Klima-Allianz zieht kritische Zwischenbilanz nach einem Jahr Energiewende News allgemein Verbraucherberatung 6. Juli 2012 (WK-intern) - Abschalten allein genügt nicht. Wer aussteigt, muss auch richtig einsteigen! Ein Jahr nach den Bundestagsbeschlüssen zum Energiewende-Gesetzpaket vom 30. Juni 2011 ziehen wir Bilanz: Auf 32 Seiten bietet unser Heft einen Kompass und umfassenden Wegweiser durch das Dickicht der verabschiedeten Gesetze, schaut kritisch auf den Stand ihrer Umsetzung und skizziert die notwendigen Schritte für das nächste Jahr. Auf dieser Grundlage fordern wir für das zweite Jahr nach dem Energiewende-Gesetzespaket ... : Sicherheit, Verbindlichkeit und Langfristigkeit der weiteren Planungen in einem deutschen Klimaschutzgesetz festzuhalten; die Energiewende als partizipativer Prozess zu gestalten, der alle gesellschaftlichen Akteure beteiligt und eine transparente Bewertung der Fortschritte ermöglicht; die kurzfristigen
In Deutschland fallen die Strompreise – aber nicht für die Verbraucher Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Juli 2012 (WK-intern) - Münster (iwr-pressedienst) - Die Strompreise sind in Deutschland auch im Juni 2012 weiter gefallen – allerdings nur für Stromeinkäufer an der Börse und nicht für die Endverbraucher. "Der Trend an der Börse zeigt gegenüber dem Vorjahr einen kräftigen Rückgang der Strompreise", sagt der Direktor des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) Dr. Norbert Allnoch in Münster. Das IWR hat die Preise an der europäischen Strombörse ausgewertet. Grundlaststrom in Deutschland ist auf dem Spotmarkt danach im Juni mit 3,9 Cent (Juni 2011: 5,2 Cent) pro Kilowattstunde so günstig gewesen wie seit Ende 2009 nicht mehr. Selbst der Preis für teureren Spitzenlaststrom, der die Zeiten
Gesellschaft für Energieversorgung: Stromanbietervergleich mit teuren Stolperfallen Verbraucherberatung 27. Juni 2012 (WK-news) - Mitteilung der Verbraucherzentrale NRW: Zurzeit erhalten Verbraucher überraschend Post von der Gesellschaft für Energieversorgung (GFE) aus Rheine. Dem Schreiben sind jeweils Auftragsformulare zur Stromlieferung von drei verschiedenen Unternehmen beigefügt. Wer sich nicht für eines der Angebote entscheidet, dem wird "eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 119 Euro je Angebotsvergleich" angedroht. Den Betroffenen kommt das Geschäftsgebaren spanisch vor. Die meisten Ratsuchenden können sich nicht erinnern, jemals einen kostenpflichtigen Auftrag zum Stromanbietervergleich, geschweige denn an die GFE, erteilt zu haben. Licht ins Dunkel bringt vielleicht die Schilderung eines Betroffenen, der auf einem Flohmarkt von einem Werber angesprochen wurde und – nachdem ihm ein kostenloser Stromanbietervergleich mit
RP-Umweltministerium hat Leitfaden für oberflächennahe Geothermie veröffentlicht Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 13. Juni 2012 (WK-news) - Leitfaden für Erdwärmesonden veröffentlicht Das Umweltministerium hat einen Leitfaden zur Nutzung von oberflächennaher Geothermie mit Erdwärmesonden veröffentlicht. „Die Landesregierung hat sich bei der Umsetzung der Energiewende in Rheinland-Pfalz ehrgeizige Ziele gesetzt. Die Nutzung der Erdwärme als regenerative Energiequelle ist dabei ein wesentlicher Baustein“, sagte Umweltministerin Ulrike Höfken. Der Leitfaden informiere Bürgerinnen und Bürger über neueste technische Entwicklungen und wasserrechtliche Anforderungen. Ziel sei es, den Grundwasserschutz beim Einsatz von Erdwärmesonden sicher zu stellen. In der Broschüre zeigen Übersichtskarten gut geeignete Gebiete für die Erdwärmenutzung in Rheinland-Pfalz. Ansprechpartner und Adressen mit weiterführender Information sind aufgeführt. Den zuständigen Behörden wird mit dieser Publikation zudem eine Hilfe bei
