Studie: Potenziale von Ökostrom nicht ausgeschöpft Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 16. Februar 2012 Investitionen in Erneuerbare und Haltung der Verbraucher untersucht. Obwohl die Mehrheit der Verbraucher die Investitionen ihres Stromanbieters in erneuerbare Energien und die Energiewende als wichtig bewertet, beziehen nur 20 Prozent dieser Konsumenten tatsächlich Ökostrom. Das Investitionsverhalten deutscher Energieversorger in erneuerbare Energien weist deutliche Unterschiede auf Zudem entspricht die grundsätzlich positive Einstellung und Erwartung der Verbraucher hinsichtlich des ökologischen Engagements ihres Energieversorgers nicht immer der Realität: Regional verwurzelte Versorger zeigen in Relation zu ihren Gesamtkapazitäten stärkeres Engagement als die großen Energiekonzerne und in absoluten Mengen gesehen mehr Investitionskraft als die ausschließlichen Ökostromanbieter. Zu diesen Ergebnissen kommt die heute in Berlin vorgestellte Studie „Potenziale für
Erneuerbare Energien senken Börsenstrompreise und sichern Stromversorgung in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 2012 Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) hat die Entwicklung der Börsenstrompreise der letzten Monate ausgewertet. Das Ergebnis fällt für die Branche eindeutig positiv aus: Die Einspeisung von Strom aus Erneuerbaren Energien senkt das Strompreisniveau an der Börse. „Die Börsenstrompreise sind anders als vielfach behauptet durch das endgültige Abschalten von acht Atomkraftwerken und dem energiepolitischen Kurswechsel der Regierung nicht gestiegen. Im Gegenteil: "Wind- und Solarenergie senken an der Strombörse die Preise“, konstatiert BEE-Präsident Dietmar Schütz. In der Bilanz bleibe Deutschland außerdem auch im Jahr eins des schwarz-gelben Atomausstiegs Nettoexporteur von Strom. Behauptungen, Deutschland sei zur Sicherung der eigenen Stromversorgung auf dauerhafte Lieferungen aus Nachbarländern angewiesen,
Gebäudebereich in Deutschland voran bringen – Gebäudesanierung ist blankes Politikversagen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 10. Februar 20129. Februar 2012 NABU: Bürger stöhnen unter Heizkosten, doch Bund und Länder tagen endlos Tschimpke: Hickhack bei der Gebäudesanierung ist blankes Politikversagen Bund und Länder vergeuden in ihrem kleingeistigen Hickhack um die energetische Gebäudesanierung wertvolle Zeit, kommentiert NABU-Präsident Olaf Tschimpke die erneute Vertagung des Vermittlungsausschusses: „Das ist blankes Politikversagen: Während die Bürger unter steigenden Heizkosten leiden, vertagt sich der Vermittlungsausschuss zur Förderung der Gebäudesanierung endlos. Bund und Länder erweisen sich zunehmend als unfähig, die Energiewende im Gebäudebereich in Deutschland voran zu bringen. Beide Seiten tun nichts, um ernsthaft an einer Lösung zu arbeiten. Mit dieser endlosen Warteschleife entpuppen sich alle Reden für mehr Energieeffizienz als bloße
Das neue Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen – Energiewende von unten Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 9. Februar 2012 Unter dem Slogan: "Komm:Mag" ist - Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen - gerade neu herausgekommen Während in Berlin und Brüssel noch über den Weg ins regenerative Zeitalter diskutiert wird, nehmen viele Kommunen und Regionen die Energiewende bereits selbst in die Hand - zum Wohle ihrer Bürgerinnen und Bürger. Denn der Aus- und Aufbau einer regenerativen Energieversorgung passiert nicht irgendwo, sondern bei den und durch die Menschen vor Ort: in den Städten, Gemeinden und Landkreisen. Hier entstehen die Wind- und Solarparks, hier werden die Energiepflanzen angebaut und hier rüsten die Häuslebauer ihre Eigenheime für die Zukunft. Diese „Energiewende von unten“ testet die Leitplanken der
