Mikroperspektiven für dezentrale Energieversorgung Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 13. Februar 201313. Februar 2013 (WK-news) - Mikroperspektiven für dezentrale Energieversorgung, Berlin, Deutschland Vom 27. Februar bis zum 1. März 2013 findet in Berlin, Deutschland, eine Konferenz zum Thema Mikroperspektiven für dezentrale Energieversorgung (Micro Perspective for Decentralized Energy Supply) statt. Bevölkerungswachstum und Wirtschaftswachstum in Schwellenländern sorgen dafür, dass der wachsende Energiebedarf in den nächsten Jahrzehnten mit Sicherheit nicht gedeckt werden kann. In Indien müssen beispielsweise mehrere Kraftwerke mit sehr hoher Kapazität gebaut werden, um den wachsenden voraussichtlichen Energiebedarf abzusichern. Diese großen Kraftwerke sind naturgemäß zentralisiert, d. h. der Strom wird zentral erzeugt und über sehr weite Strecken verteilt. Selbst wenn die Ressourcen für derartige Kraftwerke - sei es
FH Frankfurt nimmt am Solar Decathlon Europe 2014 teil Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Videos 13. Februar 201313. Februar 2013 (WK-intern) - Pro Solarenergie: Team der FH Frankfurt nimmt am Solar Decathlon Europe 2014 in Versailles teil Für den weltweit ausgelobten „Solar Decathlon Europe 2014“ hat sich die Fachhochschule Frankfurt am Main (FH FFM) erfolgreich beworben. Das FH-Team, bestehend aus Studierenden und Professor(inn)en aller vier Fachbereiche, wird an dem interdisziplinär ausgerichteten studentischen Wettbewerb in Versailles teilnehmen und dabei mit 20 Teams aus aller Welt, darunter Chile, Indien und USA, konkurrieren. Ziel ist die Weiterentwicklung von Wohnhäusern, die mit Solarenergie versorgt werden. Dabei sollen die baulichen und sozialen Anforderungen der jeweiligen Umwelt einbezogen werden. Die Studierenden werden ihr Projekt während einer zweiwöchigen Ausstellung der
Rülpsende Kühe, methanogene Archaea und das Klima Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Februar 201313. Februar 2013 (WK-intern) - Kühe setzen große Mengen des Klimagases Methan frei, das ist schon länger bekannt. Nun haben ForscherInnen der Universität Wien mithilfe molekularer Techniken eine bisher unbekannte Gruppe von Mikroorganismen im Pansen von Kühen entdeckt, die offenbar eine wichtige Rolle bei diesen Methan-Emissionen spielt. Aktuell erschien dazu eine Publikation im renommierten Fachmagazin Nature Communications. Eine der großen Herausforderungen für die heutige Landwirtschaft ist die Entwicklung von gleichzeitig nachhaltigen und produktiven Wirtschaftsweisen in Zeiten des Klimawandels und einer wachsenden Weltbevölkerung. Methan-bildende – sogenannte methanogene – Mikroorganismen im Pansen von Kühen und anderen Wiederkäuern sind für ca. 35 Prozent der weltweiten anthropogenen Methan-Emissionen verantwortlich. Diese
Licht aus Silizium-Nanokristall-Leuchtdioden Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 13. Februar 201313. Februar 2013 (WK-intern) - Sie sind wenige Nanometer klein und besitzen großes Leuchtpotenzial: Nanokristalle aus Silizium. Einem interdisziplinären Team von Wissenschaftlern des KIT und der Universität Toronto/Kanada ist es nun gelungen, siliziumbasierte Leuchtdioden (SiLEDs) herzustellen. Sie sind schwermetallfrei und können Licht in verschiedenen Farben emittieren. In der Fachzeitschrift „Nano Letters“ stellt das Team aus Chemikern, Material- und Nanowissenschaftlern sowie Experten der Optoelektronik nun seine Entwicklung erstmals vor. Silizium dominiert die gesamte Mikroelektronik- und Photovoltaikindustrie, galt jedoch lange als ungeeignet für Leuchtdioden. In nanoskopischen Dimensionen verhält es sich allerdings anders: Winzigen Nanokristallen aus Silizium lässt sich durchaus Licht entlocken. Diese Nanokristalle bestehen aus nur wenigen hundert
