Überhitzter Wasserdampf trocknet Lebensmittel Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 10. März 2012 Zur Trocknung von Lebensmitteln kommt meist energieaufwendige Heißluft zum Einsatz. Am Fraunhofer IGB wurde ein Verfahren zur Trocknung mit überhitztem Wasserdampf entwickelt und in einer kontinuierlichen Anlage realisiert, die bei Atmosphärendruck arbeitet. Damit kann der Energieverbrauch um bis zu 50 Prozent und die Trocknungszeit um bis zu 80 Prozent gesenkt werden. Das zu trocknende Gut wird zudem hygienisiert. Für die Herstellung von Trockenobst, Kartoffelchips, Instantprodukten und Trockenfutter muss den Nahrungsmitteln Wasser entzogen werden. In der Regel werden die Lebensmittel in großen Trocknungsanlagen mit Heißluft getrocknet. Doch hierbei wird viel Energie verbraucht: Allein die Trocknung kann bis zu 90 Prozent der gesamten für die
obsAIRve: Vorhersagen zur Luftqualität jetzt online Forschungs-Mitteilungen 10. März 20129. März 2012 „Wie sauber ist meine Luft?“ Bürger, Unternehmen und Behörden in ganz Europa können das ab sofort online erfahren: Das neue Serviceportal obsAIRve stellt laufend Dreitages-Prognosen sowie aktuelle Beobachtungen der Luftqualität für Orte und Regionen in Europa zur Verfügung. Sämtliche Informationen werden klar und leicht verständlich präsentiert. Smartphone-Besitzer können diese Informationen auch über eine App beziehen. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) lieferte das wissenschaftliche Know-How für den frei verfügbaren Dienst und betreut das Projekt fachlich. obsAIRve ist ein Gemeinschaftsprojekt mit T-Systems, der GAF AG sowie dem Österreichischen Umweltbundesamt und ist Teil des Erdbeobachtungsprogramms GMES (Global Monitoring for Environment and Security) der Europäischen
Biokerosin bewährt sich im Flugbetrieb Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 9. März 2012 DLR-Abgasmessungen beim ersten Einsatz von bio-synthetischem Kerosin im Linienbetrieb bei Lufthansa Auf 1.187 Linienflügen testete die Lufthansa AG Biokerosin im Langzeitversuch. Dabei wurde eines der Triebwerke des Airbus A321 mit einer Treibstoffmischung mit 50 Prozent bio-synthetischem Kerosin betrieben. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) untersuchten den Schadstoffausstoß beider Triebwerke. Das Ergebnis zeigt: Biokerosin kann problemlos im Flugbetrieb eingesetzt werden und erzeugt keinen höheren Schadstoffausstoß als marktübliches Kerosin. "Biokerosin ist mindestens gleichwertig" Zum ersten Mal wurde bei dem Langzeitversuch Biokerosin im Linienbetrieb einer Fluggesellschaft eingesetzt. Joachim Buse, Vice President Aviation Biofuel der Deutschen Lufthansa AG zieht eine positive Bilanz: "Auf den
Raumzeit-Podcast: Energie der Zukunft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 9. März 2012 Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) In der 33. Ausgabe des Podcasts Raumzeit geht es um die zukünftige Energieversorgung. Studien des DLR zu einer Nutzung von Solarthermie und anderen erneuerbaren Energieformen sowie der Errichtung von speziellen Stromtrassen im Mittelmeerraum legten dabei in den vergangenen Jahren die Grundlagen für die DESERTEC-Initiativen, die einen umfassenden und kollektiven Umbau der Energie-Infrastruktur Europas, des Nahen Ostens und Nordafrikas zum Ziel haben. Im Gespräch mit Tim Pritlove erläutert Franz Trieb vom Institut für Technische Thermodynamik des DLR in Stuttgart, welche Erkenntnisse hier in den vergangenen Jahren gewonnen werden konnten und welche Handlungsoptionen sich für die
