BEE fordert: CO2-Steuer soll sozial gerechter werden, Mieter nicht belasten! Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 26. April 2021 Soziale Ausgestaltung der CO2-Bepreisung sichert Akzeptanz – Koalition muss gerechte Lösung für Mieter finden (WK-intern) - Die Koalition findet bisher keinen Weg, um eine sachgerechte Ausgestaltung der Unterstützungssysteme zur CO2-Bepreisung im Bereich der Wohnungsmieten zu formulieren. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) setzt sich für eine soziale Ausgestaltung der CO2-Bepreisung ein, um die Akzeptanz des wirkungsvollen Lenkungsinstruments nicht zu gefährden. „Belastungen sind verursachergerecht zu verteilen. Deshalb braucht es eine Unterscheidung zwischen Mieter*innen und Eigentümer*innen, die sowohl Entlastungs- wie Unterstützungsinstrumente berücksichtigt. Auf diese Notwendigkeit haben wir bereits im Juli 2019 mit unserem Konzept zur CO2-Bepreisung hingewiesen“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Der CO2-Preis muss eine
Grüner Wasserstoff wird an fünf Projekten in N-S mit Sechs Millionen Euro gefördert Forschungs-Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 25. April 202125. April 2021 Minister Björn Thümler investiert Sechs Millionen Euro in die Energiewende (WK-intern) - Mit 6 Millionen Euro fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur von Mai an fünf Projekte zu klimafreundlichem grünen Wasserstoff. Rund 1,2 Millionen Euro bekommen die fünf Forschungsverbünde jeweils in einem ersten Schritt für die kommenden drei Jahre. Die neuen Forschungsverbünde bündeln als Innovationslabore zielgerichtet die verschiedenen Kompetenzen der Wasserstofftechnologien und werden die Wasserstoffforschung in Niedersachsen maßgeblich weiterentwickeln und stärken. Folgende Innovationslabore werden gefördert: H2-Wegweiser Niedersachsen: Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum (CUTEC), TU Clausthal, Leibniz Universität Hannover, Institut für Solarenergieforschung Hameln (ISFH) Innovationslabor Wasserelektrolyse: Vom Material zum System (InnoEly): Leibniz Universität Hannover, TU Braunschweig, TU
Millionenförderung für Innovationslabore zur Wasserstofftechnologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 25. April 202125. April 2021 „Grüner Wasserstoff“: Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert zwei Forschungsverbünde unter Leitung der LUH Zuschlag für insgesamt fünf niedersächsische Projekte Derzeit führen - vereinfacht gesagt – 100 Watt Strom zu rund 20 Watt Wasserstoff (WK-intern) - Großer Jubel an der Leibniz Universität Hannover: Zwei Forschungsprojekte zur Wasserstofftechnologie haben den Zuschlag im niedersächsischen Programm „Innovationslabore für Wasserstofftechnologien“ erhalten. Nun können sie mit jeweils rund 1,2 Millionen Euro für drei Jahre in die Phase der Umsetzung gehen. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) fördert ab Mai 2021 alle fünf Forschungsverbünde zum Thema Wasserstofftechnologien, die sich im vergangenen Jahr mit ihrem Vorhaben auf eine Ausschreibung
Atmosphärische CO2-Entnahme: Dr. Wilfried Rickels vom IfW Kiel kommentiert den Biden-Klimagipfel der US-Regierung Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 25. April 2021 Amerikaner verhelfen Klimapolitik zu Comeback (WK-intern) - Dr. Wilfried Rickels, Forschungsdirektor Global Commons und Klimapolitik am IfW Kiel, kommentiert den Klimagipfel der US-Regierung und die jüngsten Zusagen der USA zum Klimaschutz: „Die Biden-Regierung hat sich mit dem Gipfel als Zugpferd für ambitioniertere Klimaziele positioniert, das andere Länder mitzieht. Die Klimapolitik ist damit wieder oben auf der internationalen Agenda. Das ist ein wichtiges Signal, denn Alleingänge der Amerikaner oder Europäer wären nicht ausreichend für die Wende in der Klimapolitik, noch wären sie innenpolitisch umsetzbar. Das globale Problem des Klimawandels lässt sich nur in internationaler Abstimmung lösen. Der Umfang der von den Amerikanern angekündigten Emissionsreduktionen ist
