Lignin als nachwachsender Rohstoff für Elektronikbauteile Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 8. Februar 2012 FuE-Verbund entwickelt Verfahren und mögliche Produkte Unter Koordination des Fraunhofer Instituts für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) startet ein Verbund aus neun Partnern seine Arbeiten zu Biokunststoffen auf Lignin-Basis, um konventionelle Kunststoffe in der Elektronikindustrie zu ersetzen. Das Verbundvorhaben „Lignin als nachwachsender Rohstoff für Anwendungen in der Elektronik“ wird vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über dessen Projektträger, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), mit insgesamt knapp 2,6 Millionen Euro gefördert. In dem im Januar gestarteten Vorhaben wollen die Forscher ligninbasierte Materialien entwickeln, die sich z.B. für Bohr- und Fräsplatten, Siebdruckrahmen und Leiterplattensubstratmaterial eignen. Ziel des Verbundes, der die gesamte Wertschöpfungskette
Die Liechtensteinische Gesellschaft für Umweltschutz veröffentlicht Positionspapier zur Energiepolitik Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. Februar 2012 LGU-Positionspapier Energiepolitik. Die LGU befürwortet eine Wende in der Energiepolitik Liechtensteins, vor allem die Erarbeitung und Nennung verbindlicher Ziele und konkreter Massnahmen. Aktives, rasches Handeln ist notwendig, da sich eine Reduktion der verbrauchten Energie positiv auf den Wirtschaftsstandort und die Umwelt auswirken wird. Sie ist wesentlich für die Erhaltung der Lebensqualität der Wohnbevölkerung aber auch für die Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes. Die LGU sieht jedoch mit Sorge, dass trotz der in der Vergangenheit gesetzten Massnahmen sowohl Energieverbrauch als auch Treibhausgas-Ausstoss gestiegen sind. Diese Fakten verlangen eine Änderung der energiepolitischen Massnahmen hin zu einem System, das marktwirtschaftliche Prinzipien aufgreift und damit eine Verhaltensveränderung der
60 Städte und Gemeinden gründen Biodiversitätsbündnis im Rahmen eines Kongresses der Deutschen Umwelthilfe Erneuerbare & Ökologie Ökologie 4. Februar 20123. Februar 2012 Städte und Gemeinden gründen Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ 60 Städte und Gemeinden gründen Biodiversitätsbündnis im Rahmen eines Kongresses der Deutschen Umwelthilfe und der Stadt Frankfurt am Main – Heidelbergs Oberbürgermeister Würzner zum Vorsitzenden gewählt – Deutsche Umwelthilfe unterstützt den Zusammenschluss, der neue Impulse für die Gestaltung und Nutzung innerstädtischer Natur geben soll. 60 Kommunen aus ganz Deutschland haben am gestrigen Abend im Rahmen eines Kongresses zur Biodiversität das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ gegründet. Die von der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH) und der Stadt Frankfurt am Main veranstaltete Tagung im Senkenberg Naturmuseum brachte über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus rund 100
Grünes Sanieren und Bauen stärkt die Schweizer Konjunktur – Atomausstieg verlangt die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie 1. Februar 20124. November 2012 - Stabile Rahmenbedingungen und Förderprogramme stärken die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz - Grüne Kantone wie Bern und Wallis setzen auf nachhaltiges Sanieren und Bauen Düsseldorf / Lausanne - Die Bauwirtschaft in der Schweiz boomt. Dies zeigte auch die Swissbau 2012, die im Januar einen neuen Aussteller- und Besucherrekord verzeichnete. Mit 115 111 Besuchern (+6.5% Zuwachs) und knapp 1 300 Ausstellern (+7% Zuwachs) spiegelt sich deutlich der wachsende Markt für nachhaltiges Sanieren und Bauen in der Schweiz. Mit insgesamt einem Umsatz von über 50 Milliarden Franken jährlich stellt die Baubranche einen wichtigen Pfeiler der schweizerischen Gesamtwirtschaft dar. Besonders erfolgreich ist auch das Schweizer
