Rösler, Ministeriums für Wirtschaft und Energie, will Energiesparmaßnahmen aus EU-Energieeffizienz-Richtlinie streichen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 17. September 201118. September 2011 „Bundesminister für Energieverschwendung“ FDP-Chef Rösler will EU-Richtlinie verwässern Der NABU ist alarmiert über die Bestrebungen von Bundeswirtschaftsminister Rösler, die wirksamsten Energiesparmaßnahmen aus dem Entwurf für die neue EU-Energieeffizienz-Richtlinie zu streichen. „Die derzeit in Brüssel diskutierte Effizienz-Richtlinie ist eine logische Konsequenz der europäischen Klimabeschlüsse von 2007 unter der EU-Ratspräsidentschaft von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Wenn Wirtschaftsminister Rösler die Richtlinie jetzt entkernen will, verspielt er für Deutschland immense Marktchancen durch intelligente Dienstleistungen und Technologien zum Energiesparen“, erklärt NABU-Präsident Olaf Tschimpke vor dem heutigen energiepolitischen Gespräch der Umweltverbände im Bundeskanzleramt. „Statt die Richtlinie zu verwässern, braucht die deutsche Energiepolitik jetzt das Eingreifen einer Effizienzkanzlerin Angela Merkel,
Strom etwa aus Windkraft & Photovoltaik als klimaneutrales Methan speichern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Solarenergie Windenergie 16. September 201116. September 2011 Erneuerbarer Strom lässt sich in ein Erdgassubstitut verwandeln. Bisher wird aus Gas Strom erzeugt. Jetzt geht eine deutsch-österreichische Kooperation den umgekehrten Weg. Die Forscher und Unternehmer möchten künftig überschüssigen Strom etwa aus Windkraft und Photovoltaik als klimaneutrales Methan speichern und in vorhandenen Gasometern und Gasleitungen speichern. Weltweit wird mehr und mehr Strom aus Wind und Sonne gewonnen. Bisher fehlt es jedoch an gut integrierbaren Stromspeichern für Ökostrom. Denn wenn der Wind kräftig bläst, speisen die Windkraftwerke mehr Strom ein als das Stromnetz aufnehmen kann. Deutschen Forschern ist es jetzt gelungen, die erneuerbare Elektrizität als Erdgas zu speichern. Sie wandeln den Strom
Entwicklung, Strukturen und Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien: Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, Photovoltaik, Geothermie Baden-Württemberg Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 16. September 2011 Die aktuelle Studie „Aktivitäten von Energieversorgern im Bereich Erneuerbare Energien-Anlagen in Baden-Württemberg“ von trend:research untersucht Entwicklung, Strukturen und Aktivitäten im Bereich der Erneuerbaren Energien (Windenergie, Wasserkraft, Biomasse, Photovoltaik und Geothermie). Die Studie wurde ermöglicht durch EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Neben einem Überblick über die bisherige Entwicklung der Erneuerbaren Energien hinsichtlich installierter Leistung, Stromerzeugung, Anlagenzubau und Beitrag zur Gesamtstromerzeugung in Baden-Württemberg wird die Eigentümerstruktur bei Erneuerbaren Energien dargestellt, um die jeweiligen Aktivitätsschwerpunkte der einzelnen Akteure genauer zu beleuchten. Insgesamt kommt trend:research zu dem Ergebnis, dass das Engagement von Stadtwerken und Regionalversorgern in Baden-Württemberg ausbaufähig erscheint, denn der Anteil dieser Eigentümergruppe beträgt lediglich rund
TSB Innovationsagentur Berlin: Innovative Technologien für die Energienetze der Zukunft Berlin Brandenburg Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 16. September 201116. September 2011 Smarte Energietechnik aus der Region Berlin-Brandenburg Die TSB Innovationsagentur Berlin hat einen Prozess zur besseren Entwicklung der innovativen Technologien für die Energienetze der Zukunft gestartet. Schon heute ist in der deutschen Hauptstadtregion das Know-how vorhanden, die Energieversorgung der Zukunft sowohl für städtische als auch für ländliche Gebiete beispielhaft umzusetzen. Dazu zählen u. a. vernetzte und intelligente Energiesysteme, die in der Lage sind, ein komplexes Energiemanagement zu leisten und somit die Erzeugung und den Verbrauch miteinander in Einklang zu bringen. Im Zuge der Energiewende kommen neue und vielfältige Herausforderungen auf die Versorger und Verbraucher von Strom und Wärme in Deutschland zu. Für die
