Saar-Uni entwickelt Speicherform für Wind- und Solarenergie Forschungs-Mitteilungen 9. November 20129. November 2012 (WK-intern) - Die Reaktorkatastrophe von Fukushima brachte in Deutschland die Wende: Statt auf Atomstrom setzt die Bundesregierung auf erneuerbare Energien. Wenn 2022 das letzte Atomkraftwerk vom Netz geht, soll der Strom zu einem großen Teil aus Wind- und Sonnenenergie stammen. Doch bis dahin ist es ein langer Weg. So müssen Speicherformen entwickelt werden, die die erzeugte Energie fast ohne Verluste zwischenspeichern können. An neuen Speichermöglichkeiten arbeiten derzeit Forscher um Rolf Hempelmann von der Saar-Uni: Sie wollen im Rahmen eines deutschlandweiten Forschungsverbunds wiederaufladbare Zink-Luft-Batterien entwickeln, die die Energie ohne große Verlust speichern und wieder abgeben können. Im Laufe eines Tages schwankt der Strombedarf bei
Forschungsprojekt Renewbility II: Klimaschutz im Verkehr, legt Potenziale bis 2030 offen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 9. November 2012 (WK-intern) - Bis 2030 kann der Verkehrssektor seine Treibhausgasemissionen um 37 Prozent im Vergleich zu 2005 reduzieren. Das entspricht etwa 84 Millionen Tonnen Treibhausgas-Äquivalenten. Zu diesem Ergebnis kommt das Forschungsprojekt Renewbility II, an dem das Institut für Verkehrsforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR), das Öko-Institut und das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung gemeinsam arbeiten. Gefördert wurde das Projekt vom Umweltbundesamt sowie dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit. Diese Prognose kann freilich nur erreicht werden, wenn auch alle im Klimaszenario enthaltenen Maßnahmen umgesetzt werden. Zu den wichtigsten klimaschonenden Maßnahmen gehören der Einsatz effizienterer Fahrzeuge, die Verlagerung auf energieeffiziente Verkehrsmittel, die
Kupferrückgewinnung aus Altbeizsäuren und kupferhaltigen Abfallströmen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2012 (WK-news) - Ziel des neu gestarteten bifa-Projekts ist die Entwicklung und Umsetzung eines Verfahrens zur kombinierten Verwertung der beiden Abfallströme Altbeizsäuren (aus den Produktionsprozessen der Wieland-Werke AG) und Composite-Verpackungen (aus der Knittel GmbH Abfallentsorgung) zur Gewinnung von Wertstoffen wie Kupfer, Aluminiumhydroxid und Polyethylen (PE). Untersucht werden optimale Prozessbedingungen wie pH-Wert, Verweildauer und Chloridzudosierung sowie der optimale Zerkleinerungsgrad. Die Umsetzung des Verfahrens in einen großtechnischen Maßstab führt über Voruntersuchungen und Laborversuche, auf deren Basis eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung durchgeführt wird. Als Zwischenschritte sind die Konzeption und der Bau einer Pilotanlage im Technikumsmaßstab erforderlich, bevor aus den Pilotversuchen die Parameter für die Auslegung einer großtechnischen Anlage
Ernteerträge in Zeiten der Klimaerwärmung: Hitzetod oder Zusatzdüngung? Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. November 2012 (WK-intern) - Getreide im Klima der Zukunft: Weltweit erstmals Feldstudien zur Wechselwirkung von Hitzeperioden und CO2-reicherer Atmosphäre bei Weizen Globale und regionale Klimamodelle stimmen darin überein, dass es im Zuge des Klimawandels nicht nur durchschnittlich wärmer wird, sondern dass auch die Anzahl heißer Tage während der Vegetationszeit deutlich zunimmt. Heiße Tage sind definitionsgemäß die Tage, an denen die Nachmittagstemperaturen oberhalb von 30 °C liegen. Extremtemperaturen wirken sich stark auf das reproduktive Wachstum bzw. die geschlechtliche Vermehrung von Kulturpflanzen aus. Aus Laborversuchen und aus einigen Feldbeobachtungen ist bekannt, dass Getreidepflanzen wie Weizen oder Reis besonders während der Blüte sehr temperaturempfindlich sind und auf Werte
