Forscher*innen vom PIK glauben: Die Kinder von heute werden zwei- bis siebenmal mehr Extreme erleben als ihre Großeltern Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. September 2021 Die Kinder von heute werden viel stärker von Klimaextremen betroffen sein als die Erwachsenen von heute, das zeigen Forscher*innen in der führenden wissenschaftlichen Zeitschrift Science. (WK-intern) - Ein Kind, das im Jahr 2021 geboren wird, wird im Laufe seines Lebens durchschnittlich doppelt so viele Waldbrände, zwei- bis dreimal so viele Dürren, fast dreimal so viele Flussüberschwemmungen und Ernteausfälle sowie siebenmal mehr Hitzewellen erleben als eine Person, die heute zum Beispiel 60 Jahre alt ist. Das ermittelten die Forschenden auf der Grundlage von Daten des Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISIMIP). Dies gilt für ein Szenario, das von den derzeitigen ungenügenden Zusagen der Regierungen
AHK Russland fordert gemeinsames Wasserstoff-Pilotprojekt mit Russland Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 25. September 202125. September 2021 Vor den Bundestagswahlen spricht sich die Deutsch-Russische Auslandshandelskammer (AHK) für eine Intensivierung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Russland im Bereich alternativer Energien aus. (WK-intern) - „Wir brauchen dringend ein Pilotprojekt für grünen Wasserstoff, der in Russland mit seinen gewaltigen Ressourcen hergestellt und nach Deutschland geliefert wird“, sagte Matthias Schepp, Vorstandsvorsitzender der AHK und Delegierter der Deutschen Wirtschaft in Russland, beim diesjährigen Baltic Region Investment Forum (BRIEF) in St. Petersburg, einem der wichtigsten Wirtschaftsforen in der Ostseeregion. In einem Positionspapier zu Klima und nachhaltiger Entwicklung spricht sich die AHK für eine deutsch-russische Zusammenarbeit bei Wasserstoff aus, die zu einer Diversifizierung der Energieimporte beitragen
CCER-Kohlenstoffzertifikate machen Chinas Erdöl-Lieferung klimaneutral Kooperationen Mitteilungen Ökologie 24. September 2021 China zertifiziert erste Lieferung von über den gesamten Lebenszyklus hinweg klimaneutralem Erdöl (WK-intern) - Sinopec erhält das erste von der Shanghaier Umwelt- und Energiebörse (SEEE) ausgestellte Zertifikat für klimaneutrales Erdöl Die Shanghaier Umwelt- und Energiebörse (SEEE) hat das erste kohlenstoffneutrale Erdölzertifikat an Sinopec (HKG: 0386, "Sinopec"), Cosco Shipping und China Eastern Airlines bei der Zertifizierungszeremonie für Chinas erste Lieferung von vollständig klimaneutralem Erdöl am 22. September in Shanghai, China, ausgestellt. Sinopec, Cosco Shipping und China Eastern Airlines haben ihre jeweiligen Vorteile genutzt, um gemeinsam ein innovatives Verfahren zum Aufbau eines "neuen Modells für umweltfreundlichen Transport" zu entwickeln und einen branchenübergreifenden, vollständigen und emissionsfreien
Koehler stellt Kohlekraftwerk in Greiz auf Holzfeinfraktion um Bioenergie Mitteilungen Ökologie 23. September 2021 Koehler stellt Kohlekraftwerk in Greiz auf Holzfeinfraktion um und spart durch die Innovation mehr als 24.000 Tonnen CO2 pro Jahr ein Nachwachsender Brennstoff hilft „Koehler Versprechen 2030“ zu erreichen Deutliche Senkung der CO2‐ und Schwefelemissionen durch Umstellung des Brennstoffs im Heizkraftwerk von Braunkohle auf Holzfeinfraktion Inbetriebnahme der Erweiterung für Juni 2022 geplant (WK-intern) - Die Koehler‐Gruppe stellt ihr Kraftwerk am Koehler Paper Standort Greiz aktuell von Braunkohlestaub auf den Brennstoff Holzfeinfraktion um. Den Experten von Koehler Renewable Energy, die auch zur Koehler‐Gruppe gehören, ist es gelungen, ein innovatives Verfahren zu entwickeln, bei dem jetzt ein Biomassesortiment als Brennstoff in dem vorhandenen Kohlekraftwerk genutzt wird, das
