Mikroben sind in der Lage das hochgiftige Benzol abzubauen Forschungs-Mitteilungen 27. Juli 2012 (WK-intern) - Leipzig - Der krebserregende Schadstoff Benzol kann Boden und Grundwasser nach Chemieunfällen oder an alten Industriestandorten stark belasten. Es gibt allerdings Bakterien, die diese Verbindung sogar ohne Sauerstoff abbauen können. Welche Organismen an diesem Prozess beteiligt sind und wie sie dabei zusammenarbeiten, war bisher allerdings unklar. Mit modernen Analyseverfahren ist es Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) nun zum ersten Mal gelungen, anhand von Proteinen den Weg des Schadstoffs durch eine solche Bakteriengemeinschaft zu verfolgen. Demnach kooperieren beim Benzolabbau drei Teams von mikrobiellen Schadstoffbeseitigern, die jeweils unterschiedliche Aufgaben übernehmen. Die Methode könne auch helfen, die komplexen Vorgänge in anderen Bakterien-Kooperativen aufzuklären, schreiben
Stromspeicher mit hoher Leistungsdichte und kurzen Ladezeiten aus kohlenstoffhaltigen Polymere/Kunststoffe Forschungs-Mitteilungen 27. Juli 2012 (WK-intern) - Gebundene Radikale für Batterien Basierten Batterien und Akkus bisher auf Lithiumionen, Blei oder Nickel, können in Zukunft Kunststoffe – also Polymere – Energie speichern. Welche Polymere in Frage kommen, wie sie den Strom speichern und welche Vorteile diese Batterien bieten, erfahren Sie in den „Nachrichten aus der Chemie“. Organische Radikalbatterien Ende der 1980er Jahre scheiterten erste Versuche, kohlenstoffhaltige Polymere als aktives Elektrodenmaterial in Batterien zu verwenden. Heute existieren gleich mehrere Polymerklassen, die Strom speichern können: Redoxpolymere besitzen ein definiertes und stabiles Redoxpotenzial. Organische Radikalbatterien (ORB) bieten hohe Leistungsdichten und kurze Ladezeiten. Sie bestehen aus einem kohlenstoffhaltigen Polymer als Elektrodenmaterial, das mit stabilen
KIT startet Forschungsprojet ELISE und bringt Elektroautos voran E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 26. Juli 2012 (WK-news) - Spitzencluster Elektromobilität Süd-West startet mit Verbundprojekt am KIT Elektrofahrzeuge zuverlässiger und wirtschaftlicher zu machen, um die Elektromobilität am Markt zu etablieren, ist Ziel des Verbundprojekts ELISE, das jetzt am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gestartet ist. In dem vom Bundesforschungsministerium im Spitzencluster Elektromobilität Süd-West geförderten Projekt arbeiten Forscher des KIT mit den Unternehmen RA Consulting und CarMediaLab zusammen. ELISE umfasst Konzepte zur Datenverarbeitung im Fahrzeug, eine unabhängige Ladeeinheit sowie Untersuchungen zu Wechselwirkungen zwischen Fahrer, Fahrzeug und Umwelt. Die Frage, wie weit eine Batterieladung reicht, verbunden mit der Befürchtung, wegen eines zu geringen Ladezustands liegen zu bleiben, lässt derzeit noch
BDEW-Magazins Streitfragen! erschienen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 26. Juli 2012 (WK-news) - Ausgabe 2/2012 des BDEW-Magazins "Streitfragen!" erschienen Ende Juni ist die neue Ausgabe des BDEW-Magazins "Streitfragen!" erschienen. Themen sind unter anderem: Wie lässt sich der Umbau der Energieversorgung hin zu einem Leitsystem erneuerbarer Energien unternehmerisch und wettbewerblich gestalten? "Power to Gas" als Hoffnungsträger? Welche Zukunft hat der Emissionshandel? Das Magazin richtet sich an BDEW-Mitglieder, Politik und Fachöffentlichkeit. Alle Mitgliedsunternehmen haben bereits ein Druckexemplar erhalten. In zwanzig Jahren werden die Energieversorgung und die Energiesysteme in Deutschland - aber wohl auch in Europa - fundamental andere sein als diejenigen, die wir heute kennen. Die so genannte Energiewende ist ein Generationenprojekt, mit dem große Herausforderungen, aber auch große Chancen