Kohlenstoff-Nanoröhren sollen neue Grundlage für Photovoltaik-Materialien werden Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 7. November 20127. November 2012 (WK-news) - Forscher der Universität Würzburg sind maßgeblich am neuen europäischen Verbundprojekt POCAONTAS beteiligt. Dabei sollen aus Kohlenstoff-Nanoröhren neue Materialien für die Photovoltaik entwickelt werden. Die Europäische Union fördert das Vorhaben mit 3,5 Millionen Euro. Für die Bewältigung der Energiewende spielt die Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie eine herausragende Rolle. Herkömmliche Silizium-Solarzellen erreichen mittlerweile zwar hohe Wirkungsgrade, aber ihre Herstellung ist sehr teuer und mit großem Energieaufwand verbunden. Es liegt also nahe, nach Alternativen zu suchen. Eigenschaften des Materials versprechen Erfolg Ein neuer Forschungsverbund geht darum der Frage nach, welche Materialien sich für die Photovoltaik der Zukunft eignen. Winzige Röhren aus reinem
Leichtbau systematisch gestalten Forschungs-Mitteilungen 6. November 20126. November 2012 (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU lädt am 13. und 14. November 2012 zur 4. Internationalen Konferenz »Accuracy in Forming Technology ICAFT 2012« sowie zur 19. Sächsischen Fachtagung Umformtechnik SFU 2012 nach Chemnitz ein. Zur zweitägigen Veranstaltung mit dem Thema »Umformen und Fügen – Technologien für Multimaterial-Design« werden rund 150 Teilnehmer erwartet. Leichter, effizienter und dabei sicher: Leichtbaustrategien sind eine Antwort auf die Anforderungen, sowohl die Herstellung als auch den Betrieb von Produkten für den Automobil- und Maschinenbau effizienter zu gestalten. In diesem Zusammenhang stellen insbesondere Multimaterial-Konzepte zunehmende Herausforderungen an die Umform- und Fügetechnologien. Die ICAFT 2012 und die SFU
Jahreskonferenz diskutiert aktuelle Fragen der Bioenergieforschung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 6. November 2012 (WK-intern) - Talentsuche Bioenergie: Was gibt es Neues in der Bioenergietechnologie, wie sehen die Konzepte für die Bioenergie der Zukunft aus und welche Anforderungen ergeben sich aus dem EEG 2012? Diese Fragen wurden am 05.11.2012 auf der Jahreskonferenz des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) initiierten Förderprogramms „Energetische Biomassenutzung“ aufgegriffen und umfassend diskutiert. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Praxis erläuterten einen ganzen Tag lang Fragen zur Energie- und Klimaeffizienz, zur Markteinführung innovativer Konzepte und zum Thema Nachhaltigkeit. Das Bundesumweltministerium setzt hierbei auf eine nachhaltige Energieversorgung mit zunehmend steigenden Anteilen Erneuerbarer Energien und ihrer effizienten Integration in den
Erste Elektro-Auto-Flotte testet Einsatzmöglichkeiten und CO2-Emissionen im Straßenverkehr Baden-Württemberg E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 6. November 2012 (WK-intern) - Fellbach und Tübingen starten erste Flottenversuche mit Elektrofahrzeugen Mit »elektromobilisiert.de« bietet das Fraunhofer IAO eine professionelle Hilfe zur schrittweisen Elektromobilisierung von Fuhrparkflotten und Servicefahrzeugen. Für die Elektrifizierung der Flotten werden verschiedene Szenarien simuliert und hinsichtlich der Kosten und Umweltauswirkungen bewertet. Alternative und emissionsarme Antriebe spielen in Zeiten des Klimawandels eine zunehmend wichtige Rolle. Besonders Elektrofahrzeuge können in Verbindung mit Ökostrom die CO2-Emissionen im Straßenverkehr deutlich reduzieren. Um den Einsatz von Elektrofahrzeugen praxisnah zu testen, starteten die Städte Tübingen und Fellbach mit Unterstützung des Fraunhofer IAO sowie des kooperierenden Instituts für Arbeitswissenschaft und Technologiemanagement IAT der Universität Stuttgart im September und
