World Climate Summit – beim Weltklimagipfels in Durban an Deutschland verliehen Behörden-Mitteilungen 5. Dezember 20115. Dezember 2011 Deutschland für konsequenten Ausbau der Erneuerbaren Energien geehrt. Deutschland wurde beim sogenannten „World Climate Summit“ am Rande der UN-Klimakonferenz in Durban für seinen Fortschritt beim Ausbau der erneuerbaren Energien geehrt. Der Preis zeichnet besonders fortschrittliche Unternehmen und erstmals auch Staaten für eine vorbildliche Leistung und reale Emissionsminderungen aus. In der Begründung für die Preisverleihung heißt es, Deutschland habe den Preis für den Anstieg des Anteils der Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien von 6,3 Prozent im Jahr 2000 auf über 20 Prozent in 2011 erhalten, sowie für die Politik, die diese Entwicklung ermöglicht habe. Der jährlich stattfindende World Climate Summit dient der Vernetzung von
Prozess zur Einführung neuer Umlage der Stromnetzentgeltverordnung unzureichend Behörden-Mitteilungen 5. Dezember 20115. Dezember 2011 Müller: Erwarte vom Gesetzgeber Erklärung für die Kunden / Branche trägt aufgrund vorhandener Zwänge Einführung zum 1. Januar mit. „Für Kunden und Energieunternehmen ist der gesamte Prozess zur Einführung der neuen Umlage von der Entscheidung des Gesetzgebers bis hin zur Umsetzung durch die Bundesnetzagentur höchst unzureichend. So steht keine Zeit für die sorgsame Vorbereitung und Kundeninformation der neuen Umlage zur Verfügung. Ich erwarte, dass Gesetzgeber und Bundesnetzagentur Verantwortung übernehmen und den Kunden erklären, warum diese neue Umlage eingeführt werden soll.“ Das erklärte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) heute in Berlin. Der BDEW hat fristgerecht
Marktanreizprogramm vom BAFA: Staatliche Förderung von Wärmepumpen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 2. Dezember 2011 COP-Wert als neues Förderkriterium Ab 2012 wird die BAFA-Förderung für Wärmepumpen noch stärker an der Effizienz der Geräte ausgerichtet. Wer dann einen der attraktiven Zuschüsse erhalten möchte, muss sich auf veränderte Voraussetzungen einstellen. Diese sind jedoch nur geringfügig: Bei der der Prüfung der Förderfähigkeit rückt künftig der COP-Wert („Coefficient of Performance“) in den Fokus. Damit ist anders als bisher nicht mehr die Jahresarbeitszahl (JAZ), mit der die Effizienz eines Wärmepumpenheizungssystem ermittelt wird, das entscheidende Kriterium. Die Leistungszahl (COP-Wert) der Wärmepumpen wird unter standardisierten Laborbedingungen gemessen und drückt das Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung zur elektrisch aufgenommenen Leistung aus. Um künftig einen Zuschuss durch
Energiewende braucht neue Speicherkapazitäten – Pumpspeicherkraftwerke Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 2. Dezember 20111. Dezember 2011 NRW-Klimaschutzminister Remmel: „Beschleunigte Energiewende braucht neue Speicherkapazitäten – Pumpspeicherkraftwerke bieten Lösungen“ Moderne Speichertechnologien, die eine Ungleichzeitigkeit von Stromerzeugung und Stromnachfrage ausgleichen, sind der Schlüssel für die Ablösung fossiler Energieträger durch regenerative Energien. „Nach neuen Speichertechnologien zu suchen bedeutet aber nicht, dass wir künftig auf bewährte und gleichsam nachhaltige Energiespeicher wie die Pumpspeicherkraftwerke verzichten können. Zur Zeit werden Studien zu Pumpspeicherkraftwerken auf Bergehalden durchgeführt, die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet. Wir müssen auch sämtliche Potentiale der Wasserkraft für die Energiewende nutzen.“, erklärte Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Die neunte Station seiner Klimaschutztour 2011 führte
