Fortsetzung der NRL-Studienreihe zu Potentialen und Grenzen von grünen Wasserstoffen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 11. Mai 2023 Wasserstoff auf der Straße: Marktpotential nur in bestimmten Anwendungen (WK-intern) - Der Straßenverkehr ist das Sorgenkind der Energiewende – obgleich eine Vielzahl alternativer Antriebe bereitstehen. Eine aktuelle Studie des Norddeutschen Reallabors (NRL) beschäftigt sich nun mit dem zukünftigen Platz von Wasserstoff im Verkehrssektor und bescheinigt ihm ökologisch und ökonomisch nur eine eingeschränkte Marktperspektive. Die Studie setzt den Fokus auf die Antriebswende in der straßenbasierten Mobilität. Bis 2030 soll gemäß den Plänen der Bundesregierung rund ein Drittel aller hier eingesetzten Fahrzeuge auf alternative Antriebe umgestellt werden, bis 2045 soll schließlich der gesamte Straßenverkehr defossilisiert werden. Bislang allerdings mit mäßigem Erfolg: „Der Verkehrssektor ist laut
Forschung für den Windkraft-Ausbau ohne lange Wartezeit Forschungs-Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 9. Mai 2023 Ruhr-Uni, JBO und RWE erforschen Bau von Windenergieanlagen auf rekultivierten Flächen Flächen im ehemaligen Tagebau sollen deutlich früher für Windkraft erschlossen werden Forschungsprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit über 680.000 Euro gefördert (WK-intern) - Kann man auf ehemaligem Tagebaugelände noch eher als bisher üblich Windparks errichten? Sind frisch rekultivierte Flächen schon tragfähig genug? Das erforschen die Ruhr-Universität Bochum, das Unternehmen Jörss-Blunck-Ordemann (JBO) und RWE in einem gemeinsamen Forschungsprojekt. Die noch jungen Böden müssen sich normalerweise erst über mehrere Jahre setzen, ehe sie bebaut werden können. Moderne Windenergieanlagen wiegen bis zu 6.500 Tonnen. Daher werden rekultivierte Areale üblicherweise erst nach einer Wartezeit von
be.storaged und Forschungszentrum Jülich nehmen deutschlandweit erstes Tesla Megapack in Betrieb E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 9. Mai 2023 Oldenburg / Jülich - In Zusammenarbeit mit be.storaged, einem Oldenburger Anbieter innovativer Batteriespeicherlösungen, betreibt das Forschungszentrum Jülich (FZJ) aktuell das deutschlandweit erste Projekt mit Einsatz der größten Speichereinheit des Herstellers Tesla – dem Tesla Megapack. (WK-intern) - Mit ca. 24 Tonnen Gewicht, einer maximalen Leistung von 595 kW und einer nutzbaren Kapazität von 2.616 kWh ist die Batterie die erste Ihrer Bauart in Deutschland. Für das Projekt „Living Lab Energy Campus“ (kurz: LLEC) wurde die entsprechende Batterie aus den USA angeliefert. Als zentraler Akteur in der Planung, Genehmigung und Durchführung des gemeinsamen Projekts war das Oldenburger Unternehmen be.storaged maßgeblich daran beteiligt, diese
Dank der gelebten Ampel-Friedenspolitik: Rheinmetall erfolgreichste DAX-Aktie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 5. Mai 2023 Globales Aufrüsten hinterlässt Spuren auf Börsenparkett: Rheinmetall erfolgreichste DAX-Aktie, Anbieter lanciert ersten Rüstungs-ETF (WK-intern) - Investments in Rüstungsunternehmen sind moralisch umstritten. Seit den Balkankriegen von 1991 - 1999, in den die Grünen unter Fischer und Schröder ohne UN-Mandat Serbien bombardieren ließen und dem Ukraine-Krieg findet jedoch bei vielen eine Veränderung im Denken statt, da die Wehrhaftigkeit mehr in den Fokus rückt. In jedem Fall gilt: Rüstungskonzerne haben Hochkonjunktur, und bescheren Anlegerinnen und Anlegern hohe Renditen. Die weltweiten Militärausgaben lagen im Vorjahr bei 2,18 Billionen US-Dollar – rund 85 Prozent mehr, als noch vor etwas mehr als zwei Jahrzehnten. Besonders stark schlägt der Anstieg indes
