CO2-Bepreisung, GroKo rudert bei Unternehmen zurück, bei Verbrauchern nicht Behörden-Mitteilungen Ökologie 21. April 2021 Entlastungen für Unternehmen bei der CO2-Bepreisung (WK-intern) - Unternehmen sollen jetzt von den Kosten der 2021 gestarteten CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr entlastet werden. Sie erhalten einen Ausgleich, wenn sich Nachteile im internationalen Wettbewerb ergeben, müssen dafür aber einen Großteil der Mittel in den Klimaschutz investieren. Seit dem 1. Januar 2021 gilt in Deutschland die CO2-Bepreisung für Wärme und Verkehr, zwei Bereiche, die für einen Großteil der klimaschädlichen Treibhausgasemissionen verantwortlich sind. Unternehmen, die Heizöl, Erdgas, Benzin und Diesel in den Markt bringen, bezahlen dafür jetzt einen CO2-Preis. Über den neuen nationalen Emissionshandel werden sie verpflichtet, für den Treibhausgas-Ausstoß, den diese Brennstoffe verursachen, Emissionsrechte zu
CDU/CSU – Bundestagsfraktion klagt über eigenes Finanz-Versagen durch Drucken von leistungslosen Geld Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 20. April 202120. April 2021 Kräftige Preissteigerung bei Baustoffen verdeutlicht Handlungsdruck (WK-intern) - Mehr Sekundärrohstoffe für Baumaterialien nutzen Die Preise für Baumaterialien steigen stark an. Dazu erklären die umweltpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Marie-Luise Dött, und der zuständige Berichterstatter Michael Kießling: Marie-Luise Dött: "Unsere Forderung, Stoffkreisläufe konsequent zu schließen und in allen Bereichen der Wirtschaft mehr recycelte Materialien zu verwenden, gewinnt angesichts der aktuell hohen globalen Nachfrage nach Baumaterialen an Bedeutung. Die weltweit wachsende Bauproduktion und die damit verbundene Steigerung der Preise können wir vor allem mit umfassendem Recycling kompensieren. Dazu müssen wir Barrieren abbauen. Die derzeit in der Abstimmung befindliche Mantelverordnung, die unter anderem den Wiedereinsatz von Bauabfällen regelt, ist
12,3 Mrd. Euro eingenommen: Finanzministerium veröffentlicht Ergebnis aus dem Handel mit Green-bond/Grünen-Bundeswertpapiere Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. April 2021 Bund veröffentlicht ersten Allokationsbericht für Grüne Bundeswertpapiere (WK-intern) - Der Bund hat am 20. April 2021 den ersten Allokationsbericht für die 2020 emittierten Grünen Bundeswertpapiere veröffentlicht. Der „Green bond allocation report 2020“ informiert Investor*innen transparent und verbindlich über Ausgaben aus den Umwelt- und Klimaschutzprogrammen der Bundesregierung. In ihm werden als „grün“ anerkannte Ausgaben des Bundeshaushalts 2019 aufgelistet und den Emissionserlösen der 2020 begebenen Grünen Bundeswertpapiere in Höhe von 11,5 Mrd. Euro zugeordnet (Allokation). Den Emissionserlösen stehen anrechenbare grüne Ausgaben des Haushaltsjahres 2019 in Höhe von insgesamt 12,3 Mrd. Euro gegenüber. Finanz-Staatssekretär Jörg Kukies: „Der Marktauftritt des Bundes mit Grünen Bundeswertpapieren war goldrichtig. Durch das
CO2-Steuer und es wird immer kälter: Energiepreise waren im März 2021 im Durchschnitt 8 Prozent höher als im Vorjahresmonat Behörden-Mitteilungen Ökologie 20. April 202120. April 2021 Erzeugerpreise März 2021: +3,7 % gegenüber März 2020 (WK-intern) - Erzeugerpreise gewerblicher Produkte (Inlandsabsatz), März 2021 +0,9 % zum Vormonat +3,7 % zum Vorjahresmonat Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte waren im März 2021 um 3,7 % höher als im März 2020. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, war dies der höchste Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat seit November 2011 (+4,6 %). Gegenüber dem Vormonat stiegen die gewerblichen Erzeugerpreise um 0,9 %. Hauptverantwortlich für den Anstieg der gewerblichen Erzeugerpreise gegenüber März 2020 war die Preisentwicklung bei Energie und bei den Vorleistungsgütern. Höhere Strompreise verursachen Anstieg der Energiepreise Die Energiepreise waren im März 2021 im Durchschnitt 8,0 % höher als im
Umweltministerium stellt Landesprogramm zum Biologischen Klimaschutz vor Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. April 2021 Bis 2030 sollen Moore und Wälder jährlich 717.500 Tonnen CO2 mehr speichern (WK-intern) - Umweltminister Jan Philipp Albrecht: „Schleswig-Holstein ist reich an Moorböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern können.“ KIEL/GLÜCKSBURG. Umweltminister Jan Philipp Albrecht hat heute im Glücksburger Wald das Landesprogramm zum Biologischen Klimaschutz vorgestellt. Vor allem auf Moor- und Waldflächen sollen ansteigend bis zum Jahr 2030 jährlich 717.500 Tonnen CO2-Äquivalente (t CO₂eq) festgelegt werden. Für dieses Ziel stellt die Landesregierung 10 Mio. Euro allein im Jahr 2021 bereit. Umweltminister Jan Philipp Albrecht. „Wir haben uns für den biologischen Klimaschutz ambitionierte Ziele gesetzt. Schleswig-Holstein ist reich an Moorböden, die große Mengen Kohlenstoff speichern können.
