Algen als Energiequelle: Mikroalgen funktionieren wie kleine Kraftwerke E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Veranstaltungen 5. April 201217. Oktober 2012 Hannover Messe 2012: Innovationen aus dem KIT Auf der Hannover Messe 2012 vom 23. bis 27. April ist das KIT mit Innovationen rund um Energie, Mobilität, IT und mit weiteren Zukunftsthemen vertreten. So stellt das KIT seine Algentechnologie-Plattform vor und zeigt einen Photobioreaktor für Mikroalgen. Zudem präsentiert es neue Lasertechnologien für die Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien, eine elektronische Deichsel für landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen und ein Organic Computing System für Traktoren. Mitaussteller sind KNMF, EUMINAfab, EnSoC und KIC InnoEnergy. Das KIT trägt darüber hinaus auf weiteren Ständen und Sonderschauen bei. KIT-Hauptstand, Halle 2, C18: Algen als Energiequelle. Mikroalgen funktionieren wie kleine Kraftwerke: Sie wandeln einen relativ hohen Anteil
Forschungsnetzwerk SOJUS Bioenergie in Russland Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Solarenergie 4. April 2012 Projekt „Marketingmaßnahmen für das Forschungsnetzwerk SOJUS Bioenergie in Russland - Kurztitel: SoMaRu“ startet zum 1. April 2012 Das Forschungsnetzwerk SOJUS Bioenergie verbindet Akteure aus Forschung und Entwicklung in Deutschland, Russland, der Ukraine und Belarus. Es unterstützt den internationalen Wissensaustausch sowie die Kooperation zur nachhaltigen Entwicklung der energetischen Biomassenutzung. SOJUS Bioenergie bietet die Möglichkeit, technisch effiziente, ökonomisch und ökologisch optimierte sowie nachhaltige Bioenergiebereitstellungspfade in vorhandene Strukturen zu integrieren und eine Know-how-Basis zur Verbesserung der Rahmenbedingungen in den einzelnen Ländern zu schaffen. Das im Rahmen des „Deutsch-Russischen Jahres der Bildung, Wissenschaft und Innovation“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt SoMaRu hat das Ziel
Teilchenbeschleuniger LHC mit Rekord-Kollisionen in die Messperiode 2012 Forschungs-Mitteilungen News allgemein 4. April 20124. April 2012 LHC startet mit Rekord-Kollisionen in die Messperiode 2012 Der weltgrößte Teilchenbeschleuniger LHC ist mit einem Rekord ins Forschungsjahr 2012 gestartet: Am Freitagabend ließ er erstmals Protonen mit einer Energie von 8 Tera-Elektronenvolt (8 TeV) kollidieren - so hoch wie noch in keinem irdischen Teilchenbeschleuniger zuvor. Damit kann das Messprogramm an dem Beschleuniger des europäischen Teilchenforschungszentrums CERN bei Genf nach mehreren Monaten Winterpause wie geplant wieder beginnen. DESY-Teilchenphysikdirektor Prof. Joachim Mnich gratulierte den CERN-Kollegen. „Wenn alles läuft wie geplant, können wir mit den Daten dieses Jahres entscheiden, ob es das Higgs-Teilchen so wie im Standardmodell der Physik postuliert tatsächlich gibt“, betonte Mnich. DESY ist an
Wasserstoff, die nachhaltige Zukunft Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 4. April 20123. April 2012 Fraunhofer ISE zeigt Potenzial der Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie auf Hannover Messe Der Anteil erneuerbarer Energien steigt, die Entwicklung von Speicherlösungen für eine hundertprozentig nachhaltige Energieversorgung läuft auf Hochtouren. Regenerativ hergestellter Wasserstoff spielt dabei eine zentrale Rolle, er ermöglicht eine emissionsfreie Energieversorgung über alle Anwendungsbereiche hinweg. Einen Blick in die Zukunft der Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologie zeigt das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg auf der Hannover Messe Industrie 2012 vom 23. bis 27. April 2012 in Halle 27, Stand C60. Nachhaltige Mobilität Das Fraunhofer ISE hat Anfang März in Freiburg eine öffentliche, solare Wasserstofftankstelle in Betrieb genommen, in der Wasserstoff durch Elektrolyse mit der fortschrittlichen
