie 22. Mai 2023 Ob in der Süddeutschen Zeitung, dem Fachblatt Energie & Management oder in der Immobilien Zeitung: (WK-intern) - Das Thema Wärmewende in Verbindung mit tiefer Geothermie als Energiequelle erhielt jüngst viel Aufmerksamkeit in der Presse. Denn Fernwärme spielt eine wichtige Rolle bei der Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien. Bayerns Wirtschaftsminister*in Hubert Aiwanger spricht von „einem Schlüssel für die Wärmewende“8. Es reicht dabei nicht, alleine auf nachhaltige Quellen wie Geothermie zu setzen, mindestens genauso wichtig ist die eingesetzte Technik, um Wärmeverluste zu vermeiden. Ein Gastbeitrag von Christian Maier, Geschäftsführer Energie-Wende-Garching GmbH & Co KG Energiewende heißt Wärmewende Ungefähr die Hälfte des Endenergieverbrauchs in Deutschland entfällt auf die
Johanssen + Kretschmer stellt Strategische Beratung beim initiierten Roundtable Wärmewende vor Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 12. Mai 2023 Policy Paper des Roundtables Wärmewende (WK-intern) - Der von Klaus Mindrup und der Beratung Johanssen + Kretschmer Strategische Beratung initiierte Roundtable Wärmewende hat heute seine Ergebnisse vorgestellt. Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kommentiert das Abschlusspapier wie folgt: “Damit die Wärmewende gelingt, braucht es klare Wärme- und Energieleitplanungen, effektive Förderprogramme und den Einsatz der gesamten Bandbreite der Erneuerbaren Technologien. Das haben die Mitglieder des Roundtables Wärmewende erkannt. Die Forderung nach effizienten Wärmenetzen, die konsequente Ausrichtung der Fördermaßnahmen an der CO2-Reduktion und verbesserten Rahmenbedingungen für die Geothermie und grüne Kraft-Wärme-Kopplung sind daher zu begrüßen. Die Wärmewende muss jetzt in die Umsetzung kommen, um die im Koalitionsvertrag
Neue Wärmenetze durch neues Energiekonzept mit Grubenwasser kann wie geplant umgesetzt werden Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Geothermie Technik 18. April 2023 Bochum - Die umfangreichen Pumptests auf dem Gelände MARK 51°7 in Bochum waren erfolgreich. (WK-intern) - Aus dem alten Grubengebäude kann aus rund 300 bzw. 800 Metern Tiefe genug warmes und kaltes Grubenwasser gefördert werden. Das geothermische Potenzial unter dem geplanten Gewerbegebiet ist damit ausreichend, um rund 70 bis 75 Prozent des Wärme- und Kältebedarfs der Unternehmen und Forschungseinrichtungen auf dem Areal mit klimafreundlicher Wärme und Kälte zu decken. Damit steht dem Aufbau einer energiesparenden Wärme- und Kälteversorgung der sogenannten 5. Generation nichts mehr im Wege. »Die geothermische Erschließung eines ehemaligen Steinkohlenbergwerks ist eine besondere bohrtechnische Herausforderung. Der Untergrund gleicht hier zuweilen einem Schweizer
KEA-BW: Großes Geothermie-Potenzial in Baden-Württemberg Forschungs-Mitteilungen Geothermie Kooperationen 17. Februar 2023 Großes Erdwärmesonden-Potenzial in Baden-Württemberg: HBC entwickelt Algorithmus für Berechnung (WK-intern) - Erdwärmesonden als Wärmequelle für Wärmepumpen sind nicht nur für Neubauten interessant. Auch für die Wärmeversorgung bestehender Gebäude können sie nützlich sein. Wie groß das gesamte Erdwärmesonden-Potenzial in Baden-Württemberg ist, hat die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) jetzt mit wissenschaftlichen Partnern in einer Studie abgeschätzt. Auch die Hochschule Biberach (HBC) war mit ihrem Institut für Gebäude- und Energiesysteme (IGE) an der Ausarbeitung der Studie beteiligt. Erdwärmesonden als Wärmequelle für Wärmepumpen sind nicht nur für Neubauten interessant. Auch für die Wärmeversorgung bestehender Gebäude können sie nützlich sein. Wie groß das gesamte Erdwärmesonden-Potenzial in Baden-Württemberg
Geothermie: Daldrup & Söhne AG erhält Bohrauftrag von MTU Aero Engines AG Dezentrale Energien Geothermie Technik 10. Januar 2023 Die Daldrup & Söhne AG (ISIN DE0007830572), Bohrtechnik- und Geothermiespezialist, hat von der MTU Aero Engines AG den Generalunternehmerauftrag zur Erstellung einer geothermischen Dublette mit Errichtung des Bohrplatzes am Standort München erhalten. MTU setzt auf Prozess- und Raumwärme aus Geothermie Vorteile der Geothermie am Ort des Verbrauchs überzeugen (WK-intern) - Oberhaching / Ascheberg - Der Auftragswert für die je rund 3.300 m langen Bohrungen liegt im unteren 2-stelligen Millionenbereich. Der Beginn der Arbeiten ist für das Frühjahr 2023 vorgesehen. MTU wird die geothermische Energie als Prozess- und Raumwärme in den Betriebsgebäuden einsetzen. Damit erwartet die MTU bis zu 88 Prozent der heutigen fossilen Energie einsparen
Zur Energiewende und den profilgebenden Innovationsprojekten der Fraunhofer IEG Forschungs-Mitteilungen Geothermie Wasserstofftechnik 4. November 2022 Zur Energiewende können Rheinland und Ruhrgebiet viel beitragen (WK-intern) - Den nachhaltigen Strukturwandel in Deutschland und in der Rhein-Ruhr-Region mit Innovationen gestalten: So lautet ein Ziel der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG in Bochum. Ihre offizielle Gründungsveranstaltung in Bochum feierte sie nun im Beisein des Präsidenten der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer, und weiteren Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Die Forschungseinrichtung steht für anwendungsorientierte Technologie und Fachexpertise der Energieinfrastrukturen, der Wärmewende und der Wasserstoffwirtschaft. Anlässlich des Festakts zur Gründung würdigte Ministerpräsident*in Wüst die Arbeit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie IEG: »Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die Energieversorgung der
Klimaneutrales Lithium von Vulcan übertrifft Marktanforderungen E-Mobilität Geothermie Mitteilungen Ökologie Technik 25. Oktober 202225. Oktober 2022 Unternehmen wird ab 2025 klimaneutrales Lithium im industriellen Maßstab mithilfe von Geothermie erzeugen. Qualität des Lithiums übertrifft Anforderungen des Marktes. (WK-intern) - Der deutsche Energie- und Lithiumanbieter Vulcan Energie Ressourcen GmbH mit Hauptsitz in Karlsruhe hat im Rahmen seines ZeroCarbonLithiumTM- Projektes das bisher hochwertigste Lithiumhydroxid mit der geringsten Verunreinigung auf dem Markt produziert. Das Ergebnis wurde in Vulcans Pilotanlage in Insheim erzielt. Mit einer der geothermischen Energiegewinnung nachgeschalteten Lithiumextraktion revolutioniert Vulcan den Lithiummarkt. Seit April 2021 läuft die Pilotanlage zur Lithiumförderung in Insheim und produziert dabei Lithiumchlorid, das in einem Folgeschritt zu Lithiumhydroxid für die Batterieindustrie weiterverarbeitet wird. Mit einem Gehalt von 57,1