Weltrekord: Jülicher Brennstoffzelle bricht 40.000-Stunden-Marke Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Technik 19. März 2012 Mit neuer Bestmarke erstmals fit für stationäre Anwendungen Jülich, 19. März 2012 – Eine planare Festoxid-Brennstoffzelle aus Jülich hat die Grenze von 40.000 Betriebsstunden überschritten. Damit übertraf sie weltweit erstmalig den Grenzwert für den wirtschaftlichen Einsatz in stationären Anwendungen, der einer Betriebszeit von 5 Jahren entspricht. Wegen des guten Wirkungsgrads und der hohen Betriebstemperatur zielt die Entwicklung dieses Brennstoffzellentyps insbesondere auf ortfeste Anwendungen ab, wie etwa dezentrale Anlagen zur Versorgung privater Haushalte. Der Jülicher Teststack wird noch in einer Laborumgebung betrieben, besteht aber bereits aus allen Komponenten, die ein mögliches kommerzielles Produkt später enthalten wird. Er wird betrieben mit Wasserstoff, der mit
Internationale Geothermiemesse – Geo-T EXPO vom 22. bis 24. Oktober 2012 in der Messe Essen Erneuerbare & Ökologie Nordrhein-Westfalen Technik Veranstaltungen 19. März 2012 Die DESERTEC Foundation ist neuer Partner der Geo-T EXPO. Mit ihrer Unterstützung der Fachmesse verstärkt die internationale Organisation ihr Engagement für die geothermische Energiegewinnung. Dr. Thiemo Gropp, Vorstand der Stiftung: „Die DESERTEC Foundation ist eine zivilgesellschaftliche globale Initiative zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Das beinhaltet natürlich auch, die Menschen mit erneuerbarer Energie zu versorgen und zwar mit derjenigen Energieform, die am jeweiligen Ort am sinnvollsten erscheint. Die Geothermie ist im Konzert der Erneuerbaren eine besonders interessante, da sie grundlastfähig ist. Sie muss daher in einem internationalen Netzverbund als besonders wichtig betrachtet werden.“ Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen GmbH, verbindet die
ANDRITZ erhält Auftrag zum Umbau des Wasserkraftwerks Inga 2, DR Kongo Erneuerbare & Ökologie Technik 19. März 201217. Oktober 2012 Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ erhielt den Auftrag für Umbau und Instandsetzung von zwei Francis-Maschinensätzen (Leistung jeweils 178 MW) für das Wasserkraftwerk Inga 2, DR Kongo. Der Auftragswert für dieses Projekt, das durch eine Finanzierung der Weltbank unterstützt wird, beträgt rd. 45 MEUR. Die Inbetriebnahme ist für 2015 geplant. Im Rahmen eines Konsortiums ist ANDRITZ HYDRO für den gesamten mechanischen Teil der Arbeiten verantwortlich, die eine Reparatur der Druckrohrleitungen, des Stahlwasserbaus sowie der zwei Francisturbinen umfassen. Um hohe Wirkungsgrade bei optimalem Betriebsverhalten, hoher Zuverlässigkeit und geringem Wartungsaufwand zu erreichen, werden alle Hauptteile der Turbinen, deren Laufräder einen Durchmesser von 6,2 m haben, neu ausgelegt und
Stromnetzwerke der Zukunft erfordern ein Denken in ganz neuen Dimensionen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 19. März 201218. März 2012 Ein Chemnitzer und ein Münchner Professor plädieren für ein internationales „SuperGrid für erneuerbare Energien“ Fachkonferenz an der TU Chemnitz widmet sich auch dem Thema Stromnetzwerke der Zukunft Um Europa mit möglichst viel Strom aus regenerativen Quellen zu versorgen, würden angesichts des schwankenden Angebots von Sonne und Wind große zusätzliche Energiespeicher wie Pumpspeicherkraftwerke notwendig. „Doch wenn wir das im europäischen Rahmen durchdenken und für die jeweilige Form der regenerativen Energie jeweils die ertragreichsten Standorte wählen, so können sich regionale Erzeuger und industrielle Großtechnik sinnvoll ergänzen“, meint Prof. Dr. Josef Lutz, Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit an der Technischen Universität Chemnitz. „Um dies zu
