Der Klimawandel ist weltweit ein Medienthema Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 27. August 2013 Werbung (WK-intern) - Klimawandel ist Medienthema weltweit Aufmerksamkeit in vielen Ländern stärker als in Deutschland Wie viel Platz räumen große Tageszeitungen dem Thema Klimawandel ein? Ein Team um den Soziologen Andreas Schmidt von der Universität Hamburg, KlimaCampus, hat die Berichterstattung in 27 Staaten ausgewertet. Die Studie zeigt: In allen Ländern hat die Medienaufmerksamkeit seit 1996 deutlich zugenommen. Besonders hoch ist sie, wo die Wirtschaft stark auf fossilen Energieträgern wie Öl oder Kohle basiert und sich die Länder gleichzeitig im Rahmen des Kyoto-Protokolls verpflichtet haben, CO2-Emissionen zu reduzieren. Bisher gab es kaum Studien, die mehr als drei Länder verglichen und Entwicklungs- oder Schwellenländer mit einbezogen.
Unterschriftenaktion gegen Braunkohletagebau in der Lausitz Mitteilungen Verbraucherberatung 12. August 2013 Werbung (WK-intern) - Liebe Leute, hiermit möchte ich euch dringend um Unterstützung für eine Unterschriftenaktion bitten: Es geht um den Erhalt eines Dorfes vor dem Braunkohletagebau und wir selbst stehen im Wettbewerb mit einen Vattenfall-nahen Verein. Mehr als 800 Menschen sollen für den Braunkohletagebau umgesiedelt werden, im Dorf Proschim sollen Solaranlagen und eine Biogasanlage abgebaggert werden. In der Lausitz läuft gerade ein Planverfahren, um das Dorf und Teile der Stadt für die Braunkohle ab 2027 abzubaggern. Die Situation ist geradezu bizarr: Die Menschen, die Vattenfall vertreiben will, leben seit langem mit Biogas, Windkraft und Solaranlagen. Das Dorf erzeugt weit mehr erneuerbare, klimaneutrale Energie als
Ottmar Edenhofer leitet wissensbasierte Politikberatung einer neu eingerichteten Energieplattform Berlin Brandenburg Forschungs-Mitteilungen 17. Juli 2013 Werbung (WK-intern) - Politikberatung für EU-Entscheider: Edenhofer leitet neue Energieplattform Ottmar Edenhofer, Vize-Direktor und Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), übernimmt den Ko-Vorsitz der neuen Energieplattform des European Council of Academies of Applied Sciences, Technologies and Engineering (Euro-CASE), einem Zusammenschluss 21 nationaler technikwissenschaftlicher Akademien in Europa. Mit der gebündelten Expertise der Akademien richtet sich die Euro-CASE Energieplattform als unabhängige und wissensbasierte Politikberatung an EU-Entscheidungsträger wie die Generaldirektion für Klimapolitik, die für die Umsetzung des EU-Emissionshandelssystems verantwortlich ist, oder EU Energiekommissar Günther Oettinger. „Die Wissenschaft kann für die Kartografie von Wissenslandschaften eine wichtige Rolle spielen. Mit der Euro-CASE Energieplattform entsteht eine bedeutende Schnittstelle
Studie: Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel um mehr als 2 Meter erhöhen Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 15. Juli 2013 Werbung (WK-intern) - Jedes Grad Erderwärmung könnte den Meeresspiegel auf lange Sicht um mehr als 2 Meter erhöhen Heute ausgestoßene Treibhausgase werden den Meeresspiegel noch auf Jahrhunderte ansteigen lassen. Jedes Grad an globaler Erwärmung wird den Meeresspiegel zukünftig wahrscheinlich um mehr als 2 Meter erhöhen, wie eine jetzt in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erschienene Studie zeigt. Während die Wärmeausdehnung des Meeres und das Abschmelzen von Gebirgsgletschern heute die wichtigsten Ursachen für einen Anstieg der Meere sind, werden die grönländischen und antarktischen Eisschilde in den nächsten 2000 Jahren zu den dominierenden Faktoren, so die Studie. Die Hälfte dieses