Rösler prämiert herausragende Rohstoffeffizienz Behörden-Mitteilungen 2. Dezember 20111. Dezember 2011 Im Rahmen der Konferenz „Rohstoffe erfolgreich für die Zukunft sichern - effizient Material und Rohstoffe nutzen“ hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, heute den Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis 2011 für innovative Ansätze aus Wirtschaft und Wissenschaft verliehen. Prämiert wurden CFK Valley Stade Recycling GmbH & Co. KG und carboNXT GmbH aus Wischhafen, IFUTEC - Ingenieurbüro für Umformtechnik GmbH aus Karlsbad, KERONA GmbH aus Ingelfingen, saperatec GmbH aus Bielefeld sowie das Fraunhofer-Institut für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV aus Freising. Bundesminister Rösler: „Die Preisträger sind eindrucksvolle Beispiele dafür, wie Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam neue Lösungen zum nachhaltigen Rohstoffeinsatz finden. Das ist
Neues Pkw-Label zur Energieeffizienz in Kraft Behörden-Mitteilungen 1. Dezember 20111. Dezember 2011 Ab heute müssen alle Neuwagen, die in Deutschland zum Verkauf oder Leasing angeboten werden, mit einem neuen Label gekennzeichnet werden. Das neue Pkw-Label verbessert die Verbraucherinformationen im Pkw-Bereich und bietet dem Verbraucher eine echte Hilfestellung bei seiner Kaufentscheidung. Kernstück des neuen Pkw-Labels ist die Einführung einer farbigen CO2-Effizienzskala nach dem Vorbild der bei Haushaltsgeräten bereits gebräuchlichen Form der Kennzeichnung mit den Effizienzklassen A+ (grün und sehr effizient) bis G (rot und wenig effizient). Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Ernst Burgbacher: „Das neue Pkw-Label ist eine große Chance für Verbraucher, aber auch für Hersteller und Händler. Die neue
BDEW: Positive Wettbewerbsentwicklung im Strom- und Gasmarkt Behörden-Mitteilungen 1. Dezember 2011 BDEW nimmt Stellung zur geplanten Novelle des GWB-Gesetzes: Besondere kartellrechtliche Missbrauchsaufsicht nicht mehr erforderlich. Berlin, 1. Dezember 2011 - Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat heute dem zuständigen Bundeswirtschaftsministerium die Stellungnahme der Branche zur geplanten Novelle des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) übersandt. Darin wird deutlich, dass eine Verlängerung der Regelung zur besonderen Missbrauchsaufsicht für die Strom- und Gaswirtschaft (Paragraph 29 GWB) nicht mehr zu rechtfertigen ist. Die allgemeine Missbrauchskontrolle (Paragraph 19 GWB) reiche aus. „Wir begrüßen, dass das Bundeswirtschaftsministerium in seinem Gesetzentwurf ausdrücklich anerkennt, dass die wettbewerbliche Entwicklung auf den Strom- und Gasmärkten sowohl auf der Kunden-, als auch auf
EU-Energieeffizienzrichtlinie sieht schweren Verhandlungen entgegen Behörden-Mitteilungen 1. Dezember 20111. Dezember 2011 Die dänische Ratspräsidentschaft wird die EU-Energieeffizienzrichtlinie zu einer ihrer Prioritäten für die kommende Jahreshälfte machen. Eine Einigung zur Richtlinie wird jedoch als schwierig eingeschätzt. Während viele EU-Abgeordnete für verbindliche Energiesparziele eintreten, stehen Mitgliedstaaten bindenden Zielen und Maßnahmen eher kritisch gegenüber, und verlangen mehr Flexibilität. Auch der Forschrittsbericht der polnischen Ratspräsidentschaft vom Donnerstag spiegelt den Wunsch nach weniger ehrgeizigen Maßnahmen wieder. In Deutschland steht eine Position nach einem Treffen der Minister am Dienstag und Mittwoch vergangene Woche weiterhin aus. So konnte in den Punkten Ziele, Kraft-Wärme-Kopplung und Effizienz-Auftrag an die Energieversorger keine Einigung erzielt werden. Weitere Treffen werden erwartet. Zeitplan: 20.12.11 Abstimmung im meinungsgebenden Umweltausschuss 24.01.12