Heute: Ringvorlesung zur Windenergie in der FH Flensburg Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Schleswig-Holstein Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie 5. November 2012 (WK-intern) - Ringvorlesung zur Windenergie, Mo. 05.11.12, 18.00 Uhr, H 14 „Wozu braucht man in Zeiten der Energiewende in Schleswig-Holstein noch eine Energieagentur?“ Diese Frage wird Herr Hans Eimannsberger in der sechsten Ringvorlesung zum Thema „Windenergie“ beantworten. Flensburg – Erst vor zwei Wochen ist die Ringvorlesung zum Thema „Windenergie“ in die zweite Runde gestartet. Nicht nur Hochschulangehörige sondern auch einige Externe hörten gespannt dem äußerst informativen und anschaulichen Vortrag von Matthias Vogel, Denker & Wulf AG, zum Thema „Planung und Entwicklung von Onshore- Windenergieprojekten“ zu. Am Montag den 5. November wird Hans Eimannsberger als Referent erwartet. Herr Eimannsberger ist Leiter der 1991
Messung der Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 4. November 2012 (WK-intern) - Ökonomen fragen: Was ist uns Klimaschutz wert? Experten diskutieren statistische Methoden in Leipzig – Ziel: Messung der Zahlungsbereitschaft für den Klimaschutz Leipzig – An der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) treffen sich am 1. und 2. November Wirtschaftswissenschaftler aus Leipzig, Bochum, Berlin, Mannheim und Frankfurt/Oder zu einem zweitägigen Workshop. Thema sind „Empirische Methoden zur Messung der Zahlungsbereitschaft für globalen Klimaschutz“. Der Workshop wird im Rahmen des BMBF-Projektes „Gerechtigkeit und die Zahlungsbereitschaft für das globale öffentliche Gut Klimaschutz – eine empirische und theoretische Analyse (FairPayClim)“ durchgeführt. Die Forscher treffen sich in Leipzig, um aktuelle Forschungsergebnisse vorzustellen und um
Chinaschilf macht als Energiepflanze und nachwachsender Rohstoff Furore Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 4. November 20124. November 2012 (WK-intern) - Miscanthus (Riesen-Chinaschilf) zählt zu den spektakulärsten neuen Nutzpflanzen. Wegen seines raschen Wachstums und seiner vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten macht der nachwachsende Rohstoff Furore. Eine Tagung auf dem Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn blickt von Mittwoch bis Freitag, 7. bis 9. November 2012, auf 20 Jahre Forschung zu dieser Pflanze zurück. Prominenter Referent ist der Journalist und Umweltaktivist Dr. Franz Alt. Außerdem ist die neue Hackschnitzelheizanlage zu besichtigen, die den Campus mit Wärme aus nachwachsenden Rohstoffen versorgt. Die Medien sind herzlich willkommen! Der Bedarf an erneuerbarer Energie nimmt stetig zu. „Neben Holzhackschnitzeln aus der begrenzten Ressource Wald rücken mehrjährige Energiepflanzen zunehmend in den Blickpunkt
Die Kraft der Sonne effizienter nutzen – Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen erhöhen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 4. November 2012 (WK-intern) - Physiker der Universität Jena wollen den Wirkungsgrad von Dünnschicht-Solarzellen erhöhen Die Kraft der Sonne könnte die Energieprobleme der Menschheit lösen. Erfolgversprechende Ansätze gibt es schon, doch dem weltweiten Siegeszug der Solartechnik stellen sich noch Hindernisse in den Weg. Eines davon ist die ungenügende Effizienz der Solaranlagen. „Wir wollen den Wirkungsgrad unserer Dünnschichtsolarzellen auf 18 Prozent erhöhen“, sagt Prof. Dr. Carsten Ronning von der Universität Jena. Der Physiker leitet gemeinsam mit Dr. Udo Reislöhner ein Teilprojekt in einem ehrgeizigen Forschungsvorhaben, das vom Bundesumweltministerium mit insgesamt gut drei Millionen Euro gefördert wird. Am Projekt „Rechnerunterstützte Optimierung des Wirkungsgrades von CIGS-Dünnschichtsolarzellen in der