Green-Tech-Mittelständler Stiebel Eltron erzielt Rekordumsatz von 1 Milliarde Euro Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 16. Dezember 2022 Die Energiewende ist ein „Jobmotor“ (WK-intern) - Die Stiebel Eltron-Gruppe hat einen neuen Meilenstein in ihrer Firmengeschichte erreicht: Der Jahresumsatz des Green-Tech-Unternehmens überschritt im November 2022 die Schwelle von einer Milliarde Euro – damit hat sich der Umsatz innerhalb von fünf Jahren verdoppelt (2017: 500 Millionen Euro). „Der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen entfaltet eine enorme Marktdynamik für Wärmepumpen in Deutschland“, sagt Dr. Kai Schiefelbein, Geschäftsführer von Stiebel Eltron. „Wir freuen uns alle im Unternehmen über die starke Jahres-Abschlussbilanz und sind stolz darauf, mit unserer Haustechnik und den strombetriebenen Wärmepumpenheizungen ´Made in Germany´ aktiv die klimafreundliche Wärmende voranzubringen.“ Energiewende schafft neue Arbeitsplätze Die Zahl der Beschäftigten
Die Energiebereitstellung durch Biomasse genießt angesichts der Energiekrise hohe Akzeptanz Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. Dezember 2022 Bioenergie: Starke gesellschaftliche Zustimmung während Energiekrise (WK-intern) - Die Energiebereitstellung durch Biomasse genießt angesichts der Energiekrise hohe Akzeptanz in der Bevölkerung in Deutschland. Das zeigt der Sonderfokus Bioenergie innerhalb der jährlichen, repräsentativen Akzeptanzumfrage der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE). Entgegen der teils stark polarisierten öffentlichen Debatte ist das Meinungsbild unter den Deutschen deutlich Biomasse-freundlicher und dabei durchaus differenziert. Gefragt danach, wie stark künftig verschiedene, nachhaltige und regionale Biomasse-Energieträger genutzt werden sollten, sprachen sich insgesamt 32 Prozent der Befragten für eine etwas oder deutlich stärkere energetische Nutzung von Waldholz aus. Weitere 30 Prozent möchten den aktuellen Umfang beibehalten. Weniger Energieholz-Nutzung wünschen sich lediglich 22 Prozent.
AKW Neckarwestheim II darf laut VGH weiterlaufen Mitteilungen Ökologie 15. Dezember 2022 Sicherheitsregeln vom Gericht umgedeutet (WK-intern) - Gerichtsverhandlung bestätigt gravierende Verstöße gegen Sicherheitskonzepte und die fortdauernde Riss-Gefahr im AKW Neckarwestheim II Die Kläger*innen können das Grüne Umweltministerium aber nicht zwingen, das AKW vom Netz zu nehmen Zum heute mitgeteilten Beschluss des Verwaltungsgerichtshofs Baden-Württemberg im Streit um die Betriebsgenehmigung des Risse-Reaktors Neckarwestheim II erklären Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt und Franz Wagner vom BBMN (Bund der Bürgerinitiativen Mittlerer Neckar e.V.): „Das Mannheimer Gericht teilte heute mit, dass es unsere Klage abweist. Die Verhandlung gestern vor dem VGH hatte allerdings die zahlreichen Abweichungen gegen Sicherheitsregeln im AKW Neckarwestheim II bestätigt. Der Reaktor, in dem sich bereits
DNR befürwortet solidarischen EU-Emissionshandel als Schutz gegen die anhaltende Erderwärmung durch Klimawandel Mitteilungen Ökologie 15. Dezember 2022 Verhandlungen zum EU-Klimaschutz in entscheidender Phase EU-Klimaabkühlungsziele mit dem weltweit größten Emissionshandelssysteme mit einer internationalen Vorbildfunktion Gesamtreduktionsziel des ETS 1 von mindestens 64 Prozent Auslaufen kostenloser ETS-Zertifikate Verschenken von ETS-Zertifikaten untergräbt das Verursacherprinzip Emissionen in energieintensiven Industrien bisher kaum gesunken CO2-Emissionsstrafgelder fallen noch viel zu gering aus (WK-intern) - DNR: Ohne soliden und solidarischen EU-Emissionshandel droht ein Totalversagen beim Klimaschutz Bei den morgigen Verhandlungen zwischen EU-Rat und EU-Parlament wird über zentrale Dossiers des "Fit for 55"-Pakets entschieden. Verhandelt wird unter anderem das bestehende EU-Emissionshandelssystem (ETS 1), das die Emissionen von europaweit rund 10.000 Anlagen der Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrien erfasst. Zudem wird über die Schaffung eines zweiten Emissionshandelssystems