Verbrauch von Materialien und Ressourcen wie Biodiversität, Wasser und Fläche sollen in dem EU-Ressourceneffizienzfahrplan berücksichtigt werden Behörden-Mitteilungen Ökologie 16. September 2011 Langerwarteter Ressourceneffizienzfahrplan kommt Die EU-Kommission wird am kommenden Dienstag (20.9.2011) ihren Ressourceneffizienzfahrplan veröffentlichen. Darin will sie aufzeigen, wie die EU ihren Ressourcenverbrauch vom Wirtschaftswachstum entkoppeln und auf ein nachhaltiges Niveau reduzieren kann. Der Fahrplan definiert Ressourcen dabei breit. So sollen nicht nur Materialien sondern auch der Verbrauch von Ressourcen wie Biodiversität, Wasser und Fläche in dem Fahrplan berücksichtigt werden. Eine zentrale Rolle spielt in der Debatte die Frage nach den Indikatoren, die zur Messung von Ressourceneffizienz eingesetzt werden. Der Umweltverband Friends of the Earth Europe hat vorgeschlagen dafür neben dem Materialverbrauch, den CO2-Fußabdruck, den globalen Landfußabdruck sowie den Wasserfußabdruck zu nutzen. Diese Indikatoren
Stadtwerke setzen auf erneuerbare Energien, Gas als Brückentechnologie und auf die Kraft-Wärme-Kopplung Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 16. September 2011 Berlin: Die deutschen Stadtwerke haben 2010 ihre Stromerzeugung gesteigert. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU). Aktuell befinden sich 15.223 Megawatt (MW) im Besitz der kommunalen Erzeuger, ein Anstieg von rund neun Prozent im Vergleich zu 2009 (13.998 MW). Gemessen an der in Deutschland insgesamt installierten Netto-Engpassleistung der allgemeinen Versorgung in Höhe von 154.824 MW bedeutet das einen moderat gestiegenen Marktanteil von 9,8 Prozent (2009: 9,2 Prozent). „Für einen funktionierenden Wettbewerb und eine nachhaltig preiswerte und zukunftsfähige Energieversorgung ist das immer noch viel zu wenig“, kommentiert Stephan Weil, VKU-Präsident und Oberbürgermeister von Hannover, das Ergebnis. „Mit der
Die Erarbeitung des Rahmenkonzepts – das Arbeitshandbuch der kommenden Jahre für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Informationsveranstaltung Donnerstag den 15. September 2011, um 19:00 Uhr, zu einem zukunftsweisenden Thema des Biosphärengebiets Die Erarbeitung des Rahmenkonzepts - das Arbeitshandbuch der kommenden Jahre für das Biosphärengebiet Schwäbische Alb - läuft derzeit auf Hochtouren. Die ersten thematischen Arbeitskreise mit über 160 mitwirkenden Akteuren aus der Region haben bereits stattgefunden. Für die nächsten Wochen sind begleitend drei Informationsveranstaltungen zu aktuellen Fragestellungen terminiert. Eine weitere Möglichkeit für die Bevölkerung, sich aktiv in die Zukunftsplanung des Großschutzgebiets mit einzubringen. Den Auftakt macht das Thema der erneuerbaren Energien. Das Biosphärengebiet wurde mit der Anerkennung durch die UNESCO zu einer Modellregion für nachhaltige Entwicklung. Im Zuge
Renaissance des Kaminofens: Umweltfreundlicher Heizen mit Pellets Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Wenn die Temperaturen kühler werden, werben viele Unternehmen für die Anschaffung eines Kaminofens. Doch einige der so genannten Einzelraumfeuerungsanlagen arbeiten nicht so umweltfreundlich, wie manche glauben. Verbrennt Holz, entstehen Schadstoffe wie Schwefeloxide oder Feinstaub. Darum sollte nur Geräten mit geringem Schadstoff-Ausstoß ein Platz im Wohnzimmer eingeräumt werden. Die Verbraucherzentrale rät, auf Raumheizer wie Pelletöfen zu setzen, die das Umweltzeichen „Blauer Engel“ tragen. Sie werden mit kleinen gepressten Holzresten befeuert. Wer sein Wohnzimmer mit einem Ofen auf die richtige Temperatur bringen will, sollte außerdem folgende Hinweise beachten: Emissionswerte: Mit Holz zu heizen, ist kohlendioxidneutral und damit klimafreundlich. Denn Holz kann nur so viel
Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Erneuter Rechtsbruch beim Klimaschutz: Krimi beim Autokältemittel geht weiter Autohersteller umgehen gezielt EU-Richtlinie zur Abschaffung extrem klimaschädlicher Kältemittel in Autoklimaanlagen – Trickserei bei Anträgen auf Typgenehmigung: 2011 nur zwei Genehmigungen für neue Fahrzeugtypen in ganz Europa – DUH und VCD nennen Verzögerungstaktik zu Lasten der Umwelt skandalös – Zukünftig geplanter Chemiecocktail 1234yf von DuPont und Honeywell gefährdet Autofahrer bei Fahrzeugbränden durch lebensgefährliche Flusssäure – Neun von zehn Autokäufern fordern verlässliche Angaben über Spritmehrverbrauch durch Autoklimaanlagen Frankfurt am Main, 14. September 2011: Die Automobilindustrie hebelt gezielt eine seit Jahresbeginn geltende Richtlinie aus, mit der die EU die Klimaschädlichkeit von Autoklimaanlagen eindämmen will. Dabei
Klimaschutztour: Minister besucht Repowering-Projekt in Paderborn-Neuenbeken Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Windenergie 14. September 2011 Remmel: „Wir erreichen unsere Windenergie-Ziele mit leistungsfähigeren Anlagen“ Die Landesregierung hat sich ehrgeizige Ziele beim Ausbau der Windenergie gesetzt: Der Anteil der Windenergie an der Stromversorgung soll von heute 3 Prozent bis 2020 auf mindestens 15 Prozent steigen. Zentraler Bestandteil der Strategie ist das so genannte Repowering, der Austausch von alten Anlagen durch neue und höhere. „Der Windenergieerlass der Landesregierung ermöglicht den Bau höherer und leistungsfähigerer Anlagen. Durch Repowering können wir unsere Ziele erreichen und den Zubau neuer Anlagen begrenzen. Dies ist durch Gutachten belegt. Unser vorrangiges Ziel ist es, die bestehenden Alt-Anlagen durch neue zu ersetzen. Allein durch diesen Austausch
Geplante Reform der Finanzmarktregulierung gefährdet europäischen Energiehandel / Steigende Preise befürchtet Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. September 2011 Verordnung „Transparenz und Integrität der Energiemärkte“ verabschiedet: Europa-Abgeordnete stärken Transparenz im europäischen Energiehandel BDEW: Geplante Reform der Finanzmarktregulierung gefährdet dagegen europäischen Energiehandel / Steigende Preise befürchtet Berlin, 14. September 2011 - „Wichtigste Bausteine für die von Politik und Wirtschaft angestrebte steigende Liquidität an den europäischen Strom- und Gashandelsmärkten sind Vertrauen und wirksame Kontrollmechanismen: Die Marktteilnehmer müssen darauf vertrauen können, dass ihre Handelsgeschäfte unter fairen Wettbewerbsbedingungen ablaufen, und sie müssen sicher sein können, dass es wirksame Kontrollmechanismen gegen Marktmissbrauch gibt. Das heute vom Europäischen Parlament verabschiedete Regelwerk leistet hierzu einen entscheidenden Beitrag“, sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft
Kosten zurückverlangen, die durch Luftverschmutzung und Lärm von Lkws entstehen Behörden-Mitteilungen Ökologie 14. September 2011 Eurovignettenrichtlinie verabschiedet Nachdem der Rat der EU am 12. September der Wegekostenrichtlinie zugestimmt hat, haben die Mitgliedstaaten nun zwei Jahre Zeit, die Vorgabe in nationales Recht umzusetzen. Damit ist es erstmals möglich die sogenannten Umweltkosten in die Mauterhebung einzubeziehen. Die EU-Länder können mit der auch als Eurovignette bezeichneten Richtlinie in Zukunft von Speditionen teilweise die Kosten zurückverlangen, die durch Luftverschmutzung und Lärm von Lkws entstehen. Allerdings ist dies freiwillig und gilt für Laster ab zwölf Tonnen Gewicht. In stark frequentierten Verkehrsstoßzeiten kann die Gebühr um bis zu 175 Prozent teurer werden, um Staus zu vermeiden. Elf EU-Länder erheben derzeit eine Maut, darunter