Bundesregierung torpediert Energiewende und Klimaschutz mit Bürokratie und Investitions-Unsicherheit Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. Januar 201229. Januar 2012 Eine Bürgerbewegung wird beides erkämpfen müssen Die Energiewende in Deutschland ist kein Selbstläufer. Es sind jedoch nicht die oft gescholtenen „Wut-Bürger“, die ihr im Weg stehen. Noch nie hat eine Bürgerinitiative hierzulande eine Hochspannungsleitung verhindert. Was bremst, ist eher die Tatsache, dass die Planungen zum Umbau der Stromnetze nicht nachvollziehbar sind. Gift für die Investitionssicherheit Aktuell entscheidender ist jedoch, dass die Energiewende gestoppt werden könnte, bevor sie überhaupt begonnen hat. Vor allem Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler torpediert die Energiewende und damit den Klimaschutz an entscheidenden Punkten. So fordert er ein Ende des erfolgreichen Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) in seiner jetzigen Form. Lesen Sie den Artikel von von
Siemens bindet Lieferanten in seine Nachhaltigkeitsstrategie ein Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. Januar 201229. Januar 2012 Siemens bindet Lieferanten in seine Nachhaltigkeitsstrategie ein und hilft ihnen zudem beim Energiesparen. Das Unternehmen weitet sein Energieeffizienz-Programm sukzessive auf die Lieferkette aus. Das Programm EEP for Suppliers EEP4S identifiziert und bewertet Energiesparpotenziale in Produktionsprozessen und kann den Verbrauch um bis zu 17 Prozent reduzieren. Einer der ersten Teilnehmer in dem Programm war ein Gießereibetrieb, der Siemens mit Stahlgusseisen für Dampfturbinen beliefert. Bereits ein einziger Tipp der Siemens-Berater spart dem Betrieb 14.000 Euro pro Jahr. Im ersten Jahr holte das Unternehmen die Hälfte der aufgewendeten Investitionen durch die Ersparnisse wieder herein, wie das Magazin "Pictures of the Future" berichtet. Seit 2006
Platzecks Braunkohle blockiert die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Januar 201229. Januar 2012 Aktivisten protestieren bei SPD-Klausurtagung gegen Brandenburgs Kohlekurs. Gegen den klimaschädlichen Kohlekurs des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) protestieren heute Greenpeace-Aktivisten bei der Klausurtagung der SPD-Spitze vor dem Potsdamer Inselhotel Hermannswerder. Die Aktivisten haben auf der Zufahrt zum Tagungsort 20 Tonnen Braunkohle aufgehäuft und halten ein Banner mit der Aufschrift „Liebe SPD, Platzecks Braunkohle blockiert die Energiewende“. Brandenburgs rot-rote Landesregierung setzt in ihrem Entwurf der Energiestrategie 2030 weiterhin auf Braunkohle, den klimaschädlichsten aller Energieträger. „Der derzeitige Entwurf der Energiestrategie führt in eine klimapolitische Sackgasse", sagt Greenpeace-Energieexpertin Anike Peters. „Es ist ein Irrglaube, dass es im Jahr 2030 eine europäische CO2-Infrastruktur geben wird und
Perspektiven für das Grünland – Experten diskutierten über Grünlandnutzung und -schutz Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 29. Januar 2012 Am Rande der Grünen Woche diskutierten Experten über Grünlandnutzung und -schutz. „In der Landwirtschaft sind Grünlandflächen nicht nur für die Agrarproduktion wichtig. Sie spielen auch eine bedeutende Rolle für den Klima- und Naturschutz sowie für die Landschaftsqualität. Umso bedenklicher, dass sie in vielen Regionen Europas, darunter in Deutschland, zurückgehen“, so umriss Bernhard Osterburg, Wissenschaftler am Thünen-Institut in Braunschweig, das Dilemma um das Grünland. Als Moderator eines Fachforums über die Zukunft des Grünlands, das anlässlich der Internationalen Grünen Woche in Berlin stattfand, nannte Osterburg auch gleich die Gründe für diese Entwicklung: „Der Ausbau des Energiepflanzenanbaus, der Strukturwandel in der Tierproduktion und
