Norwegen und Deutschland verstärken Energiekooperation auf dem Weg zur Klimaneutralität Behörden-Mitteilungen Offshore Ökologie Technik Wasserstofftechnik 7. Januar 2023 Bundesminister*in Robert Habeck ist zu politischen Gesprächen in die norwegische Hauptstadt Oslo gereist. (WK-intern) - Im Mittelpunkt der Gespräche steht der Aufbau einer klimaneutralen Energieversorgung, insbesondere die Herstellung und Lieferung von Wasserstoff und die Dekarbonisierung energieintensiver Industriebranchen. Dazu verstärken Deutschland und Norwegen ihre Energiekooperation und weiten sie aus. Entsprechende Erklärungen wurden heute zu Beginn der Reise in Oslo unterzeichnet. Auf dem Programm stehen neben einem Gespräch mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gare Støre Treffen mit den norwegischen Amtskollegen Terje Aasland, Minister für Öl und Energie, Jan Christian Vestre, Minister für Industrie und Handel und Espen Barth Eide, Minister für Klima und Umwelt. Zudem
EEX Group Monatsreport – Dezember 2022 Behörden-Mitteilungen 6. Januar 2023 Die EEX Group veröffentlicht ihre monatlichen Volumina für den Dezember des vergangenen Jahres mit folgenden Entwicklungen: Strom Die europäischen Strom-Spotmärkte, betrieben von der EPEX SPOT, verzeichneten ein Gesamtvolumen von 55,4 TWh. Mit 17 % Wachstum im Intraday-Bereich und einem Rückgang um acht Prozent im Day-Ahead Markt stand unter dem Strich eine leichte Abwärtsbewegung um drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nach 279,9 TWh im November 2022 erreichte der Handel am EEX-Terminmarkt für Strom ein Volumen von 253,9 TWh. Eine positive Entwicklung verzeichneten die Volumina der belgischen (+620 %) und Schweizerischen Stromfutures (+37 %). Nach einer starken Performance im November 2022 stieg der Handel in
Bundesnetzagentur: Seit März 2022 hat sich der Gaspreis im Gasgroßhandel vervielfacht Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 6. Januar 2023 Bundesnetzagentur veröffentlicht Zahlen zur Gasversorgung 2022 (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat heute die Jahreszahlen zur Gasversorgung für das Jahr 2022 veröffentlicht. Gasimporte und Gasexporte Insgesamt wurden im Jahr 2022 1.449 TWh (2021: 1.652 TWh) Erdgas nach Deutschland importiert. Die größten Mengen kamen aus Norwegen (33 %) und mit 22 % (2021: 52 %) aus Russland. Die Gaslieferungen aus Russland sind im Jahresverlauf zurückgegangen. Während noch bis Mitte Juni täglich rund 1,7 TWh über die Nord Stream 1 geliefert wurden, reduzierten sich die Lieferungen erst um 60 %, dann um 80 % und sanken Anfang September schließlich auf 0 TWh. Die ausbleibenden Gaslieferungen aus Russland
4Cast, die Digitalisierung der Energiewende mit neuen Produkten Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Produkte Solarenergie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. Januar 2023 Die Energiewende schreitet voran und wird vom Gesetzgeber aktiv gefördert. (WK-intern) - Die 4Cast GmbH & Co. KG geht mit klaren Zielen ins neue Jahr. Präzise Ertrags- und Leistungsprognosen offenbaren großes Potential zur Erreichung der Ausbauziele der Bundesregierung bis 2030 – jährlich zusätzlich zweistellige Terawattstunden sauberer Energie. „Mit unseren genauen Vorhersagemodellen werden wir in 2023 die Erkenntnisse aus unserer Forschung, die wir seit 2016 betreiben, der Wirtschaft gewinnbringend und kundenspezifisch zur Verfügung stellen. Dieses Wissen werden wir auch nutzen, um in weitere Märkte vorzustoßen und die Energiewende, aber auch andere Wirtschaftszweige mit unseren Produkten voranzubringen“, so Sascha Bauer (CEO, 4cast). Seit September 2022
