MCC-Forscher verkünden weiter die Erderhitzung und glauben einer neuen Simulation Forschungs-Mitteilungen Ökologie 8. Juni 2023 MCC: Neue Daten zeigen eine Verschärfung der Klimakrise (WK-intern) - Die menschengemachte Erderhitzung hat seit der vor zwei Jahren veröffentlichten letzten großen Bewertung des Klimasystems in einer Simulation in einem „beispiellosen Tempo“ weiter zugenommen, sagen 50 führende Wissenschaftler*innen. Sie haben eine Open-Data- und Open-Science-Plattform-Simulation entwickelt – die „Indikatoren des globalen Klimawandels“, die künftig jährlich aktualisiert werden. Zu der von der Universität Leeds geleiteten Initiative gehört auch das Berliner Klimaforschungsinstitut MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Eine Studie mit den Daten der ersten Runde wurde jetzt in der renommierten Fachzeitschrift Earth System Science Data veröffentlicht. „Die Analyse ist ein Weckruf, dass
Ørsted und Vestas planen den ersten vollständig recycelbaren Offshore-Windpark Offshore Ökologie Produkte Windenergie Windparks 8. Juni 2023 Ørsted und Vestas gehen branchenweit erste bahnbrechende Partnerschaft für Netto-Null-Windparks ein (WK-intern) - Heute geben Ørsted und Vestas, weltweit führende Anbieter erneuerbarer Energien, eine kommerzielle Nachhaltigkeitspartnerschaft bekannt. Ørsted wird für alle gemeinsamen Offshore-Windprojekte Türme und Rotorblätter von Windkraftanlagen aus kohlenstoffarmem Stahl aus recycelten Materialien von Vestas beziehen. Der Einsatz von Offshore-Windenergie ist von entscheidender Bedeutung für die Verbesserung der Energiesicherheit, die Förderung bezahlbarer Energie für alle und nicht zuletzt für die Eindämmung der Klimakrise. Heutzutage erzeugt Wind Energie mit einem um 99 % geringeren CO2-Fußabdruck als Kohle, aber auf dem wissenschaftlichen Weg zu Netto-Null müssen wir den Kohlenstoff begrenzen, der bei der Herstellung
Emissionsarm und energieeffizient – Siliciumcarbid-Recycling mit RECOSiC© Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 7. Juni 2023 Das Industriematerial Siliciumcarbid ist für viele Anwendungen begehrt. (WK-intern) - Das extrem harte und hitzebeständige Material wird beispielsweise für feuerfeste Komponenten oder für Halbleiter verwendet. Doch die Herstellung ist energieintensiv und emittiert viel Kohlendioxid. Zudem fallen große Mengen an Neben- und Abfallprodukten an. Forschende des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS haben mit RECOSiC© ein besonders umweltfreundliches Recycling-Verfahren entwickelt, das diese Neben- und Abfallprodukte wieder in hochwertiges Siliciumcarbid verwandelt. Das neuartige Verfahren verbessert die Ausbeute und reduziert auch die Abhängigkeit von Rohstofflieferanten. Das Industriematerial Siliciumcarbid (chemische Formel: SiC) ist wegen seiner enormen Härte – fast so hart wie Diamant – und seiner Hitzeresistenz
Zum Tag der Ozeane: Tiefseebergbau bedroht die Meere Ökologie 7. Juni 2023 Zum Tag der Ozeane am 8. Juni warnt der WWF eindringlich vor katastrophalen Umweltschäden durch den möglichen Start des Tiefseebergbaus. Wegweisende Sitzung zum Tiefseebergbau im Juli WWF fordert Moratorium Auch immer mehr Staaten und Unternehmen gegen vorschnellen Start (WK-intern) - Auf der Jahrestagung der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) im Juli soll darüber entschieden werden, wie mit einem potenziellen Antrag auf den Abbau von Rohstoffen in der Tiefsee umgegangen wird. Bislang fehlt es aber sowohl an einem Regelwerk als auch ganz grundlegend an wissenschaftlich-fundierten Belegen dafür, dass ein Abbau von mineralischen Ressourcen in der Tiefsee ohne Schäden für die Meeresumwelt durchgeführt werden kann. Tim Packeiser, Meeresschutzexperte beim WWF