BDEW zur gestrigen Sitzung des Vermittlungsausschusses: Politik gefährdet die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 9. Februar 2012 Müller fordert konzertierte Aktion von Bund und Ländern für energetisches Gebäudesanierungsprogramm Ein Förder-Euro löst acht Euro Investitionen aus „Die Politik sorgt dafür, dass die von ihr selbst beschlossene Energiewende in immer weitere Ferne rückt. Ein endgültiges Scheitern des energetischen Gebäudesanierungsprogramms wäre ein Armutszeugnis für Bund und Länder und ein herber Rückschlag für die Energiewende. Wir brauchen endlich auch bei der Gebäudesanierung eine konzertierte Aktion von Bund und Ländern, damit die Energiewende gelingen kann.“ Das sagte Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), nach der gestrigen Sitzung des Vermittlungsausschusses von Bundesrat und Bundestag. „Seit Juni des letzten Jahres gibt es
Rösler`s Abschaltverordnung für Energieintensive Industrien zu Lasten der Verbraucher – 102 Mio. kalkuliert Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 3. Februar 2012 Insgesamt wird laut einem Bericht der FAZ mit einem Betrag von 102 Mio. kalkuliert, der von den Vebrauchern über die EEG-Umlage bezahlt werden muß. Stimmen zum Abschaltgesetz Die Koordinatoren für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Das verpflichtende Lastenmanagement, wie es die Verordnung über abschaltbare Lasten vorsieht, ist sehr zu begrüßen. Für ihren Beitrag zur Erhaltung der Netzstabilität erhalten die Unternehmen eine angemessene Kompensation – immerhin kann es hier um Strommengen in der Größenordnung mittelgroßer Städte gehen. Klar ist, dass der Umbau der Energieversorgung ohne die Industrie nicht machbar ist. Aus diesen Gründen sind letztlich auch weitere zusätzliche Belastungen von der deutschen Wirtschaft fernzuhalten –
Nicht alles, was sich Ökostrom nennt, ist für die Energiewende ein Gewinn Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 28. Januar 2012 Einheitliches Gütesiegel für Ökostrom gefordert - Die Mehrzahl der über 2.000 Tarife, die derzeit als „Ökostrom-Angebote“ daherkommen, leistet überhaupt keinen oder nur einen sehr geringen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien. Ein einheitliches Gütesiegel für Ökostrom muss also her. Bei Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat die Verbraucherzentrale NRW jetzt um Unterstützung für dieses Vorhaben geworben. Energiewende verkehrt Bundesweit beziehen mittlerweile rund drei Millionen Haushalte „Ökostrom“. Der Aufpreis, den sie für den grünen Saft aus der Steckdose zahlen, wird jedoch nur selten in echte Energiewende umgemünzt. Denn viele Anbieter leisten – entgegen der Erwartung ihrer Kunden – keinen Beitrag zum Bau neuer und umweltfreundlicher
Die Zukunft der EU-Umweltpolitik Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 26. Januar 201226. Januar 2012 Das Institut für Europäische Umweltpolitik (IEEP) hat am Dienstag seine neue Studie zu den zukünftigen Herausforderungen und Möglichkeiten der europäischen Umweltpolitik veröffentlicht. Der Bericht gibt einen kurzen Überblick über die Hauptprobleme und Herausforderungen der EU im Umweltbereich, über die aktuellen Politiken und strategischen Diskussionen und bewertet diese. In Europa dreht sich alles derzeit um die Wirtschaftskrise und ihre Lösungen. Der Bericht sieht deswegen keine guten Voraussetzungen für die Entwicklung einer zukünftigen proaktiven EU-Umweltpolitik. Gerade durch diese Situation sehen die Autoren aber auch Chancen zu einer beschleunigten Effizienzrevolution - hin zu einer Grünen Wirtschaft, Grünem Wachstum, Ressourceneffizienz. [bv] Zusammenfassung: The Future of EU