Freiwillige Teilnahme der Großindustrie an Maßnahmen für bevorstehende Strom-Abschaltkaskaden Aktuelles Mitteilungen Neue Ideen ! News allgemein Technik 6. Januar 20236. Januar 2023 Die vier Übertragungsnetzbetreiber starten Prozess zur freiwilligen Teilnahme der Industrie an Maßnahmen für optimierte Systemstabilität (WK-intern) - Die vier deutschen Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz, Amprion, TenneT und TransnetBW haben in Abstimmung mit Vertreterinnen und Vertretern aus Industrie, Politik und der Bundesnetzagentur einen Mechanismus entwickelt, der es der Industrie ab sofort ermöglicht, zur Systemstabilität beizutragen. Durch freiwillig zur Verfügung gestellte Lastreduktionspotenziale auf Seiten der industriellen Großverbraucher erhalten die Übertragungsnetzbetreiber künftig ein zusätzliches Instrument, um bei kritischen Situationen das Stromnetz zu stabilisieren. Im Rahmen der zweiten Sonderanalyse im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz im Sommer 2022 hatten die Übertragungsnetzbetreiber die Empfehlung abgegeben, Lastreduktionspotenziale in der
Palmöl im Quotenjahr 2021 noch dominierender Biokraftstoff-Rohstoff Bioenergie Mitteilungen Technik 6. Januar 2023 Palmöl war auch im Quotenjahr 2021 mit 1,063 Mio. t (2020: 1,414 Mio. t) der mit Abstand wichtigste Pflanzenölrohstoff für die Herstellung von Biodiesel und Hydriertem Pflanzenöl (HVO) zur Anrechnung auf die THG-Quotenverpflichtung. (WK-intern) - Die nach EU-Recht (RED II) zertifizierten Rohstoffe stammten gemäß dem im Dezember 2022 veröffentlichten Evaluationsbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mit 1,318 Mio. t aus Asien. Darunter dominierte Palmöl mit 0,992 Mio. t. Die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen e.V. (UFOP) erwartet für das abgeschlossene Quotenjahr 2022 eine Halbierung des Anteils von Palmöl. Der Gesamtabsatz wird auf etwa 2,5 Mio. t geschätzt. Basis dieser
DITMEP-PROJEKT: Digitale Tools für das Fertigungstraining und Ausbildungsprogramme Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 5. Januar 2023 Das DITMEP-Projekt zielt darauf ab, das Lernen im Bereich der Fertigung, insbesondere bei der Risikoprävention, zu verbessern, indem neben konventionellem Lehrmaterial auch digitale Tools (E-Learning, Gamification und Augmented-Reality-Tools) für Ausbilder und Auszubildende entwickelt werden. (WK-intern) - Dieses wird die digitale Transformation der Fertigungsausbildung auch im Hinblick auf die vergangene und noch immer aktuelle COVID-19-Situation unterstützen. Das Forschungsprojekt DITMEP wurde im Mai 2021 gestartet und ist ein ehrgeiziges, im Rahmen des ERASMUS + Programms der Europäischen Union gefördertes, Projekt. Die Laufzeit des Projekts beträgt zwei Jahre und endet somit im April 2023. Das DITMEP-Projektkonsortium besteht aus 5 Partnern aus 3 verschiedenen EU-Ländern (Deutschland, Spanien,
Forscher empfehlen kostenloses Workshop für ein eigenes Kraftwerk auf dem Balkon Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Veranstaltungen Verbraucherberatung 5. Januar 20235. Januar 2023 Die Strom- und Gaspreise steigen. (WK-intern) - Die Folgen des Klimawandels werden immer sichtbarer. Wäre ein eigenes Solar-Kraftwerk auf dem Balkon ein Schritt in die richtige Richtung? Um diese Frage dreht sich der kostenlose Workshop »Balkonkraftwerk und DIY-IoT« – der DEZENTRALE und des Fraunhofer UMSICHT am 21. Januar 2023 von 10 bis 14 Uhr in der Werkhalle Dortmund im Union Gewerbehof. Um Anmeldung wird gebeten. Das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT mit der DEZENTRALE Dortmund lädt zu einem interaktiven Workshop über dezentrale Energieversorgung ein. Unter dem Motto »Balkonkraftwerke und DIY-IoT« können sich Interessierte am 21. Januar 2023 über »Balkonkraftwerke« informieren und selbst
