Pilotprojekt GeneSys: Wichtige Erkenntnisse für die tiefe Geothermie Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 30. September 2012 (WK-intern) - Mit dem vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Erdwärme-Projekt GeneSys in Hannover hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) seit dem Jahr 2008 wichtige Erkenntnisse über die mögliche geothermische Nutzung von Sedimentgesteinen des Norddeutschen Beckens gewonnen. Das für Norddeutschland richtungsweisende Projekt stellt mit dem Einbohrlochkonzept bis in eine Tiefe von 3 901 Meter einen wichtigen wissenschaftlich-technischen Schritt für zukünftige tiefengeothermische Vorhaben dar. Für die deutsche Forschung und Entwicklung ist das Pilotprojekt daher eine notwendige und erfolgreiche Investition (Gesamtkosten etwa 20 Mio. Euro). Im tiefsten Punkt des Bohrloches wurde eine außergewöhnlich hohe Temperatur von 169 ⁰C gemessen. Durch
Günther Oettinger besichtigt am FZI Forschung für das Energiesystem der Zukunft Forschungs-Mitteilungen 29. September 201227. Oktober 2012 (WK-intern) - „Wir brauchen innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht weniger als eine komplette Generalüberholung unserer Energieinfrastruktur. Die Infrastrukturentwicklung für ein nachhaltiges europäisches Energiesystem ist eine der größten Herausforderungen, denen die EU gegenübersteht“. Dies erklärte der EU-Kommissar für Energie, Günther Oettinger, am Freitag, den 28.9.2012, bei seinem Besuch am FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe. Dort ließ sich Oettinger auf Einladung des FZI-Vorstands von FZI-Direktor Prof. Dr. Hartmut Schmeck über die Möglichkeiten des Einsatzes von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) für aktuelle und zukünftige Aufgaben der Energiewirtschaft sowie am FZI laufende Forschungs- und Entwicklungsarbeiten informieren. Effiziente Technologien für das Energiesystem der Zukunft werden am FZI
EU-Forschungsprojekt: Ökosysteme und Biodiversität trotz Klimawandel bewahren Forschungs-Mitteilungen 29. September 2012 (WK-intern) - Hochschulen und Forschungseinrichtungen in acht europäischen Ländern haben sich in dem neuen, von der Europäischen Union geförderten Projekt "SIGNAL" zusammengeschlossen. Gemeinsam wollen sie im Hinblick auf den voraussichtlichen Klimawandel dazu beitragen, die ökologischen Serviceleistungen und die Biodiversität des europäischen Grünlands zu erhalten. Es sollen wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen erarbeitet werden, insbesondere für europäische und nationale Behörden, für Nichtregierungsorganisationen oder für die Land- und Forstwirtschaft. Die Koordination des Gesamtprojekts liegt bei Prof. Dr. Anke Jentsch, Universität Bayreuth. Ökologische Risiken durch extreme Wetterereignisse Rund die Hälfte der landwirtschaftlich genutzten Flächen in Europa sind Grünland. Diese Wiesen- und Weidelandschaften tragen durch ökologische Serviceleistungen wesentlich zur
Prof. Wagner: Solarkraftwerk in Marokko bietet Strom für unter 15 Cent pro Kilowattstunde Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 28. September 201228. September 2012 (WK-intern) - Preisgünstigere Solarthermische Kraftwerke: "Das ist noch nicht das Ende der Entwicklung" "In den nächsten zehn Jahren kann man damit die Marke von 10 Cent pro Kilowattstunde voraussichtlich unterschreiten." In Marokko wird eine Unternehmensgruppe, angeführt von der ACWA Power aus Saudi Arabien, ein Solarkraftwerk bauen, das Strom für unter 15 Cent pro Kilowattstunde anbietet. Das ist weit weniger als Anbieter derzeit in Spanien für Strom aus den Solarkraftwerken vergütet bekommen. Prof. Ulrich Wagner, Vorstand für die Bereiche Energie und Verkehr beim DLR, erläutert, warum Solarkraftwerke nun deutlich günstigeren Strom produzieren können und warum er noch weitere Preissenkungen erwartet. Frage: Warum wird Strom aus