Die private Energiewende: grüner Strom fürs Elektroauto Dezentrale Energien E-Mobilität Kleinwindanlagen Ökologie Solarenergie 23. September 2021 Wer ein Elektrofahrzeug anschafft, leistet zwar einen Beitrag zur Verkehrswende, trägt jedoch gleichzeitig dazu bei, dass der Strombedarf ansteigt. (WK-intern) - Diesen zusätzlichen Stromverbrauch mit erneuerbaren Energien oder Energiesparmaßnahmen auszugleichen, ist das Ziel eines Projektes des Öko-Instituts und des Büros Ö-quadrat im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Der Förderbescheid wurde heute in Freiburg von das parlamentarische Staatssekretär*innen im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit übergeben. Treibhausgasemissionen selbst reduzieren Rund 3.000 Kilowattstunden Strom benötigt ein E-Pkw im Jahr, wenn er 14.000 Kilometer gefahren wird – genauso viel Strom, wie durchschnittlich ein Zwei-Personen-Haushalt pro Jahr verbraucht. Im Pilotprojekt wollen die Projektpartner rund 200 Käuferinnen und Käufer
Corona-Lockdown verursacht riesigen digitalen Fußabdruck Forschungs-Mitteilungen Ökologie 22. September 202122. September 2021 So viel wie nötig, so wenig wie möglich: Im digitalen Alltag Ressourcen, Strom und Treibhausgase sparen (WK-intern) - Mit dem Corona-Massensterben/Pandemie hat das vergangene Jahr auch hierzulande zu einem erheblichen Digitalisierungsschub geführt. Es ist völlig selbstverständlich geworden, sich in Videokonferenzen zu treffen - egal ob beruflich oder zum privaten Kaffeeklatsch. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) macht jedoch auch auf den digitalen Fußabdruck aufmerksam. Denn egal ob wir Filme streamen, die digitale Fotosammlung erweitern oder E-Mails verschicken: Wo immer wir uns in der digitalen Welt bewegen, hinterlassen wir Spuren in der analogen Welt. Pro Kopf und Jahr sind das durchschnittlich 740
CO2-Abgase werden zu Kraftstoffen recycelt Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 22. September 2021 Bundesforschungsminister*innen stellt innovatives Methanol-Auto vor (WK-intern) - Das Bundesforschungsminister*innen hat am Mittwoch in Berlin den Prototypen eines Autos vorgestellt, das mit dem synthetischen Kraftstoff Methanol angetrieben werden kann. Grundlage dieses Kraftstoffes ist Grüner Wasserstoff, einer der wichtigsten Grundbausteine für den klimaschonenden Umbau von Schlüsselindustrien in Deutschland und der gesamten Welt, und CO2, das aus Industriabgasen entnommen werden kann. Bei der Vorstellung des Autos erklärte das Bundesforschungsminister*innen: "Klimaschutz gelingt nur mit Grünem Wasserstoff. Deshalb unterstützen wir die Forschung zur Nutzung des Grünen Wasserstoffs schon heute massiv, wobei in den nächsten Jahren die Anstrengungen noch einmal erhöht werden müssen. Gerade in Industrie und Verkehr werden wir auch
Germanwatch glaubt an Chinas Kohle-Ausstieg Ökologie 22. September 2021 Chinas Ausstieg aus internationaler Kohlefinanzierung: Zeitalter der Kohle geht weltweit zu Ende (WK-intern) - Riesenerfolg für Klimadiplomatie und Klimabewegung Bonn/Berlin/China: Die Ankündigung des chinesischen Staatspräsident*innen bei der UN-Generalversammlung, dass China aus der internationalen Finanzierung von Kohlekraftwerken aussteigen wird, kommentiert Weischer, Leiter*innen des Berliner Büros der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch: „Diese Entscheidung Chinas läutet das Ende des Kohle-Zeitalters weltweit ein. China erkennt zunehmend seine internationale Verantwortung für den Klimaschutz und weiß, dass die Erwartungen der Weltgemeinschaft an den größten CO2-Emittenten gewachsen sind. Anfang dieses Jahres waren China, Japan und Südkorea gemeinsam noch für 95 Prozent der internationalen öffentlichen Finanzierung für neue Kohlekraftwerke weltweit verantwortlich,
