Globales Netzwerk von Meeresschutzgebieten für Lebensräume und Arten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. August 201130. August 2011 Kommendes Jahr soll ein globales Netzwerk von Meeresschutzgebieten eingerichtet sein, das alle bedeutsamen biogeographischen Regionen, Lebensräume und Arten exemplarisch abdeckt. Die Zahl der Meeresschutzgebiete steigt stetig. Dennoch wird das 2012-Ziel wohl nicht zu erreichen sein. Denn noch ist nicht einmal klar, wo geschützt werden soll und wer auf der Hohen See zuständig ist. Die CBD hat vereinbart, ökologisch und biologisch bedeutsame Meeresgebiete zu identifizieren. Beim weltweit ersten Expertentreffen Anfang September sollen ausgewählte Forscher dies für die Region des Nordatlantiks klären. NeFo stellt zu diesem Anlass Forschungsprojekte vor und lässt Forschende zu Wort kommen. “Ein riesiges Problem bei der Umsetzung der von
Digitaler Geothermie-Atlas – der Erdwärme auf der Spur Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 30. August 2011 An vielen Orten in Deutschland stellt die tiefe Erdwärme für die Strom- und Wärmeversorgung eine klima- und umweltfreundliche Alternative zu fossilen Energieträgern dar. Um bei den kostspieligen Bohrungen auch ausreichende Temperaturen und Wasser in der Tiefe finden zu können, benötigen Planer im Vorfeld detaillierte Informationen. Hier setzt das Geothermische Informationssystem GeotIS an. Das BINE-Projektinfo „Tiefer Erdwärme auf der Spur“ (09/2011) präsentiert das System, das über das Internet einen einfachen Zugang zu Daten über geothermische Potenziale und Standorte in Deutschland bietet. In Form eines digitalen Geothermie-Atlas bietet GeotIS Interessierten, wie Planern, Investoren,
Binnenschiff-Prototyp «auf Wasserstoff» Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. August 2011 Umweltfreundliche Treibstoffe sind nicht nur für Autos interessant: Die «University of Birmingham» betreibt seit drei Jahren ein Kanalboot mit Brennstoffzellenantrieb. Im Schiffsbau gelten allerdings andere Gesetze als im Auto- oder Flugzeugbau: Das Gewicht spielt praktisch keine Rolle, doch der Antrieb sollte so lange halten wie das Boot selbst. Der Hydridspeicher – der Wasserstofftank – für diese anspruchsvolle Langzeitlösung wurde von der Empa entwickelt. Eine der effizientesten Transportarten überhaupt ist die Verfrachtung per Schiff. Ausgerechnet dort stehen jedoch noch viele ältere Dieselmotoren im Einsatz – ohne Abgasreinigung, ohne moderne Elektronik. Die
Methode zur Betriebsfestigkeitsanalyse von Gussknoten für Offshore-Windkraftanlagen Forschungs-Mitteilungen Offshore Windenergie 30. August 2011 Wo sich viele Meter hoch über den Wellen große Rotoren von Windkraftanlagen drehen, muss unter der Wasseroberfläche alles auf sicheren Beinen stehen. Bei der Gründung von Offshore-Windkraftanlagen kommen auch Großgussbauteile zum Einsatz, bei deren Entwicklung die betriebsfeste Auslegung eine wesentliche Rolle spielt. Das Fraunhofer LBF hat im Forschungsprojekt „OGOWin – Optimierung aufgelöster Gründungsstrukturen für Offshore-Windenergieanlagen“ eine Methode zur Betriebsfestigkeitsbewertung von Gussknoten entwickelt. Damit nutzt das Institut seine traditionelle Expertise, um auch Produkte für vielversprechende Zukunftsmärkte wie den Energieanlagenbau fit zu machen. Ziel des Fraunhofe LBF im Verbundforschungsprojekt „OGOWin“ war
Auf dem Weg zur Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 29. August 2011 Eine zentrale Frage auf dem Weg zur Vollversorgung aus Erneuerbaren Energien ist, wie die fluktuierende Stromerzeugung aus Wind- und Solaranlagen optimal ins Versorgungsnetz integriert und mit der jeweiligen Stromnachfrage zusammengebracht werden kann. Dass hierbei so genannte Hybrid- oder Kombikraftwerke einen erheblichen Beitrag leisten können, bestätigen zwei aktuelle Studien zum Netzausbau und zur Energieversorgung in Berlin und Brandenburg. Darauf weist der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hin. „Die jüngsten Untersuchungen der BTU Cottbus und der TU Berlin unterstreichen die große Bedeutung, die eine intelligente Vernetzung dezentraler regenerativer Kraftwerke für die Integration großer Mengen
Wissenschaftskongress zu Solarenergie und -architektur am Montag in Kassel Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 29. August 2011 Der weltgrößte Wissenschaftskongress zu Solarenergie und -architektur ist am Montag in Kassel offiziell eröffnet worden. Rund 700 Wissenschaftler werden sich noch bis Freitag mit Fragen rund um die Energieversorgung der Zukunft befassen. „Die Debatten um Klimawandel und `peak oil´, aber auch die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima haben die Bedeutung der erneuerbaren Energien erhöht und ihre Entwicklung in einer Weise beschleunigt, die vor zehn Jahren niemand vorhersehen konnte“, sagte Kongresspräsident Prof. Dr. Klaus Vajen von der Universität Kassel. Bereits im vergangenen Jahr sei auf der Basis der Photovoltaik weltweit eine Leistung von
Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Deutschland sind bei den Erneuerbare Energien führend Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 29. August 2011 Bei den erneuerbaren Energien stehen deutsche Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit ihrer Innovationskraft weltweit an der Spitze. Nicht zuletzt der hohe Exportanteil der deutschen Unternehmen, bei der Windenergie beispielsweise über 80 Prozent, spiegelt dies wider. Der Jahresbericht 2010 zur Forschungsförderung im Bereich erneuerbare Energien gibt einen umfassenden Überblick über die neueste Technologieentwicklung in Deutschland, mit Projektbeispielen aus den Bereichen Windenergie, Photovoltaik, Geothermie, Solarthermie, solarthermische Kraftwerke und Netzintegration. Mit der Entscheidung der Bundesregierung vom Juni 2011, aus der Atomenergie vollständig auszusteigen steht Deutschland vor einem tiefgreifenden Umbau seiner Energieversorgung. Unabdingbare Voraussetzung, um
Forschungsschwerpunkt Erneuerbare Energien, mit neuartigen Bohrtechniken im Bereich des geologischen Untergrundes Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 27. August 201116. Oktober 2012 Über sechs Millionen Euro für Bohrsimulator Das Land Niedersachsen investiert rund 6,2 Millionen Euro - 4,9 Millionen Euro stammen aus Mitteln des Europäischen Strukturfonds - in einen neuen Bohrsimulator, der weltweit einer der modernsten und leistungsfähigsten seiner Art sein wird. Der vom Energieforschungszentrum Niedersachsen der Technischen Universität Clausthal betreute und in Celle gebaute Simulator soll zur Erforschung von neuartigen Bohrtechniken im Bereich des geologischen Untergrundes eingesetzt werden. Weiterhin stellt das Land Niedersachsen Projektmittel von mehr als einer Million Euro bis 2016 bereit, mit denen eine zusätzliche Professur sowie die wissenschaftlichen Mitarbeiter am Zentrum finanziert werden. Um neue Bohrtechnologien im Bereich von Erdwärme
1000km Langstreckentest für Elektroauto Stromos E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 26. August 201126. August 2011 1000 km im Elektroauto Stromos – Hochschule Hamm-Lippstadt startet internationalen Langstreckentest durch vier Länder Nachdem die beiden Professoren Peter Kersten und Jürgen Krome von der Hochschule Hamm-Lippstadt (HSHL) Anfang 2011 auf einer frostigen Winterreise in Deutschland unterwegs waren, starten sie am 26. August mit dem zum Elektroauto "Stromos" umgebauten Suzuki Splash in Richtung mediterranem Sommer. Zunächst führt sie ihre insgesamt rund 1000 km lange "Testfahrt in die Zukunft" per Autozug von Hamburg nach Alessandria in Piemont. Von dort geht es bis auf 1.800 m Passhöhe durch die Seealpen nach Monaco und weiter nach
Fraunhofer FEP-Forschung kann Produktionskosten von Solarzellen deutlich zu senken Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. August 2011 Auf der europäischen Photovoltaik-Ausstellung PVSEC 2011 in Hamburg präsentiert das Fraunhofer FEP neue Dünnschicht-Prozesse, die die Produktionskosten von Solarzellen drastisch senken könnten. Die Dünnschicht-Photovoltaik bietet großes Potential, PV-Module günstiger zu produzieren und verfügbare Ressourcen effizient zu nutzen. Auf der europäischen Photovoltaik-Ausstellung PVSEC 2011 (Photovoltaic Solar Energy Conference and Exhibition) vom 5. bis 8. September in Hamburg präsentiert das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl- und Plasmatechnik FEP neue, kostengünstige Herstellungsprozesse für diese Anwendung. Dünnschicht-Solarzellen bestehen aus vielen Schichten unterschiedlicher Funktion. Im Zentrum befindet sich die Licht-absorbierende Schicht, an den Außenseiten schützen Verkapselungsschichten die Solarzelle vor
TU Berlin, Siemens AG und Vattenfall Europe AG: Berlin als Metropole im intelligenten Netz Berlin Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. August 2011 Neue Studie der TU Berlin untersucht die Bedeutung von intelligenten Stromnetzen und Energieeffizienz als Wegbereiter für Nachhaltigkeit in Berlin Bis zum Jahr 2037 ließe sich in Berlin durch ein künftiges intelligentes Stromnetz die Nutzung von regenerativ erzeugtem Strom je nach Szenario um bis zu 23 Prozentpunkte steigern und die Stadt könnte den Anteil ihrer CO2-freien Stromversorgung von heute 25 Prozent auf knapp 60 Prozent erhöhen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die die Technische Universität Berlin mit Unterstützung der Siemens AG und der Vattenfall Europe AG durchgeführt hat. Durch den politisch forcierten
Mikroporöses Polymer als außergewöhnlich leistungsfähiger Stromspeicher in Akkus E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 23. August 201123. August 2011 Für zukünftige Elektrofahrzeuge, leistungsfähige Notebook und andere tragbare elektronische Geräte wird eine neue Generation von Stromspeichermedien benötigt, die den Anforderungen besser gewachsen sind als heutige Akkus. So genannte Superkondensatoren sind hier das Material der Wahl. Ein Team um Dinglin Jiang von den National Institutes of Natural Sciences in Okazaki (Japan) stellt in der Zeitschrift Angewandte Chemie nun ein neues Material mit herausragenden Superkondensator-Eigenschaften vor. Für Fahrten in der Stadt sind abgasfreie Elektroautos gut geeignet, für Langstrecken dagegen bisher nicht. Probleme bereiten die zu geringe speicherbare Strommenge, die nur relativ kurze Strecken