Mit Bioökonomie aus der ökologischen Krise Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. April 2021 Technologien und Strategien für ein nachhaltiges Wirtschaften standen im Mittelpunkt der Jahresfeier des KIT 2021 (WK-intern) - Die wachsenden Bevölkerungszahlen und der steigende Lebensstandard stellen unsere Gesellschaft vor große ökologische Herausforderungen: vom Klimawandel über die Vermüllung der Meere bis zu schwindenden landwirtschaftlichen Nutzflächen und Rohstoffen. Ein Ziel der Bioökonomie ist es, fossile Rohstoffquellen durch nachwachsende Rohstoffe und erneuerbare Energiequellen zu ersetzen und hierzu fortschrittliche und nachhaltige auf biologischem Wissen und Prinzipien basierende Technologien zu nutzen. Visionen und Fragen rund um die Bioökonomie, das Hauptthema des laufenden Wissenschaftsjahres, standen im Mittelpunkt der ersten digitalen Jahresfeier des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). „Viele Menschen denken heute
Lieferung und Installation eines über 110 Kilometer langen 145-kV-Hochspannungs-Offshore-Stromkabelsystems Offshore Ökologie Technik 24. April 2021 NKT hat einen Auftrag für das Elektrifizierungsprojekt des Troll West Projekts in Höhe von rd. 95 Mio. EUR erhalten. NKT awarded turnkey high-voltage AC order to provide power from shore to Troll West (WK-intern) - NKT has been awarded a contract for the Troll West electrification project of approx. EUR 95m (approx. DKK 710m) by Equinor Energy AS on behalf of the Troll Unit. Troll West electrification project includes partial electrification of the Troll B platform and full electrification of Troll C in the North Sea. This means that both platforms’ power demand will be met from shore. The project will help cut
24. April – Tag der Erneuerbaren Energien zeigt Chancen der Energiewende Ökologie Solarenergie Windenergie 24. April 2021 Was vor 25 Jahren als Tag der offenen Tür für Erneuerbare-Energien-Anlagen in der Gemeinde Bad Oederan begann, in Gedenken an die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 initiiert, ist heute zu einem bundesweiten Aktionstag mit großer Reichweite geworden. (WK-intern) - „Der „Tag der Erneuerbaren Energien“, zeigt, dass es ein großes Spektrum umwelt- und klimafreundlicher Alternativen zur Atomkraft und auch fossilen Energiequellen gibt, die keine gefährlichen Altlasten hinterlassen, kostengünstig sind und zur regionalen Wertschöpfung beitragen“, so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. Die Erneuerbaren Energien seien mittlerweile nicht nur Stromproduzent Nr. 1 in Deutschland, sondern böten auch Beschäftigung für 300.000 Menschen. „Diese zukunftsfähigen Arbeitsplätze für
Ich bin erleichtert, dass ich Ende des Jahres den letzten Atommeiler in Schleswig-Holstein vom Netz nehmen darf Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. April 2021 Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht zum 35. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl: „Ich bin erleichtert, dass ich Ende des Jahres den letzten Atommeiler in Schleswig-Holstein vom Netz nehmen darf“ (WK-intern) - KIEL. Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht hat anlässlich des 35. Jahrestags der Atomkatastrophe von Tschernobyl am 26. April 1986 der Opfer gedacht und dazu aufgerufen, den Ausstieg aus der Atomkraft entschlossen und im internationalen Maßstab fortzusetzen. „Der Sarkophag über dem explodierten Reaktor ist ein dunkles Mahnmal des Atomzeitalters. Kernkraftwerke haben nach dem Zweiten Weltkrieg Energie für den industriellen Aufschwung in Europa geliefert. Doch ihr Betrieb birgt unkontrollierbare Risiken und geht mit der gefährlichen und
