Mehr als 500 Millionen Menschen könnten von zunehmender Wasserknappheit betroffen sein Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 8. Oktober 2013 (WK-intern) - Sowohl die Wasserverfügbarkeit für Millionen von Menschen als auch die Stabilität von Ökosystemen wie der sibirischen Tundra oder der indischen Grasländer sind durch den Klimawandel gefährdet. Selbst wenn die globale Erwärmung auf 2°C über dem vorindustriellen Level begrenzt würde, könnten 500 Millionen Menschen zunehmender Wasserknappheit ausgesetzt sein – diese Zahl würde noch um weitere 50 Prozent steigen, wenn die Treibhausgasemissionen nicht bald verringert werden. Bei einer globalen Erwärmung von 5°C wären nahezu alle eisfreien Gebiete von Ökosystemänderungen betroffen. Das zeigen sich ergänzende Studien, die jetzt von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlicht wurden. „Wir konnten eine Reihe wesentlicher
IPCC-Bericht bestätigt Klimawandel Mitteilungen News allgemein 27. September 201327. September 2013 (WK-intern) - Der Klimawandel ist mit 95-prozentiger Sicherheit vom Menschen verursacht. Dies ist eine der Hauptaussagen des ersten Teils des fünften Sachstandsberichts des Intergovernemental Panel on Climate Change (IPCC). Der UN-Klimarat bekräftigt die Ergebnisse seines vergangenen Berichts von 2007: Schon in den nächsten Jahrzehnten könnte die Grenze zu gefährlichem, unkontrollierbarem Klimawandel überschritten werden. Die positive Nachricht ist: Wenn wir jetzt reagieren, haben wir die Chance, diese Grenze nicht zu überschreiten. Die wichtigsten Ergebnisse des Berichts Der neue Bericht bekräftigt, dass der Großteil der globalen Erderwärmung seit 1951 vom Menschen verursacht und der Meeresspiegel stark ansteigen wird (zwischen 29 und 82 Zentimeter bis
Klimawandel: MODUL University Vienna analysiert 250.000 aktuelle Artikel und Postings Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. September 201324. September 2013 (WK-intern) - REKORDHITZE LÄSST POLITIK KALT: KLIMAWANDEL KEIN THEMA IM WAHLKAMPF - TROTZ HITZE UND HOCHWASSER Wien - Im österreichischen Nationalrats-Wahlkampf wird Klimawandel nicht thematisiert - das zeigt eine brandaktuelle Auswertung von über einer Viertelmillion Online-Medienartikeln und Social Media Postings. Die Analyse erfolgte mittels innovativer Web Intelligence Technologien, die an der MODUL University Vienna entwickelt werden. Diese bewährten sich bereits im US-Wahlkampf 2012, um die Berichterstattung über Obama und Romney zu analysieren. Eine jetzt im international renommierten Fachjournal "IEEE Internet Computing" publizierte Auswertung dieser Untersuchung belegt dabei den gezielten Einsatz des speziell in den USA kontroversiell diskutierten Themas "Klimawandel". Alle zehn Jahre ein
Studie: Verzögerung der Klimapolitik könnten Vermeidungskosten verdreifachen Aktuelles Mitteilungen 12. September 2013 (WK-intern) - Verzögerte Klimapolitik könnte kurzfristige Vermeidungskosten verdreifachen Weitere Verzögerungen bei den Bemühungen um einen internationalen Klimavertrag mit umfassenden Emissionsminderungen könnten die kurzfristigen Kosten der Bekämpfung des Klimawandels beträchtlich erhöhen. Wenn erst nach 2030 gehandelt wird, könnte das globale Wirtschaftswachstum sich im ersten Jahrzehnt nach der Einführung einer umfassenden Klimapolitik bis zu 7 Prozent verringern – verglichen mit 2 Prozent, falls eine Klimavereinbarung bereits 2015 getroffen wird. Dies zeigt eine Studie, die kommenden Dienstag von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) veröffentlicht wird. Höhere Kosten würden wiederum für Entscheidungsträger die Schwelle für den Übergang zu einer kohlenstoffärmeren Wirtschaft erhöhen. Um
Die größte Schuldenkrise der Menschheit ist der Raubbau an natürlichen Ressourcen Aktuelles News allgemein 9. September 2013 (WK-news) - Natürliche Ressourcen für 2013 aufgebraucht: Ab 20. August macht Menschheit Schulden Ab dem 20. August leben wir für den Rest von 2013 „auf Pump“, denn dann haben wir die gesamten Ressourcen ausgenutzt, die unser Planet innerhalb eines Jahres regenerieren und damit nachhaltig zur Verfügung stellen kann. Die Menschheit zehrt für die kommenden vier Monate von den stillen Reserven der Erde. Das teilte die Umweltschutzorganisation WWF in Berlin mit. Damit ist der „Welterschöpfungstag“ (Englisch: Overshoot Day), der sich aus Berechnungen des Global Footprint Networks ergibt, um zwei Tage im Kalender nach vorne gerutscht. Im vergangenen Jahr reichten die Ressourcen noch bis
Am Puls des Klimawandels – Zehn Jahre Treibhausgas-Forschung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. September 2013 (WK-intern) - Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) sind die beiden einflussreichsten vom Menschen verursachten Treibhausgase in unserer Atmosphäre. Sie sind maßgeblich für den Klimawandel und die Klimawandel verantwortlich. Als im Jahr 2002 das deutsch-niederländisch-belgische Instrument SCIAMACHY (Scanning Imaging Absorption Spectrometer for Atmospheric Chartography) auf dem ESA-Umweltsatelliten ENVISAT erstmals genutzt werden konnte, um per Satellitenmessung CO2 und CH4in der Atmosphäre aufzuspüren, war das ein Meilenstein für die Klimaforschung. Das Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat diese wichtige Arbeit zur Klimaforschung von Beginn an über sein Raumfahrtmanagement mit Mitteln des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) unterstützt. Nun haben Forscher der Universität
Der Klimawandel ist weltweit ein Medienthema Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. August 2013 (WK-intern) - Klimawandel ist Medienthema weltweit Aufmerksamkeit in vielen Ländern stärker als in Deutschland Wie viel Platz räumen große Tageszeitungen dem Thema Klimawandel ein? Ein Team um den Soziologen Andreas Schmidt von der Universität Hamburg, KlimaCampus, hat die Berichterstattung in 27 Staaten ausgewertet. Die Studie zeigt: In allen Ländern hat die Medienaufmerksamkeit seit 1996 deutlich zugenommen. Besonders hoch ist sie, wo die Wirtschaft stark auf fossilen Energieträgern wie Öl oder Kohle basiert und sich die Länder gleichzeitig im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtet haben, CO2-Emissionen zu reduzieren. Bisher gab es kaum Studien, die mehr als drei Länder verglichen und Entwicklungs- oder Schwellenländer mit einbezogen.