Brennpunkte des Klimawandels: Wo die Folgen breit spürbar werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 2. Juli 2013 Werbung (WK-intern) - Jeder zehnte Mensch lebt an einem Ort der Erde, der bis zum Ende des Jahrhunderts zu einem der Brennpunkte der Folgen ungebremster globaler Erwärmung werden kann. Dabei geht es um das Zusammenwirken von Folgen des Klimawandels für Ernten, Ökosysteme, Gesundheit und für die Verfügbarkeit von Wasser. Veränderungen in mehrerer dieser Sektoren sind in der Amazonas-Region, im Mittelmeer-Raum und in Ost-Afrika zu erwarten, so zeigt eine jetzt online in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) erscheinende Studie. In einem extremeren Szenario wären noch deutlich mehr Menschen betroffen. Der Artikel gehört zu den Ergebnissen des Intersectoral Impact
Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Aktuelles Forschungs-Mitteilungen 29. Juni 2013 Werbung (WK-intern) - Global Sustainability Summer School 2013: Die Städte der Zukunft Wie sehen die Städte der Zukunft aus? Welche Rolle spielen sie für den globalen Klimawandel? Welchen Einfluss hat die Energiewende weltweit? Diese Fragen stehen im Zentrum der 2. Global Sustainability Summer School zum Thema „COMPLEX(C)ITY – Urbanization and energy transition in a changing climate“ vom 1. bis zum 12. Juli, die gefördert von der Robert Bosch Stiftung gemeinsam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) ausgerichtet wird. Aus aller Welt – von Brasilien bis Indien, von Ghana bis zur Mongolei - kommen hierfür Nachwuchswissenschaftler,
Erneuerbare-Energien-Branche startet Aktionsbündnis zur Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Veranstaltungen 12. März 2013 Werbung (WK-intern) - Erneuerbare-Energien-Branche startet Aktionsbündnis Branchenvertreter entwickeln gemeinsame Kommunikationsstrategie Köln / Freiburg - Rund 100 Vertreter der Erneuerbare-Energien-Branche aus Deutschland, der Schweiz, Belgien und den Niederlanden haben sich am 8. März zu einem Aktionsbündnis zusammengeschlossen. Ziel der Gruppe aus Betreibern, Forschungsinstituten, Hochschulen, Journalisten, Kommunikationsagenturen, Unternehmen und Verbänden ist die Entwicklung einer gemeinsamen Kommunikationsstrategie. Der erste Workshop fand während des Photovoltaik-Symposiums in Bad Staffelstein statt. Weitere Treffen und politische Diskussionsrunden sind geplant. Sauber bleiben: Transparenz, Stabilität und Energiedemokratie Die Subventionen für fossile Kraftwerke in Deutschland betragen bei angenommenen 70 Euro pro Tonne Kohlendioxid über 20 Milliarden Euro pro Jahr. Wird die Energiewende gestoppt, steigen der Kohlendioxidausstoß
Störungen riesiger Wellen in der Atmosphäre verursachen Wetter-Extreme Ökologie 26. Februar 201326. Februar 2013 Werbung (WK-intern) - Wetter-Extreme: Neuer Mechanismus entdeckt – die Störung riesiger Wellen in der Atmosphäre Eine ganze Reihe regionaler Wetter-Extreme hat in jüngster Zeit die Welt erschüttert – etwa die Hitzewelle in den USA 2011 oder jene in Russland 2010, als auch Pakistan überschwemmt wurde. Hinter diesen verheerenden Einzelereignissen gibt es eine gemeinsame physikalische Ursache, wie jetzt erstmals Wissenschaftler des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) aufzeigen. Ihre Studie wird diese Woche in der US-Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht. Das Ergebnis: Der vom Menschen verursachte Klimawandel stört wiederholt die Muster der Luftbewegungen rund um die nördliche Erdhalbkugel, und zwar wahrscheinlich