Die Rechte der Kunden gegenüber insolventen Solarherstellern Solarenergie Verbraucherberatung 13. Juni 201213. Juni 2012 (WK-intern) - Ob Q-Cells, Solon, Solar Millenium oder Solarhybrid – in der Solarbranche grassiert die Pleitewelle. Während die Fachwelt über den nächsten Insolvenzkandidaten spekuliert und prognostiziert, wie viele Firmen es noch treffen wird, sorgen sich die privaten Betreiber kleiner Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) um ihre Investition. Denn vor allem die langjährigen Garantieversprechen der Modulhersteller waren ein großes Plus bei den Wirtschaftlichkeitsberechnungen dieser Anlagen. Bis zu 30 Jahre lang sollten die PV-Module nach den Versprechungen der Hersteller nämlich garantiert maximalen Ertrag aus der Sonnenenergie einfahren. Und für bis zu zehn Jahre lang garantierten sie, dass Module über die zweijährige gesetzliche Gewährleistung hinaus frei von Fehlern in
Berlin: Anhörung im Umweltausschuss Netzkauf-Genossenschaft über die Zukunft der Stromnetze Technik Verbraucherberatung 12. Juni 201212. Juni 2012 (WK-intern) - BürgerEnergie Berlin bei Anhörung im Umweltausschuss Netzkauf-Genossenschaft wird neben Vattenfall-Chef Hattaka und Netzagentur-Präsident Homann über Zukunft der Stromnetze angehört Für den morgigen Mittwoch, 13. Juni, ist die BürgerEnergie Berlin zu einer Anhörung im Umweltausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses eingeladen. Die Bürgergenossenschaft, die sich um die Konzession für das Berliner Stromnetz beworben hat, wird neben dem Vorsitzenden von Vattenfall Europe, Tuomo Hattaka, und dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, über die Zukunft der Energienetze in Berlin referieren. Auch ein Vertreter des Berliner Energietisches und der GASAG-Vorstand werden zum Thema „Status quo und Zukunft der Energienetze in Berlin“ angehört. Hintergrund der Anhörung sind die
Bei Ökostromanbietern ist der Strom auf Dauer günstiger Verbraucherberatung 11. Juni 201217. Oktober 2012 (WK-news) - Wer zu einem konzernunabhängigen Ökostromanbieter wechselt, kann Geld sparen Berlin – Viele Verbraucher haben Angst, dass sie wegen des Atomausstiegs und der Förderung Erneuerbarer Energien höhere Stromrechnungen bekommen. Doch das muss nicht sein: Wer zu einem konzernunabhängigen Ökostromanbieter wechselt, kann Geld sparen und einen persönlichen Beitrag zur Energiewende leisten, raten die im Aktionsbündnis „Atomausstieg selber machen“ zusammengeschlossenen Umwelt- und Verbraucherschutzverbände. „Die Folgerung ‚Energiewende gleich teurer Strom‘ ist schlicht und einfach falsch“, stellt Melanie Ball vom Bündnis „Atomausstieg selber machen“ richtig. Es gibt über 200 Stromanbieter in Deutschland. Seit 1998 kann jeder Verbraucher seinen Anbieter frei wählen. Trotzdem erzeugen vier große Konzerne
Montag findet die 1. NetzNacht der BürgerEnergie Berlin statt News allgemein Verbraucherberatung 9. Juni 20129. Juni 2012 (WK-intern) - Kauf des Berliner Stromnetzes Die BürgerEnergie Berlin lädt für den kommenden Montag, 11. Juni, zur ersten öffentlichen Veranstaltung ein: Bei der „1. NetzNacht“ wird die Genossenschaft und das Konzept zum gemeinschaftlichen Kauf des Berliner Stromnetzes vorgestellt. Im April hat sich die BürgerEnergie Berlin beim Berliner Senat um die Konzession für das Stromverteilnetz beworben. Seither sind zahlreiche Bürger, Unternehmen und Verbände aus Berlin und dem ganzen Bundesgebiet der Genossenschaft beigetreten und tragen nun mit ihren Anteilen finanziell zum Kauf des Stromnetzes bei. Die Konzession mit dem jetzigen Netzbetreiber Vattenfall läuft Ende 2014 aus und muss neu vergeben werden. Die BürgerEnergie Berlin strebt ein
