Bundesländer fordern: Wasserwirtschaft von EU-Richtlinie zur Vergabe von Konzessionen auszunehmen News allgemein Ökologie 31. März 2012 Ausnahmeregelung für Wasserwirtschaft richtiger Ansatz BDEW: Bundesrats-Votum untermauert Position der Wasserwirtschaft Berlin - Die Bundesländer fordern, die Wasserwirtschaft von den Regelungen einer möglichen EU-Richtlinie zur Vergabe von Konzessionen auszunehmen. Eine entsprechende Entschließung verabschiedete der Bundesrat in seiner heutigen Sitzung. Der Bundesrat begründet sein Votum unter anderem damit, dass der hohe und europaweit führende Qualitätsstandard des Trinkwassers in Deutschland in hohem Maße auf die von den Kommunen verantwortete Wasserversorgung zurückzuführen sei. Die Trinkwasserversorgung sei als wesentlicher Teil der Daseinsvorsorge nicht dem grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehr zugänglich; bei einer europaweiten Ausschreibung sei zu befürchten, dass die Qualität dieser Versorgung zum Nachteil der Versorger signifikant sinke. „Die heutige Entscheidung
Zerstörte Moore setzen 45 Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase im Jahr frei Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. März 2012 45 Millionen Tonnen schädliches Klimagas im Jahr aus zerstörten Mooren Intensive Landwirtschaft heizt unserem Klima ein Berlin – Unter dem Motto „Klimaschutz natürlich!“ fordert der NABU eine Umkehr in der bisherigen Förderpolitik und einen stärkeren Schutz unserer Moore. Wie eine NABU-Studie zum aktuellen Kenntnisstand der Forschung verdeutlicht, stammen fünf Prozent der Emissionen Deutschlands aus entwässerten und genutzten Mooren. Das sind über 45 Millionen Tonnen klimaschädlicher Treibhausgase im Jahr. Damit gehören genutzte Moore außerhalb des Energiesektors zur größten Einzelquelle von Treibhausgasen in Deutschland. „Nach wie vor werden große Moorflächen in Deutschland entwässert, umgebrochen und als Acker oder intensives Grünland genutzt. Beides heizt unserem Klima ein.
Prüfstand: Neuer Aeroakustik-Windkanal an der Leibniz Universität Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 30. März 201230. März 2012 Einweihung des innovativen Prüfstands am Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik Ein neuartiges Prüffeld zur Untersuchung aeroakustischer Effekte - zum Beispiel in Gasturbinen oder Flugzeugtriebwerken - steht jetzt den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Instituts für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik (TFD) der Leibniz Universität Hannover zur Verfügung. Der neue Aeroakustik-Windkanal-Prüfstand (AWT) wird am Donnerstag, 5. April 2012, um 11 Uhr in der Appelstraße 9 eingeweiht. Medienvertreterinnen und –vertreter sind herzlich willkommen. Der 20 Meter lange und rund zehn Tonnen schwere Windkanal ist einer der wenigen von der Industrie unabhängigen Aeroakustik-Windkanäle in Deutschland. Die Kosten des Forschungsvorhabens belaufen sich auf mehr als eine halbe Million Euro. Der Prüfstand soll
Tübingen: 75 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen sind lokal steuerbar Baden-Württemberg Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. März 201230. März 2012 Tübingen gewinnt internationalen Preis: Stadt und universitäre Initiativen werden ausgezeichnet Oberbürgermeister Boris Palmer hat heute in Florida den 2012 EE Visionary Award entgegen genommen. Ausgezeichnet wurden damit drei Tübinger Projekte: Die städtische Klimaschutzkampagne Tübingen macht blau, die studentische Initiative Greening the University sowie das Projekt Clear-Up, das vom Institut für Physikalische und Theoretische Chemie der Universität Tübingen getragen wird. „75 Prozent der weltweiten CO2-Emissionen sind lokal steuerbar“, sagte der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer bei der Preisübergabe in Orlando. Die Rolle der Kommunen und der lokalen Initiativen sei deshalb gar nicht hoch genug einzuschätzen. „Gerade im Kleinen kann man Großes bewirken“, betonte Palmer. Deshalb sei