Zired Windkraftanlage mit integriertem Druckluftspeicher Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 4. Mai 2023 Die Zired-Druckluftspeicher-Windkraftanlage ist ein Langzeit-Energiespeicher, der Energie in Form von Druckluft speichert. (WK-intern) - Druckluft ist eine Art potentieller Energie. Das Gerät entzieht dem Wind Energie und treibt damit, rein mechanisch, einen Zired-Kompressor an, der oben auf der Gondel montiert ist. Der Vorteil des Zired-Kompressors ist, dass er Luft sogar mit nur einer Umdrehung pro Minute komprimieren kann. Auf diese Weise wird die Luft in einem Drucklufttank innerhalb der Windkraftanlage gespeichert, wodurch potenzielle Energie entsteht. Die gespeicherte Energie wiederum treibt kontinuierlich (wenn gewollt ist) einen auf dem Boden montierten Zired-Motor; der die Energie mit einem handelsüblichen Stromgenerator in stabilen Strom umwandelt. Für die
Neues Leben für gebrauchte E-Bike-Motoren E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Mai 2023 Immer mehr Menschen sind mit Elektrofahrrädern unterwegs. Im Vergleich zum Auto sind die E-Bikes günstiger, ökologischer, gesünder und sparen Platz in der Stadt. (WK-intern) - Der Nachteil: Für defekte Komponenten wie Motoren oder Akkus gibt es oftmals keinen Ersatz, oder sie werden als Ganzes gegen teure neue Komponenten getauscht. Ein Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA konnte zusammen mit Partnern in einer Studie zeigen, dass sich E-Bike-Motoren im Sinne einer modernen Kreislauf-wirtschaft aufarbeiten lassen. Einen Einblick in das Remanufacturing von E-Bike-Komponenten geben die Forschenden des Fraunhofer IPA im »RemanLab«, einer neuen Lernfabrik für Remanufacturing. Der Trend zum E-Bike ist ungebrochen – nach
Forschungsprojekt will die Netzfrequenz auch mit Photovoltaik- und Windkraftwerken stabilisieren Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 2. Mai 2023 Noch wird die Netzfrequenz wesentlich über die Trägheit der Schwungmassen von Großkraftwerken stabilisiert, dieses wird bald nicht mehr möglich sein. Um eine Steuerung der Netze bei einem hohen Anteil von Photovoltaik- und Windkraftwerken abzusichern, arbeiten Forschende des Fraunhofer IEE mit verschiedenen Partnern an digitalen Assistenzsystemen für Netzbetreiber. (WK-intern) - Forschungsprojekt zum sicheren Betrieb der Stromnetze: Assistenzsystem LI-SA soll unterstützen, online die Stabilität für Netze mit geringer Trägheit zu bewerten. Die Stabilitätsbewertung im Stromnetz wird komplexer. Noch wird die Netzfrequenz wesentlich über die Trägheit der Schwungmassen von Großkraftwerken stabilisiert. In naher Zukunft jedoch werden auch verteilte Anlagen die Netzdynamik über ihre Stromrichterregelung bestimmen. Um eine
Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg informiert wann sich eine PV-Anlage lohnt Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 2. Mai 2023 Photovoltaik-Mythen aufgedeckt - Die fünf häufigsten Photovoltaik-Irrtümer (WK-intern) - Photovoltaikanlagen boomen. Viele Hauseigentümer planen derzeit die Anschaffung einer Anlage, um günstigen Solarstrom zu erzeugen. Allerdings halten sich noch immer einige falsche Vorstellungen in den Köpfen der Deutschen. Werden sie nicht berichtigt, kann das zur Enttäuschung bei den Käufern führen. Darauf weist das Photovoltaik-Netzwerk Baden-Württemberg hin und räumt mit den wichtigsten Mythen auf. Zu ihnen gehört etwa die Annahme, dass Süddächer am besten geeignet sind. Die Wirtschaftlichkeit von Batteriespeichern wird ebenfalls oft falsch eingeschätzt. Auch ist man mit Solaranlage und Speicher meist nicht autark. Das Photovoltaik-Netzwerk wird koordiniert von der Landesenergieagentur KEA-BW und dem Solar