INTEC: Energieeffiziente Produkt- und Prozessinnovationen in der Produktionstechnik Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 12. Februar 2013 (WK-intern) - INTEC 2013: Licht ausschalten allein genügt nicht Spitzentechnologiecluster eniPROD stellt vom 26. Februar bis 1. März 2013 auf der INTEC in Leipzig Mess- und Bilanzierungsmethoden vor, mit denen Unternehmen Strom sparen können Viele deutsche Unternehmen fühlen sich angesichts steigender Strompreise machtlos. Dass es nicht genügt, in der Produktionshalle nur noch Energiesparlampen einzusetzen und das Licht nach Feierabend auszuschalten, wissen sie. Doch der Weg bis zum zertifizierten Energiemanagement nach DIN EN ISO 50001 scheint für viele Mittelständler weit und steinig - selbst wenn dann Steuervorteile winken und die Stromrechnung geringer ausfällt. Die Professur für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik der Technischen Universität Chemnitz kennt
Kick-off-Meeting im Dresdner Zentrum für Batterieforschung Forschungs-Mitteilungen Technik 11. Februar 201311. Februar 2013 (WK-intern) - Dresdner Zentrum für Batterieforschung – Technologien für neue Energiespeicher Am 5. Februar 2013 fand das Kick-off-Meeting zum neuen Forschungsprojekt Batterie – Stationär in Sachsen (BaSta) statt. In dem vom Fraunhofer IWS Dresden koordinierten Projekt wurden die Forschungsaktivitäten von vier Fraunhofer-Instituten, dem Leibniz-Institut IFW, der TU Dresden und der TU Bergakademie Freiberg in einzigartiger Weise gebündelt. Das BMU fördert die Initiative, die im Rahmen des DRESDEN concept entwickelt wurde, mit 4,8 Mio. Euro. „Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat sich persönlich für die Förderung des neuen Schwerpunktes in Sachsen eingesetzt“ betont der Koordinator Prof. Eckhard Beyer. Forschung für die Elektromobilität, aber auch für stationäre Energiespeicher,
Kältemittel für KFZ-Klimaanlagen – CO2 ist eine Alternative Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Februar 201311. Februar 2013 (WK-intern) - Als Alternative zum Kältemittel R1234yf als Nachfolger von R134a ist auch der Einsatz von CO2 als Kältemittel für KFZ-Klimaanlagen denkbar. Die Verwendung des nicht brennbaren und umweltneutralen CO2 als Kältemittel erfordert aber eine andere Konstruktion der Klimaanlagen. Diese mit CO2 betriebenen Klimananlagen bieten außerdem den Vorteil, dass sie sowohl zum Kühlen als auch zum Heizen eingesetzt werden können. Bereits 2007 hat die FOSTA - Forschungsvereinigung Stahlanwendung e. V. ein Forschungsvorhaben zur Unterstützung des CO2-Einsatzes für Kfz-Klimaanlagen erfolgreich abgeschlossen. In dem Forschungsvorhaben P 619 "Qualifizierung von Stahlgehäusen für Verdichter einer neuen Generation von Kfz-Klimaanlagen" wurde als Demonstrator ein Verdichter entwickelt und erprobt, dessen
Was Grünalgen im Dunkeln treiben: Kaum bekannter Stoffwechselweg zur Wasserstoffproduktion Bioenergie Forschungs-Mitteilungen News allgemein 9. Februar 20139. Februar 2013 (WK-intern) - Wie Grünalgen im Dunkeln Wasserstoff herstellen, berichten Biologen der Ruhr-Universität im „Journal of Biological Chemistry“. Damit haben sie einen bislang kaum untersuchten Mechanismus zur Produktion des Gases aufgedeckt; denn üblicherweise interessieren sich Forscher für die lichtgetriebene Wasserstoffsynthese. „Wasserstoff könnte den Menschen aus der Energiekrise helfen“, sagt Prof. Dr. Thomas Happe, Leiter der AG Photobiotechnologie. „Will man Grünalgen zu einer höheren Wasserstoffbildung bringen, ist es wichtig, alle Produktionswege zu verstehen.“ Was Grünalgen im Dunkeln treiben RUB-Forscher entschlüsseln kaum bekannten Stoffwechselweg zur Wasserstoffproduktion Mechanismus könnte biotechnologisch relevant sein Wie Grünalgen im Dunkeln Wasserstoff herstellen, berichten Biologen der Ruhr-Universität im „Journal of Biological Chemistry“. Damit haben