Informationen zu Nachhaltigkeit und Umwelt, ein Zukunftsprojekt ERDE News allgemein Ökologie Veranstaltungen 30. März 2012 Dossier des Deutschen Bildungsservers anlässlich des Wissenschaftsjahres 2012 Zum Wissenschaftsjahr 2012 - Zukunftsprojekt ERDE präsentiert der Deutsche Bildungsserver ein Dossier mit umfangreichen Linkempfehlungen für verschiedene Bildungsbereiche und Zielgruppen http://www.bildungsserver.de/Wissenschaftsjahr-2012-10026.html, angefangen beim Elementarbereich über die Schule, die Berufsbildung und die Hochschulbildung bis hin zu einem Angebot für internationale Nutzerinnen und Nutzer. Ergänzt wird das Informationsangebot zu den Themen Nachhaltigkeit und Umweltbildung durch Artikel und Projekte aus dem Innovationsportal sowie durch Veranstaltungstipps und Wettbewerbe. Der Deutsche Bildungsserver ist der zentrale Wegweiser zu Bildungsinformationen im Internet. Der Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern wird im DIPF http://www.dipf.de koordiniert. Die Frage, wie wir in Zukunft nachhaltig leben und wirtschaften
Das Internationale Geothermiezentrum und die Hochschule Bochum suchen nach neuen Bodenschätzen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Ökologie Technik 29. März 2012 Erlaubnisfeld „Zukunftsenergien“ Die Hochschule Bochum und das Internationale Geothermiezentrum dürfen im Bochumer Süden nach neuen Bodenschätzen suchen. Die Bezirksregierung Arnsberg hat als oberste Bergaufsichtsbehörde in NRW der Hochschule Bochum und dem Internationalen Geothermiezentrum (GZB) offiziell das Erlaubnisfeld „Zukunftsenergien“ zur Aufsuchung von Erdwärme zugewiesen. Erdwärme – Geothermie – unterliegt, abseits der privaten Nutzung auf und für das eigene Grundstück, denselben Regularien wie andere Bodenschätze, z.B. Kohle, Öl oder Erze. Um den Bodenschatz aufsuchen und in einem späteren Stadium auch gewinnen zu dürfen, bedarf es daher einer Genehmigung nach Bergrecht, die in ganz NRW von der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg erteilt wird. Diese Erlaubnis haben die Hochschule
Der Solarverband fordert erneut weitere Korrekturen bei Förderkürzung Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 28. März 201216. Oktober 2012 Erklärung zu den laufenden Verhandlungen zur Novelle des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEGÄG) der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar): Der BSW-Solar kritisiert, dass der vorliegende Gesetzesentwurf zur Reduktion der Solarstromförderung an zentralen Punkten nach wie vor nicht nachgebessert wurde und fordert ein Einlenken der Bundeskanzlerin und der Regierungsfraktionen. Auch die Mehrzahl der Bundesländer fordert weitere Nachbesserungen. Der weitere kraftvolle Ausbau der Photovoltaik gilt für den Erfolg der Energiewende als unverzichtbar und verursacht kaum noch Mehrkosten beim Stromverbraucher. Auch technisch ist er umsetzbar, wie jüngste Gutachten zeigen. Dennoch scheint die Regierungskoalition auf der politischen Zielsetzung zu beharren, das Tempo der Neuinstallation von Solarstromanlagen gegenüber 2011 und
Stuttgart: Zukunftsfähige Gebäude liefern Energie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik Veranstaltungen Verbraucherberatung 28. März 2012 CEP® informiert in Stuttgart über zukunftsfähige Gebäude - Innovation und Know How für das Haus der Zukunft Ein Haus, mit dem nicht nur Energie und Geld eingespart werden kann, sondern das mehr Energie erzeugt als es verbraucht, ist keine Zukunftsmusik mehr, es kann schon heute durch die Kombination der Erneuerbaren Energien mit modernen Gebäudesystemen entstehen. Die Energie, die ein sogenanntes Energie-Plus-Haus erzeugt, kann beispielsweise Elektrofahrzeuge auftanken oder über Smart Grids ins Stromnetz eingespeist werden. Verschiedene Sektoren ziehen so an einem Strang und kombinieren neueste Forschungserkenntnisse aus Chemie, IT, Energie und Baustofftechnik zu einer neuen Generation zukunftsfähiger Gebäude. Mit dem Modellprojekt „Effizienzhaus Plus“ in Berlin
Frankfurt, Effiziente Gebäudetechnik als Green-Building-Beispiel von juwi Erneuerbare & Ökologie Ökologie 27. März 2012 Neue Grundschule in Frankfurt-Riedberg sowie Kita, Sport-und Schwimmhalle können künftig mit minimalem Energiebedarf versorgt werden. Ein Energiekonzept, das Schule macht: Green Buildings: juwi stattet Schulneubau mit effizienter Gebäudetechnik aus. Hessen/Wörrstadt - An der Graf-von-Stauffenberg-Allee in Frankfurt-Riedberg entsteht Zukunftsweisendes. Auf dem mehr als 18.000 Quadratmeter großen Gelände entsteht in energieeffizienter Passivbauweise ein neuer Gebäudekomplex mit Grundschule für über 400 Kinder, eine Zweifeld- Schulturnhalle, eine Schwimmhalle sowie eine Kindertageseinrichtung. Der Neubau punktet zudem mit modernster Gebäudetechnik, die den Primärenergiebedarf weiter reduziert. Den von der Stadt Frankfurt am Main europaweit ausgeschriebenen Auftrag erhielt die juwi Green Buildings GmbH, Spezialist für ökologisch optimiertes und energieeffizientes Bauen.
