Kunststoff aus der Natur Forschungs-Mitteilungen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - Auf der Hannover Messe 2012 stellen Fraunhofer-Forscher: Kunststoffe aus der Natur vor Kugelschreiber, PC-Tastaturen, Computer-Mäuse, Besteck und sogar Beschichtungen für Getränkekartons lassen sich auch aus nachwachsenden Rohstoffen fertigen. Auf der Hannover Messe (23. bis 27. April) stellen Fraunhofer-Forscher in Halle 2, Stand 22 vor, wie man Biokunststoffe einsetzen kann. Erste Produkte sind bereits auf dem Markt. Kunststoffe sind bislang meist aus Erdöl gemacht. Doch diese fossile Ressource wird knapp und teuer. Eine Alternative sind Polymere aus nachwachsenden Rohstoffen. Doch wie lässt sich zum Beispiel aus Holz Kunststoff gewinnen? Eine Lösung haben Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT in Oberhausen
Projekte SAWA: Nachhaltige Stadtentwicklung verringert Überflutungsschäden Forschungs-Mitteilungen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - Studie der HafenCity Universität zeigt: Nachhaltige Stadtentwicklung verringert Überflutungsschäden Die Hochwassergefahr entlang städtischer Bäche und Flüsse kann im Rahmen einer nachhaltigen Stadtentwicklung erheblich verringert werden. Das ist das Ergebnis einer Studie der HafenCity Universität Hamburg, die im Rahmen des durch die EU geförderten Projektes SAWA (Strategical Alliance for integrated Water Management Actions) erarbeitet wurde. Die Forscher hatten am Beispiel eines Stadtbaches in Hamburg untersucht, mit welchen Maßnahmen zugleich Überschwemmungen verringert und attraktive und ökologisch intakte Stadtgewässer geschaffen werden können. „Wir müssen dafür sorgen, dass das Wasser da bleibt, wo es hingehört: Im Bach und nicht im Kanalrohr, auf der Straße oder im
Bessere Akkus durch Kohlenstoff-Nanoteilchen Forschungs-Mitteilungen 11. April 201210. April 2012 (WK-news) - Nanoforschung: Die Zahl der mobilen Elektrogeräte vom Smartphone bis hin zum E-Bike steigt weltweit kontinuierlich an. Damit wächst auch der Bedarf für kleine, leichte und gleichzeitig leistungsfähige Akkus. Nachdem die Entwicklung der sogenannten Lithium-Ionen-Akkus weitgehend ausgereizt ist, schaut die Fachwelt auf neue, vielversprechende Stromspeicher, die Lithium-Schwefel-Akkus. Um deren Realisierung voranzutreiben entwickelte ein Team um den LMU-Chemiker Professor Thomas Bein und Linda Nazar von der kanadischen Waterloo Universität poröse Nanopartikel aus Kohlenstoff, in denen der Schwefel so eingelagert ist, dass eine größtmögliche Leistungsfähigkeit des Akkus erreicht wird. Die bisherigen Prototypen des Lithium-Schwefel-Akkus bestehen aus einer Lithium-Elektrode und einer Schwefel-Kohlenstoff-Elektrode, zwischen denen Lithium-Ionen aus-getauscht
German High Tech Champions 2012 – PKW mit zwei Sitzen und 500 Kilogramm Gesamtgewicht E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 10. April 2012 (WK-intern) - In Stuttgart haben Michael Kriescher und sein Projekt-Team vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) eine preisgekrönte Idee entwickelt. Sie kann einen entscheidenden Beitrag leisten, dass sich das Ideal der nachhaltigen Mobilität auch für die ständig wachsenden Bevölkerungen verwirklichen lässt. Gleichzeitig bietet es die Chance, negative Umweltfolgen zu reduzieren. Dazu haben die Wissenschaftler des Instituts für Fahrzeugkonzepte ein Leichtbau-Fahrzeug konzipiert, das aufgrund seines geringen Gewichts erheblich an Treibstoff spart, mit unterschiedlichen alternativen Antriebsmodellen bestückt werden kann und zudem eine sehr hohe Fahrgastsicherheit gewährleistet. Mit Leichtbauweisen zum German High Tech Champion 2012 Für diese Idee hat die Fraunhofer Gesellschaft die DLR-Forscher mit dem