EWE hat Klimafreundliche Wärmeversorgung von Kommunen im Blick Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 16. April 2021 EWE NETZ Partner bei „WärmewendeNordwest” (WK-intern) - Möglichst viel CO2 in Gebäuden einzusparen – das ist das Ziel des jetzt startenden Verbundprojekts „WärmewendeNordwest“, an dem der regionale Netzbetreiber EWE NETZ beteiligt ist. Unter Koordination des Oldenburger Informatikinstituts OFFIS soll die Digitalisierung der Wärmewende im Nordwesten in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt voranschreiten. 21 Partner aus Industrie und Forschung werden in den nächsten viereinhalb Jahren Digitalisierungskonzepte zur Umsetzung von Wärmewende- und Mehrwertanwendungen für Gebäude, Campus, Quartiere und Kommunen im Nordwesten untersuchen. EWE NETZ nimmt im Rahmen des Projekts vor allem die klimafreundliche Wärmeversorgung von Kommunen in den Blick. Der regionale Netzbetreiber
Millionenförderung für Wärmewende im Nordwesten Deutschlands Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 16. April 2021 Im April startet ein deutschlandweit bisher einmaliges Projekt, das sich umfänglich der Wärmewende als wichtigen Teil zur Erreichung der Klimaziele widmet. (WK-intern) - Insgesamt 16 Mio. Euro stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dem Konsortium aus 21 Partnern bis November 2025 zur Verfügung. Die Gelder dienen als Forschungs- und Entwicklungsbudget für das neue Verbundvorhaben „Wärmewende Nordwest“ (kurz WWNW). Weitere 3 Mio. Euro werden von den Partnern aus der Wirtschaft beigesteuert. Die Partner werden die Gelder in den kommenden Jahren für Digitalisierungskonzepte zur Umsetzung von Wärmewende- und Mehrwertanwendungen für Gebäude, Campus, Quartiere und Kommunen im Nordwesten nutzen. Oldenburg. Die Bundesregierung hat das Ziel,
Bundesnetzagentur lässt auch Kohle Kraftwerk Walsum stilllegen Behörden-Mitteilungen Ökologie 15. April 2021 Kraftwerk Walsum 9 ist nicht systemrelevant (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat den Antrag auf Feststellung der Systemrelevanz für das Kraftwerk Walsum 9 abgelehnt. In diesem Kraftwerk darf damit ab Juli 2021 keine Kohle mehr verfeuert werden. In der ersten Ausschreibung zur Reduzierung der Kohleverstromung hat das Kraftwerk Walsum 9 einen Zuschlag erhalten. Im Anschluss hat der Übertragungsnetzbetreiber Amprion untersucht, ob das Kraftwerk systemrelevant ist. Ablehnung der Systemrelevanz Die Bundesnetzagentur hat den Antrag von Amprion geprüft. Dabei zeigte sich, dass Alternativen zum Weiterbetrieb der Anlage bestehen könnten. Daraufhin forderte die Bundesnetzagentur Amprion auf, weitere Handlungsoptionen zu untersuchen. Die von Amprion anschließend vorgelegten Netzberechnungen zeigen, dass Walsum
Expertenrat für Klimafragen veröffentlicht Bewertung der Emissionsdaten gemäß § 12 Abs. 1 BundesKlimaschutzgesetz Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. April 2021 Expertenrat für Klimafragen: Emissionsdaten 2020 nur eine Momentaufnahme (WK-intern) - Der erste Bericht des Expertenrats für Klimafragen bewertet die Vorjahresschätzung des Umweltbundesamts zum Treibhausgas-Ausstoß und macht Vorschläge zum künftigen Prozess. (lifePR) - Der Expertenrat für Klimafragen hat heute seinen ersten Bericht vorgelegt und an Bundesumweltministerin Svenja Schulze übergeben. Treibhausgasemissionen sinken 2020 um 8,7 Prozent Positiver Trend der Vorjahre setzt sich fort / 40,8 Prozent Rückgang seit 1990 UBA-Präsident Dirk Messner: "Wir sehen, klimapolitische Instrumente beginnen zu wirken, insbesondere der Ausbau erneuerbarer Energien und die CO2-Bepreisung. Doch ohne die Corona-Lockdowns mit den Einschränkungen bei Produktion und Mobilität hätte Deutschland sein Klimaziel für 2020 verfehlt. Das bedeutet,