Forschungsgruppe der HTW Saarland entwickelt die richtungsweisende Windkraftinnovation 2012 Forschungs-Mitteilungen Offshore Saarland Techniken-Windkraft 9. Februar 20139. Februar 2013 (WK-news) - Die Forschungsgruppe Windenergie unter der Leitung von Prof. Dr. Klinger an der HTW des Saarlandes entwickelt nunmehr seit 1990 Windenergieanlagen zur Einspeisung von elektrischer Energie in die allgemeinen Versorgungsnetze. Eine Besonderheit der Entwicklungen aus Saarbrücken ist hierbei, dass der aerodynamische Rotor mit dem Rotor des zur Stromerzeugung notwendigen Generators gekoppelt ist und diesen somit ohne die Zwischenschaltung eines zusätzlichen Getriebes direkt antreibt. Dies wird durch den Betrieb eines drehzahlvariablen, vielpoligen Synchrongenerators ermöglicht, dessen Rotor in Außenläuferbauform zur Effizienzsteigerung mit einer Erregung durch Permanentmagnete arbeitet. Neben den Projekten die im Laufe der Jahre von der Forschungsgruppe bearbeitet wurden, sind die folgenden
Brennstoffzellen bilden Energiekonzept von Dänemark für 2050 Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 9. Februar 20139. Februar 2013 (WK-intern) - Rolle der Brennstoffzellentechnologie am Beispiel des dänischen fossilfreien Energieszenarios 2050: Das Wasser ist die Kohle der Zukunft, schrieb Jules Verne 1870 über die Brennstoffzelle. Dieser Artikel entstand im Rahmen eines Gesprächs mit Dr. rer. nat. Anke Hagen, Leiterin des Programms für Angewandte Elektrochemie an der Technischen Universität von Dänemark, am Institut für Energieumwandlung und Speicherung mit Hauptsitz auf dem Risø Campus. Sie erläuterte, wie die dänische Vision fossilfreier Energieversorgung 2050 funktionieren kann und welche Bedeutung die Brennstoffzellentechnologie dafür hat. Frau Dr. Hagen ist seit neun Jahren maßgeblich in der Brennstoffzellen- und Elektrolyseforschung aktiv. Ihr Verantwortungsbereich umfasst Brennstoffzellen- und Elektrolysetests ebenso, wie
Hybridnetze für die Energiewende – Forschungsfragen aus Sicht der IKT Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Februar 20138. Februar 2013 (WK-news) - Eine der zentralen Herausforderungen der Energiewende ist die sogenannte „Speicherlücke“ im elektrischen Energieversorgungssystem, die durch die fluktuierende Einspeisung erneuerbarer Energien entsteht. Hybridnetze stellen eine mögliche Lösung für die Anpassung von Stromerzeugung und -nachfrage dar. Denn im Hybridnetz, das die Versorgungssysteme und Versorgungsnetze für Strom, Gas und Wärme miteinander koppelt, kann Energie von einer Form in eine andere transformiert werden. Dies verhilft dem Energiesystem zur größerer Flexibilität und Stabilität. Anhand konkreter Anwendungsfälle analysieren die Autoren, in welchem Umfang Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Automatisierungstechnologien als verteilte Systemintelligenz in die Versorgungsnetze implementiert werden müssen, um Hybridnetze technisch zu realisieren. Dazu werden abgeleitete Forschungsbedarfe in
Projektforschung: Wasserstoff aus nasser Biomasse zu gewinnen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 8. Februar 20138. Februar 2013 (WK-intern) - Nachhaltig produzierte Energieträger – wie etwa Wasserstoff aus Windkraft – sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Treibhausgasreduzierung und damit ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Wasserstoff kann aber nicht nur aus Windkraft, sondern auch auf anderen Wegen nachhaltig produziert werden: Ziel des Forschungsprojekt SusFuelCat ist es, ein Verfahren zu verbessern, mit dem sich aus nasser Biomasse Wasserstoff gewinnen lässt. Prof. Dr. Bastian Etzold, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), ist maßgeblicher Initiator und Koordinator des Projektes. Die Europäische Union fördert SusFuelCat seit Anfang 2013 über einen Zeitraum von vier Jahren mit 3,5 Millionen Euro. Den Energieträger Wasserstoff aus Biomasse – oder vereinfacht: kompostierbaren Materialien