Back To The Roots – 10. Arbeitsgemeinschaft Hydromodellierung Forschungs-Mitteilungen Thüringen Veranstaltungen 10. April 20129. April 2012 (WK-news) - Doktoranden der Universität Jena veranstalten am 12./13. April Workshop zu hydrologischer Modellierung Nicht selten passieren wesentliche Dinge auf dieser Erde unter ihrer Oberfläche und damit im Verborgenen. So weiß man zum Beispiel, wie Pflanzen mit ihren Wurzeln Wasser unter der Erde aufnehmen. Welche Ordnung allerdings in den vielen Verzweigungen der Wurzelstränge liegt und in welchen Tiefen sie Wasser aufnehmen, muss noch genauer erforscht werden. Junge Wissenschaftler sitzen, um solche und andere Vorgänge zu erforschen, inzwischen eher vor dem Computer als in der Natur. Doktoranden der Friedrich-Schiller-Universität Jena wollen mit etwa 20 Kollegen aus ganz Deutschland über dieses und andere Themen im Bereich
Veränderungen von Klima und Lebensbedingungen – Evolution im Ozean Forschungs-Mitteilungen Schleswig-Holstein 10. April 20129. April 2012 (WK-news) - Kiel - Die Kalkalge Emiliania huxleyi zeigte im Laborversuch großes Potential, sich an Umweltveränderungen im Meer anzupassen. In einem aufwändigen Langzeitexperiment gelang es Forschern des GEOMAR | Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, Kulturen der biogeochemisch wichtigen Kalkalge über 500 Generationen unter versauerten Bedingungen des zukünftigen Ozeans zu halten. Auf diese Weise angepasste Populationen zeigten deutlich bessere Wachstums- und Kalkbildungsraten als Kontrollpopulationen. Damit konnte erstmals der Beweis erbracht werden, dass eine evolutionäre Anpassung an die sinkenden pH-Werte im Ozean möglich ist. Grund zur Entwarnung sehen die Forscher aber noch nicht. Kohlendioxid-Emissionen, wie sie bei der Verbrennung von Erdöl, Erdgas und Kohle entstehen, haben
Normen und Zertifizierungsstandards für eine sichere Brennstoffzellentechnik Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 9. April 2012 (WK-news) - Die Markteinführung von Brennstoffzellensystemen nimmt Fahrt auf. Mit der Zielsetzung, Standards für die Zulassung, Zertifizierung und Normung für Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Komponenten und Systeme zu entwickeln hat sich jetzt eine Expertenplattform aus drei deutschen Forschungsinstituten gebildet. Die teilnehmenden Institutionen sind das Zentrum für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) in Duisburg, das Fraunhofer-Institut für Solare Energie-systeme ISE in Freiburg sowie NEXT ENERGY in Oldenburg. Das akkreditierte Prüflabor BrennstoffzellenTechnik (PBT) des Zentrums für BrennstoffzellenTechnik (ZBT) sowie das Testzentrum Brennstoffzellen des Fraunhofer ISE bieten die normgerechte Prüfung von Brennstoffzellen-Modulen und Mikrobrennstoffzellen an. »Dies ist Voraussetzung für die Zertifizierung von Brennstoffzellenprodukten und damit für eine rechtliche Absicherung der Hersteller«,
Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) ist Mitglied im Deutschen Klima-Konsortium (DKK) Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 7. April 2012 (WK-news) - Die BfG betreibt Forschung - Schwerpunkt Wasser und Umwelt - mit hohem Anwendungsbezug. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) ist seit März 2012 neues Mitglied im Deutschen Klima-Konsortium (DKK) Damit ergänzt die BfG, als Teil der Ressortforschung der Bundesregierung, den Verbund der Klimaforscher mit einer wichtigen Kernkompetenz: Die BfG betreibt Forschung - Schwerpunkt Wasser und Umwelt - mit hohem Anwendungsbezug. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde ist beratend und gutachterlich tätig; insbesondere sammelt und systematisiert sie Daten zur Entwicklung realitätsgerechter wissenschaftlicher Modelle. Seit Jahrzehnten beobachtet die BfG die Wasserstraßen (Flüsse, Kanäle und Ästuare) und verfügt daher über einen einzigartigen Erfahrungsschatz und ein großes Datenkontingent. Im