Bundeskabinett bringt Gesetze zur Umsetzung der EU-Agrarförderung in Deutschland auf den Weg Behörden-Mitteilungen Ökologie 13. April 202113. April 2021 GroKo: Umweltleistungen der Ökolandbau-Landwirtschaft werden endlich stärker honoriert (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute weitgehende Änderungen bei der Verteilung der EU-Agrarfördermittel für die nächsten Jahre beschlossen. Das Bundesumweltministerium hatte sich in der Abstimmung mit dem federführenden Bundeslandwirtschaftsministerium intensiv in die Gestaltung der Umwelt-Architektur der Gesetze eingebracht. Dabei wurden wichtige Fortschritte für den Umweltschutz erreicht: So wird ab 2022 ein größerer und stetig wachsender Anteil der Mittel für die Förderung des Ökolandbaus, für Agrarumweltschutzmaßnahmen und das Tierwohl reserviert. Zudem wird ab 2023 jährlich mehr als eine Milliarde Euro – ein Viertel der Direktzahlungen - eingesetzt, um Landwirtinnen und Landwirte für Leistungen zu honorieren, die
Europäische Woche zur Abfallreduzierung und EWWR-Preisverleihung Behörden-Mitteilungen Ökologie 13. April 202113. April 2021 Die European Week for Waste Reduction Awards gibt die Finalisten für 2020 bekannt (WK-intern)Die 16 ausgewählten Projekte stammen aus acht EU-Ländern: Belgien, Frankreich, Deutschland, Ungarn, Portugal, Slowenien, Spanien und Schweden The European Week for Waste Reduction Awards announces its 2020 finalists The 16 shortlisted projects come from eight EU countries: Belgium, France, Germany, Hungary, Portugal, Slovenia, Spain and Sweden The European Week for Waste Reduction (EWWR) Awards has selected the finalists of its 2020 edition. The high-level jury has shortlisted sixteen creative and effective actions carried out by 8 Member States on the theme of invisible waste. Winners will be announced at the
Rund 11 Mio. Holzöfen und 1 Mio. Holzheizkessel sorgen in Deutschland für erneuerbare Wärme Behörden-Mitteilungen Bioenergie Veranstaltungen 10. April 2021 Schaufenster Bioenergie und Bioökonomie (WK-intern) - Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR) wird sich auf der Hannover Messe DIGITAL erstmals mit ihrem virtuellen Messestand präsentieren. Die Messe, die vom 12.-16. April stattfindet, steht unter dem Leitthema „Industrial Transformation“. Um industrielle Transformation geht es auch in der Ausstellung der FNR. Aus den Bereichen Bioenergie und Bioökonomie werden auf dem digitalen Messestand Konzepte und Ansätze zum Umbau unserer fossilbasierten Industrie zu einer Industrie, die auf der Nutzung nachwachsender Rohstoffe aufbaut, vorgestellt. Bioökonomie – Transformation hin zu einer biobasierten Wirtschaft Mit der im letzten Jahr verabschiedeten Nationalen Bioökonomiestrategie setzt Deutschland auf den weiteren Ausbau der Bioökonomie, der