Weltrekord: Jülicher Brennstoffzelle bricht 40.000-Stunden-Marke Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Technik 19. März 2012 Mit neuer Bestmarke erstmals fit für stationäre Anwendungen Jülich, 19. März 2012 – Eine planare Festoxid-Brennstoffzelle aus Jülich hat die Grenze von 40.000 Betriebsstunden überschritten. Damit übertraf sie weltweit erstmalig den Grenzwert für den wirtschaftlichen Einsatz in stationären Anwendungen, der einer Betriebszeit von 5 Jahren entspricht. Wegen des guten Wirkungsgrads und der hohen Betriebstemperatur zielt die Entwicklung dieses Brennstoffzellentyps insbesondere auf ortfeste Anwendungen ab, wie etwa dezentrale Anlagen zur Versorgung privater Haushalte. Der Jülicher Teststack wird noch in einer Laborumgebung betrieben, besteht aber bereits aus allen Komponenten, die ein mögliches kommerzielles Produkt später enthalten wird. Er wird betrieben mit Wasserstoff, der mit
Bildungszentrum für erneuerbare Energien – BZEE mit neuem Vorstand Mitteilungen Windenergie 19. März 2012 Im März 2012 wurden Dr. Klaus Rave, Präsident des GWEC (Global Wind Energy Council) und Vize-Präsident der EWEA (European Wind Energy Association), Michael John, Geschäftsführer der Allcon GmbH sowie Horst Doering, Geschäftsführer der Verkehrsinstitut Nord GmbH von der 45-köpfigen Mitgliederversammlung des BZEE e.V. einstimmig und für drei Jahre in den Vorstand berufen. Foto (neuer Vorstand): Neuer BZEE-Vorstand: Michael John, Dr. Klaus Rave, Horts Doering (von links nach rechts), Bildquelle: BZEE/A. Birresborn Klaus Markmann, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK zu Flensburg und Friedrich Preissler-Jebe, Geschäftsführer der FPJ-Firmengruppe, die seit der Gründung des BZEE e.V. im Jahr 2000 dem Vereinsvorstand angehörten, wurden mit herzlichem Dank für ihre jahrelange
METALLVERKNAPPUNG BETRIFFT ENERGIEWENDE: PROJEKT „FEASIBLE FUTURES“ Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 19. März 2012 Das vom Österreichischen Klima- und Energiefonds (KLIEN) der Österreichischen Bundesregierung geförderte Forschungsprojekt „Feasible Futures“ untersucht, in welchem Ausmaß Versorgungskrisen bei fossilen und metallischen Stoffen die Wende hin zu erneuerbaren Energien beeinflussen und vielleicht gefährden. Erneuerbare Energietechnologien wie etwa Photovoltaik oder die für den Ausgleich von Schwankungen erneuerbarer Energiequellen verwendeten Speichertechnologien verwenden Metalle, die nicht endlos vorhanden sind. Dazu kommt, dass viele Metalle nicht nur für erneuerbare Energietechnologien, sondern auch für andere industrielle Nutzungen von großer Bedeutung sind. Natürliche Ressourcengrenzen können so durch Nutzungskonkurrenz verschärft werden. Auch bei Massenmetallen wie etwa Kupfer ist eine problemlose Verfügbarkeit nicht garantiert. Dr. Werner Zittel, Energieexperte der Ludwig-Bölkow-Systemtechnik GmbH
Forschung: kostengünstige Massenfertigung von leitfähigen organischen Molekülen für Photovoltaikanlagen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 19. März 201218. März 2012 Leuchtend weiß, lösungsmittelfreie lumineszierende organische Flüssigkeiten für die organischen Elektronik Die Zukunft wird von einer organischen Elektronik dominiert werden, im Gegensatz zur aktuellen Siliziumtechnologie. Ein internationales Forscherteam stellt in der Zeitschrift Angewandte Chemie jetzt eine leuchtende organische Flüssigkeit vor, die wie Tinte aufgetragen werden kann. Werden zwei weitere Farbstoffe darin gelöst, entsteht eine weiß leuchtende Paste, die einen neuen Weg zu Anwendungen wie großflächigen Displays und weißen Leuchtdioden eröffnen könnte. Heutige Ansätze für eine organische Elektronik bestehen meist aus Kunststoff-Folien als Träger, auf die Leiterbahnen und Bauelemente aus leitfähigen organischen Molekülen kostengünstig aufgedruckt oder aufgeklebt werden. Daher ist die organische Elektronik als „Wegwerfelektronik“