Aachen hat mit der RWTH Deutschlands beste Uni Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 7. April 2012 (WK-news) - Die Personalchefs der größten deutschen Unternehmen favorisieren die Absolventinnen und Absolventen der Aachener Hochschule Beim neuesten Ranking des Magazins „WirtschaftsWoche“ küren die Personalchefs der größten deutschen Unternehmen die RWTH Aachen erneut zur besten Universität. Nach Herkunft der bevorzugten Absolventinnen und Absolventen befragt, setzen sie die RWTH als einzige Universität in Deutschland gleich in vier Bereichen auf den Spitzenplatz. So belegen die Fächer Elektrotechnik, Maschinenbau, Naturwissenschaften und Wirtschaftsingenieurwesen der RWTH den ersten Platz. In der Informatik rückt sie zudem im Vergleich zum Vorjahr vom dritten auf den zweiten Platz vor. Das Erfolgsrezept für die Top-Position seiner Hochschule sieht RWTH-Rektor Professor Ernst Schmachtenberg in
Klimagerechtes Bauen und Betreiben Brandenburg Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen Verbraucherberatung 7. April 2012 (WK-news) - Workshop im Rahmen der 3. Schüler-Ingenieur-Akademie Der Workshop war Teil der 3. Schüler-Ingenieur-Akademie des Landkreises Elbe-Elster. Ein gemeinsamer Workshop von Schülern des Oberstufenzentrums Elbe-Elster und Studierenden des Master-Studiengangs Klimagerechtes Bauen und Betreiben fand am 2. Und 3. April 2012 an der Fakultät für Bauen der Hochschule Lausitz (FH) in Cottbus statt. Thema war die Erarbeitung von Lösungen für die Umnutzung eines ehemaligen Verkaufsgebäudes in Uebigau-Wahrenbrück, Ortsteil Langennaundorf, zum Dorfgemeinschaftshaus. Im Rahmen dieser Planungsübung war ein besonderer Schwerpunkt die energetische Ertüchtigung des Gebäudes, die in den Konzepten der Schüler und Studierenden durch Wärmedämmmaßnahmen und eine modernisierte Heizungsanlage angestrebt wurde. Die Schüler-Ingenieur-Akademien werden vom
Die lange schon erwartetet Technik, die Energie aus Grubenwasser schöpft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 7. April 201227. Oktober 2012 (WK-intern) - Der Bine-Infodienst berichtet von einer lange schon erwartetet Technik, die Energie aus Grubenwasser schöpft Das WK hat in zahlreichen Artikeln immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die kilometerlangen Schächte im Ruhrgebiet als Wärmequelle genutzt werden sollten. Endlich ist ein Pilotprojet begonnen. Die Salzbergwerkstollen, wie die Asse oder Gorleben sind im Grunde nichts anderes, statt diese mit radioaktiven Abfällen zu zerstören könnte über ein Rohrsystem mit Wärmetauscher ununterbrochen Energie gewonnen werden. Die riesigen Tagebergbaugruben für Braunkohle werden nach der Ausbeutung meist wieder zugeschüttet. Warum werden da nicht Rohrleitungen auf 100 - 400 Metern Tiefe gleich eingearbeitet und über dieses Systeme ganze Städte beheizt? Wir
Durch einfaches Aufsprühen entfaltet umweltfreundlicher Rostschutz seine Wirkung Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 6. April 20125. April 2012 (WK-news) - Wo Metall ist, da ist meistens auch Rost. Ob am Unterboden des Autos, an Gartengeräten oder an Maschinenteilen – Witterungseinflüsse, Sauerstoff oder mechanische Belastungen nagen ohne Unterlass am Metall. Früher oder später sind Geräte so verrostet, dass ihr Betrieb nicht mehr sicher, oder ihre Funktion stark eingeschränkt ist. Oft werden zum Schutz Schwermetalle verwendet, die zwar vor Rost schützen, dafür aber nicht ungefährlich für Mensch und Umwelt sind. Forscher am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien haben nun ein Material entwickelt, das durch einfaches Aufsprühen eine wirksame Schutzschicht gegen das Rosten bildet – ganz ohne Schwermetalle. Vom 23. bis zum 27.