Wattenmeerkonferenz: Nullnutzungszonen für den Nationalpark Wattenmeer Behörden-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 29. Mai 2026 Zur internationalen Wattenmeerkonferenz zieht Tobias Goldschmidt ein gemischtes Fazit und fordert marine Ranger und mehr Nullnutzungszonen für den Nationalpark Wattenmeer (WK-intern) - „Nach 40 Jahren Nationalpark Wattenmeer ist viel erreicht, aber noch ebenso viel zu tun. Der Anstieg des Meeresspiegels ist eine massive Bedrohung, und der Weltnaturerbestatus ist auf dem Prüfstand. Wir müssen im Wattenmeerschutz ein neues, größeres Kapitel aufschlagen. Dribbelschritte reichen nicht mehr aus“ ESBJERG/KIEL. Bei der 15. Trilateralen Regierungskonferenz zum Schutz des Wattenmeeres im dänischen Esbjerg hat Schleswig-Holsteins Umweltminister Tobias Goldschmidt zu einem neuen, kraftvollen Anlauf zum Schutz des Wattenmeeres aufgerufen. Im Lichte der Warnungen der UNESCO vor zunehmenden menschengemachten Belastungen forderte
PIK verkündet neuen Ansatz für Stadtplanung mit weniger Autoverkehr und CO₂-Ausstoß Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 28. Mai 2026 Die Stadtplanung muss die Treibhausgas-Emissionen in Angriff nehmen – und wichtig sind dabei weniger und kürzere Pendelwege mit dem Auto. (WK-intern) - Das lässt sich vor allem durch größere Nähe des Wohnortes zur City und zu Arbeitsplätzen erreichen, und damit wird gezielte bauliche Verdichtung zu einem entscheidenden Hebel. Stadtweite Bevölkerungsdichte und Verkehrsanbindung sind von untergeordneter Bedeutung. Das sind Erkenntnisse aus einer neuen Studie in Environmental Research Letters, geleitet vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) in Zusammenarbeit mit der University of California, Berkeley, der University of Sussex und weiteren Partnern. Anhand von zehn Millionen Mobilitätsdatenpunkten aus Berlin, Boston, Los Angeles, der San Francisco Bay Area, Rio
Das EU-Dogma hat die Europäer dazu verdammt, in ihren eigenen vier Wänden zu schmoren Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 28. Mai 2026 Das EU-Dogma vom „grünen Bauen“ lässt die Europäer in ihren eigenen vier Wänden schmoren (WK-intern) - Spüren Sie die Hitze der dieswöchigen Hitzewelle? Es ist leicht, die Schuld allein dem Klimawandel zuzuschieben; doch eine neue Analyse von MCC Brussels identifiziert eine wesentliche – und bislang weitgehend unbeachtete – Ursache für Ihr heißes Elend: das unerbittliche Streben der Europäischen Union nach Nachhaltigkeit, das über den menschlichen Wohnkomfort gestellt wird. Dieses Streben hat reale Folgen. Im Jahr 2024 gab es in Europa schätzungsweise 62.775 hitzebedingte Todesfälle. Auch wenn sie schwerer zu beziffern sind, könnten die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Auswirkungen dauerhaft hoher Temperaturen in Wohnräumen –
Sweco gewinnt Rahmenvertrag für Dienstleistungen im Hochwasser- und Erosionsschutz in Norwegen Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 28. Mai 2026 Sweco hat vom Norwegischen Wasserressourcen- und Energiedirektorat (NVE) einen Rahmenvertrag für Beratungsdienstleistungen im Bereich Hochwasser- und Erosionsschutzmaßnahmen in ganz Norwegen erhalten. (WK-intern) - Der Vertrag hat für Sweco während der Laufzeit von 2026 bis 2027 ein geschätztes Auftragsvolumen von 140 Millionen SEK, mit der Option auf zwei weitere einjährige Verlängerungen. Im Rahmen dieses Vertrags wird Sweco Projekte unterstützen, die darauf abzielen, die Risiken im Zusammenhang mit Hochwasser, Ufererosion, Erdrutschen und anderen wasserbedingten Bodenbewegungen zu verringern. Der Leistungsumfang umfasst zudem Maßnahmen zur Klimaanpassung, die dem Schutz von Menschen, Gemeinden, Sachwerten und kritischer Infrastruktur dienen. „Klimaanpassung und Wasserresilienz entwickeln sich sowohl in den nordischen Ländern als