FuE GmbH der FH Kiel übernimmt mit FINO1 zweite Offshore-Forschungsplattform Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Offshore 9. März 2012 Seit Anfang Februar betreibt die Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH (FuE-Zentrum FH Kiel GmbH) die Forschungsplattform FINO1. Sie liegt etwa 56 Kilometer nördlich von Borkum an der Westseite des ersten deutschen Offshore-Windparks Alpha-Ventus. Nach einer europaweiten Ausschreibung wurde die Betriebsführung für fünf Jahre vom Bundesamt für Umwelt, Strahlenschutz und Reaktorsicherheit (BMU) vergeben. Mit einem technisch überzeugenden Angebot hatte sich die FuE-Zentrum FH Kiel GmbH gegen harte Konkurrenz durchgesetzt. Zurzeit findet die Übergabe vom Germanischen Lloyd als langjährigem FINO1-Betreiber an das FuE-Zentrum statt. Die GmbH hat bereits Erfahrung im Betrieb von Offshore-Plattformen: Sie plante und baute die 80 Kilometer westlich von Sylt liegende
ForschungsVerbund Erneuerbare Energien hat neue Geschäftsführung Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 9. März 2012 Dr. Niklas Martin hat am 1. März die Geschäftsführung des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) übernommen und tritt damit die Nachfolge von Dr. Gerd Stadermann an, der nach zwölf Jahren als Geschäftsführer am 30. April in den Ruhestand geht. Die Geschäftsstelle in Berlin-Adlershof ist das Informations- und Kommunikationszentrum des Verbunds und Ansprechpartner für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik. Dr. Niklas Martin (38) ist beim FVEE mit dem Ziel angetreten, das Vertrauen in die Realisierbarkeit der Energiesystemtransformation zu stärken: „Die wissenschaftliche Forschung für erneuerbare Energien hat in den vergangenen Jahren eine rasche Entwicklung vollzogen und damit deren Wettbewerbsfähigkeit unterstützt. Die Mitgliedseinrichtungen des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien erforschen
IASS startet Forschungsinitiative „Plattform Energiewende“ (TPEC) Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 9. März 20129. März 2012 „Gemeinschaftswerk Energiewende: Zwischenstand und Wege zum Erfolg“ TPEC-Auftaktveranstaltung mit Prof. Dr. Klaus Töpfer und Prof. Dr. Matthias Kleiner fand am 7. März in Berlin statt Eine umfassende und rasche Umgestaltung des Energiesystems, wie sie mit der Energiewende in Deutschland angestrebt wird, kann nur gelingen, wenn sie von einem breiten, dauerhaften gesellschaftlichen Konsens getragen wird. Dies hatte die Ethik-Kommission „Sichere Energieversorgung“ Ende Mai 2011 festgestellt und ist Grundlage für die deutsche Energiewende. Das Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) startet nun eine Initiative – die „Plattform Energiewende“ (TPEC für den englischen Titel „Transdisciplinary Panel on the Energy Change“) – um das Gemeinschaftswerk Energiewende voranzubringen.