Stromnetzwerke der Zukunft erfordern ein Denken in ganz neuen Dimensionen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 19. März 201218. März 2012 Ein Chemnitzer und ein Münchner Professor plädieren für ein internationales „SuperGrid für erneuerbare Energien“ Fachkonferenz an der TU Chemnitz widmet sich auch dem Thema Stromnetzwerke der Zukunft Um Europa mit möglichst viel Strom aus regenerativen Quellen zu versorgen, würden angesichts des schwankenden Angebots von Sonne und Wind große zusätzliche Energiespeicher wie Pumpspeicherkraftwerke notwendig. „Doch wenn wir das im europäischen Rahmen durchdenken und für die jeweilige Form der regenerativen Energie jeweils die ertragreichsten Standorte wählen, so können sich regionale Erzeuger und industrielle Großtechnik sinnvoll ergänzen“, meint Prof. Dr. Josef Lutz, Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit an der Technischen Universität Chemnitz. „Um dies zu
Wie man Boden und Wasser vor Tierarzneimittel-Rückständen schützen kann Forschungs-Mitteilungen 19. März 201218. März 2012 Gießener Forscherinnen und Forscher an BMBF-gefördertem Verbundprojekt zu nachhaltigem Wassermanagement beteiligt Übergabe des Bewilligungsbescheides durch den Parlamentarischen Staatssekretär Dr. Helge Braun am 16. März 2012 Die Abwässer von Betrieben mit intensiver Tierhaltung können Rückstände von Tierarzneimitteln sowie antibiotikaresistente Bakterien enthalten – eine Belastung für den Boden, aber auch für Grund- und Oberflächenwasser. Mit dieser Problematik beschäftigen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) um Prof. Dr. Gerd Hamscher, Institut für Lebensmittelchemie und Lebensmittelbiotechnologie (ILL) am Fachbereich 08, und Prof. Dr. Dr. Peter Kämpfer, Institut für allgemeine Mikrobiologie (IAM) am Fachbereich 09, höchst erfolgreich. Sie erhalten für ihre Arbeit nun eine Förderung
Erstes Micro Smart Grid wurde auf dem EUREF-Campus in Berlin eingeweiht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 18. März 2012 Energiewende in Berlin-Brandenburg: Einweihung Micro Smart Grid auf dem EUREF-Campus Die Energiewende ist gesetzt. Doch noch kann man sich so recht keine sichere Energieversorgung vorstellen, wenn der Wind nicht weht oder die Sonne nicht scheint. Dabei haben wir viel mehr natürliche Energien, als wir tatsächlich brauchen. Was fehlt, ist eine stabile Versorgung, die aber nur mit neuen Speichern funktioniert. Je höher der Anteil der Regenerativen ist, umso volatiler wird die Versorgung und umso kostbarer wird die Speicherung. Elektrische Autos, die in Flotten betrieben werden, können hierzu einen wesentlichen Beitrag liefern. Eine intelligen-te Poolsteuerung ermöglicht eine Speicherverfügbarkeit, ohne dass die Nutzung der Fahrzeuge eingeschränkt
Windkraft-Zulieferer SIAG Schaaf Industrie AG ist insolvent Mitteilungen Windenergie 18. März 2012 Am 15. März 2012 stand folgende kleine Meldung auf der Homepage der SIAG: Die SIAG Schaaf Industrie AG, Dernbach, ist insolvent und wird in Kürze Insolvenzantrag stellen. Diese wurde nun ergänzt und somit erneut bestätigt: Die SIAG Schaaf Industrie AG, Dernbach, reicht am Montag, dem 19.03.2012 Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über ihr Vermögen beim zuständigen Amtsgericht Montabaur ein. Die SIAG Schaaf Industrie AG ist aus dem klassischen Stahlbau zu einem der führenden Zulieferer der Energiebranche gewachsen mit Werken in Deutschland, Tschechien, Frankreich, USA und in Ägypten. Mit 1.800 Mitarbeitern sieht die SIAG ihre Aufgabe darin mit den Kunden zu expandieren und bestmögliche Qualität