GAIA bewertet den Koalitionsvertrag von CDU und SPD Finanzierungen Ökologie Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Mai 2026 GAIA: Koalitionsvertrag schafft Ausbauimpulse, Netzintegration bleibt zentrale Herausforderung (WK-intern) - Die rheinland-pfälzische Projektentwicklerin für erneuerbare Energien GAIA bewertet den Koalitionsvertrag von CDU und SPD als technologieoffene und konsolidierende Grundlage für den weiteren Ausbau der Energiewende. Aus Sicht des Unternehmens setzt der Vertrag auf Kontinuität und Pragmatismus, macht zugleich jedoch deutlich, dass die Zielerreichung maßgeblich von Infrastruktur, Flächenverfügbarkeit und regulatorischer Umsetzung abhängt. Der Vertrag bestätigt den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien als zentralen Pfeiler der Energieversorgung und definiert ein jährliches Zubauziel von 1.500 Megawatt. GAIA bewertet dieses Ziel als ambitioniert und deutlich über bisherigen Ausbaukorridoren liegend, verbunden mit entsprechend hohen Anforderungen an Genehmigungs- und
Biologisch abbaubare Polymere in verschiedenen Umgebungen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 27. Mai 2026 Das aktualisierte Poster zu biologisch abbaubaren Polymeren in verschiedenen Umgebungen wurde veröffentlicht (WK-intern) - Im Rahmen des PerPlacsBio-Projekts hat das nova-Institut sein beliebtes Poster zur biologischen Abbaubarkeit von Polymeren in verschiedenen Umgebungen aktualisiert. Die aktualisierte Version berücksichtigt aktuelle Normen, Zertifizierungen und die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Das Poster kann zur Bewertung biologisch abbaubarer Alternativen für den Einsatz in der Land- und Forstwirtschaft herangezogen werden und ist nun erstmals auch auf Deutsch verfügbar. Das nova-Institut hat eine aktualisierte Fassung seines beliebten Posters „Biologisch abbaubare Polymere in verschiedenen Umgebungen“ veröffentlicht. Es bietet einen detaillierteren und umfassenderen Überblick über die biologische Abbaubarkeit von Polymeren in unterschiedlichen Umgebungen und
Vattenfall baut ersten Solarpark mit emissionsarmem Stahl Ökologie Solarenergie Technik 27. Mai 2026 Beim Bau des großen Freiflächen-Solarparks „Juliusburg / Krukow“ in Schleswig-Holstein geht Vattenfall neue Wege und setzt erstmals emissionsarmen Stahl seines schwedischen Partners SSAB für die PV-Montagesysteme ein. (WK-intern) - Die CO2-Emissionen in der Bau- und Lieferkette verringern sich damit um 67 Prozent gegenüber konventionellem Stahl. Es ist der nächste Schritt des Unternehmens, die Dekarbonisierung der Industrie zu unterstützen und damit die Gesellschaft voranzubringen. Die Erzeugung von Solarstrom leistet bereits heute einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland. Bislang weitgehend unberücksichtigt bleibt, dass der Bau von Solarparks ebenfalls mit CO2-Emisssionen verbunden ist. Vattenfall hat deshalb das Ziel, Solar- und Windparks mit Materialien zu errichten,
Reparaturfähige Rotorblätter für Windkraftanlagen: damit Klimaschutz nicht zur Umweltbelastung wird Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 27. Mai 2026 Windturbinen und Rotorblätter sind auf eine Lebensdauer von etwa 20 Jahren ausgelegt, nach spätestens 30 Jahren steht ein Austausch an. (WK-intern) - Kurz nach der Jahrtausendwende setzte ein Boom bei Windkraftanlagen ein, sodass in Europa schon bald mehrere zehntausend Tonnen Verbundmaterialien ihr End of Life erreichen – pro Jahr. Dabei stellen ausgediente Rotorblätter aus glasfaserverstärktem Kunststoff die Kreislaufwirtschaft vor erhebliche Herausforderungen: Thermische Verwertung oder Schreddern zur Beimischung kleinster Faserreste in Zement sind keine nachhaltigen Optionen; eine Deponierung ist in der Europäischen Union aus guten Gründen untersagt. Für künftige Windkraftanlagen zeigt das Fraunhofer IWU gemeinsam mit Partnern im EU-Projekt RECREATE neue Wege bei Materialauswahl,