Ørsted und SOLARCYCLE recyclen Solarmodule in die nächste Generation neuerer Solarmodule Ökologie Solarenergie 6. Juni 2023 Ørsted verpflichtet sich, alle Solarmodule wiederzuverwenden oder zu recyceln (WK-intern) - Ørsted ist der weltweit erste Energieentwickler, der sich verpflichtet hat, ab sofort alle Solarmodule aus seinem globalen Portfolio an Solarparks wiederzuverwenden oder zu recyceln. Solarenergie ist eine Schlüsseltechnologie für die grüne Energiewende und zur Begrenzung der globalen Erderwärmung. Der Einsatz dieser Technologie erfordert große Mengen an Neumaterialien. Der Abbau dieser Materialien hat Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft, und der Wettbewerb um den Zugang zu diesen Materialien nimmt zu. Um die Abhängigkeit von Neumaterialien zu verringern, besteht eine wichtige Lösung darin, ausgediente Solarmodule wiederzuverwenden oder zu recyceln und die Materialien wieder in
HASYTEC Gruppe schützt mit neuer Technik das Wattenmeer vor LNG-Chlor-Verschmutzung Ökologie Technik 6. Juni 2023 Kein Chlor ins Wattenmeer: HASYTEC Gruppe stattet LNG-Schiff in Wilhelmshaven mit umweltschonender Ultraschalltechnologie aus (WK-intern) - Nach der Eröffnung des ersten deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven kritisierten NABU, BUND und die Deutsche Umwelthilfe den Einsatz von Chlor zur Reinigung der Seewassersysteme heftig – mit Erfolg. Die HASYTEC Gruppe stattet nun ein LNG-Terminalschiff mit einer umweltschonenden Alternative aus. Die EXCELSIOR, eine Floating Storage and Regasification Unit (FSRU), wird Ende des Jahres 2023 mit der umweltfreundlichen Technologie der HASYTEC Gruppe ausgerüstet sein. So kann der Einsatz von Chlor zur Reinigung der Pipelines des LNG-Terminals vermieden werden. Seit über sechs Jahren liefert die HASYTEC Gruppe die auf Ultraschall
Habeck bewegt sich beim GEG Ökologie 6. Juni 2023 Ostermann: Falsch bleibt das GEG trotzdem (WK-intern) - Laut Medienberichten zeigt sich Wirtschaftsminister*in Habeck beim Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) endlich ein wenig kompromissbereit. Nachdem die Fronten bislang extrem verhärtet waren, verdient dies Achtung. Doch selbst wenn dies etwas mehr Technologieoffenheit und Praxisnähe ins Gesetz bringt, bliebt das GEG dennoch von Grund auf falsch angelegt. Marie-Christine Ostermann, Präsidentin der Familienunternehmer: "Das Grundproblem bleibt: Herr Habeck will weiter anordnen, welche Heiztechnologie künftig in Deutschlands Immobilien laufen soll. One-size-fits-all-Lösungen aber passen generell nie für alles und jeden, erst recht nicht bei Gebäuden in ihrer extremen Diversität. Hier staatlich für alle die Technik vorzugeben, bringt nur eines sicher: unnötigen Schaden und
BSH-Präsident*in Helge Heegewaldt mahnt zu mehr Meeresumweltschutz Behörden-Mitteilungen Ökologie 5. Juni 2023 Heegewaldt: „Regelungen zum Schutz der Umwelt wirken nur dann, wenn sie eingehalten werden“ (WK-intern) - Um auf die Bedeutung des Meeresumweltschutzes hinzuweisen, begleitet das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ab heute die Wasserschutzpolizeien der Länder an Bord von Schiffen. Sie überprüfen flächendeckend die Einhaltungen von Umweltschutzbestimmungen durch die Schifffahrt. Die verstärkte Überprüfung ist eine Maßnahme im Rahmen der Aktionstage Gewässer- und Umweltschutz (BAGU). BSH-Präsident*in Helge Heegewaldt begrüßt die Aktion: „Umweltschutz gewinnt in unserer Gesellschaft zurecht immer mehr an Bedeutung. Gesetze und Vorgaben können aber nur wirken, wenn sie eingehalten werden. Und das muss kontrolliert werden“, erklärt er zum Auftakt der Aktionstage. Abfälle, Ladungsrückstände