Versorgungssicherheit: E.DIS über Netzsicherheit am Stromnetz in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 5. Januar 2023 Netzbetreiber aus Brandenburg stellt sich den Herausforderungen der Versorgungssicherheit und nennt Maßnahmen zur Prävention. (WK-intern) - E.DIS informiert über Netzsicherheit und Netzausbau unter www.e-dis.de. Fürstenwalde/Spree. Angesichts der Energiekrise steigt die Angst vor einem Blackout, das ist ein großflächiger und langandauernder Stromausfall, der mehrere Tage andauern kann. Dr. Alexander Montebaur, Vorstandsvorsitzender des Netzbetreibers E.DIS, hält ein solches Szenario für unwahrscheinlich. "Sollte es zu Engpässen durch zu geringe Stromerzeugung kommen, dann würde Strom rationiert, das wären aber vorangekündigte und zeitlich befristete Maßnahmen", so Montebaur von E.DIS. Zusätzlich kann die Senkung des Stromverbrauchs in der Industrie einen stabilisierenden Effekt auf das Stromnetz haben, wie der Netzbetreiber
Equinor und RWE vereinbaren Wertschöpfungsketten für CO2-armen Wasserstoff Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Offshore Wasserstofftechnik 5. Januar 2023 Equinor und der deutsche Energiekonzern RWE wollen bei Energiesicherheit und Dekarbonisierung zusammenarbeiten (WK-intern) - Equinor und RWE haben vereinbart, gemeinsam groß angelegte Wertschöpfungsketten für CO2-armen Wasserstoff zu entwickeln. Die Partner haben sich zum Ziel gesetzt, Kohlekraftwerke durch wasserstofftaugliche Gaskraftwerke in Deutschland zu ersetzen und eine Produktion von CO2-armem und erneuerbarem Wasserstoff in Norwegen aufzubauen, der über eine Pipeline nach Deutschland exportiert werden soll. Stavanger/Essen - Am 5. Januar unterzeichneten die beiden Unternehmen eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MoU) zur gemeinsamen Entwicklung großer Energiewertschöpfungsketten, die auf der Partnerschaft zwischen Norwegen und Deutschland sowie der langfristigen Beziehung zwischen Equinor und RWE aufbaut. Die Zusammenarbeit umfasst
LNG-Importe sind deutlich klimaschädlicher als offizielle Zahlen nahelegen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 2023 Kritischer neuer Report zu Flüssiggas (WK-intern) - Importiertes Flüssiggas (LNG) ist in der Regel mit hohen Emissionen in der Förder- und Transportkette verbunden und deshalb in hohem Maße klimaschädlich. Die Treibhausgaswirkung von LNG liegt um mindestens 50 Prozent über den gängigen Emissionsfaktoren von Erdgas. Das geht aus einem aktuellen Report des Beratungsbüros EnergyComment im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy hervor. „Wenn Deutschland sich als Reaktion auf Ukraine-Krieg und russischen Gas-Importstopp mit Flüssiggas eindecken muss, sollte die Bundesregierung zumindest darauf achten, dass wir die LNG-Nutzung zeitlich wie mengenmäßig auf das absolute Minimum begrenzen“, fordert Sönke Tangermann, Vorstand bei Green Planet Energy. Allein bei der
Friedlicher Protest für Lützerath und gegen Kohleabbau Mitteilungen Ökologie 5. Januar 2023 ÖKOWORLD AG spendet 50.000 Euro (WK-intern) - Die staatlich subventionierte RWE treibt den Abbau von Kohle ohne Rücksicht voran Eine im Oktober 2022 beschlossene Abmachung zwischen der Bundesregierung und dem Energiekonzern RWE sieht vor, das Ende der Braunkohleförderung im Rheinland auf das Jahr 2030 vorzuziehen. Nun soll trotz dieser Abmachung das Dorf Lützerath abgerissen werden, damit RWE die unter dem Weiler lagernde Kohle noch fördern kann. Der Kreis Heinsberg hat im Auftrag der schwarz-grünen Landesregierung eine Allgemeinverfügung erlassen, mit welcher der Aufenthalt in Lützerath untersagt wurde. Wird diesem Platzverweis nicht Folge geleistet, so erfolgen Räumungsmaßnahmen ab dem 10. Januar. Das Braunkohledorf Lützerath ist