EEX-Handel mit britischen Emissionszertifikaten startet mit Handelsgeschäft am ersten Tag Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie Technik 26. Mai 2026 Leipzig - Die European Energy Exchange (EEX) hat heute in Zusammenarbeit mit IncubEx den Handel mit Futures und Optionen auf britische Emissionszertifikate (UK Emission Allowances, UKA) gestartet. (WK-intern) - Damit ermöglicht die EEX Handelsteilnehmern die Erfüllung der Anforderungen des britischen Klimagesetzes und ergänzt ihr umfangreiches Angebot für den britischen Markt, das auch die Strom- und Gasmärkte umfasst. Das erste Geschäft wurde bereits am ersten Handelstag zwischen Centrica und CFP Energy abgeschlossen und durch den Broker Tradition Energy and Commodities vermittelt. Cassim Mangerah, Managing Director von Centrica Energy, kommentiert: „Wir freuen uns, am ersten UKA-Handelsgeschäft an der EEX beteiligt gewesen zu sein. Die Einführung
HdT: Nachhaltigkeit muss heute produktiv, wirtschaftlich und akzeptiert sein Ökologie Veranstaltungen 26. Mai 2026 Dr. Uwe Schröer vom Haus der Technik über modernen betrieblichen Umweltschutz, Zukunftsfähigkeit und die Rolle nachhaltiger Unternehmensprozesse (WK-intern) - Mit der Veranstaltung „Beauftragte im Umweltschutz“ setzt das Haus der Technik (HDT) wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des betrieblichen Umweltmanagements in Deutschland. Mit der Veranstaltung „Beauftragte im Umweltschutz“ setzt das Haus der Technik (HDT) wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des betrieblichen Umweltmanagements in Deutschland. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, Nachhaltigkeit nicht nur regulatorisch umzusetzen, sondern wirtschaftlich sinnvoll in ihre Prozesse zu integrieren. Im Gespräch erläutert Dr. Uwe Schröer, Fachverantwortlicher am Haus der Technik, warum Umweltschutz zunehmend zu einem strategischen Erfolgsfaktor wird und weshalb
Windkraftanlagen die mit Energiespeichern und PV-Anlagen ein sauberes Mikronetz bilden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 25. Mai 202625. Mai 2026 Shanghai Electric begeht den Internationalen Tag der biologischen Vielfalt mit lokalen grünen Praktiken (WK-intern) - Anlässlich des Internationalen Tages der biologischen Vielfalt am 22. Mai rückt Shanghai Electric (SEHK: 02727, SSE: 601727) lokale grüne Praktiken in seinen Fabriken und an seinen Projektstandorten in den Mittelpunkt. Damit unterstreicht das Unternehmen, wie Industrieprojekte durch standortspezifische Maßnahmen ihre Umweltauswirkungen verringern und die biologische Vielfalt fördern können. Das diesjährige Motto „Lokal handeln für globale Wirkung“ (Acting locally for global impact) fordert dazu auf, globale Nachhaltigkeitsverpflichtungen in konkrete lokale Maßnahmen umzusetzen. Für Industrieunternehmen beginnt der Schutz der biologischen Vielfalt mit praktischen Schritten auf Projekt- und Standortebene – von
Statista: Was kosten Elektroautos im Vergleich zum Verbrenner? Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Ökologie Technik 23. Mai 2026 Der durchschnittliche Kaufpreis für Elektroautos liegt in vielen großen Märkten weiterhin über dem von Verbrennern – mit auffälligen Ausnahmen. (WK-intern) - In Großbritannien kostet ein batterieelektrisches Fahrzeug 61.000 Euro, während ein Verbrenner bei 47.000 Euro liegt. Auch in den USA (50.730 gegenüber 40.050 Euro) und in Deutschland (50.730 gegenüber 42.720 Euro) zeigt sich ein deutlicher Preisaufschlag. Die Infografik auf Basis von Daten der International Energy Agency macht jedoch deutlich, dass sich dieses Verhältnis nicht überall bestätigt. In Norwegen und China kehrt sich das Bild um: Dort sind Elektroautos günstiger als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. In Norwegen liegt der Durchschnittspreis bei 53.400 Euro gegenüber 57.850 Euro,