Antikollissionssysteme machen Artenschutz nicht zum Sündenbock eines schleppenden Ausbaus von Windanlagen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie 22. September 2021 Der Naturschutz braucht mehr konkretes politisches Handeln (WK-intern) - Das ehemalige BfN-Präsident*innen Prof.*innen Jessel zu Gast im KNE-Podcast Das mit Ablauf des 31. August aus dem Amt geschiedene Präsident*innen des Bundesamtes für Naturschutz (BfN), Professor*innen Jessel, hat in einem KNE-Podcast zu aktuellen Fragen des naturverträglichen Ausbaus der erneuerbaren Energien in Deutschland und zu den Anstrengungen der für den Naturschutz und die Landschaftspflege zuständigen Bundesoberhörde Stellung genommen. In ihres Ausführungen betont Prof.*innen Jessel, dass Antworten auf Fragen der Natur- und Landschaftsverträglichkeit der Energiewende von der Ökologie als Wissenschaft fundiert werden könnten, dass es letztlich aber gesellschaftliche Entscheidungen seien, was als naturverträglich gelten soll. Hier spielten
Bundesregierung beschließt Verordnung zum Ausstieg aus Palmöl für die Kraftstoffproduktion Behörden-Mitteilungen Bioenergie Ökologie Wasserstofftechnik 22. September 2021 Ab 2023 werden in Deutschland keine Biokraftstoffe mehr aus Palmöl gefördert. (WK-intern) - Das Bundeskabinett hat heute die entsprechende Änderung der Bundesimmissionsschutzverordnung beschlossen. Anstelle des Palmöls fördert der Bund künftig fortschrittliche Biokraftstoffe aus Abfall- und Reststoffen über eine Mindestquote. Diese Quote steigt stufenweise auf 2,6 Prozent bis 2030 an. Der Anteil von Biokraftstoffen aus Nahrungs- und Futtermitteln an der Treibhausgasminderungs-Quote hingegen darf die Obergrenze von 4,4 Prozent nicht überschreiten. Das Bundesumweltminister*innen sagt: „Klimafreundliche Kraftstoffe leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaschutz im Verkehr. Doch was gut fürs Klima ist, darf nicht der Umwelt schaden. Daher verbannt Deutschland Palmöl ab 2023 aus dem Tank. Denn
Bemühungen und Pläne zum Ausbau erneuerbarer Energien dürfen Verkehrssektor nicht außer Acht lassen Bioenergie Ökologie 22. September 2021 Biokraftstoffwirtschaft zur Bundestagswahl (WK-intern) - Die Verbände der Biokraftstoffwirtschaft, BDBe, MVaK, UFOP und VDB, wenden sich kurz vor der Bundestagswahl mit einem Appell an die wahlkämpfenden Parteien, bei ihren ambitionierten Plänen zu Ausbau und Förderung erneuerbarer Energien nicht allein den Strom- und Wärmesektor zu betrachten. Auch im Verkehrssektor gibt es zur weiteren zügigen Reduzierung der CO2-Emissionen keine Alternative. Bisher beschränkt sich die Debatte allerdings fast ausschließlich auf die verstärkte Förderung der Elektromobilität. Damit sind die Klimaschutzziele im Verkehr kurz- und mittelfristig aber unerreichbar. Eine Debatte über den Ausbau der erneuerbaren Energien darf sich daher nicht auf die Energiequellen Wind- und Solarenergie beschränken, sondern muss
Global Maritime Forum fordert Maßnahmen zur Dekarbonisierung der internationalen Schifffahrt Kooperationen Mitteilungen Ökologie 22. September 2021 Mehr als 150 Branchenführer und Unternehmen fordern entschlossene Maßnahmen der Regierung, um die vollständige Dekarbonisierung der internationalen Schifffahrt bis 2050 zu ermöglichen (WK-intern) - Die Unterzeichner des Call to Action for Shipping Decarbonization fordern die Staats- und Regierungschefs der Welt auf, die Schifffahrt an das Temperaturziel der Pariser Vereinbarung anzupassen. Der Privatsektor unternimmt bereits wichtige Schritte zur Dekarbonisierung der globalen Lieferketten. Jetzt müssen die Regierungen die politischen Maßnahmen ergreifen, die den Übergang beschleunigen und die emissionsfreie Schifffahrt bis 2030 zur Standardlösung machen. COPENHAGEN, Dänemark, 21. September 2021 /PRNewswire/ -- Die vollständige Dekarbonisierung des internationalen Seeverkehrs ist dringend notwendig und machbar. Dies ist die klare Botschaft von