Wie hängen Kohlenstoffemissionen, Lebenserwartung und Einkommen zusammen? Ökologie 27. Januar 201226. Januar 2012 Menschen in Ländern mit niedriger Kohlenstoffemission können zwar eine verhältnismäßig hohe Lebenserwartung erreichen, nicht aber hohe Einkommen. WissenschaftlerInnen veröffentlichten diese und weitere Ergebnisse Ende Jänner in der Publikation "Nature Climate Change". Bisher wurden folgende Zusammenhänge angenommen: Menschliche Entwicklung braucht Wirtschaftswachstum, Wirtschaftswachstum braucht mehr Energie und damit erhöhte Treibhausgas-Emissionen. Die Menschheit könne sich also nicht weiterentwickeln, ohne weiter die Ressourcen der Erde auszubeuten. Mittlerweile geht man davon aus, dass die Verbindungen weder so stark noch so allgemein gültig sind, wie ursprünglich angenommen. Die gegenseitigen Abhängigkeiten sind Gegenstand zahlreicher Forschungen. Julia K. Steinberger (Universität Leeds & Alpen-Adria-Universität) hat nun gemeinsam mit J. Timmons Roberts,
Die Zukunft der EU-Umweltpolitik Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 26. Januar 201226. Januar 2012 Das Institut für Europäische Umweltpolitik (IEEP) hat am Dienstag seine neue Studie zu den zukünftigen Herausforderungen und Möglichkeiten der europäischen Umweltpolitik veröffentlicht. Der Bericht gibt einen kurzen Überblick über die Hauptprobleme und Herausforderungen der EU im Umweltbereich, über die aktuellen Politiken und strategischen Diskussionen und bewertet diese. In Europa dreht sich alles derzeit um die Wirtschaftskrise und ihre Lösungen. Der Bericht sieht deswegen keine guten Voraussetzungen für die Entwicklung einer zukünftigen proaktiven EU-Umweltpolitik. Gerade durch diese Situation sehen die Autoren aber auch Chancen zu einer beschleunigten Effizienzrevolution - hin zu einer Grünen Wirtschaft, Grünem Wachstum, Ressourceneffizienz. [bv] Zusammenfassung: The Future of EU
Falsche Annahmen? Kritik am Energiefahrplan 2050 der EU-Kommission Erneuerbare & Ökologie Ökologie 26. Januar 2012 EU-Kommission kann nicht rechnen: Scharfe Kritik am Energiefahrplan 2050 Deutscher Nachhaltigkeitsrat kritisiert Preisannahmen der EU-Kommission zur Errechnung von Energieszenarien als „nicht nachvollziehbar“. Setzen, nicht genügend. Die Rechenkenntnisse der EU-Kommission lassen zu wünschen übrig, kritisiert der deutsche Rat für Nachhaltige Entwicklung den „Energiefahrplan 2050“ der EU. Der Nachhaltigkeitsrat ist ein Beratungsgremium der deutschen Bundesregierung und er lässt an den sieben möglichen Energieszenarien, die von der EU-Kommission in ihrem Energiefahrplan durchgerechnet werden, kein gutes Haar. „Umweltschützer kritisieren, dass die Kommission die Kosten der erneuerbaren Energien künstlich hoch-, die von Atom- und Kohlestrom klein rechnet. Ähnlich sieht das das Bundesumweltministerium“, so der Nachhaltigkeitsrat in einer Pressemitteilung.
