Werbung




Prokon-Gruppe schließt erstes Halbjahr 2026 über Plan ab

PB: Prokon-Gruppe schließt erstes Halbjahr 2026 über Plan ab / ©: Prokon
Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels

Die Prokon-Gruppe hat das erste Halbjahr 2026 mit einem Konzernüberschuss von 5,1 Millionen Euro abgeschlossen und damit ein besseres Ergebnis erzielt als geplant.

(WK-intern) – Gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 konnte das Ergebnis deutlich gesteigert werden. Damals lag der Konzernüberschuss bei 2,2 Millionen Euro.

„Das erste Halbjahr zeigt: Prokon steht wirtschaftlich stabil da und entwickelt sich besser als erwartet“, sagt Henning von Stechow, Vorstandsvorsitzender der Prokon Regenerative Energien eG. „Das ist ein wichtiges Signal – gerade in einem Marktumfeld, das für erneuerbare Energien weiterhin anspruchsvoll bleibt.“

Zum positiven Ergebnis trugen vor allem das deutlich über Plan liegende Windkraftanlagen-Servicegeschäft für Dritte sowie höhere sonstige betriebliche Erträge, geringere planmäßige Abschreibungen, ein verbessertes Finanzergebnis und niedrigere Ertragssteuern bei. Der Konzernumsatz lag mit 58,2 Millionen Euro im Rahmen der Planung, jedoch unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Geschäftsbereich Windenergie. Gründe sind unter anderem eine geringere Produktion in Deutschland, ein veränderter konsolidierter Konzernkreis, eine deutlich geringere Produktion und niedrigere Preise – insbesondere für grüne Zertifikate – in Polen sowie geringere Umsätze im Geschäftsbereich Projektentwicklung und Bau.

Die Finanz- und Vermögenslage bewertet der Vorstand weiterhin als geordnet. Die angestrebte Eigenkapitalquote von mehr als 30 Prozent wurde erreicht. Zugleich konnte Prokon Finanzverbindlichkeiten deutlich reduzieren: Die Anleiheverbindlichkeiten wurden im ersten Halbjahr plangemäß um 33,4 Millionen Euro zurückgeführt, die Bankverbindlichkeiten um weitere rund 3 Millionen Euro.

Auch die genossenschaftliche Basis entwickelte sich stabil. Das Geschäftsguthaben lag zur Jahresmitte bei 267,4 Millionen Euro. Die Mitgliederzahl ist gegenüber dem Jahresende 2025 netto um 224 Mitglieder gestiegen.

Das gute Halbjahresergebnis stärkt das Vertrauen in die wirtschaftliche Entwicklung von Prokon. Gleichzeitig bleibt das Marktumfeld anspruchsvoll: Niedrigere EEG-Zuschlagswerte, höhere Finanzierungs- und Investitionskosten sowie Engpässe bei Netzanschlüssen erhöhen weiterhin den Druck auf neue Projekte.

„Wir sehen, dass unsere breite Aufstellung trägt“, sagt von Stechow. „Gleichzeitig braucht der weitere Ausbau erneuerbarer Energien eine starke finanzielle Grundlage. Wenn wir neue Projekte langfristig im Eigenbestand halten wollen, benötigen wir zusätzliches Geschäftsguthaben.“

Für zusätzliche Investitionen in den Konzernbestand braucht es deutlich mehr Liquidität, als Prokon kurzfristig operativ erwirtschaften kann. Zusätzliches Geschäftsguthaben stärkt deshalb die Möglichkeit, neue Wind-, Solar- und Speicherprojekte mit Eigenkapital auszustatten, Finanzierungen zu ermöglichen und Wertschöpfung langfristig in genossenschaftlicher Hand zu halten.

Für das Gesamtjahr 2026 bleibt Prokon zuversichtlich. Die Gruppe strebt weiterhin eine Eigenkapitalquote von mehr als 30 Prozent an. Im Deutschlandgeschäft erwartet Prokon einen Umsatz von 90 bis 95 Millionen Euro sowie ein positives Vorsteuerergebnis im einstelligen Millionenbereich.

„Das Halbjahresergebnis gibt Vertrauen und Rückenwind“, sagt von Stechow. „Unser Ziel bleibt, wirtschaftlich solide zu arbeiten und zugleich die nächsten Projekte für erneuerbare Energie in Bürgerhand möglich zu machen.“

Die Prokon Regenerative Energien eG ist mit 42.000 Mitgliedern eine der größten Energiegenossenschaften Europas und zählt zu den führenden Akteuren der Bürgerenergie in Deutschland. Gleichzeitig ist Prokon ein integrierter Projektierer und Betreiber im Bereich der Erneuerbaren Energien mit langjähriger Erfahrung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Gegründet 1995 und seit 2015 als Genossenschaft in Bürgerhand, verbindet Prokon mehr als 30 Jahre Erfahrung im Ausbau der Erneuerbaren Energien mit einem klaren genossenschaftlichen Selbstverständnis: Wertschöpfung und Mitbestimmung bleiben bei den Menschen vor Ort.

Zu den Kernkompetenzen zählen die Entwicklung, Planung und Realisierung von Onshore-Windparks sowie deren technische und kaufmännische Betriebsführung. Darüber hinaus ist Prokon bundesweit in der Versorgung privater Haushalte mit Strom aus Erneuerbaren Energien aktiv. Neuere Geschäftsfelder der Genossenschaft sind die Entwicklung, Planung und Realisierung von Freiflächen-Photovoltaikanlagen sowie Batteriespeicherlösungen, mit denen Prokon sein Portfolio im Bereich der Erneuerbaren Energien gezielt ergänzt.

Mit derzeit 75 Windparks und einer installierten Gesamtleistung von über 1.000 Megawatt in Deutschland, Polen und Finnland leistet Prokon einen substanziellen Beitrag zur klimafreundlichen Energieversorgung. Das Tochterunternehmen Pros ergänzt das Leistungsspektrum durch Service- und Wartungsleistungen für Windenergieanlagen und positioniert Prokon auch im B2B-Bereich als verlässlichen Partner für Betrieb und Instandhaltung.

Besuchen Sie unseren Newsroom

PM: Prokon Regenerative Energien eG

PB: Prokon-Gruppe schließt erstes Halbjahr 2026 über Plan ab / ©: Prokon








Top