Bürgerinnen und Bürger kaufen Berliner Stromnetz Berlin Ökologie Verbraucherberatung 25. April 2012 (WK-intern) - Berlin – In einem beispiellosen Gemeinschaftsprojekt treten Bürgerinnen und Bürger an, gemeinsam das Berliner Stromnetz zu kaufen. Mit der Genossenschaft BürgerEnergie Berlin eG i.G. (BEB) wollen sie das Netz der Hauptstadt in Bürgerhand bringen, um ein weithin sichtbares Zeichen für die Demokratisierung der Energielandschaft zu setzen und die Energiewende voranzutreiben. Die Konzession mit dem jetzigen Netzbetreiber Vattenfall läuft Ende 2014 aus und wird in den kommenden Monaten neu vergeben. Damit eröffnet sich die Möglichkeit zum Kauf des Netzes. Jeder Bürger ist eingeladen, sich entsprechend seiner finanziellen Möglichkeiten am gemeinschaftlichen Kauf des Stromnetzes zu beteiligen. In Form von Genossenschaftsanteilen und Treuhandeinlagen sammelt
Viele deutsche Wohngebäude eignen sich für die Erzeugung von Solarstrom und Solarwärme Solarenergie Verbraucherberatung 19. April 2012 Auf rund zwei Millionen Dächern von Wohngebäuden in Deutschland sind Module zur Erzeugung von Solarstrom und/oder Kollektoren für die Solarwärmeproduktion installiert. Nach Schätzungen des Bundesverbandes Solarwirtschaft sind mindestens weitere acht Millionen der insgesamt etwa 18 Millionen deutschen Ein-, Zwei- oder Mehrfamilienhäuser für die solare Energieerzeugung geeignet. Dies entspricht insgesamt einem Solarpotenzial von etwa 55 Prozent aller Dächer auf deutschen Wohngebäuden. Demnach lassen mehr als drei Viertel der Hausbesitzer mit geeigneten Dachflächen das solare Energiepotenzial ihrer Gebäude brachliegen. Angesichts der fortschreitenden Kostensenkung wird die Installation von Solaranlagen immer attraktiver. „Dächer können weit mehr sein als eine bloße Schutzhülle gegen Kälte, Regen oder Schnee“,
TÜV SÜD hat Kriterien für Ökostrom-Zertifikate weiter verschärft Bayern Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 19. April 2012 (WK-intern) - München. Mit seinen Zertifikaten und Prüfzeichen leistet TÜV SÜD einen wichtigen Beitrag für Transparenz und Glaubwürdigkeit auf dem Ökostrom-Markt. Der internationale Dienstleister hat die Kriterien für die Zertifikate EE01 und EE02 noch klarer gefasst und weiter verschärft. Die Prüfzeichen mit dem blauen Oktagon sind laut einer Umfrage des verbraucherzentrale Bundesverbandes die bekanntesten Ökostrom-Nachweise in Deutschland. Die Begriffe „Ökostrom“ oder „Grüner Strom“ sind nicht verbindlich definiert. Um vor zweifelhaften Angeboten sicher zu sein, können sich Verbraucher an entsprechenden Gütesiegeln orientieren. „Wegen des fehlenden gesetzlichen Standards gibt es allerdings erhebliche Unterschiede zwischen den Zertifikaten bzw. den Kriterienkatalogen der verschiedenen Anbieter“, sagt Klaus Nürnberger, Ökostromexperte
Sonderheft über die europäischen Umweltverbände Ökologie Verbraucherberatung 13. April 201212. April 2012 (WK-intern) - "Der heiße Draht nach Brüssel" Neues Sonderheft über die europäischen Umweltverbände. Rund 80 Prozent der deutschen Umweltgesetzgebung haben heute ihren Ursprung auf der EU-Ebene. Viele Umweltorganisationen haben die Bedeutung der Europäischen Union erkannt und Büros in Brüssel eingerichtet. Als Dachverbände oder europäische Geschäftsstellen gestalten sie Umweltpolitik mit und betreiben Lobbyarbeit. Mit ihren Mitgliedsverbänden und Gliederungen in den 27 EU-Staaten vertreten sie die Interessen von mehr als 20 Millionen EU-BürgerInnen. Hier können Sie sich das Sonderheft laden