Rückgang der biologischen Vielfalt – Agrarreform 2014 muss ökologische Mindeststandards setzen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 29. Januar 201229. Januar 2012 Rückgang der biologischen Vielfalt in intensiv genutzten Agrarlandschaften stoppen/Beate Jessel: Mindestanteil ökologischer Vorrangflächen wichtigstes Instrument. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) fordert, den Schutz der biologischen Vielfalt auch auf intensiv genutzten landwirtschaftlichen Flächen zu verbessern. Der anhaltende Verlust an biologischer Vielfalt in Agrarlandschaften mit ihren typischen Landschaftsstrukturen sowie Pflanzen- und Tierarten sei besorgniserregend. Deshalb müsse die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) im Rahmen der bevorstehenden Reform dringend stärker ökologisch ausgerichtet werden. „Die Landwirtschaft als der größte Flächennutzer in Deutschland ist von zentraler Bedeutung für den Erhalt der biologischen Vielfalt. Die GAP muss daher einen entscheidenden Beitrag auch zum Erreichen der bis 2020 vereinbarten Biodiversitätsziele
Biomasse, Sonne, Wasser, Wind & Co. decken 80 Prozent des Strombedarfs bei Mitnetz Strom Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 28. Januar 2012 Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im enviaM-Netzgebiet erreicht im Dezember 2011 Rekordniveau. Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im enviaM-Netzgebiet hat im Dezember 2011 einen neuen Rekordwert erreicht. Mit rund 1,3 Milliarden Kilowattstunden wurde soviel Strom aus Biomasse, Deponie-, Klär- und Grubengas, Sonne, Wasser und Wind gewonnen wie nie zuvor in einem Monat. „Mit dem aus erneuerbaren Energien stammenden Strom konnten 80 Prozent des Strombedarfs im gesamten enviaM-Netzgebiet im Monat Dezember gedeckt werden. Das ist doppelt soviel wie ansonsten üblich. Wir erreichen damit schon jetzt die Zielstellung der Bundesregierung für Deutschland im Jahr 2050. Ausschlaggebend für das Allzeithoch war vor allem der Höhenflug
Die schweizer Bahn SBB fährt mit erneuerbare Energie, 80% Ökostrom Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 27. Januar 2012 Die Scheizer Bahn SBB baut ihr Angebot für die Kundinnen und Kunden in den nächsten Jahren weiter aus. Dafür benötigt sie ab 2013 zusätzliche 400 GWh Strom. Sie wird diesen ausschliesslich aus erneuerbaren Quellen beziehen. Damit steigt der Anteil der nachhaltig produzierten Energie am Gesamtverbrauch von heute 75 auf mehr als 80 Prozent. Die SBB hat einen entsprechenden langfristigen Bezugsvertrag mit EDF Trading abgeschlossen, das zum französischen Anbieter Électricité de France SA (edf) gehört. Bei der Auswahl des Anbieters kamen nur Unternehmen in Frage, die den zusätzlichen Strombedarf der SBB ausschliesslich und nachweisbar mit Strom aus erneuerbaren Quellen decken können. Der
Nachhaltigkeitsrat und Jochen Zeitz starten Ideen-Wettbewerb zu nachhaltiger Unternehmensführung Erneuerbare & Ökologie Ökologie 27. Januar 20126. November 2012 Wie viel Hektar Boden braucht man für die Produktion eines T-Shirts? Welche Umwelt- und Sozialkosten fallen dabei an? Welche Schäden entstehen durch CO2-Emissionen und wie bezieht man sie in eine Unternehmensbilanz mit ein? Nachhaltige Geschäftsmodelle setzen die möglichst umfassende Kenntnis der sozialen und umweltrelevanten Kosten voraus, die bei Herstellung und Vertrieb, Nutzung und Entsorgung eines Produktes anfallen. Die Reduktion dieser externen Kosten ist ein zentrales Ziel nachhaltigen Wirtschaftens. Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) und Jochen Zeitz, Puma-Verwaltungsratsvorsitzender, CEO der Sport- und Lifestyle-Gruppe und Chief Sustainability Officer des französischen Puma-Mehrheitsaktionärs PPR, wollen gemeinsam Anstöße für eine vollständige Berücksichtigung ökologischer und sozialer Kosten