Der Ozean ist der größte CO2-Speicher und kontrolliert die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. Februar 201319. Februar 2013 Werbung (WK-intern) - CO2-Speicher Meer: neue wichtige Daten für Modelle zum Klimawandel Das Verständnis der Mechanismen der CO2-Speicherung in Ozeanen ist entscheidend für eine genauere Prognose von Klimaänderungen. Die Ergebnisse der Arbeit eines französisch-spanischen Forscherteams (CNRS, Ifremer und CSIC [1]) zu diesem Thema wurden in der Fachzeitschrift Nature Geoscience veröffentlicht [2]. Sie konnten eine Verbindung herstellen zwischen der Verlangsamung des ozeanischen "Förderbandes" (das warmes Oberflächenwasser in hohe Breitengrade und kaltes Tiefenwasser nach Süden transportiert) und der verringerten Absorption von anthropogenem (vom Menschen verursachte) Kohlenstoff im Nordatlantik. Die Daten wurden im Rahmen verschiedener internationaler Programme gesammelt: OVIDE, CATARINA CARBOCHANGE. Heute wird etwa ein Viertel der vom
Besserer Schutz für Europas Naturschutzgebiete – Was kann die Europäische Union tun? News allgemein 16. Februar 201316. Februar 2013 Werbung (WK-intern) - Klimawandel, intensive Landwirtschaft und wachsende Städte – die Naturschutzgebiete in Europa und mit ihnen die biologische Vielfalt geraten zunehmend in Bedrängnis. Das Projekt HABIT-CHANGE, das vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) geleitet wird, sucht nach praxistauglichen Empfehlungen für das Management von natürlichen Lebensräumen. Am 5. März stellt es Ergebnisse in Brüssel vor. Neben den vom Menschen gemachten Veränderungen stellt vor allem der Klimawandel die europäischen Schutzgebiete wie Nationalparks und Biosphärenreservate vor immer neue Herausforderungen. „Die Management- und Schutzstrategien müssen entsprechend angepasst werden – doch hier fehlen bisher Erfahrungswerte und Handlungsempfehlungen. HABIT-CHANGE möchte diese Lücke schließen“, erklärt Projektleiter Marco Neubert. Seit 2010 wird
Sicherheitsrisiko durch nachteilige Auswirkungen des Klimawandels auf den Erhalt von Frieden Forschungs-Mitteilungen News allgemein Ökologie 15. Februar 201314. Februar 2013 Werbung (WK-intern) - Klimaforscher Schellnhuber brieft den UN-Sicherheitsrat Weil der Klimawandel auf höchster internationaler Ebene zunehmend als Sicherheitsrisiko erkannt wird, haben Pakistan und Großbritannien Hans Joachim Schellnhuber vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) ersucht, zu einer dreistündigen Diskussion mit Mitgliedern des UN Sicherheitsrats nach New York zu kommen. Thema des Treffens: „potentielle Bedrohungen durch mögliche nachteilige Auswirkungen des Klimawandels auf den Erhalt von Frieden und Sicherheit“. Es findet an diesem Freitag im UN-Hauptquartier statt. Generalsekretär Ban Ki-moon plant, daran teilzunehmen. „Wenn der Ausstoß von Treibhausgasen nicht verringert wird, begibt sich die Menschheit auf den Weg in eine ungewisse Zukunft – sie wagt sich in
Leibniz-Institut stellt Projekt zur regionalen Klimaanpassung in Brüssel vor Forschungs-Mitteilungen Ökologie 26. Januar 201326. Januar 2013 Werbung (WK-intern) - REGKLAM gilt als sächsisches Leuchtturmprojekt. Nun wurde REGKLAM – Regionales Klimaanpassungsprogramm für die Modellregion Dresden auch auf europäischer Ebene vorgestellt. Projektleiter Professor Bernhard Müller, Direktor des Leibniz-Institutes für ökologische Raumentwicklung (IÖR), nahm wichtige Botschaften mit nach Brüssel. „Anpassung an den Klimawandel – globale Herausforderung, Strategie für Europa, Mission für die EU-Regionen“ lautete der Titel einer Veranstaltung des Verbindungsbüros der sächsischen Staatsregierung in Brüssel. Sie ist Teil der Diskussionen zu einer Europäischen Strategie zur Anpassung an den Klimawandel. Im Rahmen der Veranstaltung wurde das Projekt REGKLAM am Mittwoch als Leuchtturmprojekt der Klimaanpassung in Sachsen präsentiert. Stellvertretend für das Projekt stellte Prof. Bernhard Müller ausgewählte