IG Windkraft fordert Voll-Versorgung mit Erneuerbaren in Zukunft Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 24. April 2021 35 Jahre nach der Atomreaktorkatastrophe in Tschernobyl (WK-intern) - Atomkraftwerke sind teuer, brauchen enorm lange für die Errichtung und ihr Anteil an der Stromerzeugung ist seit Jahren im Sinkflug, berichtet der World Nuclear Industry Status Report 2020. „35 Jahre nach dem Super-GAU in Tschernobyl wird eines deutlich: Atomkraftwerke sind eine Technologie der Vergangenheit“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Die Erneuerbaren haben heute bereits eine hohe Bedeutung und in Zukunft wird die vollständige Versorgung durch Erneuerbare Energie Atom- und Fossil-Energie ersetzen. Ich hoffe auf eine beherzte Politik in Österreich, die nun rasch mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz die nötigen Rahmenbedingungen im Parlament beschließt.“ Nuclear Status
Schleswig-Holstein, Hessen und Thüringen fordert Anpassung an neues Klimaschutzziel der EU Behörden-Mitteilungen Ökologie 24. April 2021 Erfolgreicher Antrag aus Schleswig-Holstein: Umweltministerkonferenz fordert Anpassung des Klimaschutzziels im Bund für 2030 (WK-intern) - Umweltminister Jan Philipp Albrecht: „Bundesregierung muss jetzt schnell nachbessern, damit die neuen Ziele erreicht werden können“ KIEL. Die Umweltressorts der Länder haben die Bundesregierung zu einer dringend notwendigen Verschärfung des Klimaschutzziels für 2030 im Bund aufgerufen. Ein entsprechender Antrag von Schleswig-Holstein, Hessen und Thüringen wurde heute auf der Umweltministerkonferenz angenommen. Dies folgt der jüngsten Entscheidung auf EU-Ebene, das EU-weite Treibhausgasreduktionsziel für 2030 um 15 Prozent auf 55 Prozent anzuheben. „Die Bundesregierung muss jetzt schnell nachbessern, damit die neuen Ziele erreicht werden können“, sagte Umweltminister Jan Philipp Albrecht: „Deutschland spielt
Germanwatch unzufrieden mit Klimafinanzierung Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 23. April 2021 Enttäuschende Ergebnisse zur internationalen Klimafinanzierung beim Klimagipfel (WK-intern) - Climate Leaders Summit: Zusagen für finanzielle Unterstützung bei Klimaschutz und -anpassung im globalen Süden müssen beim Petersberger Klimadialog deutlich höher ausfallen Germanwatch fordert Prüfung von Schuldenschnitt im Gegenzug für Klimamaßnahmen Bonn/Washington - Mit zum Teil ambitionierten neuen Zusagen zu mehr Klimaschutz hatte der „Climate Leaders Summit“ vielversprechend begonnen, doch die Bilanz in Bezug auf die internationale Klimafinanzierung fällt nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch überwiegend ernüchternd aus. „Die bisherigen Zusagen der Industrieländer zur internationalen Klimafinanzierung reichen bei weitem nicht aus“, sagt David Ryfisch, Leiter des Teams Internationale Klimapolitik bei Germanwatch. „Die Industrieländer lassen die armen
AMG Lithium GmbH erwirbt Chemiepark-Grundstück für erste Produktions- und Recyclinganlage für Lithium in Deutschland E-Mobilität Ökologie Technik 23. April 2021 Am 20.04.2021 haben AMG Lithium GmbH und Chemiepark Bitterfeld-Wolfen GmbH einen Kaufvertrag über ein Grundstück auf dem Gelände des Chemieparks Bitterfeld-Wolfen abgeschlossen. (WK-intern) - Auf diesem Grundstück wird AMG Lithium eine Produktionsanlage für Lithiumhydroxid in Batteriequalität errichten. Ziel ist es, die europäische Batterieindustrie mit diesem Schlüsselrohstoff verlässlich und mit kurzen Lieferwegen zu versorgen. Lithiumhydroxid wird zur Herstellung von Kathodenmaterialen verwendet, die in Zellen für Lithium-ionen-Batterien verbaut werden. Die in dieser Anlage produzierte Batteriequalität zeichnet sich durch einen äußerst geringen Gehalt an Verunreinigungen aus – eine wesentliche Voraussetzung für den Einsatz in Batteriezellen. „Durch die Ansiedlung der AMG werden wir unsere Stellung im Bereich Energy