BSH veröffentlicht erstes Mal einen 50-Jahre-Eisatlas der Ostsee Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. September 201227. September 2012 (WK-intern) - Hamburg - Die Häufigkeit des Eisauftritts hat ebenso wie die Zahl der Eistage seit 1961 kontinuierlich abgenommen. Dennoch gibt es nach wie vor starke Winter mit bis zu 50 cm Eisdicke. Das ist ein Ergebnis des 50-Jahre-Eisatlas der Ostsee, den das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) in Zusammenarbeit mit polnischen Partnern erstmals herausgegeben hat. Er dokumentiert die Eisentwicklung der letzten 50 Jahre, erfasst die statistische Häufigkeit des Eisauftretens, die Dauer der Vereisung und die Dicke des Eises an der westlichen und südlichen Ostseeküste und den vorgelagerten Gewässern. Damit beschreibt der Eisatlas sowohl die aktuellen Eisbedingungen als auch die
Kassel ist erste Wahl als Wissenschaftsstandort für Energiesystemtechnik Forschungs-Mitteilungen Windenergie 27. September 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Prof. Dr. Clemens Hoffmann wird neuer Leiter des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel. „Kassel ist als Wissenschaftsstandort für Energiesystemtechnik erste Wahl!“ Mit diesem Bekenntnis zum Standort übergibt Prof. Dr. Jürgen Schmid am 1. Oktober 2012 die Leitung des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (IWES) in Kassel an seinen Nachfolger Prof. Dr. Clemens Hoffmann (52). Nach 14 Jahren an der Spitze des auf Energiesystemtechnik spezialisierten Kasseler Instituts zieht Schmid eine beachtliche Erfolgsbilanz. In dieser Zeit baute er das Institut von rund 130 auf über 360 Mitarbeiter und das Jahresbudget von rund 6,5 Mio auf 20 Mio Euro aus.
Digital-Photonic-Production und Elektrische-Netze der Zukunft überzeugen die Jury Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 26. September 2012 (WK-intern) - Doppelter Sieg für RWTH bei BMBF-Förderinitiative „Forschungscampus“ Die RWTH Aachen konnte bei der Förderinitiative „Forschungscampus - öffentlich-private Partnerschaft für Innovationen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gleich zwei Mal überzeugen: „Digital Photonic Production“ und „Elektrische Netze der Zukunft“ wurden heute als zwei von zehn Gewinnern von der Bundesforschungsministerin Annette Schavan bekannt gegeben. „Das Ergebnis ist eine wunderbare Bestätigung unseres Campus-Konzeptes. Der Wettbewerb hat unser Konzept zu 95 Prozent übernommen. Dass nun die zwei mutigsten Cluster auf unserem RWTH Campus auch noch mit 40 bis 60 Millionen Euro gefördert werden, wird die Dynamik noch weiter erhöhen“, sagt Prof. Günther
Kompetenzzentrum für energetische und informationstechnische Mobilitätsschnittstellen KEIM E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 26. September 2012 (WK-intern) - Fraunhofer IAO und Hochschule Esslingen starten neues Kompetenzzentrum für energetische und informationstechnische Mobilitätsschnittstellen KEIM Dr. Nils Schmid, Minister für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg, eröffnete am 24. September 2012 unter Beisein von mehr als 100 Festgästen das Fraunhofer-Anwendungszentrum KEIM an der Hochschule Esslingen. Ziel des KEIM ist die Erforschung und Entwicklung von Mobilitätsschnittstellen mit einem starken Anwendungsbezug. Baden-Württemberg macht mobil: Das Fraunhofer IAO hat in einer Analyse zahlreiche Akteure im Land und insbesondere in der Region Stuttgart identifiziert, die in den Themenfeldern Flottenmanagement, Ladeinfrastruktur und Fahrzeug-telematik unterwegs sind. »Das Fraunhofer-Anwendungs-zentrum schafft Synergien, um die vorhandenen Potenziale im Innovationsfeld »Mobilitätsschnittstellen« zu heben