Wunsch und Wirklichkeit der berührungslosen Energieübertragung Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Veranstaltungen 4. April 20123. April 2012 Energieübertragung ohne Kabel Durch den Verzicht auf Kabel zur Übertragung der elektrischen Energie, können Systeme mit höherer Zuverlässigkeit und Lebensdauer gebaut werden. Dieser Aspekt ist insbesondere bei der Energieübertragung zu den bewegten Einheiten von großer Bedeutung. Der Wegfall von Schleppkabeln bzw. Stromschienen erhöht nicht nur die Sicherheit der Systeme, die Anordnungen erhalten auch eine höhere Dynamik und zusätzliche Freiheitsgrade. Unter Beachtung dieser Perspektiven kann die kontaktlose Energieübertragung als eine Technologie betrachtet werden, die in naher Zukunft zunehmenden Einsatz in elektromechanischen Systemen finden wird. Das Thema Elektromobilität beflügelt neue Entwicklungen. Ebenso der Wunsch nach einheitlichen Ladesystemen für die täglichen Helfer wie Handy, u.a. Wirklich neue Techniken
Energie senken – Ein Haus intelligent steuern – IT-Absolventen erhalten Wirtschaftspreis Bayern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 4. April 20123. April 2012 Wirtschaftspreis für Absolventen der Informationstechnik der Hochschule Esslingen (Esslingen) Die Heizung mit dem Smartphone steuern? Die Heizung automatisch abschalten, wenn das Fenster geöffnet wird? Das ist nicht länger Science Fiction sondern Wirklichkeit. Intelligente Haussteuerungen waren bis jetzt mit komplexer Installation und hohem Planungsaufwand verbunden. Doch durch das stetig steigende Interesse an Themen wie Energie sparen, Umweltschutz und Kostensenkung steigt auch die Nachfrage nach intelligenten Haussteuerungen, die in der Anschaffung das individuelle Budget nicht übersteigen und problemlos nicht nur im Neubau sondern selbst in Mietwohnungen nachgerüstet werden können. Diese Erkenntnis war der Anstoß für eine Absolventengruppe der Fakultät Informationstechnik an der Hochschule Esslingen, sich mit
Österreich/Uni Graz – Kunststoff aus der Natur Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Veranstaltungen 4. April 20123. April 2012 Kunststoff aus der Natur: ChemikerInnen der Uni Graz machen mit Enzymen Plastikbausteine Die Voraussetzung für die Herstellung kostengünstiger Plastikmaterialien haben Forschungen am Institut für Chemie der Karl-Franzens-Universität Graz geschaffen. Ao.Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Kroutil und sein Team fanden heraus, wie man Enzyme aus der Natur dazu bringt, Kunststoffbausteine für Polyamide herzustellen. Die Enzyme, natürliche Eiweiße, sind die Biokatalysatoren, die chemische Reaktionen beschleunigen und dadurch höchst effizient „arbeiten“. Die Entdeckung wurde zusammen mit einem industriellen Partner patentiert und zielt darauf ab, hoch beanspruchbare Kunststoffe zur Erzeugung von Snowboards, Segelschiffen oder Flügeln von Windkraftwerken bereitzustellen. Diese und andere bahnbrechende Forschungsergebnisse aus dem Bereich der Biokatalyse werden von
Elektro-Mobilität: e-Verkehrsraum Stuttgart und Campusflotte Baden-Württemberg E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 4. April 20123. April 2012 Das baden-württembergische „LivingLab BWe mobil“ ist bundesweit eines von vier geförderten Konzepten im Schaufenster Elektromobilität. Für das Gesamtprogramm in vier Regionen Deutschlands stellt der Bund Fördermittel in Höhe von 180 Millionen Euro bereit. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist am LivingLab BWe mobil mit Projekten für eine Elektro-Campusflotte sowie zum „e-Verkehrsraum Stuttgart“ federführend beteiligt, in zwei weiteren Anträgen ist das KIT Projektpartner. Die heutige Entscheidung der Bundesregierung beruht auf den Empfehlungen einer 13-köpfigen Jury aus Wissenschaftlern und Vertretern von Fachverbänden. Nun schließt sich ein Verfahren an, in dem die jeweiligen Fördervolumina für die Einzelprojekte festgelegt werden. Im Projekt „Campusflotte KIT“, das nun beantragt