Vitalpin verleit KlimaInvestment Förderpreis 2022/23 E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie 5. Juni 2023 Dieses Jahr haben wieder zahlreiche Organisationen und Unternehmen die Chance ergriffen, eine Förderung im Rahmen des KlimaInvestments zu erhalten. (WK-intern) - Gemeinsam mit den anderen Expertenjury-Mitgliedern haben wir fünf Gewinner ausgewählt. "Ich freue mich zusammen mit den Gewinnern und bin überzeugt, dass die Sieger einen richtigen Weg eingeschlagen haben, wenn es darum geht energieeffizienter und energiesparsamer zu agieren und somit wertvolle Ressourcen einzusparen." Dr. Franz Fischler, Jury-Vorsitzender und ehemaliger EU-Kommissar "Dass es aktuell für viele Unternehmen so wichtig wie nie zuvor ist, energetisch gut aufgestellt zu sein, liegt auf der Hand. Auch bei den Bemühungen um die Verringerung der CO2-Emissionen spielt das Thema
Women Energize Women-Konferenz – zur Finanzierung der Energiewende Bayern Ökologie Veranstaltungen 2. Juni 2023 (WK-intern) - Am 15. Juni 2023 findet zum zweiten Mal die internationale „Women Energize Women“-Konferenz im Rahmen der smarter E Europe, Europas größter Plattform für die Energiewirtschaft, statt. Das eintägige Event versammelt Expert:innen und Innovationstreiber:innen aus Politik, Industrie und Forschung in München, um drängende Themen der Energiewende zu diskutieren und Lösungsansätze zu entwickeln. Im Energiesektor sind Frauen weiterhin stark unterrepräsentiert. Die Konferenz, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) implementiert wird, setzt dagegen ein Zeichen und stellt ausschließlich weibliche Beiträge, Erfahrungen und Perspektiven für die Gestaltung der globalen Energiewende in den Mittelpunkt – diesmal mit dem Fokus auf
Die Energiebranche braucht dingend neue Impulse: Interview mit Mario Weißensteiner von stromee Ökologie Windenergie 31. Mai 20231. Juni 2023 (WK-intern) - Der Strukturwandel der Energiebranche in Deutschland ist in vollem Gange. Neben der Energiewende ist die digitale Transformation eine große Herausforderung, vor der vor allem Energieversorger stehen. Mario Weißensteiner hat sich mit der Gründung des Clean-Energy-Startups stromee dieser Aufgabe gestellt. Für den Unternehmer sieht die Zukunft der Energiebeschaffung grün, digital und sektorübergreifend aus. Im Interview spricht er über aktuelle Herausforderungen, Chancen und Lösungsansätze wie das nachhaltige Marktplatz-Konzept von stromee, grüne Energieprodukte und Prozesssteuerung durch Künstliche Intelligenz. Herr Weißensteiner, Sie sind seit vielen Jahren in der Energiewirtschaft tätig. Wie hat sich die Branche verändert? Mario Weißensteiner: Ich habe 1998 meine Ausbildung in
Österreicher zahlen an Klima- und Energiefonds 5 Millionen Euro Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Mai 2023 Fünf Millionen Euro für Klimaforschung in Österreich (WK-intern) - Zum 16. Mal startet der Klima- und Energiefonds mit dem „Austrian Climate Research Programme“ das größte österreichische Forschungsprogramm zum Klimawandel Der Klima- und Energiefonds fördert mit dem „Austrian Climate Research Programme“ (ACRP) auch heuer wieder Forschungsprojekte, die sich mit verschiedenen Aspekten des Klimawandels, dessen Auswirkungen in Österreich und möglichen Anpassungsmaßnahmen auseinandersetzen. Für das Programm stehen fünf Millionen Euro, dotiert aus den Mitteln des Klimaschutzministeriums (BMK), zur Verfügung. Die negativen Auswirkungen des Klimawandels sind in Österreich allerorts spürbar. Um wirkungsvolle Gegenmaßnahmen zu entwickeln, liefert das Austrian Climate Research Programme seit vielen Jahren wertvolle wissenschaftliche Grundlagen. Entscheidungsträger:innen