Bioenergiestandort Hochschule Rhein-Waal Forschungs-Mitteilungen 26. Juli 2012 (WK-intern) - Bioenergie und Interdisziplinarität - Forscher der Hochschule Rhein-Waal besichtigen Biogasanlage Kleve/Emmerich/Kamp-Lintfort - Dass Interdisziplinarität an der Hochschule Rhein-Waal nicht nur ein Schlagwort, sondern Realität im Forschungsalltag ist, zeigte sich mit dem Besuch verschiedener Wissenschaftler der Hochschule Rhein-Waal an der Biogasanlage der Bioenergie Altkalkar GmbH in Kalkar. Initiiert und koordiniert wurde der Besuch durch das Forschungszentrum der Hochschule Rhein-Waal in Zusammenarbeit mit der Initiative win² („Wissenstransfer und Innovation am Niederrhein“) der IHK Niederrhein. Die Innovationsmanagerin der Hochschule, Karla Kaminski, begrüßte gemeinsam mit dem Vertreter der IHK Niederrhein, Philipp Piecha, Forscher aus den Bereichen erneuerbare Energien, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, Agrarwissenschaften, Umweltsystemanalyse und Biotechnologie sowie
Analyse der Nutzungskonflikte zwischen Windkraftanlagen und Radaranlagen Forschungs-Mitteilungen Windenergie 25. Juli 2012 (WK-intern) - Absolventenpreis des Fördervereins für Studierenden der Geoinformation und Kommunaltechnik Elias Spreiter, Absolvent des Studiengangs Geoinformation und Kommunaltechnik, hat den Absolventenpreis des Fördervereins der Fachhochschule Frankfurt am Main e.V. erhalten. Gewürdigt wurde damit Spreiters sehr guter Abschluss (Gesamtnote: 1,7), insbesondere seine Bachelor-Arbeit mit dem Titel „Analyse der Nutzungskonflikte zwischen Windkraftanlagen und Radaranlagen“, und sein vielfältiges hochschulpolitisches Engagement. In seiner Arbeit untersuchte der Preisträger den Nutzungskonflikt zwischen Windkraft- und Radaranlagen. Denn die nutzbaren Flächen zur Windenergie-Gewinnung werden durch die wirtschaftlich ausschlaggebende Windgeschwindigkeit, aber auch durch die Wirkbereiche von Radaranlagen begrenzt. Je nach Aufgabe, Ausstattung und Lage können sie der Windenergie-Nutzung entgegenstehen. „Die angewandte Forschung
Studiengang Nachhaltigkeitsmanagement an der Leuphana Forschungs-Mitteilungen 25. Juli 2012 (WK-intern) - Bewerbungsfrist für Fernstudiengang MBA Sustainability Management beginnt Lüneburg - Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Der MBA Sustainability Management der Leuphana Universität Lüneburg qualifiziert angehende Führungskräfte und Mitarbeiter von Unternehmen und Organisationen dafür, nicht nur über Nachhaltigkeit zu reden, sondern diese auch tatsächlich unternehmerisch umzusetzen. Noch bis zum 30. September 2012 können sich Interessierte für den Studiengang bewerben. Neben Fachwissen zu Corporate Social Responsibility (CSR) und Nachhaltigkeitsmanagement vermittelt das Fernstudium Führungskompetenzen und Soft Skills wie Teamfähigkeit und Rhetorik. Das Studium beginnt Anfang 2013. „Die Studierenden müssen keine fundierten Vorkenntnisse mitbringen, sondern vor allem motiviert sein, Dinge zu verändern, damit Nachhaltigkeit in Unternehmen
MARUM-Wissenschaftler können Dynamik des Klimageschehens besser erklären Forschungs-Mitteilungen 25. Juli 2012 (WK-intern) - Klima-Schnappschuss aus dem Pazifik - Neue Nature-Studie zu Korallen und Klima Weltweit bemühen sich Wissenschaftler darum, die Dynamik des Klimageschehens besser zu erklären. Jetzt präsentieren MARUM-Wissenschaftler Dr. Thomas Felis und eine Gruppe internationaler Meeresforscher ein neues Teilchen im globalen Klimapuzzle. Sie zeigen, dass der tropische Südpazifik gegen Ende der letzten Eiszeit – anders als heute – vom Klimaphänomen El Niño geprägt war. Das Team untersuchte einen fossilen Korallenkern, der im Rahmen des Integrierten Ozeanbohr-Programms IODP vor Tahiti erbohrt worden war. Ihre Studie veröffentlichen sie jetzt im Online-Journal Nature Communications. Das Ende der letzten Eiszeit wurde buchstäblich mit großem Getöse eingeleitet. Vor rund