Schwerkraft ist Klima – Zehn Jahre Klimaforschungssatelliten GRACE Forschungs-Mitteilungen 18. März 2012 Wieviel Eis verliert Grönland wirklich? – Bewegung im Erdmantel? – Genug Wasser für alle? „Schwerkraft ist Klima“ – Zehn Jahre Klimaforschungssatelliten GRACE Wieviel Eis verliert Grönland wirklich? – Bewegung im Erdmantel? – Genug Wasser für alle? Der Gletscherschwund auf Grönland konnte jetzt erstmals mit hoher Genauigkeit aus dem All gemessen werden. Pünktlich zum zehnten Geburtstag der ZwillingssatellitenGRACE (Gravity Recovery and Climate Experiment) ergibt sich ein scharfes Bild, das auch die räumliche Verteilung der Gletscherschmelze präzisiert. Bis zu 240 Gigatonnen Massenverlust musste der grönländische Eisschild zwischen 2002 und 2011 verkraften. Das entspricht einem Meeresspiegelanstieg von etwa 0,7 mm pro Jahr. Möglich wurden diese Aussagen
Forschung: Elektromobilität birgt keine unbekannten Risiken für Beschäftigte E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 17. März 201216. März 2012 BAuA-Gutachten schätzt Technikfolgen für Arbeitsschutz ab Dortmund - Nach dem Entwicklungsplan Elektromobilität der Bundesregierung sollen sich künftig deutlich mehr elektrisch betriebene Fahrzeuge im Verkehr bewegen. Die dafür notwendige Einführung der neuen Technologie birgt keine unbekannten Risiken für Beschäftigte in Produktion, Wartung und Entsorgung. Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten, das die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) jetzt veröffentlicht hat. „Mittel- bis langfristig besteht kein außergewöhnlicher oder spezifischer Handlungsbedarf für den Arbeitsschutz“, sagt BAuA-Experte Tobias Bleyer. „Zwar muss man mit Risiken durch höhere Spannungen und neue Gefahrstoffe rechnen. Diese lassen sich aber durch die konsequente Umsetzung bestehender Sicherheitsanforderungen bewältigen.“ Der Nationale Entwicklungsplan Elektromobilität soll
Hoffnungsträger Lithium-Batterie E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 17. März 201216. März 2012 Sei es bei der Energieversorgung oder der Elektromobilität – Batterien sind eine Schlüsselkomponente. Auf der Hannover-Messe vom 23. bis 27. April stellen Forscher Lithium-Batterien mit verbesserten Eigenschaften vor: Sie sind schnell aufladbar, biegsam, druckstabil oder optimal gekühlt. Elektrofahrzeugen gehört die Zukunft – davon sind die Experten überzeugt. Doch bis die leise surrenden Stromer den Verbrennungsmotor gänzlich ablösen können, müssen noch einige Herausforderungen gemeistert werden. Etwa die Energieversorgung: Die Batterien müssen sicher, zuverlässig und preisgünstig sein. Vielversprechend sind unter anderem Lithium-Zellen, sie haben die höchste Energiedichte. Doch nicht nur in Elektroautos finden diese Batterien Anwendung – auch zum Speichern von Wind- und Sonnenenergie, für
VDMA Windbranche mit neuer Spitze Mitteilungen News allgemein 17. März 201216. März 2012 Frankfurt - Andreas Nauen, Vorstandsvorsitzender der REpower Systems SE, wurde diese Woche einstimmig zum neuen Vorsitzenden der Windenergieanlagenhersteller im VDMA gewählt. Er folgt Thomas Richterich, der nach seinem Ausscheiden als Vorstandsvorsitzender der Nordex SE auch als Vorsitzender im VDMA ausscheidet. „Thomas Richterich hat die Windbranche im VDMA sehr erfolgreich geführt und sowohl auf nationaler als auch europäischer Ebene in der Politik ein klares Profil gegeben“, erklärt Thorsten Herdan, Geschäftsführer von VDMA Power Systems. „Mit Andreas Nauen haben wir in der Nachfolge von Thomas Richterich eine Persönlichkeit finden können, mit der wir den erfolgreichen Kurs fortsetzen können.“ Drohende energiepolitische Verwerfungen in den USA, den