Weltnaturkonferenz mit vielen Klimaschutzaktivisten wird vom BMUV mit 29 Millionen Euro unterstützt Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 15. Dezember 2022 Weltnaturkonferenz will Naturschutz und biologische Vielfalt in Entscheidungen von Investoren und Unternehmen verankern (WK-intern) - BMUV unterstützt mit 29 Millionen Euro ein Projekt für naturbezogenes Risikomanagement und Offenlegungspraktiken in Entwicklungs- und Schwellenländern Am heutigen Finanztag auf der Weltnaturkonferenz im kanadischen Montreal hat Bundesumweltminister*in S. Lemke ein neues Projekt der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) angekündigt. Mit diesem Vorhaben sollen die Auswirkungen und Abhängigkeiten, Risiken und Chancen von Entscheidungen privater Unternehmen und des Finanzsektors mit Blick auf Ökosysteme und die biologische Vielfalt besser erfasst werden. Private Unternehmen und Finanzinstitutionen sollen den schädlichen Einfluss auf bzw. die Abhängigkeit von Biodiversität messen, offenlegen und bei künftigen Entscheidungen berücksichtigen und
Unseenlabs startet neuen Satelliten zur Überwachung von Meeren, Offshore-Plattformen und Unterwasser-Infrastrukturen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Offshore Ökologie Technik 15. Dezember 2022 Unseenlabs, weltweit führend in der weltraumgestützten HF-Erkennung für Maritime Domain Awareness, wird seinen neuesten Satelliten, BRO-8, Nummer acht in seiner Satellitenkonstellation, starten. (WK-intern) - BRO-8 wird im Januar 2023 von der SpaceX-Rakete Falcon 9 von Cape Canaveral, Florida, als Teil der Transporter-6-Mission gestartet. Seit dem Start seines ersten Satelliten im Jahr 2019 war Unseenlabs in der Lage, Zehntausende von elektromagnetischen Signaturen zu sammeln und maritime Interessengruppen dabei zu unterstützen, jedes Schiff – einschließlich dunkler Schiffe – überall auf der Welt zu verfolgen. Diese Kapazität ist für behördliche und geschäftliche Anwendungen von größter Bedeutung , und wird für die Überwachung von Gebieten wie der
Strompreisbremse und Erlösabschöpfung bleiben bürokratisch und wettbewerbsfeindlich Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Geothermie Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 14. Dezember 2022 Im parlamentarischen Verfahren wurden zwar Klarstellungen und einzelne Korrekturen bei der geplanten Strompreisbremse und der Erlösabschöpfung getroffen. (WK-intern) - Es bleibt allerdings dabei: Das Instrument zur Strompreisbremse setzt den Wettbewerb aus, verursacht enorme bürokratische Aufwände bei den Energieversorgern und ist unnötig teuer. Die Erlösabschöpfung hat bereits für ein Zurückhalten von Investitionen gesorgt. Begrüßenswert ist immerhin, dass die Bezugswerte bei den Erneuerbaren angehoben wurden und sich neue Anlagen nun wieder - wie marktüblich - durch PPA-Verträge so absichern lassen, dass Finanzierungen funktionieren. Die mögliche Anhebung der Höchstwerte in künftigen Ausschreibungen ist ebenfalls positiv und sollte von der Bundesnetzagentur schnell umgesetzt werden. "Die Ampel hat sich bei
9 Dinge, die jeder Unternehmer über das Energieaudit gehört haben muss Ökologie Technik Verbraucherberatung 14. Dezember 2022 Aktuell steigen die Energiepreise in Deutschland so stark wie noch nie zuvor und erreichen teilweise Rekordhöhen. (WK-intern) - Der massive Preisanstieg von Strom, Gas und Heizöl führt dazu, dass viele Unternehmen ihre Preise erhöhen müssen und einige Unternehmen um ihre Existenz fürchten. Warum Unternehmen umdenken müssen Die Entwicklung der Preise für Strom, Gas und Heizöl zeigt, wie wichtig das Thema einer Energiepolitik für ein Unternehmen ist und drängt zur Einleitung längst überfälliger Maßnahmen zur Einsparung von Energie und Senkung der Kosten. CO2-Neutralität und Klimaschutz gewinnen stetig an gesellschaftlicher, unternehmerischer und politischer Bedeutung. Neben dem Trend zum nachhaltigen Unternehmensimage, einer klimaneutralen Produktion, Lieferantenlistung und der
Weil die Heizkosten durch hohe Gas- und Strompreise steigen, gilt Heizen mit Holz als günstige Alternative … Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. Dezember 2022 Die co2online gemeinnützige GmbH meint: Der Kaminofen als Zusatzheizung sei teuer, gesundheits- und klimaschädlich (WK-intern) - 40 Prozent der eingesetzten Endenergie gehen bei Kaminöfen verloren Richtiges Heizen spart Geld und vermeidet CO2 Doch Kaminöfen verschwenden viel Energie und belasten die Umwelt mit Feinstaub. Darauf weist die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online ( www.co2online.de) hin. Kaminöfen verbrauchen mehr Energie als nötig Kaminöfen werden immer öfter als Zusatzheizungen eingesetzt, um das hauptsächliche Heizsystem zu ergänzen. Allerdings gehen mit dem Betrieb von Kaminöfen rund 40 Prozent der eingesetzten Endenergie verloren. Das geht aus einer Studie von co2online und der Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung hervor.