Die Rohstoffe bei Spezialkunststoffen besser recyceln / Umweltinnovationsprogramm Bayern Ökologie 27. März 201226. März 2012 Bayern, die Dyneon GmbH erhält knapp 1 Million Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm des Bundesumweltministeriums. Mit Hilfe eines weltweit einmaligen Abfallrecyclingkonzeptes können wertvolle Spezialkunststoffe zukünftig hochwertig und effektiv verwertet werden. Die Spezialkunststoffe aus der Gruppe der Fluorpolymere zeichnen sich unter anderem durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Hitze und Chemikalien aus. Eingesetzt werden sie beispielsweise im Automobilbau für Benzinschläuche oder in der Umwelttechnik für Dichtungen und Rohrleitungen in Rauchgasentschwefelungsanlagen. Bisher gibt es kein effektives, qualitativ hochwertiges Konzept zur stofflichen Verwertung der Fluorpolymerabfälle. In der neuartigen Recyclinganlage werden die Fluorpolymerabfälle bei einer Temperatur zwischen 400 °C und 700 °C vollständig zersetzt. Dabei entstehen die ursprünglichen Ausgangsprodukte
KSB AG: Neue Elektromotoren für Pumpen gehen ohne Seltene Erden in Serie Ökologie Technik 26. März 2012 Serienproduktion des neuen IE4-Motors läuft an Ende März 2012 läuft bei der KSB Aktiengesellschaft im Werk Halle an der Saale die Serienproduktion der hocheffizienten Elektromotoren-Baureihe SuPremE an. Im Unterschied zu konventionellen Synchronmotoren enthält der Antrieb des deutschen Pumpenherstellers keine Magnetwerkstoffe wie etwa Seltene Erden, die als kritische Rohstoffe eingestuft sind und deren Gewinnung in den Ursprungsländern eine große Umweltbelastung darstellt. Da die neuen Antriebe keine störanfälligen Rotorlage-Sensoren mehr brauchen, sind sie genauso robust und zuverlässig wie geregelte Asynchronmotoren. Durch niedrigere Temperaturen im Rotor ist die Lebensdauer ihrer Lager sogar höher. Der bereits im Jahr 2009 als Prototyp auf der Hannover-Messe präsentierte Antrieb ist mit
Elektromobilität mit Köpfchen: Intelligentes E-Auto passt seine Form dem Verkehr an Bremen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. März 2012 Es ist extrem beweglich, verändert seine Form und passt sich der aktuellen Verkehrssituation an EO smart connecting car heißt das intelligente E-Fahrzeug, das Wissenschaftler des DFKI Robotics Innovation Center in Bremen entwickeln. Künftig soll das Fahrzeug selbstständig steuern können. Der Prototyp ist Teil des Projekts „Neue Mobilität im ländlichen Raum“, in dem unter anderem innovative Technologien zur Elektromobilität erforscht werden. Flexibles Fahrwerk ermöglicht Zusammenschluss zu „Road Trains“ Die veränderbare Morphologie ist einzigartig: Indem EO smart connecting car das Fahrwerk zusammenschiebt, bockt sich die Fahrerkuppel auf. Dies ist auch während der Fahrt möglich. Dadurch wächst das Auto von etwa 1,60 Meter auf 2,10