Unterschriftenaktion gegen Braunkohletagebau in der Lausitz Mitteilungen Verbraucherberatung 12. August 2013 (WK-intern) - Liebe Leute, hiermit möchte ich euch dringend um Unterstützung für eine Unterschriftenaktion bitten: Es geht um den Erhalt eines Dorfes vor dem Braunkohletagebau und wir selbst stehen im Wettbewerb mit einen Vattenfall-nahen Verein. Mehr als 800 Menschen sollen für den Braunkohletagebau umgesiedelt werden, im Dorf Proschim sollen Solaranlagen und eine Biogasanlage abgebaggert werden. In der Lausitz läuft gerade ein Planverfahren, um das Dorf und Teile der Stadt für die Braunkohle ab 2027 abzubaggern. Die Situation ist geradezu bizarr: Die Menschen, die Vattenfall vertreiben will, leben seit langem mit Biogas, Windkraft und Solaranlagen. Das Dorf erzeugt weit mehr erneuerbare, klimaneutrale Energie als
Ottmar Edenhofer leitet wissensbasierte Politikberatung einer neu eingerichteten Energieplattform Berlin Brandenburg Forschungs-Mitteilungen 17. Juli 2013 (WK-intern) - Politikberatung für EU-Entscheider: Edenhofer leitet neue Energieplattform Ottmar Edenhofer, Vize-Direktor und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), übernimmt den Ko-Vorsitz der neuen Energieplattform des European Council of Academies of Applied Sciences, Technologies and Engineering (Euro-CASE), einem Zusammenschluss 21 nationaler technikwissenschaftlicher Akademien in Europa. Mit der gebündelten Expertise der Akademien richtet sich die Euro-CASE Energieplattform als unabhängige und wissensbasierte Politikberatung an EU-Entscheidungsträger wie die Generaldirektion für Klimapolitik, die für die Umsetzung des EU-Emissionshandelssystems verantwortlich ist, oder EU Energiekommissar Günther Oettinger. „Die Wissenschaft kann für die Kartografie von Wissenslandschaften eine wichtige Rolle spielen. Mit der Euro-CASE Energieplattform entsteht eine bedeutende Schnittstelle
Studie: Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel um mehr als 2 Meter erhöhen Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 15. Juli 2013 (WK-intern) - Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als 2 Meter erhöhen Heute ausgestoßene Treibhausgase werden den Meeresspiegel noch auf Jahrhunderte ansteigen lassen. Jedes Grad an globaler Erwärmung wird den Meeresspiegel zukünftig wahrscheinlich um mehr als 2 Meter erhöhen, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienene Studie zeigt. Während die Wärmeausdehnung des Meeres und das Abschmelzen von Gebirgsgletschern heute die wichtigsten Ursachen für einen Anstieg der Meere sind, werden die grönländischen und antarktischen Eisschilde in den nächsten 2000 Jahren zu den dominierenden Faktoren, so die Studie. Die Hälfte dieses
Brennpunkte des Klimawandels: Wo die Folgen breit spürbar werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 2. Juli 2013 (WK-intern) - Jeder zehnte Mensch lebt an einem Ort der Erde, der bis zum Ende des Jahrhunderts zu einem der Brennpunkte der Folgen ungebremster globaler Erwärmung werden kann. Dabei geht es um das Zusammenwirken von Folgen des Klimawandels für Ernten, Ökosysteme, Gesundheit und für die Verfügbarkeit von Wasser. Veränderungen in mehrerer dieser Sektoren sind in der Amazonas-Region, im Mittelmeer-Raum und in Ost-Afrika zu erwarten, so zeigt eine jetzt online in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erscheinende Studie. In einem extremeren Szenario wären noch deutlich mehr Menschen betroffen. Der Artikel gehört zu den Ergebnissen des Intersectoral Impact
Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 29. Juni 2013 (WK-intern) - Global Sustainability Summer School 2013: Die Städte der Zukunft Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Welche Rolle spielen sie für den globalen Klimawandel? Welchen Einfluss hat die Energiewende weltweit? Diese Fragen stehen im Zentrum der 2. Global Sustainability Summer School zum Thema „COMPLEX(C)ITY – Urbanization and energy transition in a changing climate“ vom 1. bis zum 12. Juli, die gefördert von der Robert Bosch Stiftung gemeinsam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) ausgerichtet wird. Aus aller Welt – von Brasilien bis Indien, von Ghana bis zur Mongolei - kommen hierfür Nachwuchswissenschaftler,