DLR Wissenschaftler testen neue Methode der aktiven Flug-Lärmminderung Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 24. September 20124. November 2012 (WK-intern) - Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben ein neues Verfahren zur Minderung von Triebwerkstönen entwickelt. Es basiert auf dem gezielten Einblasen von Druckluft in das Flugzeugtriebwerk direkt hinter dem Hauptrotor. Das Konzept wurde jetzt erstmals erfolgreich getestet. In den letzten 40 Jahren reduzierte sich der Fluglärm durch gezielte Anpassungen der Triebwerksbauweise stetig. Dies wurde durch immer größere Triebwerksdurchmesser erreicht, bei denen sich die durchströmende Luft immer weiter verlangsamt. Die physikalischen Grenzen dieses Prinzips, welches auch Treibstoff spart, sind allerdings nahezu erreicht. Jetzt sind innovative Technologien gefragt, um mittels alternativer Methoden die weitgehend ausgereizten Möglichkeiten bei der Lärmreduktion
Hausenergie-Managementsysteme für die dezentrale Energieversorgung in Wohngebäuden Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 24. September 201216. Oktober 2012 (WK-news) - Steigende Energiepreise machen die Eigennutzung von Solarstrom für Hausbesitzer wirtschaftlich zunehmend attraktiv. Damit der Ertrag der eigenen Photovoltaik-Anlage jedoch rund um die Uhr verfügbar wird, muss die produzierte Energie zunächst vor Ort gespeichert und ihr Einsatz anschließend ebenso effizient wie intelligent gesteuert werden. Das EWE-Forschungszentrum NEXT ENERGY entwickelt und evaluiert derzeit Konzepte für entsprechende Hausenergie-Managementsysteme für die dezentrale Energieversorgung auf Wohngebäude-Ebene. Erste Ergebnisse hierzu und zu weiteren Forschungsaktivitäten im Bereich Photovoltaik präsentieren die Oldenburger Wissenschaftler vom 24. bis 28. September 2012 auf der weltweit führenden Photovoltaik-Konferenz EU PVSEC in Frankfurt in Halle 3.1 an Stand E 28. Aktuell wird über Photovoltaik-Anlagen bereits
NEXT ENERGY: Summer School für Brennstoffzellen und Batterietechnik Forschungs-Mitteilungen Niedersachsen Veranstaltungen 24. September 2012 (WK-news) - Das Institutsgelände von NEXT ENERGY wird vom 24. bis 28. September 2012 Austragungsort der 5. Niedersächsischen Summer School für Brennstoffzellen und Batterietechnik. In Kooperation mit der Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH (CUTEC) wird ein abwechslungsreiches Programm aus theoretischer Wissensvermittlung, praktischen Übungen und Exkursionen vorbereitet, das sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs sowie an junge Ingenieurinnen und Ingenieure richtet. Mit mehr als 50 Anmeldungen aus ganz Niedersachsen ist die Veranstaltung seit Wochen ausgebucht. Für die CUTEC und NEXT ENERGY geht es vor allem darum, den wissenschaftlichen Nachwuchs an die technologischen Herausforderungen der bevorstehenden Energiewende heranzuführen. Besonders die Brennstoffzellentechnik und die Elektromobilität gelten als Schlüsseltechnologien.
TÜV SÜD-Testlabor für die Energiewende akkreditiert Forschungs-Mitteilungen 24. September 2012 (WK-intern) - Das TÜV SÜD-Testlabor für intelligente Energietechnik hat die Anerkennung durch die UCA International Users Group erhalten. Die Experten prüfen und zertifizieren die Konformität elektronischer Steuer- und Kontrollsysteme nach der internationalen Norm IEC 61850. Weitere Leistungen betreffen die IT-Sicherheit. „Mit der Energiewende und dem Umbau der Energieerzeugung und -verteilung hin zu mehr Flexibilität wächst auch der Bedarf an Regeltechnik und aktuellen Daten zur Spannung und Frequenz im Stromnetz“, sagt Maurizio Scavazzon, Produktmanager IEC 61850 im Bereich Embedded Systems der TÜV SÜD AG. „Dafür werden intelligente Elektronische Geräte (IED) gebraucht, die eine automatisierte Kommunikation ermöglichen.“ Die Datenübertragung anhand von Schnittstellen und