Wirtschaftsinformatiker sind mit Cebit-Resonanz sehr zufrieden Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Veranstaltungen 9. März 2012 „Mobex-Tool“ der Trierer Uni-Forscher stößt bei Besuchern auf großes Interesse Noch ist die Cebit, die weltweit größte Messe für Informationstechnik, nicht zu Ende. Für die Wirtschaftsinformatiker der Universität Trier lässt sich aber schon zwei Tage vor Toresschluss bilanzieren: Der Weg nach Hannover hat sich gelohnt. Ihre Produkte und Angebote finden reges Interesse. Es ergaben sich bereits viele erfolgsversprechende Gespräche, die zu Projekten und Kooperationen führen könnten. Die Wirtschaftsinformatiker der Universität Trier präsentieren auf der Messe am Gemeinschaftsstand des Landes Rheinland-Pfalz in Halle 26 das „Mobex-Tool“. Mit Hilfe dieses Werkzeugs lässt sich viel Zeit und Geld bei der Vorbereitung umfangreicher IT-Projekte sparen. Das Mobex-Tool
Klimarisiken durch Energie aus Biomasse werden unterschätzt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. März 2012 Die Risiken des Einsatzes von Energie aus Biomasse werden unterschätzt, wie ein jetzt in Nature Climate Change veröffentlichter Artikel zeigt. „Wir brauchen hier das Vorbeugeprinzip“, sagt Ottmar Edenhofer, Chef-Ökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) und Professor der Technischen Universität Berlin (TU Berlin). „Bevor die Bioenergie weiter ausgeweitet wird, muss die Wissenschaft eine umfassendere Abschätzung der Risiken liefern – bislang sind in Projektionen des Einsatzes von Bioenergie teils fundamentale Unsicherheiten enthalten. Nötig sind hier neuartige Ansätze des Risikomanagements für den Wandel der Landnutzung.“ Eine Möglichkeit wäre, die Beweislast für das Erreichen von Nachhaltigkeitsstandards auf die Produzenten von Bioenergie zu verlagern." Der großflächige
Plattform Energiewende – Transdisciplinary Panel on Energy Change (TPEC) Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 8. März 20128. März 2012 Eine umfassende und dauerhafte Umgestaltung des Energiesystems ist nötig und in Deutschland politisch mit der „Energiewende“ in Gang gesetzt. Ziel ist es, eine sichere Versorgung, ambitionierten Umwelt- und Klimaschutz sowie die ökonomische und soziale Dimension der Nachhaltigkeit zusammenzuführen. Voraussetzung hierfür sind eine fundierte Sachkenntnis, die Schaffung neuen Wissens für technische und soziale Innovationen und gesellschaftliche Wertentscheidungen. Dabei sind erhebliche Zielkonflikte zu den Themen Klimaschutz, Kosten, Wettbewerbsfähigkeit, soziale Auswirkungen und Versorgungssicherheit zu lösen. Das IASS, als transdisziplinäres Institut für Nachhaltigkeitsforschung, wird aus wissenschaftlicher Sicht die „Energiewende“ von Kernenergie und fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien begleiten. Gemeinsam mit wissenschaftlichen Partnern sowie Entscheidungsträgern aus Politik,
ÜWG plant seismologisches Monitoringnetz für Planung von Geothermiekraftwerken Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 8. März 20127. März 2012 Projekt SIMON soll wissenschaftliche Daten über das Auftreten und die Entstehung der seismischen Aktivitäten im Oberrheingraben gewinnen. Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie und Hochschulen sind Projektpartner. Mehrere Messstationen für den Kreis Groß-Gerau geplant. Die Überlandwerk Groß-Gerau GmbH (ÜWG) wird in einem wissenschaftlichen Forschungsprojekt gemeinsam mit der Universität Frankfurt, der Universität Stuttgart, dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie (HLUG), dem Institut für geothermisches Ressourcenmanagement (IGEM) und der GeoThermal Engineering GmbH (GeoT) ein seismologisches Monitoringnetz aufbauen. Ziel dieses Netzes ist die Gewinnung umfangreicher Daten über das Auftreten und die Entstehung der seismischen Aktivitäten im Oberrheingraben und insbesondere im Kreis Groß-Gerau. Die so
Für die Energiewende brauchen wir dringend Energiespeicher Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Veranstaltungen 5. März 2012 Interview mit DLR-Vorstand Prof. Ulrich Wagner Bislang werden Energiespeicher vor allem in mobilen Geräten wie z.B. Handys oder Notebooks genutzt. Das wird sich in Zukunft ändern, sagen Energieexperten: Durch den Ausbau der erneuerbaren Energien wird sich unser Stromnetz verändern. Energiespeicher werden dabei eine wichtige Rolle übernehmen müssen. Wie solche Energiespeicher der Zukunft aussehen, diskutieren Forscher am 7. März 2012 beim DLR-Energiespeicher-Symposium in Stuttgart. Prof. Ulrich Wagner, DLR-Vorstand für Energie und Verkehr beschreibt, warum wir Speicher dringend brauchen und wo die Forschung heute steht. Wozu brauchen wir Energiespeicher? Wagner: Wir brauchen Energiespeicher, um das schwankende Energieangebot aus den erneuerbaren Energien auszugleichen. Der Bedarf der Verbraucher deckt