Bundesnetzagentur startet Qualitätsregulierung für Stromverteilernetze Behörden-Mitteilungen 30. November 20111. Dezember 2011 Kurth: „Qualitätsregulierung notwendiger und wichtiger Bestandteil der Anreizregulierung“. Die Bundesnetzagentur hat jetzt den Stromverteilernetzbetreibern, die in der ersten Regulierungsperiode am regulären Verfahren der Anreizregulierung teilnehmen, die Höhe des sog. Qualitätselements (Q-Element) mitgeteilt. Die Höhe des Q-Elements ist abhängig von der Zuverlässigkeit des jeweiligen Netzes. Netzbetreiber, deren Netze sich in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen Netzbetreibern durch eine gute Versorgungsqualität ausgezeichnet haben, erhalten einen Zuschlag auf die Erlösobergrenze für die Jahre 2012 und 2013. Netzbetreiber mit einer vergleichsweise schlechten Qualität müssen dagegen einen Abschlag in Kauf nehmen. „“Die Qualitätsregulierung stellt einen notwendigen und zusätzlichen wichtigen Bestandteil der Anreizregulierung dar. In der
CO2-Label für Pkw: Fehlender Nutzen für Verbraucher und Umwelt Behörden-Mitteilungen Ökologie 27. November 2011 Berlin - Am 1. Dezember 2011 tritt die neue Energieverbrauchskennzeichnungsverordnung für Pkw, kurz das CO2-Label, in Kraft. Verbraucher sollen dann mit Hilfe eines farbigen Labels, analog zu Kühlschränken und Waschmaschinen, leicht erkennen können, wie effizient ein Auto ist, wie viel Sprit es verbraucht und wie hoch der CO2-Ausstoß ist. Der ökologische Verkehrsclub VCD kritisiert, dass Verbraucher mit dem neue Pkw-Label getäuscht werden. Sie erhalten keine echte Hilfestellung bei der Kaufentscheidung. Von erhöhter Transparenz und mehr Wettbewerb zugunsten der Umwelt, kann nicht die Rede sein. Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD: „Das neue Pkw-Label verspricht zwar auf den ersten Blick Anschaulichkeit. Aber es
BW – Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien um 16 Prozent gestiegen Baden-Württemberg Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 26. November 201126. November 2011 Photovoltaik drittgrößter Energieträger unter den Erneuerbaren Im Jahr 2010 wurden in Baden-Württemberg 66 001 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes kam für die Erzeugung zu 48,0 Prozent die Kernenergie zum Einsatz. Weitere 24,8 Prozent wurden aus Steinkohle und 5,3 Prozent aus Erdgas gewonnen. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger erhöhte sich von 15,0 Prozent im Jahr 2009 auf 17,2 Prozent im Jahr 2010. Hinter der Kernenergie und der Steinkohle rangieren die erneuerbaren Energieträger zusammengenommen damit an dritter Stelle im Strommix. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energieträgern stieg gegenüber 2009 um fast 16 Prozent auf 11 364 Millionen Kilowattstunden. Zuwächse gegenüber
Internationale Fortschritte beim Vogelschutz an Stromleitungen Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft 26. November 20116. November 2012 Bonner Konvention zum Schutz wandernder Tierarten beschließt neue Richtlinien Berlin/Bergen – Jedes Jahr verunglücken weltweit Millionen Vögel an Stromleitungen und gefährlich konstruierten Strommasten. Diese in der Öffentlichkeit bisher wenig beachteten Verluste stehen bei der Vertragsstaatenkonferenz der „Bonner Konvention“ auf der Tagesordnung, die am heutigen Freitag in der norwegischen Hafenstadt Bergen endet. „Es besteht die Chance, dass nicht nur einzelne Länder Maßnahmen zum Vogelschutz an Stromleitungen ergreifen, sondern auch internationale Schutzbemühungen vorankommen“, kommentierte NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. Die Delegierten stimmen unter anderem über Richtlinien ab, die Kollisionen von Vögeln an Leitungsdrähten verhindern sollen. Vor allem größere Arten wie Störche, Gänse und Greifvögel erkennen