Chancen der Energiewende Altmaier besucht den DLR-Standort Stuttgart Baden-Württemberg Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen 24. Juli 2012 (WK-intern) - Bundesumweltminister Peter Altmaier besucht den DLR-Standort Stuttgart Im Rahmen seines Antrittsbesuchs bei der baden-württembergischen Landesregierung besuchte Bundesumweltminister Peter Altmaier am 23. Juli 2012 auch den DLR-Standort Stuttgart, um sich vor Ort über das DLR und den aktuellen Stand der Energieforschung zu informieren. Nachdem Minister Altmaier durch Prof. Dr. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr, zunächst die aktuellen Projekte und Aufgaben der Energieforschung am DLR vorgestellt wurden, folgte ein Rundgang durch die beiden DLR-Institute für Technische Thermodynamik und für Verbrennungstechnik. Im Institut für Technische Thermodynamik wurden bei der Besichtigung des Batterielabors Entwicklungen im Bereich der Wasserstofferzeugung und die Forschungsarbeiten auf dem
Smart Region Pellworm: Projekt zur Stromspeicherung auf Pellworm Forschungs-Mitteilungen Schleswig-Holstein Solarenergie 23. Juli 2012 (WK-intern) - Zukunftsweisende Lösungen zur optimalen Nutzung erneuerbarer Energien Bundesweit einmaliges Projekt zur Stromspeicherung auf Pellworm gestartet Die Nordseeinsel Pellworm wird zur Modellregion für intelligente Stromnetze und die lokale Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom. Nach einer umfassenden Analyse aller energietechnischen Einrichtungen auf der Insel geht jetzt das Leuchtturmprojekt „Smart Region Pellworm“ an den Start. Ziel des Projektes ist es, Stromerzeugung und Verbrauch vor Ort energietechnisch zusammenzubringen, um so die Abhängigkeit von großräumigen Abtransporten quer durch Deutschland und Europa und dafür erforderlichen Netzausbau für EEG-Strom zu reduzieren. Das Projekt wird von einem breit aufgestellten Innovationsverbund aus Industrie und Wissenschaft durchgeführt und vom Bundesministerium für
EU-Netzwerk: Wellen-, Strömungs- und Offshore-Windenergienutzung Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen News allgemein Techniken-Windkraft 23. Juli 201210. September 2012 (WK-intern) - EU-Netzwerk zur Beschleunigung der Entwicklung der Offshore-Erneuerbaren Projekt formt ein neues EU-Netzwerk zur Beschleunigung der Entwicklung der Offshore-Erneuerbaren (Wellen-, Strömungs- und Offshore-Windenergienutzung), indem es führende Versuchseinrichtungen zusammenbringt, um EU finanzierte Labor- und Feldversuche anzubieten und Forschung und Entwicklung zu koordinieren. Schwerpunkte: Koordination der Forschungsaktivitäten Entwicklung neuer Messverfahren für turbulente Meeresströmungen Standardisierung und Harmonisierung der Forschungsmethoden bzgl. Energiegewinnung aus Offshore-Erneuerbaren (Triebstrang), Verbesserung der Einrichtungen, Betriebstechniken und Instrumentierung mit dem Schwerpunkt auf Strömungsenergienutzung und Triebstrang. Partner: University College Cork, HMRC , Sustainable Energy Authority of Ireland, Aalborg Universitet, Danmarks Tekniske Universitet, Ecole Centrale de Nantes, Institut Français de Recherche Pour l'Exploitation de la Mer. National Renewable
TU Wien: Ideen und Richtlinien für die umweltfreundlichen Gebäude der Zukunft Forschungs-Mitteilungen Technik 23. Juli 2012 (WK-intern) - Europas Häuser sollen grüner werden Politische Entscheidungen brauchen eine wissenschaftliche Basis. Die TU Wien leitet das EU-Projekt „Entranze“, in dem Ideen und Richtlinien für die umweltfreundlichen Gebäude der Zukunft entwickelt werden. Die EU hat ambitionierte Pläne: Ab dem Jahr 2019 sollen alle neuen öffentlichen Gebäude Niedrigst-Energie-Häuser sein, ab Ende 2020 sollen überhaupt alle neugebauten Häuser diesen Standards genügen. Wie man dieses Ziel am besten in konkrete Regeln gießen kann und durch welche Maßnahmen man die Vision einer umweltfreundlichen Gebäudestruktur auch möglichst effektiv umsetzen kann, ist aber heute noch nicht klar. Die „Energy Economics Group“ der TU Wien (Institut für Energiesysteme und