NABU warnt vor Abwürgen der Photovoltaik und Blockade der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 25. Januar 2012 Tschimpke: Solar-Ausbau stabilisieren und Ausnahmen für Wirtschaft prüfen. Berlin – Der NABU kritisiert den Streit der schwarz-gelben Koalition über einen Systemwechsel bei der Förderung der erneuerbaren Energien und eine drastische Drosselung des Ausbaus von Photovoltaik-Anlagen in Deutschland. „Wer ein halbes Jahr nach den Beschlüssen zum Atomausstieg das Erneuerbare-Energien-Gesetz abschaffen will, blockiert die Umsetzung der Energiewende“, warnt NABU-Präsident Olaf Tschimpke. Der Umbau der Stromversorgung brauche verlässliche Rahmenbedingungen und eine große Vielfalt an Investoren – einschließlich der Kommunen, Energiegenossenschaften sowie der Bürgerinnen und Bürger selbst. Das EEG biete nach wie vor die einzige Garantie, dass der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland tatsächlich
NRW-Minister kritisiert Blockadehaltung des Bundeswirtschaftsministers bei zentralen Klimaschutz- und Energiethemen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 24. Januar 201217. Oktober 2012 Minister Remmel: „Rösler gefährdet Energiewende”. Der nordrhein-westfälische Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel hat die Blockadehaltung des Bundeswirtschaftsministers innerhalb der Bundesregierung bei wichtigen Klimaschutz-, Umwelt- und Energiethemen scharf kritisiert. „Minister Rösler wird immer mehr zu einem Geisterfahrer der Energiewende“, sagte Minister Remmel. Zuerst opfere die Kanzlerin das Bundesklimaschutzgesetz dem Koalitionsfrieden mit Herrn Rösler, jetzt werde von der Union auch noch der Frontalangriff auf die Energiewende durch den Wirtschaftsminister toleriert. Remmel: „Es darf nicht sein, dass der Wirtschaftsminister zentrale Themen in der Umwelt-, Klima- und Energiepolitik eines Landes wie Deutschland blockiert. Die Liste der Blockadeprojekte lässt sich problemlos fortführen: Der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung, einer
Trianel entwickelt Projekte in NRW und Thüringen mit Unterstützung der Landesregierungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 24. Januar 201223. Januar 2012 Aachen/Berlin. Die Projektentwicklung Wasserspeicherkraftwerke der Aachener Trianel GmbH wird für Stadtwerke und Regionalversorger geöffnet. Bisher konnten sich an dem Projekt nur Trianel Gesellschafter beteiligen. Damit besteht für die kommunale Energiewirtschaft die Option, in die weltweit erfolgreichste Speichertechnologie zu investieren. Als einziges deutsches Energieunternehmen entwickelt Trianel gleich drei Speicherkraftwerksstandorte in der Eifel, in Ostwestfalen und im Thüringer Wald. Die Gesamtleistung der Kraftwerke beträgt über 2000 Megawatt, das Investitionsvolumen über zwei Milliarden Euro. „Der erfolgreiche Einstieg in die raumordnerischen Genehmigungsverfahren ist für uns der Meilenstein, die Projekte nun für weitere Kommunalversorger zu öffnen“, erläutert Sven Becker, Sprecher der Trianel Geschäftsführung die Entscheidung auf
Staatssekretär Paschedag kritisiert Präsidenten des Kartellamts – Festhalten am Erneuerbare-Energien-Gesetz Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 23. Januar 2012 Nordrhein-Westfalen weist neue Forderungen nach einem Quotensystem bei der Förderung der Erneuerbaren Energien zurück. Der Präsident des Kartellamts, Andreas Mundt, hatte die Prüfung eines solchen Modells vorgeschlagen. „Deutschlands oberster Kartellwächter leistet dem Wettbewerb im Energiesektor einen Bärendienst. Statt kleine und mittlere Unternehmen zu stärken, führt das Modell des Kartellamtspräsidenten zu einer Stärkung der Großkonzerne“, sagte Udo Paschedag, Staatssekretär im NRW-Klimaschutzministerium. Das Erneuerbare Energie-Gesetz (EEG) habe sich bewährt. Es sei ein effizientes Förderprogramm für erneuerbar erzeugten Strom. Der Anteil an der Stromerzeugung aus regenerativer Energie ist im vorigen Jahr auf 20 Prozent gestiegen. 1998 waren es noch nicht mal 5 Prozent. „Wir