90 Millionen Euro für hochmodernen Maschinenbau-Campus in Garbsen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 4. April 20123. April 2012 Die Leibniz Universität kann in Kürze mit den Bauplanungen Maschinenbau-Campus in Garbsen starten HANNOVER. Das Land stärkt den Wissenschaftsstandort Niedersachsen und Hannover: Auf dem Gelände des Produktionstechnischen Zentrums (PZH) in Garbsen entsteht für mehr als 90 Millionen Euro ein hochmoderner Campus. An diesem werden alle Institute für Maschinenbau der Leibniz Universität Hannover (LUH) zusammengeführt. Wissenschaftler und Studierende sind so künftig an einem Standort vereint. Sie erhalten exzellente Bedingungen für Forschung und Lehre sowie für die praxisnahe Kooperation mit Partnern aus der Industrie in diesem MINT-Fach. Die etwa zweijährige Bauplanung wollen Land und Leibniz Universität bereits in Kürze starten. Die Bau- und Abrechnungsphase wird
Leuphana Universität Lüneburg erforscht Biokerosin für die Lufthansa Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 4. April 20123. April 2012 Kooperation für eine wissenschaftlich führende Forschungsplattform in Deutschland gegründet Die Leuphana Universität Lüneburg, die Deutsche Lufthansa AG und das auf Rohstoffkonzepte spezialisierte Unternehmen INOCAS werden künftig bei der Entwicklung von Biokerosin eng zusammenarbeiten. Ein Kooperationsabkommen sieht vor, Forschungsergebnisse der Universität für anwendungsorientierte Konzepte zur wettbewerbsfähigen Produktion von Rohstoffen für alternative Kraftstoffe zu nutzen. Untersucht werden ausschließlich Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau, die nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduk¬tion stehen und eine positive CO2-Bilanz aufweisen. Der Einsatz von Biokerosin ist Bestandteil der Lufthansa Strategie zur Senkung der CO2-Emissionen. Anhand einer Vier-Säulen-Strategie arbeitet das Unternehmen daran, operative Maßnahmen am Boden und in der Luft zu optimieren, technischen Fortschritt
Aus Schwachgasen Strom und Wärme gewinnen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 4. April 20123. April 2012 Modifizierter Zündstrahlmotor für Kupolofengas erprobt - Strom und Wärme aus Schwachgas gewinnen In Gießereibetrieben der Metallindustrie fallen größere Mengen Schwachgase an. Diese verfügen über einen geringen Heizwert und wurden bisher nur für die reine Wärmeerzeugung genutzt. In Kupolöfen, in denen beim Metallschmelzen große Mengen an Kokskohlen eingesetzt werden, entsteht solch ein brennbares Prozessgas, das Kupolofengas. In einem Forschungsprojekt wurde ein Zündstrahlmotor modifiziert, um dieses Gas jetzt auch zur kombinierten Strom- und Wärmeversorgung verwenden zu können. Das neue BINE-Projektinfo „Strom und Wärme aus Schwachgas gewinnen“ (02/2012) gibt einen Überblick der weiteren Ergebnisse. Die Anlage für die Kraft-Wärme-Kopplung mit Kupolofengas wurde gemeinsam vom Betriebsforschungsinstitut des VDEh
Strom ohne Kabel, drahtlos mit Energie versorgt Forschungs-Mitteilungen 3. April 20122. April 2012 Handys und Laptops funktionieren problemlos per Akku. Doch viele Anwendungen aus der Medizin-, Umwelt- und Prüftechnik wie Implantate und Sensoren lassen sich aufgrund der begrenzten Lebensdauer von Batterien nicht mit solchen betreiben. Forscher haben jetzt ein Verfahren entwickelt, das diese Systeme drahtlos mit Energie versorgt. Seit mehr als 50 Jahren geben Schrittmacher dem Herzen den Takt vor. Seither ist die Entwicklung bei mikroelektronischen Implantaten rasant fortgeschritten, sie sind immer kleiner und technisch ausgefeilter geworden. Der Trend geht hin zu miniaturisierten, intelligenten Systemen, die Therapie- und Diagnosefunktionen übernehmen. Künftig werden beispielsweise implantierbare Sensoren Blutzuckerspiegel, Blutdruck oder die Sauerstoffsättigung von tumorösem Gewebe messen und die