Am neuen Forschungsstandort NOI Techpark in Bruneck entsteht ein Exzellenzzentrum für „Nachhaltige Mobilität“ E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 1. Mai 2023 Neues Labor für Nachhaltige Produktion der unibz am NOI Techpark in Bruneck (WK-intern) - Am neuen Forschungsstandort NOI Techpark in Bruneck entsteht ein Exzellenzzentrum für „Nachhaltige Mobilität“, das neben Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Unternehmen im Bereich Automotive wichtige Labore und Infrastrukturen der Freien Universität Bozen beherbergen wird. Zentral wird dabei die neue Stiftungsprofessur zur Nachhaltigen Produktion mit Professor Erwin Rauch sein. „Meine neue Stiftungsprofessur orientiert sich an der von der Europäischen Kommission propagierten Twin Transition im Sinne einer Symbiose zwischen den Themen Digital und Green sowie Digitalisierung als Befähiger für ein nachhaltiges Wirtschaften und Produzieren“, erläutert Prof. Erwin Rauch. Daher basiert seine künftige
Politik unterstützt Umrüstung von Forschungsreaktor FRM II auf niedrig angereichertes Uran Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 1. Mai 2023 Wichtiges Signal für die Zukunft der Großforschungsanlage FRM II: Die Politik unterstützt die Umrüstung der Forschungs-Neutronenquelle der Technischen Universität München (TUM) auf ein Brennelement mit niedrig angereichertem Uran (LEU). Zustimmung durch Bayerns Wissenschaftsminister*in Blume Forschungsreaktor ist ein alternativloses Werkzeug für die Wissenschaft Vorbereitungen für Genehmigung des neuen Brennstoffs starten (WK-intern) - Das zuständige bayerische Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst gab seine Zustimmung zu diesem Plan. Vorangegangen waren erfolgreiche Forschungen an der TUM zur theoretischen Möglichkeit der Umrüstung. Nun können die Vorbereitungen zum Genehmigungsverfahren für den neuen Brennstoff starten. Wissenschaftsminister*in Blume sagte: „Wir wollen Deutschlands leistungsfähigsten Forschungsreaktor zukünftig mit dem fortschrittlichsten niedrig angereicherten Brennstoff betreiben – und
Hocheffizientes TUM-Elektroauto vorgestellt E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 30. April 2023 Premiere für das neue Wettkampfauto der Studierendengruppe TUfast Eco. (WK-intern) - Das neue Elektroauto soll an vergangene Erfolge anknüpfen und in Sachen Effizienz neue Maßstäbe setzten. Geringeres Gewicht, ein erhöhter Wirkungsgrad einzelner Komponenten und ein deutlich verringerter Luftwiderstand zeichnen das neue Modell gegenüber seinem Vorgänger aus. Im Mai 2023 soll sich das Fahrzeug beim Shell Eco Marathon mit anderen Studierendengruppen aus Europa messen. Elektromobilität möglichst effizient zu gestalten, ist nicht nur eine Herkulesaufgabe für die Industrie, auch Studierende der Technischen Universität München (TUM) arbeiten intensiv an diesem Ziel. Unter dem Teamnamen TUfast Eco tritt die Studierendeninitiative in diesem Jahr bereits zum zwanzigsten Mal bei
Universität Bayreuth an Pilotprojekt zur Turbinenentwicklung beteiligt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! 30. April 2023 Stromerzeugung durch industrielle Abwärme (WK-intern) - Die Nutzung industrieller Abwärme kann sich zu einem wichtigen Baustein einer von fossilen Energieträgern unabhängigen Energiewirtschaft entwickeln. Für eine möglichst effiziente Umwandlung großer Abwärmemengen in Strom sind Turbinen mit einem hohen Wirkungsgrad erforderlich, die mit einem speziellen Umwandlungsverfahren – dem Organic Rankine Cycle (ORC) – arbeiten. In einem Pilotprojekt zur Entwicklung einer entsprechenden Turbine kooperiert das Zentrum für Energietechnik (ZET) der Universität Bayreuth mit der TGM Kanis Turbinen GmbH in Nürnberg. Das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie fördert das Vorhaben für drei Jahre mit rund 1,7 Millionen Euro. Die bei industriellen Produktionsprozessen erzeugte Wärme wird auch