Verbände schicken Brief: Europäische Energieeffizienz stärken – Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Ökologie 14. Dezember 2022 Offener Brief an Wirtschaftsminister*in Habeck und ihre französischen Amtskolleg*innen Verbände mahnen vor weiterer Erderwärmung sichere Energieversorgung gewährleisten Bewältigung der Klima- und Energiekrise (WK-intern) - Insgesamt elf deutsche und französische Dach- und Umweltorganisationen rufen in einem offenen Brief Bundeswirtschaftsminister*in Robert Habeck und die französische Energieminister*in Agnès Pannier-Runacher auf, sich endlich gemeinsam für mehr europäischen Klimaschutz einzusetzen. "Die deutsch-französische Zusammenarbeit war und ist für die Entwicklung und Stärkung der Europäischen Union, einschließlich ihrer Klimapolitik, von entscheidender Bedeutung. Die deutsch-französische Achse muss weiterhin ein Vorbild für einen ehrgeizigen und solidarischen Ansatz zur Bewältigung der Klima- und Energiekrise sein", so die Organisationen in ihrem Brief. Der eindringliche Appell bezieht sich auf
Siemens Gamesa als Vorreiter für Transparenz beim Klimawandel anerkannt Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 14. Dezember 2022 Von mehr als 15.000 Unternehmen, die von der globalen Non-Profit-Organisation CDP bewertet wurden, zeichnete die Organisation Siemens Gamesa zum dritten Mal in Folge mit der Bewertung „A“ für unsere Führungsrolle bei der Umwelttransparenz zum Klimawandel aus. (WK-intern) - Das CDP ist einer der wichtigsten Standards für die Umwelttransparenz von Unternehmen und weist Unternehmen eine Punktzahl von A bis D zu, basierend auf ihren Best Practices im Zusammenhang mit der Festlegung ehrgeiziger und sinnvoller Ziele in Bezug auf die Umwelt sowie deren Offenlegung, Bewusstsein und Management von Umweltrisiken und Demonstration bewährter Praktiken. Als Teil unserer Nachhaltigkeitsvision verpflichtet sich Siemens Gamesa, noch einen Schritt
Habeck plant Finanzierung von Öl- und Gasprojekten Mitteilungen Ökologie 14. Dezember 2022 1,5-Grad-Limit über Bord: DUH fordert von KfW-Verwaltungsrat Ablehnung neuer Leitlinien zur Finanzierung von Öl- und Gasprojekten (WK-intern) - Unter Vorsitz von Bundeswirtschaftsminister*in Robert Habeck plant die bundeseigene KfW-Entwicklungsbank in ihrer morgigen Sitzung neue Leitlinien zur Finanzierung von Öl- und Gasprojekten zu verabschieden. Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH), erklärt: "Die Bundesregierung droht mit der neuen Richtlinie das 1,5-Grad-Limit über Bord zu werfen. Mit der neuen Leitlinie werden zusätzliche Milliardeninvestitionen in Öl- und Gasprojekte weltweit möglich. Das ist ein glatter Bruch der bisherigen Versprechungen der Bundesregierung und ein Verstoß gegen die Zusage auf der Glasgow-Klimakonferenz, fossile Projekte im Ausland ab Ende dieses Jahres