Demonstration „Wir haben es satt!“ – 23.000 verlangen von Merkel Neuausrichtung der Agrarpolitik Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 23. Januar 201222. Januar 2012 Verbraucherinnen und Verbraucher, Umweltorganisationen, Tierschützerinnen und Tierschützer, Imkerinnen und Imker, entwicklungspolitische Gruppen, Bäuerinnen und Bauern fordern Bauernhöfe statt Agrarindustrie. Bundesregierung soll Zukunft der Landwirtschaft sichern. Berlin: 23.000 Menschen haben heute in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche, ökologische und zukunftsfähige Landwirtschaft demonstriert. Verbraucher, Umwelt- und Tierschützer, Imker, Bäuerinnen und Bauern sowie entwicklungspolitische Gruppen zogen unter dem Motto „Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ zum Kanzleramt und verlangten von Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Neuausrichtung der Landwirtschaftspolitik. Die Veranstalter werfen der Bundesregierung vor, bei der Reform der EU-Agrarpolitik vor allem Unterstützer und Steigbügelhalter
Flughafen Berlin Brandenburg will bis 2013 Hälfte des Stroms durch erneuerbare Energien decken Erneuerbare & Ökologie Ökologie 22. Januar 2012 Großflughafen will bis 2013 Hälfte des Stroms durch erneuerbare Energien decken Flughafen Berlin Brandenburg startet mit Ökostrom von enercity Zweijahresvertrag über Bezug von Gold Label-zertifiziertem Ökostrom von enercity abgeschlossen Flughafen fördert den Ausbau erneuerbarer Energien. Der Flughafen Berlin Brandenburg wird bis Ende 2013 rund die Hälfte seines Bedarfs an Strom aus erneuerbaren Energien decken. Die Flughafengesellschaft hat einen Liefervertrag mit enercity aus Hannover unterzeichnet. Im Rahmen einer Ausschreibung konnte sich der ausschließlich in Wasserkraftanlagen erzeugte Strom durchsetzen. Der gelieferte Strom ist mit dem Gold-Standard des „Grünen Strom-Label e.V.“ zertifiziert. Die von Umwelt- und Verbraucherorganisationen getragene Zertifizierungsorganisation überwacht die Herkunft des Stroms und die Förderung
Stadtwerke Bochum: Thermografieaktion geht in die Verlängerung Erneuerbare & Ökologie Ökologie 21. Januar 201220. Januar 2012 Wer in Zukunft seine Immobilie modernisieren möchte, oder erfolgte Sanierungen überprüfen will, kann noch bis zum 10. Februar die Anmeldung zum Stadtwerke-Thermografieservice auf den Internetseiten des Bochumer Energieversorgers downloaden oder unter 0234/960-3770 telefonisch anfordern. „Aufgrund der hohen Nachfrage haben wir unsere diesjährige Thermografieaktion verlängert. Wer noch in diesem Jahr die Wärmebildaufnahmen seiner eigenen vier Wände in den Händen halten möchte, sollte die ausgefüllte Anmeldung bis zum 17. Februar an die Stadtwerke zurücksenden“, beschreibt Oliver Kowalzik, Energieberater bei den Stadtwerke Bochum. Mindestens sechs repräsentative Thermografie-Aufnahmen seines Gebäudes erhält jeder Hauseigentümer, dazu eine digitale Tageslichtaufnahme zum Vergleich und verschiedene Infomaterialien. Als Basis für eine
BEE-Präsident Schütz: Angriffe auf das Erneuerbare-Energien-Gesetz sehr bedenklich Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 20. Januar 2012 Berlin - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) weist die jüngsten Angriffe auf das Fördersystem für Erneuerbare Energien deutlich zurück. „Die ständigen Forderungen des Bundeswirtschaftsministers, das Erneuerbare-Energien-Gesetz abzuschaffen, zeigen: Zentrale Punkte der Energiewende werden von Teilen der Regierungskoalition gebremst, blockiert und hintertrieben“, so BEE-Präsident Dietmar Schütz. Es sei zudem absurd, ein Gesetz in Frage zu stellen, dessen Neufassung erst vor wenigen Tagen in Kraft getreten sei und dessen Erhalt die Bundesregierung ausdrücklich im Koalitionsvertrag festgeschrieben habe. „Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist das erfolgreichste Instrument für den Ausbau Erneuerbarer Energien. Weltweit setzen Staaten auf das System EEG – allein in Europa aktuell 20 Staaten“,
Masdar- Erste Ökologische Stadt der Welt in den VAE, Kooperation mit Siemens Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 18. Januar 2012 Bekannte deutsche Unternehmen (Deutsche Bank, Siemens) und Forschungseinrichtungen (3 Fraunhofer Institute), die auf Grund langjähriger Erfahrung Spitzenverfahren der Umwelttechnologie und Energienutzung entwickeln, beteiligen sich an Auf- und Ausbau des zukunftsweisenden MASDAR Vorhabens (Abu Dhabi Future Energy Company) in Abu Dhabi. Die Regierung in Abu Dhabi hat sich in einer zukunftsweisenden politischen Grundsatzentscheidung auf eine Vorreiterrolle bei der Förderung Erneuerbarer Energien festgelegt. Getragen wird seit 2006 die strategische Neuausrichtung der VAE von der staatlichen MASDAR-Initiative zur Förderung erneuerbarer Energien (Projektvolumen ca. 16 Mrd. USD). Abu Dhabi will bis 2015 zum globalen Marktführer in deren Erforschung und Anwendung werden. Bestandteile dabei sind mehrere