VERBIO weiht weltweit erste Strohverarbeitungsanlage zur Biomethanproduktion ein Solarenergie Technik 19. März 201218. März 2012 Die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG (VERBIO) hat die weltweit erste industrielle Strohverarbeitungsanlage zur Herstellung von Biomethan in Zörbig, Sachsen-Anhalt, eingeweiht. Das unter der Marke verbiogasals Kraftstoff vertriebene Biomethan wird aus dem landwirtschaftlichen Reststoff Stroh hergestellt. VERBIO verzichtet dabei bewusst auf den Einsatz von Nahrungsmittelrohstoffen. „Ich bin sehr stolz, dass wir es geschafft haben, die weltweit erste Anlage dieser Art in Betrieb zu nehmen und als technologischer Vorreiter neue Standards in der Biokraftstoffbranche zu setzen“ erklärt Claus Sauter, Vorstandsvorsitzender der VERBIO AG. „Damit bieten wir heute schon die Lösung, die von Politik und Öffentlichkeit für die Biokraftstoffproduktion der Zukunft gefordert wird: kein Einsatz von
oekom Corporate Responsibility Review 2012: Zarte Triebe auf dem Weg zur grünen Wirtschaft Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 18. März 2012 Im Vorfeld des Rio+20-Gipfels zeigt nur eine Minderheit der Unternehmen ausreichend Engagement für eine nachhaltige Entwicklung München - Wenn sich Ende Juni dieses Jahres die Regierungschefs zum Weltgipfel für Nachhaltigkeit in Rio de Janeiro treffen, wird die Frage im Mittelpunkt stehen, wie die Wirtschaft zu einem kohlenstoffarmen, ressourceneffizienten und sozial gerechten System, einer „Green Economy“, umgebaut werden kann. Wie groß diese Aufgabe ist, zeigt der oekom Corporate Responsibility Review 2012, den die unabhängige Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research heute in Zürich vorstellt. Insgesamt 543 und damit 17,1 Prozent der über 3.100 von oekom research bewerteten Unternehmen erhalten per 31.12.2011 den oekom Prime Status. Dazu zählen
Huber: Ökologische Wasserkraftnutzung im Dialog ausbauen – Dialogforum Ökologische-Wasserkraft gestartet Bayern Ökologie Technik 17. März 201216. März 2012 Bayern will die Nutzung der Wasserkraft auf ökologisch verträgliche Art ausbauen. Dazu fand heute auf Einladung des bayerischen Umweltministers Dr. Marcel Huber in München die Auftaktveranstaltung zum Forum „Ökologische Wasserkraft“ statt. Huber: „Wir bringen alle Beteiligten an einen Tisch. So wollen wir gesellschaftlich akzeptierte Lösungen für eine ökologisch verträgliche Steigerung der Wasserkraftnutzung finden. Wir brauchen einen gemeinsamen Kompass für das Erreichen der Ausbauziele.“ Das Forum stelle den Beginn eines langfristig angelegten Dialogs dar, so Huber. Die Wasserkraft sei wichtiger Bestandteil des Energiemixes und unerlässlich für die erfolgreiche Umsetzung der Energiewende. Im Rahmen der Veranstaltung fand ein reger Meinungsaustausch statt, bei dem sich die
Neue Brennstoffzelle sorgt für Wärme und Strom Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 17. März 201216. März 2012 Umweltschonende Energieerzeugung im Schwetzinger Luther-Haus geht in die nächste Runde Schwetzingen. Eine Brennstoffzelle der neuesten Gerätegeneration wurde heute (Donnerstag) im Luther-Haus Schwetzingen offiziell in Betrieb genommen. Damit setzen die Stadt Schwetzingen, die evangelische Kirchengemeinde, die EnBW Energie Baden-Württemberg AG sowie die Stadtwerke Schwetzingen ihre gemeinsame Pionierarbeit für diese Zukunftstechnologie weiter fort. Die neue Anlage vom Typ „BAXI Innotech Gamma 1.0“ ist bereits die dritte Brennstoffzelle im Luther-Haus seit dem Start der Testphase im November 2006. Wesentliche Pluspunkte: Die neue Gerätegeneration ist deutlich kleiner, leichter und effizienter als ihre Vorgänger. Die Brennstoffzelle weist eine elektrische Leistung von maximal 1 Kilowatt und eine Wärmeleistung von