Website zur Europäischen Bürgerinitiative online Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 26. Januar 2012 Die EU-Kommission bereitet den Countdown der Europäischen Bürgerinitiative auf einer heutigen Konferenz in Brüssel vor. Seit heute ist auch die Website der Bürgerinitiative online. Die durch den Vertrag von Lissabon eigeführte Europäische Bürgerinitiative (EBI) ist jedoch erst ab dem 1. April 2012 möglich. Unterzeichnen dann mindestens eine Million Bürger aus mindestens einem Viertel der EU-Mitgliedstaaten und sieben Mitgliedstaaten eine entsprechende Initiative, so muss die Europäische Kommission erwägen Rechtsetzungsvorschläge zu unterbreiten. Die EU-Bürger erhalten durch die EBI die Möglichkeit, sich direkt an der Politik der EU zu beteiligen. [bv] Website der Europäischen Bürgerinitiative PM der Kommission zur EBI-Konferenz DNR Steckbrief zur EBI (Stand 24.10.2011) PM: EU-Koordination
Demonstration „Wir haben es satt!“ – 23.000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 23. Januar 201222. Januar 2012 Verbraucherinnen und Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützerinnen und Tierschützer, Imkerinnen und Imker, entwicklungspolitische Gruppen, Bäuerinnen und Bauern fordern Bauernhöfe statt Agrarindustrie. Bundesregierung soll Zukunft der Landwirtschaft sichern. Berlin: 23.000 Menschen haben heute in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft demonstriert. Verbraucher, Umwelt- und Tierschützer, Imker, Bäuerinnen und Bauern sowie entwicklungspolitische Gruppen zogen unter dem Motto „Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ zum Kanzleramt und verlangten von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Die Veranstalter werfen der Bundesregierung vor, bei der Reform der EU-Agrarpolitik vor allem Unterstützer und Steigbügelhalter
Wie Kommunen und Bürger von der beschleunigten Energiewende profitieren Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 21. Januar 201216. Oktober 2012 Gemeinsame Zirkeltagung der EnergieAgentur.NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW zu Bürger-Beteiligungsmodellen und Projekterfahrungen aus der Region mit Erneuerbaren Energien. Gummersbach. „Energiewende vor Ort richtig gestalten – kommunale Wertschöpfung und Bürgerpartizipation mit Erneuerbaren Energien“, so der Titel der Kooperationsveranstaltung der EnergieAgentur NRW und der Landesarbeitsgemeinschaft Erneuerbare Energie NRW (LEE NRW), die am heutigen Donnerstag in Gummersbach stattfindet. 90 Teilnehmer haben die Einladung der Veranstalter angenommen. „Für die beschleunigte Energiewende sind Kommunen sowie Bürgerinnen und Bürger die zentralen Akteure. Nur wenn Städte und Gemeinden beim Ausbau der Erneuerbaren Energien entschieden vorangehen und ihre Einwohner mitnehmen, wird die Umstellung des Energiesystems erfolgreich gelingen. Gleichzeitig
Rechnungen für Strom und Gas: Was die Energieversorger mitteilen müssen Mitteilungen Verbraucherberatung 21. Januar 2012 Früher war`s schlechter. Die jährlichen Rechnungen für Strom und Gas erschienen den Kunden zumeist unergründlich. Das hat sich zum Besseren gewendet. Inzwischen schreibt das Gesetz den Unternehmen vor, was sie alles zu erwähnen haben. Und die Verbraucher können sich bei Problemen mit ihrem Versorger an eine Schlichtungstelle wenden In Rechnungen von Energieversorgern müssen nach dem Link öffnet in neuem FensterEnergiewirtschaftgesetz (EnWG) folgende Angaben stehen: Preis, Abrechnungszeitraum, Anfangs- und Endzählerstand, Ableseart und gezahlte Abschläge, Namen, Anschrift und E-Mail-Adresse des Energieversorgers, Vertragsdauer, geltende Preise, nächstmöglichen Kündigungstermin und Kündigungsfrist, Nummer der Lieferstelle (Zählpunktbezeichnung) und Codenummer des Netzbetreibers, Vorjahresverbrauch und Verbrauch der Vergleichskundengruppe, die Anteile der einzelnen Energieträger, deren Kohlendioxidemissionen und