Jeder dritte Hauseigentümer plant Umstieg auf Solarwärme Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 16. März 2012 Umfrage: 34 Prozent der Hausbesitzer denken über die Investition in eine Solarwärmeanlage in den kommenden drei Jahren nach Jeder Siebte nutzt Sonnenwärme bereits / Solarwärme von Förderkürzung nicht betroffen Solarwärme ist im Kommen: Gut jeder dritte Eigenheimbesitzer (34 Prozent) denkt über die Anschaffung einer solarthermischen Anlage zur Heizungsunterstützung oder zur Wassererwärmung nach. Das belegt eine repräsentative Befragung von Hauseigentümern. „Die Investitionsbereitschaft in die langfristig kostengünstige Solarwärme ist sehr groß. Immer mehr Menschen wollen sich von steigenden Öl- und Gaspreise unabhängiger machen“, erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar). Etwa jeder siebte Hausbesitzer in Deutschland kann schon jetzt relativ entspannt auf die Heizkostenabrechnung
Innovation im Achental: Holzvergasungsanlage mit effizienter Heatpipe-Technologie geht in Betrieb Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik 14. März 201214. März 2012 Der moderne Holzvergaser ermöglicht die Energiegewinnung aus biogenen Abfallstoffen und ist damit beispielhaft für eine dezentrale ökologische und zugleich wirtschaftliche Energieversorgung in ländlichen Regionen. Grassau - Das Achental im südlichen Oberbayern präsentiert ein neues Wahrzeichen für die effiziente Nutzung von Bioenergie auf dem Gelände des Biomassehofs in Grassau: eine Vergasungsanlage, die sich mit Biokraftstoffen der zweiten Generation wie Landschaftspflegeholz und Reststoffen aus der Forstwirtschaft selbst in einer kleinen Anlage wirtschaftlich betreiben lässt. Die beachtliche Leistung des Wirbelschichtvergasers von 380 kW Strom und 630 kW Wärmeenergie mit einem Wirkungsgrad von insgesamt 80 Prozent konnte bislang nur im Betrieb von Großanlagen erreicht werden. Doch dank des
Geothermie: Harzer Forscher kooperieren mit Universität in Rom Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 14. März 201213. März 2012 Deutsch-italienische Partnerschaft: Die TU Clausthal und das Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) arbeiten künftig mit dem Department of Chemical Engineering der La Sapienza Universität zusammen. Unterzeichnet wurde das Kooperationsabkommen im Zuge der Rom-Reise des niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht das Thema Geothermie. „Erdwärme ist im Gegensatz zu Sonne und Wind grundlastfähig und steht nicht in einem Wettbewerb zu Nahrungsmitteln oder Ackerflächen. Das Erdwärmepotenzial ist sehr hoch. Es besteht jedoch noch erheblicher Forschungsbedarf, um es nutzen zu können“, sagte der Clausthaler Professor und EFZN-Chef Hans-Peter Beck. Neben ihm unterschrieb auf Clausthaler Seite Professorin Gioia Falcone und für die Italiener Fakultätspräsident Professor Claudio
Wasserstoffantrieb in der Praxis: sauber und energieeffizient Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 14. März 201213. März 2012 Seit 2009 wird ein wasserstoffbetriebenes Kehrfahrzeug auf Basels Strassen erprobt. Das Projekt soll den Wasserstoffantrieb «vom Labor auf die Strasse» bringen, um Praxiserfahrung sammeln zu können. Fazit des Pilotversuchs: Wasserstoff als Treibstoff für Kommunalfahrzeuge spart Energie, schont die Umwelt und ist technisch machbar. Um rentabel zu sein, müssen Brennstoffzelle, Druckspeichertank und Elektroantrieb allerdings noch deutlich günstiger werden. Einen Prototypen zu entwickeln und diesen auch gleich noch im Alltagsbetrieb einzusetzen, ist kein einfaches Unterfangen – und meist mit Rückschlägen verbunden. Das nach rund einjähriger Entwicklungsarbeit 2009 in Basel in Betrieb genommene wasserstoffbetriebene Kehrfahrzeug ist keine Ausnahme. «Es stellte sich relativ schnell heraus, dass das Brennstoffzellensystem